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Hyaluronsäure kann den Bewegungsapparat stärken

21.08.13
Quelle: Pressemitteilung

Sie gilt in vielen Bereichen als eine Art Wundermittel - die Hyaluronsäure. Ob zur Straffung der Haut oder Heilung von Gelenksschmerzen, dem Kohlenhydrat werden beinahe magische Fähigkeiten zugeschrieben. Fakt ist, dass Hyaluronsäure im menschlichen Körper wichtige Funktionen erfüllt. Als medizinisches Präparat kann sie für Laufsportler unterstützend wirken, eine Arthrose heilt ein solches Mittel allerdings nicht.


Hyaluronsäure unterstützt die Gesundheit des Körpers


Bei Hyaluronsäure handelt es sich um ein Mucopolysaccharid, das einen wesentlichen Bestandteil des Bindegewebes darstellt. Der menschliche Körper produziert das Kohlenhydrat selbst. Hyaluronsäure ist in nahezu jeder Körperzelle zu finden und tritt an bestimmten Stellen in hoher Konzentration auf: Sie bildet den Hauptbestandteil des Glaskörpers im Auge, dieser zeigt sich verantwortlich für die Funktion und Gesundheit des Sehorgans.

Der Aufbau gesunder Knorpel hängt zu einem großen Teil von Hyaluronsäure ab; indem diese in der Gelenkflüssigkeit als Schmiermittel wirkt, verhindert sie, dass die Knorpel aufeinander reiben. Darüber hinaus versorgt Hyaluronsäure die Sehnen und Bänder mit Nährstoffen und Flüssigkeit und trägt so dazu bei, diese gesund und stark zu halten. Weiterhin unterstützt Hyaluronsäure durch Flüssigkeitszufuhr, Nährstofftransport sowie die Abfuhr von Endprodukten des Zellstoffwechsels die Gesundheit der Haut, des Zahnfleisches und der Lippen.


Der Einsatz von Hyaluronsäure in der Medizin


Aus tierischem Ausgangsmaterial - etwa einem Hahnenkamm - oder Hefe gewonnen, wird in der Medizin das Natrium-Salz der Hyaluronsäure verwendet. Entsprechende Präparate kommen in Form von Spritzen bei arthrosegeschädigten Gelenken zum Einsatz. Dabei soll die von außen der Gelenkhöhle zugeführte Hyaluronsäure dazu beitragen, die Gleitfähigkeit der Gelenke zu verbessern und den neuerlichen Einbau des Kohlenhydrats in den Knorpel unterstützen.

Bei den Ärzten ist die Therapie mit Hyaluronsäure jedoch umstritten. Erfolge zeigen sich häufig nur bei einer beginnenden Arthrose. Zudem hält die Wirkung der Methode aufgrund der geringen Halbwertszeit nur wenige Tage an, sodass für eine dauerhafte Besserung regelmäßig gespritzt werden müsste. Da bis heute kein eindeutiger Nachweis der tatsächlichen Wirksamkeit von Hyaluronsäure vorliegt, übernimmt die Krankenkasse anfallende Kosten nicht - für eine Fünf-Spritzen-Therapie bezahlt der Patient etwa 250 Euro.

Hyaluronsäure kommt auch in der ästhetischen Medizin zum Einsatz - etwa bei der Modellierung von Lippen, zur Hautauffrischung oder Faltenunterspritzung.
Jogger und Marathonläufer können von Hyaluronsäure profitieren
Während die Wirksamkeit bei fortgeschrittener Arthrose zweifelhaft ist, kann Hyaluronsäure für Jogger oder Marathonläufer durchaus nützlich sein: Liegt eine geringfügige Schädigung der Gelenke oder des Knorpels vor, kurbelt zugeführte Hyaluronsäure möglicherweise die Regeneration an. Auch zur dauerhaften Unterstützung des Bewegungsapparates eignen sich Präparate, die Hyaluronsäure enthalten. Bei stärkeren Schmerzen sollte allerdings unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, um gravierende Schäden diagnostizieren und im Bedarfsfall gezielt behandeln zu können.


Präparate mit Hyaluronsäure


Auf dem Markt gibt es eine Reihe von Nahrungsergänzungsmitteln zu kaufen, die Hyaluronsäure enthalten (beispielsweise bei www.nu3.de). Dabei handelt es sich in erster Linie um Kapseln. Zudem ist Hyaluronsäure in Spritzen-Form ohne die Notwendigkeit eines Rezepts sowohl in Online-Apotheken als auch jenen vor Ort erwerbbar.

Als Nebenwirkungen können Überempfindlichkeiten auftreten: Für die Herstellung der meisten Präparate wird Hyaluronsäure ausHahnenkämmen gewonnen - liegt eine Allergie gegen Vogel-Proteine vor, kommt es zu einer entsprechenden Reaktion.

Deshalb empfiehlt es sich, vor der Verwendung von Hyaluronsäure einen Allergietest zu machen und gegebenenfalls darauf zu achten, ein biotechnologisch produziertes Präparat anzuwenden. Weitere mögliche Nebenwirkungen sind Hautausschläge, Ergussbildungen am Gelenk und Juckreiz.


Eine ärztliche Beratung ist sinnvoll


Bevor mit der Anwendung eines Hyaluronsäure-Präparats begonnen wird, sollte eine ärztliche Beratung und Untersuchung stattfinden - so lässt sich am einfachsten herausfinden, welches Präparat in welcher Dosierung für den individuellen Bedarf am sinnvollsten ist.

 
 

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