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Männer brechen beim Marathon fast doppelt so oft ein wie Frauen

02.07.26
Quelle: Red. M4Y

Männer laufen den Marathon zwar im Schnitt schneller, kämpfen im letzten Drittel aber deutlich häufiger mit plötzlichen Erschöpfungsphasen. Das zeigt eine umfassende Datenanalyse von über 873.000 Läufen des Berlin-Marathons (1999–2025).

Wenn die Energiereserven schwinden, schlägt der berüchtigte „Mann mit dem Hammer“ zu – und das laut der Studie vor allem bei männlichen Athleten.Für die Untersuchung definierten die Forscher einen Leistungseinbruch als Tempoverlust von mindestens 20 Prozent in der zweiten Rennhälfte.

Um faire Vergleiche zu ermöglichen, wurden die Teilnehmenden in Leistungsklassen nach Zielzeiten unterteilt. Das Ergebnis: 17,6 Prozent der Männer brachen im Verlauf des Rennens massiv ein, während dies nur bei 9,7 Prozent der Frauen der Fall war. Dieser geschlechtsspezifische Unterschied blieb selbst in der Spitzengruppe der Läufer unter drei Stunden stabil.

 

 

 

 


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