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Vom richtigen Trinken

17.10.06
Quelle: Pressemitteilung

Warum ist das Trinken so wichtig und hypoton richtig?

 

Wissen Sie eigentlich, dass man bei körperlicher Betätigung nicht nur Flüssigkeit ausschwitzt, sondern auch über die Atmung zusätzlich Wasser verloren geht? Natürlich kommt der Verlust durch den Urin hinzu. Wenn die verlorene Flüssigkeit nicht durch Trinken ersetzt wird, kommt es zu einer Dehydrierung (Austrocknung), die sehr gefährliche Ausmaße annehmen kann. Allgemeiner Leistungsabfall, Absinken des Blutdrucks, Temperaturanstieg, Krämpfe, Verletzungen an Muskeln und Bändern bis hin zu Bewusstlosigkeit können die in Extremfällen sogar lebensbedrohlichen  Folgen sein.

 

 
Krämpfe können durch ausreichendes und richtiges Trinken vermieden werden
© marathon4you.de

Deshalb ist es ratsam, schon mit ausreichend (aber nicht übertrieben) gefülltem „Wassertank“ anzutreten und dann  „nachzutanken“, auch nach der körperlichen Anstrengung. Eines der Probleme ist, dass durch den Wasserverlust (Schwitzen) das Blut eingedickt wird. Das bedeutet, dass das Herz mehr arbeiten muss, um das verdickte Blut zu transportieren. Abhilfe schafft hier das Trinken, wobei ein ausreichender Kaliumgehalt (ideal sind 400 mg/Liter) und Natriumgehalt (ideal 500 mg/Liter) wichtig sind. Viele Sportler strecken Obst- oder Gemüsesäfte mit Wasser oder Mineralwasser, wissen allerdings nicht, dass hier der Natrium- und Kaliumgehalt oft nicht ausreicht oder in einem ungünstigen Verhältnis steht.
 
Ein weiteres Problem bei körperlicher Aktivität besteht darin, die ausgeschwitzte Flüssigkeit möglichst schnell zu ersetzen, was bei Obst- und Gemüsesäften wie auch bei isotonen Sportgetränken nicht so rasch geht, wie bei hypotonen Getränken: Hier wird die Flüssigkeit schnell im Darm resorbiert und gelangt direkt ins Blut, wo sie dringend erforderlich ist. Während isotone Getränke etwa die gleiche Konzentration an gelösten Teilchen haben wie das Blut, weisen die idealen hypotonen Sportgetränke eine geringere Teilchenkonzentration auf und können vom Körper daher durch „weniger Widerstand“ schneller aufgenommen werden.
 
Auch die Abkühlung des Körpers ist bei leerem "Flüssigkeitstank" eingeschränkt: Wie bei einem Automotor hat auch im menschlichen Körper die Flüssigkeit eine Kühlfunktion. Fehlt sie, überhitzt der Motor.
 
Von der Theorie zur Praxis, wie man sich richtig verhält: Vor der körperlichen Aktivität schon etwas trinken, aber nicht zu viel, während und nach der Anstrengung nachtanken. Darauf  achten, dass man das Richtige trinkt. In der Apotheke beraten lassen, gleich nach einem hypotonen Getränk wie z. B. Basica Sport fragen.
 
Und hier noch ein paar Tipps. Man hört immer wieder, dass man 2 Liter Flüssigkeit am Tag trinken soll. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 1,5 bis 2 Liter. Was aber bei einer solchen Empfehlung nicht berücksichtigt ist, ist die Muskelmasse im Körper. Da Frauen hiervon statistisch weniger haben, liegt ihr Flüssigkeitsbedarf rund 30% unter dem der Männer. Allerdings steigt bei sportlicher Betätigung der Bedarf bei Frauen und Männern an.

Wer kontrollieren will, ob er mit oder ohne Sport ausreichend trinkt, kann sich bei trinkberater.de eine individuelle Trinkanalyse erstellen lassen.

 

 
 

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