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Gipfeltreffen der Rekordläufer: Tadesse Abraham und Arne Gabius beim VCM

04.03.20
Quelle: Pressemitteilung

Die Marathon-Rekordhalter aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Polen starten beim Vienna City Marathon.

Beim Vienna City Marathon (VCM) am 19. April kommt es zu einem außergewöhnlichen Zusammentreffen europäischer Marathonstars. Tadesse Abraham aus der Schweiz, Arne Gabius aus Deutschland, Henryk Szost aus Polen und Österreichs Lemawork Ketema – vier Marathon-Rekordhalter ihres Landes starten in einem Rennen. Mit Tadesse Abraham, dem Zweitplatzierten des Vienna City Marathon 2019, ist ein absoluter Siegkandidat darunter. Dazu geht im Rahmen des VCM ein in dieser Konstellation wohl einzigartiges Meisterschaftsrennen in Szene. Es werden gleichzeitig die nationalen Marathonmeisterschaften von Österreich, Ungarn und der Slowakei ausgetragen.

Damit ist für viel Spannung und starke Konkurrenz auch für Österreichs Asse im VCM Team Austria gesorgt. Neben ÖLV-Rekordhalter Ketema (2:10:44) werden Valentin Pfeil, Christian Steinhammer, Stephan Listabarth, Newcomer Timon Theuer, Eva Wutti und Victoria Schenk im Marathon starten. Peter Herzog, der wie Ketema bereits für die Olympischen Spiele qualifiziert ist, geht im Halbmarathon an den Start.

 

 

Tadesse Abraham:
„Mir fehlt nur noch der Sieg.“

 

Tadesse Abraham kommt mit der hochkarätigen Bestzeit von 2:06:40 Stunden nach Wien. Der aus Eritrea stammende Schweizer ist bei seinem Auftritt im Vorjahr in die Herzen des Wiener Publikums gelaufen. Als „Chef“ in der Spitzengruppe hat er in den entscheidenden Phasen das Tempo forciert. Am Ende holte er in 2:07:24, der zweitbesten Zeit seiner Karriere, Rang zwei. „Es war eine tolle Erfahrung in Wien. Die Stimmung war wirklich außergewöhnlich, das kann man gar nicht mit Worten beschreiben. Letztes Jahr war ich Zweiter, da fehlt mir nur noch der Sieg. Ich hoffe, dass es dieses Jahr klappt. Ich werde eine schnelle Zeit dafür brauchen“, so der 37-Jährige, der seit Jänner in Äthiopien trainiert.

Mit Silber bei den Europameisterschaften in Berlin 2018, EM-Gold im Halbmarathon 2016 sowie dem siebten Platz beim Olympiamarathon von Rio ist Tadesse Abraham ein großer Name im internationalen Laufsport. Zuletzt hat er im Hitzemarathon der Weltmeisterschaften in Doha 2019 Rang neun erreicht.

 

 

Arne Gabius:
„Wenn sich viele zusammentun, ist etwas möglich“

 

Große Aufmerksamkeit verspricht der Start des deutschen Rekordhalters Arne Gabius. Der 38-Jährige hat in Frankfurt 2015 einen starken Landesrekord von 2:08:33 Stunden erzielt. Zwei weitere Male blieb er an gleicher Stelle unter der Marke von 2:10. Für den promovierten Mediziner geht es in Wien um die Olympiaqualifikation und die dafür nötige Zeit von 2:11:30 Stunden.

„Wien ist ein toller Marathon, und die Strecke führt ja auch 10 bis 11 Kilometer durch den Prater, wo Eliud Kipchoge unter zwei Stunden gelaufen ist“, so Gabius. „In Wien wurden schon gute Zeiten gelaufen. Vor allem aber sind dort viele europäische Topläufer, die sich auf Wien konzentrieren, auch um die Olympianorm zu unterbieten. Wenn sich so viele zusammentun, dann ist etwas möglich. Zeiten unter 2:10 zu laufen, das ist kein Hexenwerk. Mein Ziel ist es, eine Zeit um 2:10 herum zu erreichen. Ich bin voll im Laufen und gut im Training.“

Auf der schwierigen Strecke des New York Marathon hat er im November 2019 in 2:12:57 Stunden eine starke Leistung geboten. Auch ein Halbmarathon in 63:25 Minuten am 16. Februar in Verona zeigt seine gute Form auf dem Weg zu seinem ersten Wien-Besuch überhaupt und zum Start beim Vienna City Marathon.

 

Henryk Szost führt starkes Team aus Polen an

 

Ein starkes Team aus Polen macht das europäische Feld noch attraktiver. Henryk Szost, mit 2:07:39 Stunden der nationale Rekordhalter, Blazey Brezinski, Sieger des Warschau Marathons 2017 in 2:11:27 und Szymon Kulka mit Bestzeit 2:14:35 aus Frankfurt 2019 können für Österreichs Topläufer hervorragende Konkurrenz bieten. Dazu kommt Debütant Krystian Zalewski, der mit 62:34 Minuten am Halbmarathon exakt die gleiche Bestzeit aufweist wie Österreichs Debütant Timon Theuer.

 


 

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