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VCM-Siegerin Nancy Kiprop wird in Wien zur Gejagten

06.03.18
Quelle: Pressemitteilung

Nancy Kiprop, Titelverteidigerin des Vienna City Marathon, trifft am 22. April auf starke Konkurrenz. Fällt der Streckenrekord?

Es war ein mitreißendes Finale auf der Wiener Ringstraße. Nach 42 Kilometern brachten erst die letzten Meter die Entscheidung des Vienna City Marathon 2017. Mit nur fünf Sekunden Vorsprung auf Rebecca Chesire jubelte die Kenianerin Nancy Kiprop im knappsten Frauen-Finish der VCM-Geschichte über den Sieg. Die Titelverteidigerin kehrt nun zur 35. Auflage des Vienna City Marathon zurück und startet am 22. April auf der klassischen Distanz. Sie trifft dabei auf starke Konkurrentinnen, angeführt von der Äthiopierin Helen Tola mit aktueller Bestzeit von 2:22:51 Stunden. „Die Inszenierung und sportliche Klasse des 35. Vienna City Marathon werden außergewöhnlich. Wir wollen auf allen Ebenen einen „Wow-Effekt“ erzielen“, sagt VCM-Veranstalter Wolfgang Konrad. „Bei einem guten Rennverlauf könnte in diesem Feld der Streckenrekord in Reichweite kommen“, so Mark Milde, der das Elitefeld zusammenstellt.

 

 
Nancy Kiprop jubelt als Siegerin beim VCM 2017
© VCM/Victah Sailer

 

 

Nancy Kiprop mit Erfolgslauf

 

Nancy Kiprop erreichte bei ihrem Sieg mit 2:24:20 die zweitbeste jemals in Wien gelaufene Marathonzeit und erzielte zudem persönliche Bestleistung. Die Mutter von zwei eigenen und fünf adoptierten Kindern verwendete das Preisgeld für ihre Familie und ein Schulprojekt in Kenia. Nach ihrem VCM-Erfolg zeigte die 38-jährige Kenianerin noch mit weiteren Topleistungen auf. Im September gelang ihr in 67:22 Minuten im tschechischen Usti nad Labem eine starke Halbmarathon-Bestleistung. Zum Jahresende holte sie beim schwierig zu laufenden Honolulu Marathon in 2:29:16 Stunden den zweiten Platz.

 

Helen Tola in Form für VCM-Sieg

 

Die Titelverteidigung in Wien wird alles andere als eine klare Sache. Denn im Elitefeld sind gleich drei Läuferinnen mit schnelleren Bestzeiten als die regierende Wien-Siegerin. Helen Tola, die Vierte des BMW Berlin Marathons 2017, führt mit 2:22:51 Stunden die Meldeliste an. Damit hat sie auch eine Marke deutlich unter dem Streckenrekord der Italienerin Maura Viceonte, die im Jahr 2000 die Topzeit von 2:23:47 Stunden gelaufen ist. Die 23-jährige Tola hat im Vorjahr neben der starken Vorstellung in Berlin den Marathon von Barcelona in der Zeit von 2:25:04 Stunden gewonnen. Auf der halben Distanz hat die Äthiopierin erst vor einem Monat starke Form bewiesen, als sie in Ras Al Kaimah persönliche Bestzeit von  67:47 Minuten erzielte.


Siegläuferin bereit für Wien

 

Merima Mohammed, die für Bahrain startet, mit Bestzeit 2:23:06 (Toronto 2010) und Fatuma Sado aus Äthiopien mit Bestzeit 2:24:16 (Toronto 2015) haben ebenfalls die Fähigkeiten, um vorne mitzulaufen. Die 26-jährige Sado hat bereits sechs internationale Marathonsiege gefeiert, u.a. in Hamburg 2011, Los Angeles 2012 und Beijing 2014. Ihr jüngster Erfolg datiert vom 7. Jänner 2018, als sie beim hochkarätigen Xiamen Marathon in China in 2:26:41 triumphierte

 


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