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Schwere Prüfung

11.04.05
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Der Kyffhäuser Berglauf hat es in sich, insbesondere die Marathon-Strecke verläuft über einen sehr anspruchsvollen Kurs. Auch ohne Regen und stürmische Winde also eine echte Herausforderung. Bei der 27. Auflage am vergangenen Sonntag kam dies jedoch erschwerend dazu. Zwar bleib es, von leichtem gelegentlichen Nieseln abgesehen, während es Laufes meist trocken. Aber der Wind blies schon heftig und der Regen der vergangenen Tage hatte auf vielen Abschnitten den Untergrund erheblich aufgeweicht und für teilweise knöcheltiefen klebrigen Matsch gesorgt. Mit diesen Schwierigkeiten hatte auch die Spitzengruppe zu kämpfen, denn noch vor den Läufern gingen über 200 Biker auf ihre Strecke, die teilweise mit der Laufstrecke identisch war. Zumindest bei diesen Bedingungen keine so gute Idee.

 

Die weitaus meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einem so anspruchsvollen Rennen sind aber keine „Ersttäter“ sondern geübte und (leid-) geprüfte Marathonis. Und so machten sich auch in diesem Jahr insgesamt an die 1700 Aktive auf die unterschiedlichen Strecken. Angeboten wurden neben der Marathon-Strecke 6 und 14 Kilometer und Halbmarathon, teilweise auch für Wanderer und Walker.

 

Trotz der widrigen Witterungsbedingungen gab es unterwegs lohnende Ausblicke und die Ankunft am imposanten, 81 Meter hohen Kyffhäuser-Denkmal (1890 – 1896) mit dem Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I. und der in Stein gehauenen Barbarossafigur, ist allemal ein Höhepunkt. 247 Stufen geht es hinauf bis zur Turmkuppel, von der man bei guter Sicht bis zum Brocken sieht. Den Kontrollstempel gab es neben ausreichender Verpflegung jedoch unten vor dem Turm und so ersparte sich an diesem Sonntag jeder den „Umweg“. 23 Kilometer waren hier erreicht und der schwerste Teil der Strecke lag hinter den Marathonis.

 

Wie sagte im Ziel doch treffend ein Läufer, abgekämpft und durchnässt, die Beine bis oben hin mit rotem Schmutz bespritzt: „Einen solchen Lauf bei solchen Bedingungen erfolgreich zu beenden, macht doppelt stolz.“

 

Schnellster auf der Marathonstrecke war Thomas Herget aus Fulda in 2:46:17. In Anbetracht der Umstände eine Super-Zeit. Bei den Frauen gewann Kerstin Schneider in 3:58:16. „Ich wollte doch nur unter 4 Stunden bleiben, an einen Sieg hab ich dabei nicht gedacht“, wurde die Siegerin anschließend zitiert.

 

Insgesamt kamen 242 Marathonis ins Ziel, beim Halbmarathon waren es 485. Schnellste auf dieser Distanz waren Rheinhard Löppen und Thomas Kunze zeitgleich in 1:25:35 und bei den Frauen Gerlinde Schrepper in 01:48:26 Stunden.

 

Finisher insgesamt: 1662

 

Informationen: Kyffhäuser Bergmarathon
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