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„Besser hätte der Tag nicht laufen können“

22.10.18
Quelle: Pressemitteilung

Es war ein Läufer-Fest - Absoluter Teilnehmer-Rekord erreicht

Es war ein Marathon-Tag, wie aus dem Bilderbuch. Angefangen bei den Meldezahlen von 1.306 insgesamt, die alle Rekorde brachen, über das herrliche Sauerländer Herbstwetter bis hin zur begeisterten Stimmung unter den Teilnehmern und Zuschauern. „Besser hätte der Tag nicht laufen können.“, resümiert Reimund Gawehn vom Orga-Team. „Alle waren zu- frieden, es gab keine nennenswerten Verletzungen oder Beeinträchtigungen und wir sind einfach überwältigt von der Resonanz und den Meldezahlen.“ Im fünfzehnten Jahr des FALKE Rothaarsteig-Marathon hat es sich offenbar in Läuferkreisen herumgesprochen, dass die Veranstaltung im Schmallenberger Sauer- land besonders familiär und gut organisiert ist.

 

Besonderes ehrenamtliches Engagement


Dazu trägt entscheidend der besondere Einsatz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bei, von denen wieder mehr als 150 im Einsatz waren. Auch die kontinuierlichen Verbesserungen im Ablauf spielen eine Rolle: „Jedes Jahr machen wir kurz nach der Veranstaltung eine Runde mit dem gesamten Orga-Team, in der Lob, Kritik und Anregungen aufgegriffen, besprochen und für das kommende Jahr in konkrete Verbesserungen oder Anpassungen umgesetzt werden. Das hat sich gelohnt, denn in diesem Jahr sind wir nah dran an perfekt, natürlich abgesehen von kleineren und größeren Baustellen, die es immer gibt.“, so Gawehn.

So hatte in diesem Jahr beispielsweise der langjährige Moderator, Hermann Belke, krankheitsbedingt absagen müssen, und das Orga-Team war sehr froh, dass Michael Küsgen aus Arnsberg kurzfristig einspringen konnte. Küsgen hat viel Erfahrung in der Moderation von Sportveranstaltungen im heimischen Raum und begrüßte jede und jeden Finisher mit viel Herzblut im Ziel, nachdem er zuvor alle mit guten Wünschen auf die Strecke geschickt hatte. Den Startschuss zu jeder der vier Disziplinen gab in diesem Jahr Franz-Peter Falke, einer der Inhaber des bekannten Strumpf- und Sportartikelunternehmens, das von Beginn an als Hauptsponsor der Veranstaltung fungiert.

 

Marathon-Teilnehmer waren bestens vorbereitet


Das herrliche Herbstwetter, die Aussichten und die angenehmen Temperaturen trugen sicherlich zur Laufmotivation bei. Die Läuferinnen und Läufer waren offenbar bestens auf die anstehenden Höhenmeter vorbereitet, so dass es keine gesundheitlichen Probleme und keine Unfälle zu verzeichnen gab. Micha Thomas, der den Halb-Marathon für sich entschied, resümierte: „Es war eine schwierige Strecke, aber in einer ganz tollen Landschaft.“

 

 

Timo Böhl als Titelverteidiger und
Carmen Otto gewinnen den Marathon

 

2:48:50 Stunden benötigte Timo Böhl vom Team TVE Netphen für die Marathonstrecke und siegte damit, bis auf 9 Sekunden, mit nahezu gleicher Zeit wie im Vorjahr. Als Zweiter erreichte Aloys Buschkühl vom TSV Rüthen in 2:50:43 Stunden den Zielbogen vor Mathias Nahen vom TV Jahn Bad Driburg mit 2:55:50. Den Marathonlauf der Damen entschied Carmen Otto für sich in einer Zeit von 3:29:47. Sie wiederholte damit ihren Sieg aus dem Jahr 2015, 2016 wurde sie Zweite in Fleckenberg. Zweite in diesem Jahr wurde Ilka von Hubatius vom Altkönig Racing Team mit 3:31:29 Stunden und als Dritte überquerte Daniela Franz aus Bielefeld die Ziellinie nach 3:38:25 Stunden.

 

Franziska Espeter und Micha Thomas
Schnellste Halbmarathon- Läufer

 

Ein beeindruckendes Bild bot sich den Zuschauern, als beim Halbmarathon mehr als 760 Läuferinnen und Läufer auf die Strecke starteten. Sie wurden, ebenso wie die Marathonis, unterstützt von flotten Samba- Rhythmen der „Sambastics“ aus Olsberg, auf die 22,6 Kilometer lange Distanz geschickt. Schnellster wurde Micha Thomas von der LG Eder mit 1:23:21, dicht gefolgt von Tim Dally vom Sport Schneider Trail Team, der mit 1:24:10 finishte und im Vorjahr den Halbmarathon gewonnen hatte. Dritter wurde Medhanie Teweldebrhan vom VfL Bad Berleburg mit seiner Ziel-Zeit von 1:26:12 Stunden.

Franziska Espeter vom TV Laasphe entschied den Halbmarathon der Da- men mit klarem Vorsprung in 1:38:58 Stunden für sich. Als Zweite über- querte Silvia Noya Crespo aus Gütersloh mit 1:45:06 Stunden die Ziellinie vor der Drittplatzierten Karen Güde vom feelgood! Herscheid, die mit 1:46:58 Stunden im Ziel ankam.

 

Walker und Nordic Walker absolvierten 22,6 km

 

Kurz nachdem die Läuferinnen und Läufer mit Hund gestartet waren, die in diesem Jahr einen separaten Start hatten, stellten sich die insgesamt 130 Nordic Walker am Startbogen auf. Um 12.15 Uhr fiel ihr Startschuss für die Halbmarathon-Strecke über 22,6 km, die Petra Middendorf LiVe-Lauftreff in Versmold bei den Damen für sich entschied. Die Zweitplatzierte aus 2015 überquerte die Ziellinie in 2:47:20 Stunden, vor Adriane Gärtner vom feelgood! Herscheid mit 2:50:08 Stunden und Verena Tselebidis und Katharina Sosna. Die beiden Drittplatzierten kommen beide aus Plettenberg und finishten gemeinsam mit 2:56:43 Stunden.

Den Nordic Walking-Wettbewerb entschied bei den Herren zum dritten Mal Vol- ker Gramsch vom Skiclub Meschede mit 2:33:45 Stunden, etwas schneller als im Vorjahr, für sich. Zweiter wurde Wilhelm Stratenschulte vom HEICO Lauftreff mit 2:37:30 Stunden und als Dritter finishte Marius Podolak aus Hagen mit einer Zielzeit von 2:38:17 Stunden.

Die Disziplin Walking auf der Halbmarathon-Strecke entschied bei den Damen Britta Stratenschulte vom HEICO Lauftreff mit einer Zielzeit von 2:43:57 Stunden für sich, vor Ulrike Setzer-Britwurm vom TuS Müsen mit 2:45:59 und Monika Po- dolak aus Hagen, die mit 2:49:24 Dritte wurde. Insgesamt waren die Walking- Damen in diesem Jahr rund 15 Minuten früher im Ziel als im Vorjahr, die schnellste davon noch vor dem Drittplatzierten der Herren.

Bei den Herren im Walking siegte Thomas Hoffmann mit 2:37:04 Stunden. Der Läufer vom AS Neukirchen-Vlyn lag damit vor Hajo Siewer vom Skiclub Olpe, der mit 2:38:03 die Ziellinie überquerte. Siewer wurde bereits in 2015 und 2017 Zweiter, 2016 wurde er Dritter. Diesjähriger Drittplatzierter wurde Andreas Quintern vom LT Rheinhessen-Pfalz mit einer Gesamtzeit von 2:48:17 Stunden.

 

Entspannung nach dem Lauf

 

Nachdem die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Ziel angekommen waren, bot sich ein entspanntes buntes Bild rund um Start- und Zielbereich. Die einen genossen die Sonne auf den Bänken, andere machten vom Massageangebot Gebrauch und nicht wenige eroberten das Kuchenbuffet in der Halle, das um kurz nach 16 Uhr komplett geräumt war. Dank der fleißigen Helferinnen konnten aber auch danach noch Alle duftende Waffeln, belegte Brötchen und frischen Kaffee genießen.

Auch bei der Siegerehrung in der Schützenhalle Fleckenberg herrschte beste Stimmung. Moderator Küsgen animierte Zuschauerinnen und Zuschauer zu kräf- tigem Beifall für alle Platzierten in den Altersklassen und natürlich für die Siege- rinnen und Sieger der vier Hauptdisziplinen. Besonders geehrt mit „standing ovations“ wurden erneut die dienstältesten Läuferinnen und Läufern, die in den Altersklassen 70 bis 80 platziert waren. Nach der Siegerehrung des Marathons wurden zudem die Sieger des Sauerland Trailrunning Cups bekannt gegeben, dessen Schlusspunkt der FALKE Rothaarsteig-Marathon nach insgesamt acht Läufen ist.

Reimund Gawehn verabschiedete sich abschließend und bedankte sich herzlich bei Teilnehmern, Helfern und Sponsoren für die tolle Unterstützung. Der nächste Marathon findet in 2019 am 19. Oktober in Fleckenberg statt.

 

Informationen: FALKE Rothaarsteig-Marathon
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