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Laufberichte

ABGESAGT: ERINNERST DU DICH? (63)

 
Autor: Klaus Duwe

"Den Gedanken an den Volksbank-Münster-Marathon werden am kommenden Wochenende wohl viele potenzielle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und auch die Zuschauer haben. Es wird in diesem Jahr Corona-bedingt leider keinen Marathon geben, gleichwohl hofft das "MüMa-Orgateam" darauf, dass viele Läuferinnen und Läufer sich am onntag ganz im Sinne der größten Laufsportveranstaltung im Münsterland bewegen - jeder für sich und jeder wie er will  und kann und immer nach den geltenden Corona-Bestimmungen."

So der Wortlaut der aktuellen Pressemitteilung des Volksbank Münster Marathons. Zur Erinnerung, wie es sich in "normalen" Zeiten in Münster läuft, hier mein Laufbericht aus dem Jahr 2011.

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Alles gerichtet in Marathon City

 

In Münster fühlt man sich als Badener gleich wie zu Hause. Nicht, dass Badener und Münsteraner die gleiche Sprache sprechen. Im Gegenteil. Ich brauche nur eine Portion Pasta bestellen und schon stellt die Bedienung fest: „Sie sind aber nicht aus Münster.“ Es sind andere Dinge, die uns verbinden. Die Farben zum Beispiel, gelb und rot. Der ganze Prinzipalmarkt, Münsters gute Stube, ist damit geschmückt. Die weißen Wimpel dazwischen sind nur Füller. Auch der Blick zur Lambertikirche am Ende des Platzes scheint einem vertraut. Kein Wunder, der Turm ist beim Freiburger Münster abgekupfert.

Damit hat es sich aber mit den Gemeinsamkeiten. Alles Andere in Münster ist so ziemlich einmalig. Vor allem der erwähnte Prinzipalmarkt, der Hauptmarkt, mit seinen Giebelhäusern, von denen keines dem anderen gleicht. Den Markt gibt es schon über 1000 Jahre, mit dem Bau der Lambertikirche wurde 1375 begonnen. Am südlichen Ende des Platzes steht der Stadthausturm, Rest des 1902 erbauten ehemaligen Stadthauses.

Schlendert man über den Prinzipalmarkt, fallen einem (von der Historie einmal abgesehen)  zwei Dinge auf:

Das aus vielen Städten bekannte Geschäfte-Einerlei mit immer denselben Filialisten gibt es hier nicht, auch keine Buletten-Bude. Dafür aber alle Designer-Labels dieser Welt, teure Uhren und edlen Schmuck in noblen Geschäften in einer Dichte, wie man sie sonst nur von wesentlich größeren Städten kennt. Als vor ein paar Jahren in der TV-Sendung „Unsere Besten“ die Deutschen auch ihre liebsten Plätze nennen konnten, landete der Prinzipalmarkt auf Rang 4. Nur der Kölner Dom, das Brandenburger Tor und die Schlosskirche in der Lutherstadt Wittenberg wurden öfters genannt.

 

 

Und dann sind da die Radfahrer. Angeblich müssen sie in der Fußgängerzone ihr Leez, wie man das Fahrrad hier nennt, schieben. Ich sehe keinen, der das tut. Dafür hör ich’s dauernd klingeln.  Münster ist Deutschlands Fahrradstadt Nr. 1. Laut einer Umfrage haben 93 % der rund 280.000 Einwohner mindestens ein Fahrrad, 500.000 Drahtesel, so wird geschätzt, sollen es insgesamt sein.  Einer anderen Statistik zufolge sind 50 % der im Straßenverkehr Verletzten Radfahrer oder Fußgänger …

Ist es da nicht geradezu sensationell, welchen Stellenwert in Münster der Marathon hat? Vom geschmückten Prinzipalmarkt mal abgesehen: An Haltestellen, in Schaufenstern, auf Plätzen, überall Plakate, Transparente und Hinweise auf das bevorstehende Großereignis. Das eingangs erwähnte Gespräch beim Italiener ging so weiter: „Sind Sie wegen dem Marathon hier?“ Es gibt an diesem Wochenende nichts Wichtigeres in Münster.

Von OK-Chef Michael Brinkmann lasse ich mir erzählen, wie der Marathon nach Münster kam. Als leidenschaftlicher Läufer (Marathon-Bestzeit 3:02!) machte er seinem Dienstherrn, der Volksbank, irgendwann den Vorschlag, in Münster ein richtig großes Laufevent aufzuziehen. Laufen, in der Fahrradstadt. Die Begeisterung hielt sich in Grenzen. Trotzdem schaute man sich den Brinkmann-Plan einmal detaillierter an und schickte den engagierten Mitarbeiter damit ins Rathaus.  Auch dort war man eher zurückhaltend („Wo wollen Sie laufen? In der Stadt?“) und erst beim zweiten Hinsehen bereit, dem Marathon eine Chance zu geben.

Man kennt es: Sind alle gleich begeistert und fallen Dir um den Hals, wenn Du mit einer neuen Idee kommst, lässt man Dich genauso schnell alleine, wenn es Probleme gibt. In Münster aber hatte man sich die Sache sehr gut überlegt und war schließlich mit Überzeugung und Engagement dabei, als der erste Marathon 2002 gestartet wurde. Von Anfang an hatte man auch daran gedacht, die Bevölkerung „mitzunehmen“, die seither wie eine Eins hinter der Veranstaltung steht. Wäre in Berlin die Marathonbegeisterung so groß wie in Münster, müssten dort 2 Mio., statt der angeblich 1 Mio. Menschen an der Strecke stehen. Davon aber später.

 

 

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Impressionen aus 2015

 

 

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Zunächst muss man sich ja die Startunterlagen holen. Die gibt es im Paulinum-Gymnasium, wo man auch im Freien bei Live-Musik leckere Pastagerichte genießen kann. Sobald es die Zeit erlaubt, geht Michael Brinkmann von Tisch zu Tisch, fragt, wo die Leute herkommen, ob alles passt und wünscht einen guten Lauf.  Aus 31 Nationen kommen die Teilnehmer, so international war der Münster Marathon noch nie. Und gut besetzt ist er auch. Man versteht sich zwar als Breitensportereignis, möchte den Leuten in der Stadt aber auch Spitzensport bieten. Deshalb gibt es für Siegerinnen und Sieger ganz ansehnliche Prämien und einen Bonus für den Streckenrekord. Morgen ist Zahltag, soviel möchte ich schon mal verraten.

Der Tag beginnt mit einem fürstlichen Frühstück, das im offiziellen Marathon-Hotel schon um 6.00 Uhr gerichtet ist. Du bekommst alles, was Dein Trainer verboten und erlaubt hat. Seit ich vor Jahren einmal gesehen habe, wie ungeniert die Kenianer bei Wurst und Schinken zugreifen, habe ich auch keine Hemmungen mehr.  Vom Hotel ist es ein Katzensprung zum Prinzipalmarkt und von dort nur ein paar Minuten zum Startplatz am Hindenburgplatz.

„Wie wird das Wetter?“, will ich wissen. „Sagen wir es mal so: Beim Start werden alle noch  trocken bleiben, ansonsten nur die Schnellsten“, lautet die offizielle Auskunft. Grau ist der Himmel schon jetzt, aber kalt ist es nicht. Vor dem Fürstbischöflichen Schloss, 1767 erbaut und heute Sitz der Wilhelms-Universität, versammeln sich immer mehr Läuferinnen und Läufer.  Darunter auch Hawe. Er hat heute als 5:00-Pacer die zusätzliche Aufgabe übernommen, Heidrun Kemper zu coachen. Sie leitet das Treff-Hotel und jetzt, wo es als Marathon-Hotel fungiert, will sie unbedingt ihren ersten 42er laufen. So ist das in Münster.

 

 

Ich starte wegen der Fotos weiter vorne und um 9.00 Uhr ist es dann soweit, die Marathonis machen sich auf ihren Weg. 15 Minuten später starten die Staffelläufer. Jede Menge Zuschauer sorgen für echte Marathon-Stimmung und verleiten zu einem viel zu schnellen Beginn. Es geht gleich schon einmal in die Stadt, vorbei an der Liebfrauenkirche, auch Überwasserkirche genannt, weil sie gegenüber dem Dom auf der anderen Seite des Aa liegt. Am Spiekerhof ist das Kiepenkerl-Viertel mit der gleichnamigen Statue und Gastronomie, geradeaus schaut man zur Lambertikirche. Aber ich will Euch den Kiepenkerl erklären.  Eine Kiepe ist bei uns im Badischen ein Rückkorb, also ein Korb, den man auf dem Rücken trägt. Beim Marathon ist das etwas unpraktisch, deshalb gibt es dafür heute Gürteltaschen. Früher aber trugen die Kiepenkerle in solchen Körben die Produkte der Bauern in die Städte und nahmen dafür Gewürze und anderes zurück aufs Land. Und weil es noch kein Internet gab, verbreiteten sie auch Neuigkeiten und Klatsch und gelegentlich fungierten sie auch als Heiratsvermittler.

Was mir noch auffällt? Die Stadt riecht nach frischen Brötchen. Und mein Frühstück liegt schon drei Stunden zurück. Bei km 3 geht’s auf die Promenade, dem Grünen Ring um die Innenstadt, auch Fahrradautobahn genannt. „It’s all over now“ spielt unplugged eine Coverband. Na, das wäre aber schade.

 

 

Einige Kilometer weiten sind wir in der nördlichen Peripherie gelandet, immer begleitet von engagierten Frühaufstehern am Straßenrand.  Das Feld hat sich sortiert, man läuft entspannt, lediglich ein paar hektische Staffelläufer schaffen es nicht, ohne Körperkontakt zu überholen. Dann sind wir im Zentrum, passieren das Treff-Hotel, wo das Personal Ausschau nach der Chefin hält. Dann kommt der Stadthausturm mit der großen Showbühne und man kann schon einmal einen zaghaften Blick auf den  Prinzipalmarkt werfen. Hier schlägt das Herz der Marathon-City, schon jetzt sind viele Zuschauer da. Gleich neben dem Stadthausturm steht übrigens das Rathaus, in dem 1648 der Westfälische Frieden ausgehandelt wurde, der den dreißigjährigen Krieg beendete.

Beim wm-tv-Power-Point beim Aegidiitor geht’s noch einmal mächtig zur Sache, dann sind wir beim Aasee und die Ruhe kommt manchem nicht ungelegen. Der See staut das Wasser der Aa und liegt inmitten einer herrlichen Grünanlage, die im letzten Jahr als „Europas schönster Park“ ausgezeichnet wurde.

 

 

Den Läufer im roten Hemd vor mir glaube ich zu kennen. Nur die Mähne, die an Tina Turner erinnert, irritiert mich noch. Obwohl wir gerade mal 12, 13 Kilometer gelaufen sind, kriegt der seine Füße kaum hoch. Ultra-Schlappschritt nennt man das in Fachkreisen. Dann ist klar, er ist’s, der Steppenhahn, Internet-Pionier in Sachen Laufen. „Komm her Stephan, ich mach ein Foto, dann kommst Du mal auf ´ne gescheite Seite.“ „Ja, mach mal, hab extra meine Haare gewaschen“, dazu lacht er noch. Wie’s zu dem üppigen Kopfschmuck kommt, will ich wissen. „40 Monate nicht zum Friseur gegangen.“ Donnerwetter, 400 Euro gespart bei dem Tarif, den ich mit meinen Resthaaren bezahlen muss.

Dann versteht man sein eigenes Wort nicht mehr, solchen Lärm machen die Trommler der Canarinhos und die begeisterten Zuschauer. Gleichzeitig haben wir eine erste Begegnung mit einer Münsteraner Besonderheit, den Stelzenläufern. In bunten, phantasievoll gestalteten Kostümen, hier zum Beispiel ein Feuervogel, sind sie für Läufer und Zuschauer gleichermaßen eine Attraktion.

Km 15, wir sind beim Technologiehof, Münsters erste Adresse für Technologie-Unternehmen und Startups und dann auf der Mendelstraße in Richtung Gievenbeck. Bei einer der unzähligen Getränke- und Verpflegungsstellen gibt’s handgemachten Jazz vom Feinsten. Den westlichen Stadtteil sparen wir aber zunächst aber noch aus und laufen rechts in die Felder nach Nienberge. Die Brücke über die B 54 ist die einzige nennenswerte Steigung des Tages. Zwei Ärzte auf Rädern fahren die Strecke ab. Für sie gibt es heute nichts zu tun.

 

 

Die Halbdistanz wird erreicht. 2:20 Stunden. Wer viel fotografiert und quatscht, den bestraft der Zeitnehmer.  Während eine solche Zeit für manchen ein Alptraum ist, ist meine Horror-Vorstellung  ein leerer Foto-Chip. Also halte ich bei den halbnackten Samba-Tänzerinnen wieder voll drauf und auch das Frühstückbuffet vor dem Haus entgeht mir nicht. Geht es nach den Kids bei der Getränkestelle, müsste ich das Wasser literweise in mich rein schütten. „Darf ich Dich wenigstens nass machen?“ „Nein, ich bin es schon.“ Gut erzogen, der Junge. Er lässt es sein.  Durch den Ort wird man regelrecht getrieben. Überall, sogar auf dem Garagendach, stehen oder sitzen Leute und feiern „ihre“ Läufer. Es ist herrlich. Hier hat sich ein kleiner Fanclub von Hawe postiert. „Er kommt gleich“, sage ich. Wenn ich weiter so bummele, holt er mich mit seinen 5-Stunden-Läufern auch tatsächlich noch ein.

 

 

Fünf Kilometer geht es jetzt übers Land. Es ist ruhig. Zeit zum Nachdenken, was denn heute eigentlich für ein Tag ist: 12. September 2010. Der Überlieferung nach vor genau 2500  rannte der Bote Pheidippides von Marathon nach Athen, um die frohe Botschaft vom Sieg über die Perser verkünden. Dann brach er zusammen und war tot. Für mich ist der Lauf von Marathon nach Athen der einzige Marathon der Welt, den man wirklich gelaufen sein muss. Schön ist er nicht, aber halt das Original. Und wer einmal in das historische Olympiastadion eingelaufen ist, wird es niemals vergessen. Die 42 Km davor schon eher.

Da gefällt es mir hier schon wesentlich besser. Von weitem wird ein großer roter Ziegelbau sichtbar. Ich erkundige mich und erfahre, dass es Haus Vögeding (km 25) ist, ein im 16. Jahrhundert erbauter, von Gräften (Wassergräben) umgebener Adelssitz, von 1827 – 1939 im Besitz der Freiherren Droste zu Hülshoff. Das herrschaftliche Haus ist das rückseitige Motiv der diesjährigen Medaille.

„Taka tun“ nennt sich eine Trommlergruppe, die sich mitten in der Pampa postiert hat. Ihre Chefin fegt wie ein Derwisch durch die Gegend, ist mal am Tanzen, mal schlägt sie selbst die Trommel. Man sieht’s, es macht Spaß. Der Funke springt über. Lachende Gesichter statt gequälter Minen. Auch die an den Bäumen hängenden, aufmunternden Botschaften der Fans an die Läufer verfehlen nicht ihre Wirkung. Motivation, wo man sie nicht erwartet. Von Leuten, die ganz offensichtlich wissen, was beim Marathon geleistet wird, auch hier hinten im Feld.

 

 

Kaum sieht man den Kirchturm von Roxel, hört man auch schon den Lärm. Die Leute in Roxel stört der leichte Nieselregen wenig, sie feiern Marathon. Balancao mit ihren Trommeln bestimmen den Rhythmus. Jürgen Baumhör stellt die Läufer namentlich vor, so gut es geht. Durch die Staffelläufer ist das Feld noch ziemlich belebt. Die Straßen- und Gartenfeste gehen weiter. Zwischenzeit bei km 30? Vergiss es. Dabei sein ist alles. Statt zu massieren (wer braucht hier hinten schon so was?) machen die Physio-Mädels die Welle. Auf dem Weg nach Gievenbeck gibt es Blues, dann läuft man in eine leichte Senke, lässt es rollen und wird von Trommeln weiter vorwärts getrieben.

 

 

In Gievenbeck (km 33) das gleiche Bild. Menschen an der Straße und in den Gärten, Stimmung und Anfeuerung, wie man es sich wünscht. Beate und Ulrike holen mich ein, beide in griechischer Tracht und Beate zusätzlich mit Lorbeerkranz. „Scheiß Marathon, nichts zu trinken“, schimpft sie. „Kein Ouzo und kein Retsina.“ So hat jeder sein Problem. Gleich überholen wir einen Läufer, der beklagt mit seinem Shirt einen ganz anderen Missstand: „No milk today“.

Km 38, die Stadt hat uns wieder. Es wird hart. Km 39, eine abgelegene Wohnstraße, ein paar Leute feuern mich an. Km 40, Trommler machen Dampf, Michel treibt seine Späße. Mir reicht’s. „Come on“, muntert mich ein Kamerad auf, „jetzt wird es schön.“ Die nächsten Trommler, Stelzenläufer und eine Bombenstimmung. Hoffentlich haben Beate und Ulrike den Weinausschank hier auch gesehen. Roter und Weißer sind im Angebot.

 

 

Ja, es ist schön. Eine kleine Traileinlage an der Baustelle, dann das Finale zunächst auf der Aegidiistraße.  Was juckt mich das bucklige Pflaster,  nichts tut mehr weh. Nach fast fünf Stunden sind die Leute noch immer aus dem Häuschen. Am Stadthausturm kriege ich noch die Siegerehrung der Männer mit, 2:10 noch was, Sieg und Streckenrekord für Patrick Muriuki  ……

Noch 195 Meter, Prinzipalmarkt, Marathon-City, Jubelarien. Verstehe wer will, warum sie alle wie blöd rennen. Das ist doch zum Stehenbleiben, zum Hinlegen, zum Genießen. 

Einmal muss es sein. Ich laufe über die Matte, lasse mich mit der Medaille schmücken, nehme den Chip vom Schuh und gehe mit der Kamera dahin zurück, wo der Marathon ist, schaue in glückliche Gesichter und  freue mich mit jedem Finisher. Marathon in Münster ist Feiertag, Münster ist Marathon City.

 

Auf Wiedersehen beim Volksbank Münster Marathon am 12. September 2021

 

 

 

Informationen: Volksbank Münster-Marathon
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