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Wirkungsweise der neuen Gel-Chips

11.08.05
Quelle: Dr. Wolfgang Feil

Auch Mental anregend durch Koffein aus Guarana

 

Etliche unserer Autoren schwören auf  die neuen ULTRA Gel-Chips und vermerken das dann auch hin und wieder in ihren Laufberichten. Viele Leserinnen und Leser schreiben uns und fragen, was es mit diesem Produkt auf sich hat. Aus diesem Grund veröffentlichen wir hier einen Artikel von Dr. Wolfgang Feil, „Erfinder“ der Gel-Chips und  Chef von ULTRA-Sports.

 

High Speed Gel: Resorption über die Mundschleimhaut

Vorbemerkung: Die Energieversorgung beim Sport erfolgte bislang ausschließlich durch Aufnahme von Getränken, Riegeln und Gels über den Magen-Darm-Trakt. Je höher die Belastung im Training oder Wettkampf ist, desto geringer ist die Durchblutung des Magen-Darm-Bereiches. Deshalb werden während der Belastung häufig Getränke oder Riegel nicht mehr vertragen, die ohne Belastung keinerlei Probleme verursachen. Weiterhin ist durch die Literatur belegt, dass bei beginnender Dehydration die Magenentleerung gehemmt ist, so dass gegen Ende eines längeren Wettkampfes Getränke, Riegel oder Energiegels einfach im Magen liegen bleiben und den gewünschten Energieschub nicht mehr bringen.

 

 
Dr. Wolfgang Feil, ULTRA-Sports-Chef und Marathonläufer
© ULTRA-Sports

Neuer Weg: Energie-Aufnahme direkt über die Mundschleimhaut

ULTRA Gel-Chip wurde so entwickelt, dass eine sofortige Energie-Aufnahme über die Mundschleimhäute möglich ist. Dazu ist es jedoch notwendig, dass der Gel-Chip im Mund ausreichend lange in der Backentasche liegen bleibt. Die im Gel-Chip befindliche Glucose, ebenso Maltose- und Fructose-Einheiten werden dann über die Mundschleimhäute sofort aufgenommen.

 

 
Die neuen Gel-Chips
© ULTRA-Sports

Auch die langkettigen Kohlenhydrate (Maltodextrin, Stärke) können über die Mundschleimhaut genutzt werden, wenn der Gel-Chip lange genug im Mund gehalten wird: Durch das Kohlenhydrat abbauende Speichelenzym Ptyalin werden von den langkettigen Kohlenhydraten Glucose- und Maltose-Einheiten abgebaut, die dann wieder über die Mundschleimhaut resorbierbar sind. Durch die Resorption über die Mundschleimhaut entfällt das unmittelbare Nachtrinken, das bei allen anderen auf dem Markt befindlichen Gels notwendig ist. Die Resorption von Glucose und Maltose über die Mundschleimhaut wird erleichtert durch Natrium. Deshalb enthält ULTRA Gel-Chip auch Natriumchlorid. Mental anregend wirkt das Koffein aus Guarana.

 

Kohlenhydrate und Aminosäuren in Kombination bringen mehr Leistung

Ivy und Mitarbeiter (2003) konnten zeigen, dass bei einer kombinierten Aufnahme von Kohlenhydraten mit Aminosäuren die Leistungsfähigkeit um 24 % höher ist, verglichen mit einer reinen Kohlenhydrataufnahme. ULTRA Gel-Chip ist das einzige Gel, das nennenswerte Mengen an Aminosäuren enthält. Untersuchungen von Evered und Vagdama (1981) konnten zeigen, dass auch Aminosäuren über die Mundschleimhäute aufgenommen werden können, wenn die Kontaktzeit lange genug ist. Bei der ULTRA Gel-Chip-Anwendung stehen dem Körper deshalb auch Aminosäuren unmittelbar zur Verfügung.

 

Anwendung

ULTRA Gel-Chip wird im Mund in 2 Stücke zerbissen und dann links und rechts in die Backentaschen gelegt. Innerhalb von 4-10 Minuten löst sich der Gel-Chip durch den Speichelfluss auf.

 

Literatur

Kimura, T. u.a. (2002): Transport of D-glucose across cultured stratified cell layers of human oral mucosal cells. JPP, 54: 213-219.

 

Manning, A.S., Evered, D.F. (1976):The absorption of sugars from the human buccal cavity. Clinical Science and Molecular Medicine, 51, 127-132.

 

Oyama, Y. u.a. (1998): Carrier-Mediated Transport Systems for Glucose in Mucosal Cellsof the Human Oral Cavity.

 

Evered, D.F.; Vagdama, J.V (1981): Absorption of amino acids from the human buccal cavity.

 

Veillard, M.M. u.a. (1987): Preliminary studies of oral mucosal delivery of peptide drugs.

 

Kurosaki, Y. (1998): Perfusion Cells for Studying Regional Variation in Oral Mucosal Permeability in Humans. 2. A Specialized Transport Mechanism in D-Glucose Absorption Exists in Dorsum of Tongue.

 

 
 

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