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Perfektes VCM-Triple mit Streckenrekord für Nancy Kiprop

07.04.19
Quelle: Pressemitteilung

Die Siegerin im Frauenrennen des 36. Vienna City Marathon heißt zum dritten Mal in Folge Nancy Kiprop. Die 39-Jährige Kenianerin lässt der Konkurrenz von Beginn an keine Chance und läuft in 2:22:12 Stunden auch zu einem neuem Streckenrekord und einer persönlichen Bestzeit. Eva Wutti liefert als schnellste Österreicherin eine Top-Zeit und Gesamtrang sechs ab.

Schon nach wenigen Kilometern setzt Nancy Kiprop ihr erstes Ausrufezeichen. Auf der Prater Hauptallee gehen die Pferde mit ihr durch, nach fünf Kilometern hat sie zehn Sekunden Vorsprung auf die als Co-Favoritinnen gehandelten Rahma Tusa aus Äthiopien und Landsfrau Angela Tanui. Danach baut sie ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Schnell wird klar, wohin die Reise an diesem Tag gehen wird: Der seit 2000 gültige Streckenrekord von Maura Viceconte aus Italien (2:23:47) soll geknackt werden.

Kiprop ist zwischendurch fast zu schnell unterwegs, prognostizierte Endzeiten von unter 2:19 Stunden scheinen auf. Beim Halbmarathon geht sie nach 1:09:34 durch, danach wird sie nur unwesentlich langsamer. Eine Schrecksekunde erlebt die zweifache Mutter auf dem Weg zurück in den Prater. Beim Griff nach einem Getränk rutscht ihr die Flasche aus der Hand, sie muss abbremsen und sich bücken. Das tut dem Rhythmus nicht gut.

Unbeeindruckt davon drückt Kiprop weiter aufs Tempo und muss diesem erst im Finish ein wenig Tribut zollen. Nach 2:22:12 läuft sie durchs Zielband. Das ist das VCM-Triple, das sind drei Siege in Serie in Wien, dazu neuer Streckenrekord und persönliche Bestzeit für die Ostafrikanerin. „Der Druck und die Erwartungen waren groß, aber ich habe heute einen sehr guten Job gemacht. Die Bedingungen waren fantastisch. Ich wusste, ich muss schnell anlaufen, weil die erste Hälfte einfacher ist. Das war gutes Timing.“ Auch die tolle Stimmung entlang der Strecke habe sie Richtung Ziel getragen.

 

 

Kiprop darf sich einmal mehr über ein schönes Preisgeld für Sieg und Streckenrekord freuen, das sie wieder in ihr groß angelegtes Sozial- und Schulprojekt in ihrer Heimat investieren will. „Ich habe noch viele Pläne, wir werden mit dem Projekt jedes Jahr um ein Stück größer, das macht mich glücklich.“

Was macht die sportliche Konkurrenz von Kiprop im heutigen Rennen? Um den zweiten Platz duellieren sich Tanui und Tusa, letztere verliert gegen Rennende deutlich an Tempo und läuft sogar am Podest vorbei. Tanui wird Zweite in 2:25:37, als Dritte komplettiert Maurine Chepkemoi in 2:26:16 einen kenianischen Dreifachsieg.

Aus österreichischer Sicht zeigt Eva Wutti auf. Die Kärntnerin von der SU Tri Styria, die im Vorjahr ihr Marathondebüt in Wien gab (2:37:59), läuft ein beherztes Rennen und liegt lange Zeit im Bereich einer erwarteten Endzeit von 2:32 bis 2:33 Stunden. Als erfahrene Triathletin und Langstreckenspezialistin spielt sie ihre Qualitäten bis zum Schluss aus und kommt nach 2:34:12 Stunden ins Ziel. Das bedeutet nicht nur den ausgezeichneten Gesamtrang sechs, sondern auch eine Verbesserung der persönlichen Bestzeit um fast vier Minuten sowie die Qualifikation für die Leichtathletik-WM in Doha im Herbst 2019 (Limit: 2:36 Stunden). Darüber hinaus hat sich Wutti mit ihrer Zeit bei den Frauen auf Rang vier der ewigen Bestenliste in Österreich eingereiht.

„Es hat Spaß gemacht, auch wenn ich ziemlich müde bin“, sagt Wutti im Interview. „Mit der Zeit bin ich sehr zufrieden, das war die Wunschvorstellung. Es ist von Anfang bis Ende alles aufgegangen, ich glaube, ich habe das Optimum herausgeholt.“ Die WM im Herbst in Doha mit dem Marathonstart um Mitternacht sei trotz erfolgreicher Qualifikation kein Thema für sie. „Da gebe ich einem schnellen Marathon in Europa den Vorzug“.

 

Ergebnis Frauenrennen
36. Vienna City MarathonTop 10:

 

1. Nancy Kiprop (KEN) 2:22:12
2. Angela Tanui (KEN) 2:25:37
3. Maurine Chepkemoi (KEN) 2:26:16
4. Rahma Tusa (ETH) 2:26:58
5. Milliam Ebongon (KEN) 2:29:33
6. Eva Wutti (AUT) 2:34:12
7. Rutendo Nyahora (ANG) 2:34:49
8. Manuela Soccol (BEL) 2:40:05
9. Paola Bonilla (ECU) 2:44:41
10. Nataliya Hatsuk (BLR) 2:48:22

Weitere Österreicherinnen:

14. Anita Zankl 2:57:36
26. Sabrina Ringhofer 3:06:21
27. Maria Hinnerth 3:07:38
28. Christina Oberndorfer 3:08:14

 


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