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Attraktives Spitzenfeld beim Salzburg Marathon

05.05.18
Quelle: Pressemitteilung

Der  Kärntner  Edwin  Kemboi  und  die  in  Tirol  lebende  Steirerin  Karin  Freitag  sind  die Favoriten  auf  die  ÖLV-Staatsmeistertitel  im  Marathonlauf,  welche  im  Rahmen  des  15. Salzburg  Marathon  vergeben  werden.  Beide  wollen  gegen  die  kenianischen  Spitzenläuferinnen  und  -läufer  um  die  Spitzenplätze  kämpfen.

Edwin  Kemboi  (KLC)  kommt  mit  besten  Erinnerungen  zurück  in  die  Mozartstadt.  Vor vier  Jahren  gelang  ihm  hier  sein  erster  Staatsmeistertitel,  damals  noch  als  kenianischer  Staatsbürger.  Kurz  nach  diesem  Erfolg  bekam  er  die  österreichische  Staatsbürgerschaft verliehen und vertrat die rot-weiß-roten Farben bei den Weltmeisterschaften 2015  in  Peking,  wo  er  ein  aufgrund  der  äußeren  Bedingungen  schwieriges  Rennen auf  dem  32.  Platz  beendete.  Sein  nächstes  großes  internationales  Ziel  ist  der  EM-Marathon  im  August  in  Berlin,  das  er  mit  einer  guten  Leistung  beim  15.  Salzburg  Marathon  erreichen  möchte. 

Sein  Vereinskollege  Amos  Kipruto  unterstützt  Kemboi  bei  der Ambition,  das  ÖLV-Limit  von  2:17:00  Stunden,  zu  unterbieten.  Seine  gute  Verfassung demonstrierte  der  Kärntner  zuletzt  beim  Giulietta&Romeo  Halbmarathon  in  Verona  im Februar,  den  er  in  1:07:11  Stunden  finishte.

 

 
v.l.: Karin Freitag, Amos Kipruto, Theresiah Omosa, Edwin Kemboi, Peter Wangari, William Koskei und Wesley Kemboi.
© Salzburg Marathon / Uwe Brandl

 

 

Wangari in der Favoritenrolle


Kembois  größte  Gegner  im  Kampf  um  den  Staatsmeistertitel  sind  Titelverteidiger Endris  Seid  (LCAV  Jodl  Packaging),  der  im  Herbst  2017  beim  Drei  Länder  Marathon der  Schnellste  war,  und  Marathon-Debütant  Isaac  Kosgei  (TGW  Zehnkampf  Union), zuletzt  Dritter  bei  den  ÖLV-Staatsmeisterschaften  im  10km-Straßenlauf  im  Rahmen  des Vienna  City  Marathon. 

Im  Kampf  um  den  Gesamtsieg  beim  15.  Salzburg  Marathon hat  der  Kenianer  Peter  Wangari  die  besten  Karten  in  der  Hand.  Er  lief  beim  Drei Länder  Marathon  2015  als  Dritter  auf  das  Stockerl  und  erzielte  seine  persönliche Bestleistung  von  2:13:48  Stunden  beim  Vienna  City  Marathon  vor  zwei  Jahren,  als  er auf  Rang  sieben  ins  Ziel  kam.  Seine  Landsleute  Wesley  Kemboi  und  William  Koskei wollen  den  30-Jährigen  zur  Höchstleistung  zwingen.

 

Karin Freitag greift nach
fünftem Staatsmeistertitel


Bereits dreimal hat Karin Freitag (LG Decker Itter) beim Salzburg Marathon einen Top- Drei-Platz erzielt. Die Chancen auf einen Sieg waren vielleicht noch nie so groß wie  in diesem Jahr. Die routinierte Tirolerin war in den letzten Jahren ein Muster an Kon- stanz, die sie zu Siegen beim Pisa Marathon 2015 und beim Lucca Marathon 2016 führte und ihr mehrere Spitzenplatzierungen bei den wichtigsten heimischen Marathonläufen einbrachte. Sie greift beim Salzburg Marathon 2018 nach ihrem bereits fünften Staatsmeistertitel im Marathon – das wäre neuer österreichischer Rekord. Vier Marathon-Staatsmeistertitel  hat  auch  die  im  letzten  Jahr  verstorbene  Carina  Weber- Leutner (später Lilge-Leutner) gewonnen.

Im  Kampf  um  die  Medaillen  sollte  auch  die  56-jährige  Sabine  Hofer  (LAC  Salzburg), im  vorigen  Jahrzehnt  zweimalige  Siegerin  des  Salzburg  Marathon,  eine  Chance haben.  Im  Vorjahr  gewann  sie  bei  den  Staatsmeisterschaften  in  Bregenz  die  Bronze- medaille.

Der Salzburg Marathon ist Freitags erster Marathonlauf im laufenden Kalenderjahr. Bei der Generalprobe in Linz überzeugte sie mit einer Halbmarathon-Zeit von
1:19:48 Stunden. Freitags größte Konkurrentin in der Mozartstadt ist die Kenianerin Teresiah Omosa, die eine deutlich bessere Halbmarathon-Bestzeit aufweisen kann, aber im Marathon noch nicht unter 2:46 Stunden gelaufen ist. Die Verbesserung ihrer persönlichen Bestleistung ist das klare Ziel der 23-Jährigen.

Die ursprüngliche Favoritin auf den Sieg, die Belgierin Manuela Soccol musste ihr Antreten beim Salzburg Marathon kurzfristig aufgrund einer Stressfraktur im unteren Rückenbereich  absagen.

 

Informationen: Salzburg Marathon
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