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Streckenrekord beim Jubiläums-Marathon

05.05.13
Quelle: Pressemitteilung

Siege für die Kenianer Kiplagat und Rotich

 

Eliud Kiplagat und Joan Rotich heißen die strahlenden Sieger des 10. Salzburg Marathon. Kiplagat verbesserte den Streckenrekord von Victor Bushendich Chelokoi aus dem Jahr 2011 um 34 Sekunden. Seine Landsfrau jubelte zum zweiten Mal in Folge als Gewinnerin vor der fantastischen Kulisse der Salzburger Altstadt. Insgesamt nahmen über 6.750 Läufer an den Bewerben des Salzburg Marathon teil – ein neuer Rekord für die Lauffestspiele in der Mozartstadt.

Zum 10. Mal bei der 10. Austragung gewann ein Kenianer den Marathon der Herren in Salzburg. Mit seiner Endzeit von 2:14:16 Stunden unterbot Eliud Kiplagat den zwei Jahre alten Streckenrekord seines Landsmanns Chelokoi um 34 Sekunden und sorgte dadurch beim Jubiläum für das sportliche Highlight des Tages. Den kenianischen Doppelerfolg machte John Kipkemoi Kirui perfekt, der knapp eineinhalb Minuten nach dem Sieger als Zweitschnellster über die Ziellinie lief. Auf Rang drei platzierte sich Mitfavorit Lemawork Ketema Weldearegaye aus Äthiopien, der zehn Kilometer vor dem Ende einbrach und gut neun Minuten nach dem Sieger ins Ziel kam.

Bei Kilometer 30 war es zunächst Kirui, der sich mit einer Tempoverschärfung von der Spitze löste. „Ich habe es vorgezogen, mein eigenes Tempo weiterzulaufen und habe gesehen, dass ich ihm langsam näher komme“, beschrieb Sieger Eliud Kiplagat die entscheidende Phase des Rennens. Zwei Kilometer vor dem Ziel zog Kiplagat an seinem Landsmann vorbei und stürmte unter tosendem Applaus als Sieger ins Ziel. „Das ist mein größter Sieg bisher“, jubelte der neue Streckenrekordhalter, der sich begeistert vm Salzburg Marathon zeigte: „Es war ein super Rennen, es war ein großartiger Zieleinlauf. Ich wurde vom Publikum toll angefeuert.“


Joan Rotich wiederholt Vorjahressieg


Als erste Läuferin in der Geschichte des Salzburg Marathon konnte die Kenianerin Joan Rotich als Titelverteidigerin triumphieren. Mit ihrer Endzeit von 2:36:10 Stunden lag sie gerade einmal zwei Sekunden über ihrer Vorjahreszeit, welche gleichbedeutend mit ihrer persönlichen Bestzeit ist. „Es ist immer sehr schön in Salzburg zu sein und den Marathon zu laufen. Ich freue mich sehr über meinen zweiten Sieg bei meinem zweiten Antreten hier“, war Rotich mit ihrem Rennen zufrieden. Lange Zeit sah es sogar danach aus, als könnte die Kenianerin den zwei Jahre alten Streckenrekord ihrer Landsfrau Risper Kimayo gefährden, am Ende fehlten aber etwas mehr als eine Minute. „Eine schnellere Zeit war bei diesen hohen Temperaturen nicht möglich“, sagte die Siegerin.


Bernd Kriechhammer und 
Claudia Kaiser Salzburger Landesmeister


Bernd Kriechhammer und Claudia Kaiser holten sich im Rahmen des Salzburg Marathon den Titel des Salzburger Landesmeisters. Der für den Laufclub Mattsee an den Start gehende Kriechhammer kam als Viertschnellster noch vor dem Brasilianer Paulo dos Santos mit einer Zeit von 2:43:20 Stunden ins Ziel.

„Es war heute mein letzter Marathon auf diesem Niveau. Wahnsinn dass ich als bester Österreicher ins Ziel gelaufen bin“, freute sich der neue Salzburger Landesmeister, der auf der zweite Runde mit Krämpfen zu kämpfen hatte, welche er auf die warmen Temperaturen zurückführte. In früheren Jahren war Kriechhammer bereits des Öfteren als Pacemaker beim Salzburg Marathon im Einsatz.

Salzburger Landesmeisterin wurde die gebürtige Deutsche Claudia Kaiser, welche für den Verein Plussport Saalfelden an den Start geht. Kaiser, die hinter Rotich mit einer Endzeit von 3:03:03 Stunden als Zweite ins Ziel lief, hatte bereits im Vorfeld als Favoritin gegolten. Beste Österreicherin und Gesamtdritte im Marathon wurde Cornelia Köpper.


Deutsche Siege im Halbmarathon


Sowohl im Halbmarathon der Herren als auch im Halbmarathon der Damen ging der Sieg nach Bayern; nie zuvor hatten sich Läuferinnen oder Läufer aus Deutschland beim Halbmarathon in Salzburg in die Siegerliste eintragen können.

Benedikt Fritz siegte bei den Herren in einer Zeit von 1:12:59 Stunden und feierte bei seinem dritten Salzburg-Start seinen „schönsten Erfolg“. „Es ist natürlich super als Sieger einzulaufen. Ich komme immer wieder gerne hierher aufgrund der schönen Landschaft und der tollen Atmosphäre“, sagte der Berchtesgadener kurz nach dem Zieleinlauf.

Die Münchnerin Christine Fiedler triumphierte bei ihrem Salzburg-Debüt mit neuer persönlicher Bestleistung von 1:20:46 Stunden. Die ehemalige bayrische Meisterin im Halbmarathon bedankte sich insbesondere für die Unterstützung des Publikums: „Von Anfang an war alles perfekt. Es herrschte eine tolle Stimmung, hinter jeder Kreuzung sind zahlreiche Menschen gestanden und haben uns angefeuert.“ Die zweifache Salzburg Marathon-Siegerin Sabine Hofer aus Salzburg musste sich mit Rang zwei zufrieden geben.

Die Sieger des 10-km-Laufes lauteten Andreas Ringhofer und Lauren Greil aus Großbritannien, die Schnellsten über 5 Kilometer waren Albert Hinterstoißer und Elfi Pierer.


Fantastische Stimmung


Begeistert zeigten sich alle Läufer von der herausragend guten Stimmung in Salzburg. Zehntausende Zuschauer säumten den Streckenrand des 21,1 km langen Kurses und feuerten die Teilnehmer lautstark an. Bereits um 9:00 Uhr beim Start am Residenzplatz fanden sich zahlreiche Zuschauer ein um den Beginn des Spektakels mitzuerleben. Dabei zeigte sich die Salzburger Altstadt von ihrer schönsten Seite, strahlender Sonnenschein und Temperaturen um die 17°C. verschönerten allen Beteiligten den Event. Im Laufe des Vormittags kletterte das Quecksilber am Thermometer weiter nach oben.

Insgesamt über 6.700 Teilnehmer starteten in einen der programmierten Bewerbe. Damit feiert der Salzburg Marathon in seiner Jubiläumsausgabe einen neuen Teilnehmerrekord. Bereits am Samstagabend nahmen knapp 1.700 Kinder und Jugendliche am Coca-Cola Junior-Marathon teil.

In einem Sonderrennen ging auch Thomas Geiersblichler, mehrfacher Goldmedaillengewinner bei Paralympischen Spielen, an den Start und absolvierte mit seinem Handbike die Halbmarathon-Distanz.

 

Informationen: Salzburg Marathon
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