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Planungen laufen trotz Corona-Pandemie

27.04.20
Quelle: Pressemitteilung

Täglich erreichen Dutzende besorgte Anrufe das Sportamt des Landkreises Forchheim. Sportler aus ganz Deutschland möchten wissen, ob die Corona-Pandemie nun auch den Fränkische Schweiz-Marathon ausgebremst hat. Bislang allerdings dürfen sich die Läufer aus nah und fern noch Hoffnungen machen und ihre Schuhe weiterhin zum Training schnüren. Immerhin gehört das Lauferlebnis seit zwei Jahrzehnten zu den sportlichen Höhepunkten der Region. Eine leichtfertige Absage zum jetzigen Zeitpunkt kommt für dessen Gründer Anton Eckert nicht in Frage.

„Wir wollen den Läufern, die seit März keine Möglichkeit hatten, ihre Form zu zeigen, eine Perspektive geben.“ Es ist so etwas wie konstruktiver Optimismus, den Eckert ausstrahlt. Der Sportamts-Leiter weiß um die Einschränkungen für Großveranstaltungen, die erst einmal bis zum 31. August gelten. Der 21. Fränkische Schweiz-Marathon am 6. September käme nur kurz danach. „Das erste Wochenende nach dem Shut-Down.“ Mit rund 2.000 Athleten und Zuschauern zählt das Lauferlebnis durch das Wiesenttal nämlich zu den Großveranstaltungen. Wenn auch unter freiem Himmel.

 

 

Mit der Oberfränkischen Marathon-Krone wird es in diesem Jahr aber sicher nichts. Denn sowohl der Obermain-Marathon rund um Bad Staffelstein als auch der Frankenweg-Trail von Gasseldorf nach Obertrubach konnten nicht stattfinden. Es fehlen also zwei Drittel der Wertung. Dennoch wird in Läuferkreisen fleißig weitertrainiert, aktuell vor allem Grundlagentraining und Ausdauer. Allerdings nicht so hart und intensiv wie in einem „normalen“ Wettkampfjahr, um das Immunsystem nicht zu schwächen und sich keine Sportverletzung einzufangen, mit der man dann Ärzte und anderes medizinisches Personal von der Corona-Bekämpfung abhält.

Im Übrigen laufen die Planungen seitens des Orga-Teams um Marion Rossa-Schuster, Michael Cipura und Oliver Helmer derzeit soweit, dass keine Steuergelder verschwendet würden, wie Eckert versichert. Denn alle Materialien wie T-Shirts, Trophäen oder Medaillen könnten auch im nächsten Jahr zum Einsatz kommen. „Wir haben bei der Beschaffung schon darauf geachtet.“

Für alle Läufer, die trotz der Corona-Krise den Schritt wagen und sich anmelden, hat Eckert eine beruhigende Mitteilung: „Wir ziehen erst einmal keine Startgebühr ein, solange wir nicht klar sagen können, dass der Fränkische Schweiz-Marathon auch stattfindet.“ Es gebe also kein finanzielles Risiko für den Einzelnen. Die endgültige Entscheidung zur Durchführung oder Absage wird dann bis 31. Juli getroffen. „Wir haben zu diesem Zeitpunkt mehr Klarheit, auch über mögliche Auflagen bei einem solchen Open Air-Event.“

 

Informationen: Fränkische Schweiz Marathon
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