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Laufberichte

Manche Daten prägen sich ein, so wie das obige aus dem Jahr 2001. Damals hätte man annehmen können, der 3. Weltkrieg bricht aus. Etwa 3.000 Menschen kommen beim Anschlag auf die Türme des World Trade Centers in New York ums Leben.

Auch wenn es nicht der 3. Weltkrieg war, die Welt hat sich seither verändert. Den Anschlägen von New York folgrten viele Konflikte, die man bis heute versucht, mit Waffengewalt zu lösen. Da ist eine Sportveranstatlung wie der Münster Marathon, der dieses Jahr zum 15.  Male stattfindet, eine gute Gelegenheit, zusammen mit Läuferinnen und Läufern aus über 30 Nationen friedliches Miteinander zu praktizieren.

Entsprechend froh gelaunt reise ich mit meiner Familie am Samstag nach Münster. Das Wetter ist sommerlich, die Temperaturen entsprechend. Marathonfieber, könnte man meinen. Im Stadtbild begegnen mir zahlreiche Läuferinnen und Läufer mit dem Marathonbeutel, die das schöne Wetter nutzen, um Münster schon vor dem Lauf besser kennen zu lernen und zu genießen. Wir entscheiden uns zur Stärkung für Flammkuchen am Schloßplatz und werden nicht enttäuscht. Entspannung gibt es am Abend bei unseren Freunden Uta und Hermann, so daß ich am Sonntag frisch am Start bin.

 

 
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Über 8.500 Teilnehmer bewältigen den Rundkurs in Münster, wobei sich die meisten die Strecke als Staffel teilen. Trotz der vielen Menschen entdecke ich zahlreiche Bekannte, wie HaWe, Gerd oder Michael. HaWe und Gerd geht es dabei wie mir, auch sie können von der begeisternden Stimmung in Münster nicht genug bekommen und sind bei jeder Ausgabe mitgelaufen. Sie begleiten zudem traditionell die 5-Stundeläufer, weshalb ich mich schnell weiter nach vorne begebe, denn ich möchte noch einen Platz bei den Pacemakern für 4 Stunden ergattern. Der Startblock ist gut gefüllt, aber ein Plätzchen für mich bleibt noch. Gerade rechtzeitig bin ich angekommen, als die Menge mit dem Countdown beginnt und kurz darauf der Startschuß ertönt. Langsam kommt Bewegung ins Feld, dabei ist langsam wörtlich zu nehmen, denn bis zur Startlinie brauche ich schon eine knappe Minute.

Auf geht’s. Am Stadtgraben ist die Straße breit genug, und jede Läuferin und jeder Läufer findet sein Tempo. Ich blicke derweil Markus direkt ins Gesicht, obwohl ich geradeaus laufe. Mein Namensvetter bewältigt den heutigen Marathon nämlich rückwärts. Da sollte ich doch wohl dranbleiben können, denke ich. Dass dies nur Wunschdenken ist, erfahre ich im Ziel, denn mit 3:51er Zeit hängt er mich locker ab. Dafür bleibe ich deutlich vor den Kettenläufern, die ihre eigene Zielvorgabe von 5 Stunden 30 einhalten werden. Von diesem Event im Event erfahrt ihr näheres im Bericht von Mario, der für M4Y in dieser Gruppe unterwegs ist.

Nein, auf die Kette warten möchte ich nicht und halte mich noch an Markus, auf dessen Höhe ich kurz vor KM 1 in die Aegidistraße in Richtung Innenstadt einbiege. Kurz vor dem Ziel werde ich hier noch einmal durchkommen, doch da der Weg das Ziel ist biege ich der Strecke folgend am Landesmuseum erstmal rechts ab. Münster als einer der größten Universitätsstandorte Deutschlands, hat keinen zentralen Campus, die Hochschulstandorte sind über die ganze Stadt verteilt, weshalb ich auf den nächsten 2 Kilometern an zahlreichen Fakultäten vorbei komme.

Über den krummen Timpen kommend biege ich in die Frauenstraße ein. Vor mir erhebt sich die Überwasserkirche, die Spitze ihres Turmes fehlt allerdings. Einmal fiel sie den Wiedertäufern im 16. Jahrhundert und einmal, Anfang des 18. Jahrhunderts, einem Sturm zum Opfer. Ein drittes Mal wollten die Münsteraner einen Wiederaufbau nicht riskieren. Links neben der Kirche erhebt sich die neue Diözesanbibliothek. Wem das Lernen dort zu trocken ist, braucht nicht weit zu laufen. Auf der linken Seite grüßt die Traditionsbrauerei Pinkus Müller und schafft leicht Abhilfe. Für ein leckeres Bierchen ist es für mich zu früh, noch bin ich leichten Fußes unterwegs und will das ausnutzen. Zusätzlich spornt mich das Lob für unsere Seite, das ich hier von rechts und links bekomme, gerade richtig an. Grüße an Klaus, Anton und Joe werden mir mit auf den Weg gegeben und sind hiermit überbracht. Botengänger war auch der Kiepenkerl, an dessen Denkmal ich hier vorbei laufe. Neben dem Austausch für Waren sorgten die Kiepenkerle im Münsterland auch für den Austausch von Nachrichten und Gerüchten. Ich weiß zwar nicht, wie schnell diese unterwegs waren, mein Tempo ist aber noch so hoch, dass ich bereits auf die Neubrückenstraße einbiege und neben dem modernen Stadttheater auch die evangelische und die Martinikirche passiere. Sakralbaute werde ich heute noch zahlreich zu Gesicht bekommen, wen wundert‘s, hat Münster doch insgesamt 80 davon zu bieten.

 

 
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Dass Münster auch Grünflächen hat, erfahre ich am Ende der Straße, als ich auf die Promenade komme. Diese führt komplett um den alten Stadtkern, der ehemaligen Stadtbefestigung folgend. Nach dem Ende des siebenjährigen Krieges 1763 war die Kriegstechnik so weit fortgeschritten, dass eine Befestigung keinen Sinn mehr ergab. Deshalb wurde sie in Münster abgebaut und in weiten Teilen mit Bäumen bepflanzt. Zum Laufen ideal. Über mir hängen heute alte Laufschuhe, die zusammen mit einer Spende zugunsten eines Kinderhospiz‘ abgeben werden konnten. Die Masse der aufgehängten Treter lässt auf einen großen Erfolg der Aktion schließen.

Rechts grüßt meine persönliche Mannschaft, feuert mich an und kommt unserem Fotoauftrag nach. Am Buddenturm, einem der letzten erhaltenen Stadttürme, verlasse ich die Promenade erstmal und begebe mich auf eine Runde im Kreuzviertel. Auf der Lazarettstraße habe ich 4 KM bewältigt, 25 Minuten bin ich unterwegs. Die ersten Staffelläufer, die 15 Minuten nach uns gestartet sind, holen uns bereits ein. Ja, wer nur etwa 10 Kilometer läuft sollte auch entsprechend schnell unterwegs sein.

In diesem Wohnviertel stehen viele Zuschauer Spalier, wie fast überall an der Strecke. Sonnenblumen strahlen mit unserem Zentralgestirn um die Wette. Die Temperaturen sind noch angenehm, werden aber noch steigen. Von Wolken ist wenig zu sehen. Bei KM 5 fließt der Schweiß bereits kräftig, da kommt die erste Getränkestelle gerade recht. Trinken, trinken, trinken ist bereits angesagt und wird vom erfahrenen Pacemaker eindringlich empfohlen. Die ersten erfrischenden Duschen haben aufmerksame Zuschauer eingerichtet, sie werden gerne genutzt. Weiter geht es durch die Straßenschluchten des Kreuzviertels. Die Sonne steht noch nicht hoch genug, es gibt noch Schatten. Zurück auf der Promenade ist es auch die folgenden Kilometer so. Heute ist dieser Streckenabschnitt, auf dem sonst stündlich bis zu 1.200 Fahrräder unterwegs sind, den Läufern vorbehalten.

Nach und nach mischen sich immer mehr Staffelläufer unter die Marathonis. Bei den jetzt  idealen Bedingungen läuft es wie geschmiert, da könnte man das Trinken schon mal vergessen. Die freundlichen Helfer, heute sind wieder über 1.000 an der Strecke, lassen das nicht zu und recken mir das kühle Nass entgegen. KM 8 liegt hinter mir, als ich die Promenade für heute verlassen muß. Nach rechts biege ich zum Ludgeriplatz ab. Vor mir liegt die Ludgerikirche, die dem ersten Bischof Münsters geweiht ist. Viele Zuschauer feuern uns an. Die Ballons der 4-Strunden-Läufer fest im Blick, biege ich in die Klosterstraße ein. Links klatschen ein paar Nonnen Beifall, während ich die Synagoge von Münster bewundere.

Wenige Meter weiter biege ich nach links in die Salzstraße. Der Name kommt nicht von ungefähr. Das weiße Gold kam früher über diese Straße in die Stadt. Links liegt unscheinbar der Erbdrostenhof. Die Pracht des Baues des westfälischen Barockbaumeisters Johann Conrad Schlaun erschließt sich uns Läufern nur bei einem Blick zurück. Aufgrund des schon damals begrenzten Baugrundes war eine andere Ausrichtung nicht möglich. Vielleicht wird die Streckenführung ja mal umgedreht, dann laufen wir auf die Prachtseite zu. Diskussionen über die Streckenführung gibt es ja immer wieder mal, auch in Münster. Eine Verbesserung ist aber kaum möglich, da die Strecke hier nahezu optimal ist. Abwechslungsreich dazu, wie ich kurz darauf in der Stubengasse feststellen kann. Der moderne Wohnblock fügt sich sehr gut in das Stadtbild ein und wurde deshalb mit dem deutschen Architekturpreis ausgezeichnet.

Nur noch zweimal rechts abbiegen und ich erblicke die Türme des alten Rathauses und der Stadtkirche St. Lamberti, Ausdruck des bürgerlichen Stolzes im mittelalterlichen Münster. Kurz vor KM 10 streife ich erstmals den Prinzipalmarkt, rechts grüßt das Rathaus mit seinem Friedenssaal, in dem 1648 das Ende des 30-jährigen Krieges besiegelt wurde.

Mit dem schönen Gedanken, dass Frieden möglich ist, komme ich auf die Aegidistraße und zur Altstadtrunde. Mülltonnen sind zu Trommeln umfunktioniert, der rhythmische Lärm treibt mich in Richtung Aasee. Ich muß mich rechts halten, während die Staffelläufer links wechseln. Die Wasserfläche glitzert, viele Boote sind unterwegs. Keine schlechte Idee, den heißen Tag auf dem kühlen Wasser zu verbringen.

An der Laufstrecke gibt es Tafeln mit weisen Sprüchen, die entweder motivieren oder einen zum Nachdenken bringen. Gleich habe ich den südlichsten Punkt der Strecke erreicht. Anschließend überquere ich den Aasee. Natürlich ist der nicht, sondern angelegt, um die Innenstadt vor Überschwemmungen zu schützen. In der Regel nutzt es auch etwas, nur dann nicht wenn es es zu wie vor ein paar Jahren zu extremen Startregen kommt. Damals wurde sogar die Frauenstraße an der Überwasserkirche, die ich über den Aasee erblicke, zum Fluß.

Mit Regen ist heute nicht zu rechnen. Erst recht nicht bei KM 13,5, dort sind wir nämlich in Afrika. Jedenfalls lautet so das Motto des Powerpoints. Vorbei geht es an Bambushütten, Elefanten, Zebras und Giraffen. Anschließend erreiche ich den Startbereich des Kidsmarathons. Zahlreiche Kiddies warten bereits, um von hier aus die finalen 1,5 KM der Strecke ins Ziel zurücklegen zu dürfen. Da könnte man glatt tauschen. Aber ich habe für das gesamte Vergnügen bezahlt und werde deshalb auch die ganze Strecke auskosten. Es würde mir auch viel entgehen, denn die nächste Trommlergruppe und Verpflegungsstation warten schon.

 

 
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KM 15, ich bin auf dem äußeren Stadtring. Linker Hand beginnt ein größeres Universitätsgelände, das ich auf den nächsten Kilometern durchlaufen werde. Konzentriert sind hier Naturwissenschaften und Medizin. Ich nähere mich Gievenbeck und der nächsten Verpflegungsstelle. Trinken, trinken, trinken ist weiter das Gebot der Stunde. Pacemaker Manfred prophezeit, dass es heute noch sehr schwer werden wird und er soll Recht behalten. Das 30er-Schild mahnt zudem, nicht zu schnell zu werden. Ich bin voll im Soll, denn die Geschwindigkeitkontrolle dankt mir für meine Disziplin. Nach der Reizüberflutung in der Innenstadt geht es jetzt durch die Felder in Richtung Nienberge. Ich genieße diesen ruhigeren Streckenabschnitt, die Fotostopps werden weniger, dafür das Tempo gleichmäßiger.

KM 19, Uhrenkontrolle, ich bin voll im Soll für 4 Stunden. Die Ballons der Pacer habe  ich immer im Blick. Nur an den Verpflegungsstationen muß ich etwas abreißen lassen. Noch kann ich es ausgleichen und erreiche so kurz nach der Halbmarathonmarke Nienberge.

Am Ortseingang wird es wieder voll. Die Staffelläufer wechseln das zweite Mal. Anschließend erwarten mich Erdmännchen auf Stelzen. Was die mit dem Powerpoint Karibik zu tun haben, erschließt sich mir nicht sofort, aber vielleicht gibt es die putzigen Nager ja auch dort. Da passen die Tänzerinnen auf der Bühne schon eher ins Bild. Natürlich feiern auch hier viele Zuschauer die Marathonis und die Fangruppe Zieglein steht wieder in der ersten Reihe. Mit ihren Standortwechseln bringen sie heute einen Marathon ganz anderer Art hinter sich. Überhaupt freut mich das Interesse der Zuschauer, die uns immer lautstark anspornen. Etwa 100.000 werden heute die Strecke säumen. Da kann bei weitem nicht jeder Stadtmarathon mithalten. Erst kurz hinter KM 23 wird es wieder etwas ruhiger.

Ich verlasse Nienberge und mache mich auf den Weg nach Roxel. Selbst zwischen den Ortschaften finden sich immer wieder Fangruppen ein. KM 25: Haus Vögeding erfrischt mit seiner Verpflegungsstation. Die Band spielt „No, no, never“. Nein, die Devise des Tages werde ich nicht vergessen: Trinken, trinken, trinken. Frisch gestärkt laufe ich weiter Richtung Roxel. Die Windräder zeigen es an, es geht kein Lüftchen. Schatten ist rar auf diesem Streckenabschnitt.

Ich kann mit der der 4Stunden-Gruppe immer noch mithalten und werde dafür  von Manfred gelobt. Es ist wegen der Fotostopps aber auch nicht leicht, dran zu bleiben. Ich wundere mich selbst, wie gut mir das bisher gelingt. Roxel ist der westlichste Punkt der Strecke.

 

 
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KM 31,  der letzte Staffelwechsel. Immer noch warten viele Läufer auf ihre Staffelkameraden. Ich bin also gut dabei. KM 32,  nächste Wasserstelle. Trinken, trinken, trinken. Auch wenn es nicht ganz so warm ist, wie angekündigt, höre ich nicht auf zu schwitzen. Doch dieser Zwischenstopp war etwas zu viel. Ich sehe die Ballons und mit ihnen meine Zielzeit 4 Stunden in der Ferne verschwinden. Die ersten längeren Gehpausen sind fällig. Vielen anderen geht es ebenso, sogar Staffelläufern. Ich biege nach links ab. Gievenbeck empfängt die Läufer.  Viele junge Familien sind hier hin gezogen. Das erfordert natürlich auch neue Infrastrukturen, weshalb ein Gymnasium aus der Innenstadt hierhin verlegt wurde. Das Gynasium erstrahlt rechts in leuchtendem Grün. Die Umzäunung des Geländes ist farblich angepasst.

Ich komme  in eine kleine Wohnsiedlung. Viele Leute sind am Grillen, vergessen dabei aber nicht, die Läufer anzufeuern. Den Sonntag gut genutzt, sage ich da nur.  Zahlreiche MüMa-Finishershirts schmücken die Strecke, aber auch von anderen Marathons sind welche dabei. m Speed und extra Speed versprechen mir Schilder, wenn ich sie berühre. Da ich für die letzten 7 KM durchaus noch etwas davon gebrauchen kann, mach ich das prompt. Der Effekt ist schnell verflogen, dann stellt sich der Walk and Run Rhthymus wieder ein. Eine vernünftige Alternative, um bei diesen Bedingungen gesund ins Ziel zu kommen. Schön, wenn freundliche Zuschauer einen Becher Wasser zwischendurch anbieten. Ansonsten gilt auch an der Getränkestation nach KM 37: Trinken, trinken trinken.

Die letzten vier Kilometer läuft es sich gar nicht schlecht, auch wenn ich häufiger überholt werde.  Manchmal wehre ich mich und spiele mit einigen Mitläufern, an denen ich mich orientiere. Welches Spiel? Natürlich das, was die meisten Marathonis kennen: Mal überholst du, mal überhole ich. So komme ich ganz gut voran.

 

 
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KM 39, letzte offizielle Verpflegungsstelle vor dem Ziel. An dieser Stelle des Laufes überlege ich mir oft, ob ich sie nicht auslasse. Heute aber nicht, denn es gilt: Trinken, trinken, trinken. Eine Cola muss es jetzt sein, Energie für den Rest der Strecke. Ich bin wieder am Start des Kidsmarathons. Ein grünes Männchen verkürzt ihnen die Wartezeit. Dann die wilden Tiere Afrikas. Am nächsten Stand könnte ich edle Tropfen probieren, traue mich aber zum 15. Mal nicht. Lieber noch einmal die Beine in die Hand nehmen. Die Menge und die Cheerleader schleusen mich durch das Aegiditor. Der Moderator kommentiert  meine Fotoarbeit. Ja, dafür habe ich immer noch Zeit.

Jetzt kann ja nicht mehr viel passieren. Oder wollen mich die als Libellen verkleideten Stelzenläufer am Ende der Aegidistraße aufhalten? Sicher nicht, denn ich habe genug Platz, um in die Rothenburg einzubiegen. An der rechten Häuserwand ist eine Weltzeituhr mit Glockenspiel. Darauf mag ich nicht warten. Gedanklich bin ich schon einige Meter weiter.

Ich erreiche den Prinzipalmarkt, die jubelnde Menge trägt mich ins Ziel. Nach Empfang der Medaille begebe ich mich schnurstracks auf den Weg zur Hopfenkaltschale, denn Labung tut Not. Der Andrang ist groß, aber es reicht für alle.

Als man mir das Finisher-Shirt überreicht, erlebe ich eine tolle Überraschung. Als Treueläufer, der alle Marathons in Münster mitgelaufen ist, bekomme ich zusätzlich einen kleinen goldenen Schuh. Eine tolle Idee, die so richtig passt zu diesem wieder überragenden Marathon. Da darf man ja gespannt sein, was sich die Veranstalter in den kommenden Jahren noch einfallen lassen.

„Wir sind Marathon – 15 Jahre Laufspektakel in Münster“ war nicht zu viel versprochen. Münster bleibt für mich jedenfalls eine Pflichtveranstaltung und ich freue mich schon jetzt aufs nächste Jahr.

 

 

 

 

Impressionen

 

 

 
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Streckenbeschreibung:
Kurs über eine Runde.

Zeitnahme:
elektronisch über Startnummer

Weitere Veranstaltungen:
Staffelmarathon und Kids-Marathon

Startgeld:
Marathon: 16 (für Wiederholungstäter mit Münsterbestzeit im letzten Jahr) -50 - 60 – 70 €, je nach Anmeldezeitpunkt

Auszeichnungen:
Medaille, Urkunde im Internet, Finisher-Shirt, Veranstaltungsfilm zum download, goldener Schuh für die Treueläufer

Verpflegung:
17 Verpflegungs- und Erfrischungspunkte an der Strecke und Verpflegung im Ziel. Gereicht werden Powerrade, Wasser und Cola. Dazu Bananen- und Apfelsinenstücke. An den Erfrischungspunkten nur Wasser.

Zuschauer:
Zahlreich an der gesamten Strecke, besonders geballt zudem an den Powerpoints und im Ziel.

 

Informationen: Volksbank Münster-Marathon
Veranstalter-WebsiteE-MailErgebnislisteFotodienst HotelangeboteOnlinewetterGoogle/Routenplaner

 

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