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Laufberichte

Von der Sonne verwöhnt

 

Neun Jahre sind seit meinem letzten Start beim Freiburg Marathon vergangen. Es ist höchste Eisenbahn, mal wieder dort zu laufen, wo uns die Sonne verwöhnt. Vor einer Woche am Ostersonntag brauchte ich noch Goretexjacke und Handschuhe, um ohne Erfrierungen einen längeren ruhigen Lauf an der Donau zu absolvieren. Doch just zum Marathonwochenende sagt der Wetterfrosch rekordverdächtige Temperaturen voraus. Aber nicht die im Keller, sondern eher die in der Backröhre.

Wir, das ist Henny und ich, reisen wieder mit der Bahn. Freiburg hat sowieso ein gutes Nahverkehrskonzept, man ist auch ohne Auto mobil. Die Jugendherberge an der Dreisam, draußen am Stadtrand, wo die Höhen des Schwarzwaldes zum Greifen nah sind, werden wir uns für zwei Übernachtungen niedergelassen. Es ist keine schlechte Wahl, denn mit fünf Minuten Spazieren und zehn mit der Tram bist du schon in der Stadtmitte. Ich empfehle euch gleich ein Tagesticket (6,20 EUR) der Freiburger Verkehrs AG, das rentiert sich schon ab drei Fahrten. Ach ja, am Starttag könnt ihr mit Startnummer oder Teilnahmebestätigung das komplette Netz des Regio-Verkehrsverbund Freiburg für An- und Abreise nutzen. Der Veranstalter rät sowieso davon ab, mit dem eigenen Auto zur Messe, dem Start- und Zielort, zu kommen.

Am Samstag kann der Besuch der Messe. Dort hole ich mir gleich eine Abfuhr,  als ich die M4Y-Terminliste auslegen will: „Wir wollen das nicht!“ Versteh‘ ich nicht. Lagen die Freiburg-Prospekte denn nicht auch bei diversen Veranstaltungen auf vorbereiteten Tischen aus?

Ganz hinten in der Halle empfangen wir unsere Unterlagen, es gibt keine Wartezeiten. Die dazugehörige Startertasche mit Inhalt (Starterinfo, Streckenplan, Buff, Riegel, Duschbad) erhalten wir nebenan. An der Startnummer hängt ein Gutschein für die Maultaschenparty, die es wahlweise mit Fleisch oder vegan gibt.   Hunger habe ich noch keinen, den Gutschein kann man auch noch am Sonntag einlösen.

Bei einem Bier erklärt mir ein Berliner Lauffreund seine Ernährungstaktik: „Mit Weizen kannste heizen“. Einige Laufveranstalter machen auch Werbung für ihr Event, darunter Martin Kaindl, der Chef der Tour de Tirol, eine elitäre Veranstaltung über zehn Kilometer, den harten Kaisermarathon und einen erlebnisreichen Traillauf. „Du musst mal wieder zu uns kommen“, so der Martin.

Mittlerweile hat sich uns der Luxemburger Patrick Reckinger angeschlossen, er ist allein nach Freiburg angereist und will morgen den Halben laufen. Er empfiehlt sein Heimrennen, den Night Marathon in Luxemburg. Irgendwann wird es mir schon klappen, diesen weißen Fleck zu eliminieren.

Am Nachmittag schauen wir uns die historische Altstadt mit ihren Wahrzeichen an. Besonders zu erwähnen sind das gotische Münster Unserer Lieben Frau (Bauzeit von etwa 1200 bis 1513) und die zahlreichen Bächle, die vom Wasser der Dreisam gespeist werden. Eine badische Sage besagt, dass jeder, der in ein Bächle unabsichtlich hineintritt, später einen Freiburger oder eine Freiburgerin heiraten wird.

Nach dem Abendessen in einer badischen Wirtschaft mit Freiburger Schäufele mit Sauerkraut und Spargel mit Kartoffeln kehren wir in die Jugendherberge zurück. Der Bundesligakick zwischen Freiburg und Wolfsburg ist längst beendet, die Badener spülen ihren Frust in einem Biergarten entsprechend lautstark hinunter. Und ich brauch noch einen Schlafenstrunk anstatt Baldrian.

 

 
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Der Marathonsonntag

 

Geschlafen habe ich gut, als wir schon um 07.30 Uhr das Frühstücksbuffet entern. Leichte Kost, nur wenig Wurst, Honig, zwei Semmeln, Kaffee, das reicht mir für den heutigen Tag. Perfekt ist die Startzeit für diejenigen, die erst heute anreisen, denn um 11.00 Uhr geht es auf die Reise. Die Staffeln, der Schülermarathon und der 10-Kilometer-Gesundheitslauf starten erst danach.

Was kostet die Teilnahme und was wird geboten? Nun, für die zwei Marathonrunden durch die Stadt werden 56 EUR bis zum Anmeldeschluss zwei Wochen vorher fällig. Der Halbe ist einen Zehner billiger. Bei frühzeitiger Buchung kannst du noch ein paar Euronen sparen. Dafür erhalten die Teilnehmer eine große Portion Maultaschen, Medaille und Urkunde aus dem Internet. Daneben gibt es die übliche Marathoninfrastruktur, also Duschgelegenheit, Kleideraufbewahrung, Massagen und einen guten Pacemaker-Service von drei Stunden bis fünf Stunden Zielzeit.

Kurz-Kurz, die Klamottenfrage ist schnell gelöst. Aber was macht der Reporter, der alte Depp. Der hat blind ein Shirt in den Koffer geworfen und steht jetzt mit einem langärmeliges Teil da. Ich kremple die Ärmel hoch und werde versuchen, das Manko mit ausgiebigen Wasserduschen auszugleichen.

Eine gute Stunde vor unserem Start sind wir an der Messe. Dort herrscht schon eifriges Treiben, wobei der Startbereich in der prallen Sonne liegt und sich die meisten Läufer noch in der Halle herumtreiben. Davor werben schon zwei Bierliebhaber für ihr liebstes Getränk. Ich freue mich schon, und glaube, dass die hiesige Brauerei Ganter auch auf der Strecke und im Ziel nahrhafte Hopfengetränke ausschenkt. Später begebe ich mich in den Startbereich, der großräumig ausgeschildert ist. Dort klopft mir dann Patrick, der Luxemburger, auf die Schulter. Schnell vergeht die Zeit bis zum Start.

 

Start, erste Kilometer

 

Pünktlich erfolgt der Start des Blocks A (Läufer bis drei Stunden Zielzeit, bzw. 1.30 Stunden beim Halben). Es dauert ein, zwei Minuten, dann geht der Block B auf die Reise. Nach fünf Minuten Verzögerung überquere ich die Startlinie, auf geht’s in die erste Runde. So ein Rundkurs ist gerade meine Spezialität. Da kann ich mich zunächst aufs Fotografieren und Beobachten konzentrieren und dann in der zweiten Runde Gas geben, wenn ich will (und kann). Schaun mer mal, wie es heute läuft.

 

 
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Nach ein paar Metern staut es sich an der ersten Linkskurve ein wenig, aber dann werden die Straßen etwas breiter und das Feld trabt wieder an. Den ersten Kilometer haben wir am Hauptfriedhof schon geschafft. Zuvor überqueren wir eine Eisenbahnlinie, wo es hinauf und dann wieder hinunter geht. Ein kleiner Gegenverkehrsbereich wartet gleich am Anfang. Man könnte abkürzen, indem man über eine zehn Meter breite Rasenfläche läuft, aber wir sind ja ehrlich. Später wechseln wir auf die Zähringer Straße und laufen stadtauswärts. Ein wenig stutzig werde ich, als der 3.45 Stundenläufer an mir langsam vorbeizieht. Ich wollte mich eigentlich der Vier-Stunden-Gruppe anschließen.

Nach einer Wende rennen wir auf der Hinterkirchstraße dieses Mal unter einer Bahnlinie durch. Beim Durchlauf stockt ein wenig der Lauffluss, aber dann können wir auf der Händelstraße die Aussicht genießen: blühende Bäume, in den Vorgärten Narzissen und Primeln und immer wieder Bands, hier die Gruppe „Elizabetz Cornish“. Ja, die Musikliebhaber unter uns kommen in Freiburg voll auf ihre Kosten, denn auf den 21,1 Kilometer sollen 36 Bands spielen. Das ist rekordverdächtig. Spitze auch die Zuschauer, die meisten werden an der Strecke wohnen. Sie halten dann Plakate. „Run You Must“, „Lena, du schaffst es“. Ich kann nicht alle lesen.

Kilometer fünf, die erste Tankstelle. Die Meute drängelt an den ersten Tisch. Das ist immer so. Am Ende der Tischreihe geht es entspannter zu. Aber die Tische gehörten auch links und rechts aufgebaut. Ich greife mit einen Becher, trinke ein paar Schlucke Wasser und gieße mir den Rest über den Kopf. Es folgt eine lange Gerade zum Stadtgarten auf der rechten Seite. Zuvor lese ich noch: „Wenn du Bier willst, dann lauf weiter!“ Dann eine private Tränke, die mit Oettinger betrieben wird. Nicht von dem Politiker, sondern von dem Gerstensaft aus dem gleichnamigen schwäbischen Ort. Exportbier und Alkfreies wird ausgeschenkt. Die Anwohner grölen bei jedem, der zugreift.

 

Wir streifen die Altstadt

 

Schlossbergring, Schwabentor, so langsam gelangen wir in die Innenstadt Freiburgs. Linkerhand von uns liegt der 454 Meter hohe Schlossberg, der die Stadt dominiert. Auf der anderen Seite das Schwabentor aus dem Jahr 1250, das jüngere der beiden noch erhaltenen Stadttore. Im Tor selbst gibt es ein kleines Museum, die Zinnfigurenklause, wo Szenen aus der Freiheitsbewegung des 19 Jahrhunderts gezeigt werden (Bauernkriege, Schlacht bei Sempach, 1848er-Revolution). Wirklich viele Leute haben sich hier als Zuschauer versammelt. Die Gruppe „Brasilicum“ macht nicht nur uns Beine mit ihrem schmissigen und rhythmischen Sambaklängen. Ich kriege Gänsehaut.

 

 
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Kurz vor der Schwabentorbrücke biegt unser Kurs nach links ab in die Kartäuserstraße. Gleich wird  es wieder ruhiger. Rechts sehen wir die Dreisam, die einiges Schmelzwasser aus dem Schwarzwald mitbringt. Am Feldberg oben soll die Wintersaison an heutigen Tag enden. Bei Kirchzarten beim Zusammenfluss von Rotbach und Wagensteinbach entstand die Dreisam, nach knapp 30 Kilometer mündet sie am Kaiserstuhl in die Eltz. Früher waren die Hochwasser gefürchtet, doch ein guter Hochwasserschutz bannt diese Gefahr mittlerweile. Der Name der Dreisam kommt aus dem Keltischen und bedeutet die sehr Schnelle.

 

Oberau

 

Wir laufen nun in Richtung Osten, also immer die Dreisam flussaufwärts. Die Strecke steigt leicht an, in der zweiten Runde werden wir das spüren. Alleine vier, fünf Gruppen unterhalten uns und die Zuschauer. Es ist warm, in den Grünanlagen sieht man Leute beim Picknicken. Kilometer zehn, ich bin eine knappe Stunde unterwegs. Kurz zuvor wechseln wir auf das Südufer der Dreisam. Wir umrunden das Sportzentrum und den Olympiastützpunkt der Albert-Ludwigs-Universität. Am östlichsten Streckenpunkt kann man sogar die Jugendherberge sehen. Und gleich daneben ist die Arena des Bundesligisten SC Freiburg.

 

 
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Oberau ist ein Stadtteil Freiburg, mit fast 7000 Einwohnern sehr dicht besiedelt. An den Südhängen des Schlossbergs gedeiht auch Wein. Die Steilheit des Geländes und die optimale Einstrahlung der Sonne sorgen für beste Qualität.

Der Rückweg in die Innenstadt führt uns nun leicht bergab, zuerst auf der Schwarzwaldstraße, dann entlang der Dreisam. Fast schon wieder in der City rennen wir an der Rückseite der Brauerei Ganter vorbei. 1865 wurde der Betrieb von Ludwig „Louis“ Ganter gegründet, damals noch in der Innenstadt. Doch schon zu Ende des 19. Jahrhunderts florierte der Umsatz und der Betrieb wurde ins Grüne auf dem jetzigen Grund verlagert. Die Brauer produzieren alles, vom Pils über Weizen bis hin zum Urtrunk und zum Magisch Dunkel. Der Maibock dürfte sich derzeit noch gären.

 

Durch die Altstadt

 

Jetzt sehen wir das Schwabentor von vorne. Die Sambaband spielt auf, als ob es kein Morgen gäbe. Lautstark, die Zuschauer klatschen mit und bejubeln die Läufer. So feiert man in Freiburg Marathon. Wir laufen ein kurzes Stück auf dem Schlossbergring, biegen dann links ab und laufen halb um das Freiburger Münster herum. Es geht kreuz und quer durch die Altstadt, ich verliere die Orientierung. Am Bertoldsbrunnen teilt sich die Strecke, die Zehner werden rechts eingewiesen. Wir sind jetzt in der schicken Fußgängerzone.

 

 
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Am Augustinermuseum vorbei laufen wir nun erneut auf das Schwabentor zu, jetzt aus Richtung Nordwest. Du musst hier verdammt aufpassen, Das Kopfsteinpflaster ist mitunter recht holprig und wer bei einem Schritt fehlgeht und ins Bächle tritt, muss vielleicht eine Einheimische heiraten. Ich habe bereits davor gewarnt.

Erneut laufen wir auf das Martinstor zu. Das ist das ältere der beiden noch erhaltenen Tortürme der mittelalterlichen Stadtbefestigung und wurde bereits 1238 urkundlich erwähnt. Nach weiterem Zick-Zack sehe ich wieder den Bertoldsbrunnen, wir laufen auf der Bertoldstraße an der Alten Universität und am Uniseum vorbei.

Am Rand der Altstadt angekommen, können wir einen Blick auf das Stadttheater werden, das aus dem 18. Jahrhundert stammt. Am Konrad-Adenauer-Platz führt uns der Kurs fast bis zum Hauptbahnhof. Und dann geht es hoch, wir müssen über die Gleise in den Stadtteil Stühlingen.

 

Die erste Runde endet

 

Die letzten vier Kilometer der ersten Runde brechen an. Die Wiwilibrücke wird auch wegen ihres Anstrichs die Blaue Brücke genannt. 10.000 Radfahrer nutzen das Bauwerk täglich, heute läuft die  gleiche Anzahl Menschen drüber. Jungen und Mädels hocken oben auf dem Brückenbögen und haben beste Aussicht auf die Läufer und auf die Stadt. Gut 160 Meter lang ist die Brücke und mittlerweile für Kraftfahrzeuge gesperrt.

 

 
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Geradeaus sehen wir dann die Herz-Jesu-Kirche, die 1897 erbaut wurde. Die Fassade erinnert ein wenig an den Limburger Dom. Über Wohnstraßen und entlang einer Bahnlinie arbeiten wir uns Kilometer für Kilometer in Richtung Messe vor. Über den Komturplatz und der Waldkircherstraße laufen wir mit Kilometer 20 an den Hauptfriedhof.

Dann bleibt mir schier das Herz stehen. Ein Läufer liegt am Fußgängerweg, das Hemd hochgeschoben und, ich mag es gar nicht beschreiben, er wird wiederbelebt. Die Leute rufen nach einem Arzt. „Verdammt, warum muss so was passieren“, fluche ich. Zwei Helfer vom Roten Kreuz sehe ich herbeieilen. Den gesenkten Kopf voller Gedanken laufe ich weiter.

Es kommt die Trennung, die Halbmarathonis biegen ab nach links, wir müssen auf eine kurze Wendepunktstrecke, wo sich auch gleich noch eine Tankstelle befindet. Unser Feld ist nun übersichtlich geworden.

 

Zweite Runde

 

Nach dem Ende der Wendepunktstrecke höre ich den Notarzt von hinten und von weiter weg schon den Rettungswagen. Am Einsatzort versuchen die Helfer den Läuferstrom so zu kanalisieren, dass die Erstretter arbeiten können. Ich bin tief betroffen und will keine schlimmen Gedanken zulassen. Vor zwei, drei Jahren habe ich einen ähnlichen Fall erlebt und beim Zugspitzlauf war ich dabei, als zwei Läufer verstorben sind. Es dauert fast eine Stunde, bis ich mich beruhigt habe. Bei der Dreisam bringen mich Benedikt und Philipp auf andere  Gedanken. Danke euch. Es sind keine zehn Kilometer mehr.

 

 
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Letzte Kilometer

 

Es wird schwer, die Wärme ist fast nicht mehr auszuhalten. Bei jeder Gelegenheit schütte ich mir Wasser über Kopf und Schultern. Kinder sind mit ihren Wasserpistolen eifrig dabei, uns zu treffen. Kühlung ist erstes Gebot. An einem privaten Gartenfest bietet man mir ein Pils an. Ich greife zu.

Die Innenstadt hat sich weiter aufgeheizt, die Helfer arbeiten nun sogar mit Gartenschläuchen, um uns abzuspritzen. Die Restkilometer vergehen zwar zäh, aber jeder Schritt bringt uns dem Ziel näher. „Freiburg ist so stolz auf dich“, lese ich auf einem Plakat kurz vor der Wiwilibrücke, wo eine Horde Mädels auf dem rechten Brückenbogen sitzt, wie Hühner auf der Stange. Stadtteil Stühlingen, die Musiker sind weiter dabei, es gibt noch zwei Mal Bier, zuletzt bei Kilometer 41. Zugläufer Dirk ist von allen Läufern verlassen, auch ich lasse ihn ziehen. Die rote Socke hat sich eine rote Krawatte umgebunden.

 

 
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Dann geht es für mich auf das Messegelände, die Uhr zeigt eine Bruttozeit von 4.10 Stunden an. Viel Zeit habe ich auf der zweiten Runde nicht verloren. Ist ja besser, bei der Wärme das Tempo herauszunehmen.


 

Im Ziel

 

Ich bleibe ein wenig im Zielbereich, dann treiben mich Hunger und Durst in die Halle 1. Gleich daneben können wir uns umziehen, duschen oder massieren lassen. Später schaue ich noch in die Halle 1 und sehe schon Henny, das verrückte Huhn, auf der Bank sitzen. „Hätte ich aufgeben sollen?“ fragt sie gleich. „Mit meinen Mitläufern haben wir den Marathon zu Ende gebracht“.

Beim Schreiben dieses Berichtes schaue ich in der Badischen Zeitung. Der beschriebene Vorfall endet tragisch. Zwei Tage nach dem Marathon ist der Läufer verstorben. Ich bin sehr traurig.

 

 
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Ergebnisse Männer:

1. Lukas Naegele, PTSV-Jahn-Freiburg/ASICS Frontrunner, 2.34.21
2. Moritz Flader, LG Gummersbach, 2.47.29
3. Peter Hoehne, TLV-LT Eichenzell, 2.47.46

Ergebnisse Frauen:

1. Marianne Okle, LCA Bäm, 3.04.21
2. Annette Götz, Droste Running Team Freiburg, 3.07.38
3. Sabine Schmey, Whiskey Running Team, 3.09.36.

 

Informationen: Mein Freiburg Marathon
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