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Bedeutung der Kniearthroskopie für den Laufsport

18.12.13
Quelle: Pressemitteilung

Verletzungen des Kniesgelenks sind keine Seltenheit: Viele Sportler leiden unter Band- oder Knorpelschäden. Im Rahmen der Kniearthroskopie können diese nicht nur sicher diagnostiziert, sondern oftmals auch behoben werden. Der minimal-invasive Eingriff stellt für den Patienten eine lediglich geringe Belastung dar und macht eine rasche Rückkehr zu den sportlichen Aktivitäten möglich.


Kniearthroskopie als Behandlungsmethode


Bei der Kniearthroskopie handelt es sich um ein medizinisches Standardverfahren, welches zeitgleich auch zur Therapie eingesetzt werden kann. Ein etwa drei Millimeter kleiner Schnitt bietet einer winzigen Optik Zugang zum Kniegelenk. Die angeschlossene Kamera wird vom jeweiligen Operateur geführt und erlaubt eine exakte Untersuchung und Beurteilung aller wichtigen Strukturen des Knies am Monitor. Durch die Einleitung einer Flüssigkeit in das Gelenk entsteht klare Sicht. Über einen zweiten Schnitt können die für eine Reparatur des Schadens benötigten Instrumente eingebracht werden. Zum Einsatz kommen entweder laserartige, elektrothermische oder mechanische Instrumente. Hierzu zählen beispielsweise Minifräsen und Minischeren.


Indikationen zur Kniearthroskopie


Die Durchführung einer Kniearthroskopie ist bei verschiedenen Verletzungen anzuraten und sollte in darauf spezialisierten sportmedizinischen Kliniken durchgeführt werden (Tipp: ORTHOPARC-Klinik). Hierzu zählen nicht nur Schäden des Gelenkknorpels und des Meniskus, sondern auch Entzündungen der Schleimhaut, Instabilitäten der Kniescheibe und Verletzungen des Kreuzbandes. Darüber hinaus empfiehlt sich der minimal-invasive Zugang auch zum Entfernen  freier Gelenkkörper.


Vorteile der Kniearthroskopie


Mithilfe der Kniearthroskopie können die vorliegenden Schäden nicht nur beurteilt, sondern gleich auch optimal behandelt werden. Dank der vergrößernden Optik kann die Operation mit hoher Präzision vorgenommen werden. Für die Patienten bedeutet der minimal-invasive Eingriff weniger Schmerzen und eine schnellere Genesung. Darüber hinaus treten allgemeine Operationsrisiken wie Wundinfektionen, Thrombosen oder  eine Versteifung des Gelenks oder eine Verletzung der Nerven deutlich seltener auf als bei offenen Kniegelenksoperationen. Die Durchführung der arthroskopischen Eingriffe ist oftmals sogar ambulant möglich. Im Falle größerer Operationen ist zwar ein Aufenthalt in der Klinik erforderlich, dieser aber dauert in der Regel nur wenige Tage.


Rückkehr zum Alltag


Leichte Bürotätigkeiten können schon ein bis zwei Wochen nach der Kniearthroskopie wieder aufgenommen werden. Sportliche Aktivitäten mit leichter körperlicher Anstrengung sind im Regelfall ab der vierten bis sechsten Woche wieder möglich. Grundsätzlich ist mit einer Schonungsphase von drei bis sechs Wochen zu rechnen. Die Dauer der Schonung ist von der Schwere der operierten Schädigung abhängig.

Jedem Patienten mit einer Kniearthroskopie ist nach der Operation eine gezielte Krankengymnastik zu empfehlen. Diese sollte anfangs von einem Physiotherapeuten angeleitet und danach vom Patienten zuhause selbständig weitergeführt werden.

 
 

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