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Laufberichte

Abgesagt: So war es und so wird es wieder (38)

 
Autor: Joe Kelbel

"Wir haben als run e. V. in den letzten Monaten lange gehofft, geplant und alle Kraft investiert, um den 9. Himmelswegelauf für Euch bestmöglich vorzubereiten. Mit der Entscheidung der Bundesregierung, die in Abstimmung mit den Ländern stattfand, steht nun fest, dass alle Veranstaltungen bis 31. August 2020 abgesagt werden. Davon ist auch unser und Euer Himmelwegelauf betroffen," teilt der Veranstalter mit.

Damit entfällt auch die erneute Teilnahme eines M4Y-Läufers als Grundlage für einen Laufbericht. Wir erinnern uns, dass es 2012 im Rahmen des Himmelswegelaufs eine Ultra-Variante über eine Distanz von 120 km gab. Die Teilnehmer waren praktisch handverlesen, unter ihnen M4Y-Reporter Joe Kelbel. Hier ist sein Bericht.

 

Laufberichte mit vielen Bildern vom HimmelswegeLauf (Marathon)
gibt es auf Marathon4you.de

 

 

 

2012: Lauf der Heroen

 

Zwischen den 1000 Meter hohen Gletschern der Eiszeiten gab es einen eislosen Streifen, auf denen die  Menschen zusammengedrängt wurden. 370.000 Jahre alt ist die weltweit erste Zeichnung  eines Menschen, hier  im Saale Unstrut Gebiet  gefunden, eingeritzt in den Knochen eines Waldelefanten.

Mit den Gletschern verschwanden die meistens Großtiere. Aber diese fruchtbare Region  besitzt einen unglaublichen Schatz: Salz, welches es den Menschen ermöglichte, Jagdbeute haltbar zu machen. Nun hatte man Zeit, sich um Himmel, Erde und Ackerbau zu kümmern.

Der 120 km lange HimmelswegeLauf, genannt „Lauf der Heroen“,  führt durch das Saale Unstrut Gebiet, vorbei an steinzeitlichen Kalendern, Gräbern und Rätseln. Eines der größten Rätsel der Menschheit ist die Himmelscheibe von Nebra. Etwa 1600 v. Chr. wurde diese pizzagroße Scheibe in der Erde versteckt.

19 Ultraläufer wollen sich eine Nachbildung dieser Himmelscheibe als Auszeichnung für den 120 km-Ultralauf um den Hals hängen. Mit dem Start des Laufes der Heroen um 6 Uhr früh beginnt ein neues, ein  sagenhaftes Marathon-Ereignis, das einmalig in der Welt ist: Der Himmelswegelauf - zurück in die Vergangenheit und hin zu den Sternen.

Die Himmelsscheibe als Medaille gibt es auch schon für den Marathon, den Halb- und den Viertelmarathon. Radfahrer, Walker oder nur ärchäologisch Interessierte erwartet ein ereignisreiches Wochenende mit Busrundfahrten, ermäßigte Eintrittspreise und vielleicht die Antwort darauf, wer wir sind.

 

 

Treffpunkt der Ultraläufer ist Freitag 17 Uhr vor der Arche Nebra in Wangen. Es ist das Besucherzentrum in der Nähe des Fundortes der Scheibe. Einweisung durch den zweifachen Marathon-Olympiasieger Waldemar Cierpinski. Die Cut-Off-Zeiten machen mir Bauchschmerzen, ich muss schneller sein, als letzte Woche in Biel.

Vor der Jugendherberge die Fotos der steinernden Frauenfiguren, die man hier beim Bau gefunden hatte. Viel besser als die fette Venus, die 4000 Jahre zuvor Sexsymbol war. Ich sag’s  ja, wir machen Fortschritte!

1999 fanden Raubgräber die 2,3 Kilogramm schwere Himmelscheibe aus Bronze und Gold, zwei Bronzeschwerter, Beile, Meißel und Armreife. Einen Tag später ging der Fund für 31.000 Mark nach Köln, dann für eine Mio. nach Berlin und München.  Die  Schweizer Polizei stellte 2002 in Basel die Hehler und sicherte die Scheibe samt Beifunde.  Versicherungswert der Himmelsscheibe über 100 Mio Euro.

Die Echtheit der Scheibe wurde durch Radiokohlenstoffdatierung der Beifunde bestätigt. Im Teilchenbeschleuniger wurden die Metalle der Scheibe analysiert und mit 50.000 Proben aus vorgeschichtlichen Erzminen verglichen. Das Kupfer stammt  aus Mittelberg bei Salzburg, das Gold aus Cornwall.

 

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Anton Lautners Bilder vom Marathon 2017

 

 

 

 

 

In Wangen gibt es das Schloßhotel Himmelsscheibe. Ich könnte über den Namen  lachen. Aber 120 km laufen, mit Eigenverpflegung, eine Woche nach dem 100er in Biel, das ist  voll bekloppt. Habe auch keinen Haferschleim vorgekocht wie die Ossis, sondern nur  Kamilletropfen dabei. Ab km 55 bekomme ich dann  immerhin meine eigene Fahrradbetreuung.

Einige übernachten im Zelt auf dem Sportplatz, ich in der Jugendherberge, wo ich vom Rasenlabyrinth in Steigra träume. Erich von Däneken sieht darin einen Landeplatz für Ausserirdische, für mich ist es Symbol für Bier, in Wirklichkeit ein Ort der Fruchtbarkeit. Kommt man zur Sonnenwende hierher und beobachtet die Jugend, wie sie hier seit Tausenden von Jahren (sogar während der DDR Zeit) ein Katz- und Mausspielchen im Labyrinth veranstaltet, so ne Art Flaschendrehen, dann versteht man den wissenschaftlichen Ausdruck “Fruchtbarkeitsritus“.

Waldemar Cierpinski kümmert sich selbst um unseren  Shuttleservice. Sein Sohn André lässt keinen Ultraläufer unbeaufsichtigt, hat längere Haare als ich, sieht aber glücklicherweise nicht aus wie Atze Schröder. Ich glaube, ich muss zum Friseur. Martin Cierpinski kümmert sich um die Versorgung und Falk um den Marathonwettbewerb, den er nebenbei auch noch gewinnen wird.  

Start früh morgens vor der Arche Nebra. Später wird hier das Ziel der Halb-und Marathonläufer und eine ausgewachsene Partyzone sein. Oh, wäre ich doch schneller gewesen!

 

 

Ein Radfahrer betreut zunächst 2 bis 3 Läufer. Wir sind 18, ein Läufer hat gekniffen. Mein Rucksack wiegt etwa 5 kg. Alles Sachen, die ich nicht mag. Zu schwer für die frühe Morgenstunde, irgendein Radfahrer soll ihn mir nach km 10 bringen. Wir laufen entgegen der Marathon- und Halbmarathonstrecke. Andreas setzt sich sogleich von unserer Laufgruppe ab, wird heute Abend der Gewinner sein. Er ist Archäologe und hätte mir heute viel erzählen können.

 

 

Die ewiglange Brücke der  ICE-Strecke Erfurt-Halle. 55.000 Teile aus der Bronzezeit und  250 Gräber fand man hier auf einer Länge von 22 Kilometern. Ein Steinzeitgrab mit drei jungen Frauen, zwei Männern und acht Kindern, in inniger Umarmung, getötet mit Pfeilen und gezielten Schlägen. Was war damals geschehen?

Gräberfelder von Männern, die von der iberischen Halbinsel stammen, Kupferdolche, die neu waren in dieser Gegend. Wieso wanderte man von Spanien nach hier aus? Eurokrise? Wir laufen durch ein Gebiet mit Fundstücke von vor über 300.000 Jahren. Was ist da die Eurokrise ?

Km 10. Mein Rucksack ist  nicht da, Ultraläufer brauchen Nerven. Es gibt für uns zunächst alle 10 km eine Wasserstelle, später nach 30 Kilometern.

Laucha an der Unstrut, sehr schön, Balgstädt, Freyburg. „Wir haben alle Metallsonden daheim. Dort in den Höhlen am Steilufer  habe ich Sachen von mittelalterlichen Fischern gefunden. Wer gräbt, der findet immer.“ Die meisten Läufer kommen hier aus der Gegend. Von denen verabschiede ich mich jetzt, bin nun auf der vorletzten Position.

Ich verstehe, warum mir André Cierpinski angeraten hat, den Marathon zu laufen. Es ist wirklich eine traumhafte Strecke und das erste Mal bereue ich es, nicht die Unterdistanz gewählt zu haben. Ich habe einfach keine Zeit für Fotos, die Cut-Off-Zeiten sind zu brutal. Welcher Idiot kommt schon auf die Idee, nach den 100 km von Biel nochmals 120 km zu laufen?

Am Halbmarathonstart liegt auf einsamem Posten mein Hinkelsteinrucksack. Waldemar hat ihn persönlich hierher gebracht, er baut gerade den Startbogen auf. Auf den folgenden Kilometern stelle ich meine Getränkeflaschen auf die Laufstrecke, irgendeiner der zahlreichen Fahrradbegleiter wird die schon mitnehmen. Es gibt aber keine „zahlreichen“ mehr. Als ich viele Kilometer später mit meinem Hinkelstein die Treppe einer dörflichen Verpflegungsstelle runterspringe, kommt mir Harald, mein Retter auf dem Fahrrad, Sammler meiner Getränkeflaschen, Versorger zweier einsamer Läuferinnen und  eines Hinkelsteinträgers entgegen. Nun trägter meinen Hinkelstein, samt Gels und Geld. Ich bin ja Ultra und Vollidiot, verabrede mich mit ihm in 5 km. Kann ja nicht gut gehen.

Das  Sonnenobservatorium von Gosek, wie Stonehenge, Ort von Party und Fruchtbarkeit. Wenn mir die Wissenschaftler erklärt, dies sei ein Kalender für den Aussaattermin, dann greife ich mir an die Birne: Das war ein Fetenraum.  Wann man Erbsen sät, wusste damals schon jedes Kind.  Wichtiger war es zu wissen, wann die Sause steigt. Nur deswegen haben sich frühe Vorfahren der  m4y-Leser fortgepflanzt. Knallköppe von Wissenschaftlern! Voll einen an der Hirnrinde!

Meinen ganzen Besitz hat  Harald. Ich habe Unterzuckerung und das ist grausam.

Braunkohle-Tagebau,  jetzt Naherholungsgebiet Geiselsee. Hier hat man die Leiche des Waldelefanten gefunden, 200.000 Jahre alt. Nichts besonderes, lägen da nicht noch Dutzende von Pfeil-und Messerspitzen inmitten der Kohleleiche. Ich hab im Museum in Halle lange davor gestanden und überlegt, was sich die Wissenschaftler in 200.000 Jahren denken, wenn sie meinen verkohlten Partykeller von 1978 mit den leeren Appelkornflaschen und der antiken Pioneero-Anlage finden. Nebelmaschine, das war der Partyhit!  Damals gab es beim Aldi Hähnchen für 1,99 DM. Vielleicht hat jemand in dem Oberschenkel eines Gockels „Wo bleibt der Senf“  geritzt.

„Wo bleibt Harald?“ Alle Einheimischen mähen an diesem Samstag ihren Rasen, aber alle ohne Bier. Ich bin am Verzweifeln, kann nur noch gehen. Dann  Harald! Ich hätte diesen verschwitzten, aufgelösten Hero, Retter der Witwen und Waisen  küssen können. Er füllt mich ab, übergibt mich bei km 55 meiner persönlichen  Fahrradbetreuung Jakob. Danke!

 

 

Jakob hat schon 2 Stunden auf mich  gewartet. Der arme Kerl bekommt die vorletzte Gurke zur Betreuung und einen Hinkelstein samt meiner Wochenendkasse: „Wir machen uns nen schönen Tag, Jakob, du Sau du!“ Was er glücklicherweise wörtlich nimmt. Er ist Student der Geowissenschaften, wurde erst gestern Abend rekrutiert.

„Wo gehts denn lang?“ Wir beide haben uns nie verlaufen, die Markierungen waren perfekt. Ich wünschte, ich hätte eine Ausrede dafür, dass ich als Letzter und 16ter aller Himmelsläufer im Ziel ankomme.

Uns entgegen kommt Täwe Schur, die 82 jährige Fahrradlegende der DDR. Führt die an, die nicht laufen können und sich  im Rahmen des Himmelswegelaufes aufs Rad schwingen. Riesen Jubel, ich bin ein Hero. Km 65. Am Kiosk Ehekrach, weil ich nicht dem Bild eines Langstreckenläufers entspreche. Gott, Mädchen, ich werde wiederkommen. Auch Eure Männer sind top!

Dölauer Jungfrau, so nennt man diesen Menhir, ursprünglich 7,5 Meter hoch. Früher waren es drei Steine. Die Sage erzählt, eine Frau wollte bei einem Gewitter trockenen Fusses durch die Pfützen kommen und warf die gekauften Brote hinein. Wer stellte diese Steine auf?  In der ausgehöhlten Seite sind mittelalterliche Eisennägel eingeschlagen, Gegenzauber? Versuchte man das Ding umzureissen? Oder schlugen Jungvermählte einen Nagel  in die Jungfrau für die Erfüllung eines Kinderwunsches?

Uuuh, fragt mich nicht welcher Kilometer. Jakob hat vom Wiesenfest gehört. Ich sag: „Mach dich auf die Reifen, du hast jetzt die Kohle, hohl Bier, du Sau du!“ Der Kerl kommt nicht mehr bei. Ich Vollidiot, der hat mein Erspartes und ich nur Probleme. Mache mir Gedanken, der Kerl kommt aus Verden und versteht „ Du Sau du!“ eventuell falsch.

Langeneichstädt. Wann der Wehrturm erbaut wurde? Warum? Eine Urkunde spricht vom Jahr  778. Eine Tür, die sich erst in einer Höhe von 8m befindet.1987 wurde dieser Ort berühmt, man fand unter dem Turm eine Grabkammer, etwa 5000 Jahre alt. Nichts Besonderes, außer: Der Deckel ist ein 1,76 m langer Menhir und wesentlich älter als das Grab. Aus zahlreichen Ritzungen schließt man auf  eine Göttin,  doch die Axt ist Statussymbol des Mannes und die Stehle sieht eher aus wie ein bestimmtes männliches Teil. Und dieses Teil ist durch jahrhundertelange  Berührungen  ziemlich abgegriffen. Wohl ein Fruchtbarkeitsritus für die Erbsenaussaat. 

Ich beauftrage jemanden vom „Warteverein“, das sind keine Warter, das sind Heimatjungs, die sich mit einer Flasche Wein acht  Stunden lang hier an die Warte für uns  Ultraspinner hinstellen und doch kein Bier  haben. Also den Einen beauftrage ich, ein Foto von der Dolmengöttin zu schiessen. Aber dem sind die 200 Meter zu weit und so gibt ein kein Foto von dem Fruchtbarkeitssymbol. Ihr müsst halt nächstes Jahr selbst laufen und das Ding streicheln.Überlegt es Euch, denkt an die globale Erwärmung!

 

 

Es gibt dann auch noch jede Menge  steinerner Jungfrauen und jungsteinzeitlicher Siedlungen in der Dölauer Heide mit vielen Dolmengräbern und Steinkreisen. Doch ich brauche jetzt  dringend meinen Studenten.

Klatsche ans Hirn, 10 Kilometer über Kopfsteinpflaster,  mein Adlatus pilgert mit 50 Euro von Dorffest zu Dorffest und ich habe nicht ein müdes Gel am Mann. Da hört man schon mal Stimmen: „Mehr Bier konnte ich nicht retten.“ L. m. a. A.,  5 Milliliter warmes Bier bringt mir der Abiturient. Der weiß zwar in welcher Schicht die Kohle liegt, aber nicht wie er Bier transportieren soll. „Die hatten Schäferhundefest, Joe. Die wollten mich fressen, die haben einen an der Klatsche!“ Ich verzeihe ihm wegen der Flasche Unstruter Spätlese, meinem ersten Ossiwein. Süss-sauer-fruchtig bringt er mich wieder auf die Beine. 

„ Christoph, gib alles“ steht es auf dem Schild, doch Christoph ist vor 7  Stunden ausgeschieden. Seitdem bin ich ganz vorne, also von hinten gesehen.

Elend lange laufe ich, dann schicke ich Jakob wieder los, will wissen, wo die nächste Markierung ist. Er hat den Streckenplan und ein Stipendium, das müsste helfen. 

„ Jakob, da ist ein Gasthof.  Mach, was deine Aufgabe ist!“ Km 100 vergeht, km 105 vergeht, km 110 vergeht.  Mir gehts nicht gut, weiss nicht, ob ich falsch gelaufen bin und wo der Weg ist. Dann eine Stimme aus dem Off: „ Mann, Mann, Mann, die haben so einen an der Klatsche hier, und ich einen an der Birne!“ Klasse, mein Auszubildender hat Schnaps gesoffen! Vollgedröhnt, aber zwei Plastikflaschen voller Bier. Oh wie schön ist Panama!

Seit Stunden haben wir zwangsläufig (hahaha, seit wann bin ich zwangsläufig) also haben wir irgendwie über   Handy  Kontakt zur Rennleitung, zum Olympiasieger. Der will wissen, ob ich noch lebe. Ich bleibe dran, ich kämpfe.  Ich laufe, will der Hero sein! 

Jakob will heute Abend noch Schweinshaxe essen und dem Fruchtbarkeitsritus in Halle City huldigen. „Fahr vor! Du musst das Empfangskommitee organisieren!“ Harald, mein Retter von vor 11 Stunden, schickt mir schon seine Töchter entgegen. Dann tauche ich ein in den Zieljubel. Waldemar, der Olympiasieger, überreicht mir eigenhändig die Medalle. Die letzte des Tages, die Himmelsscheibe. Zielfoto mit Jakob unter Nachtschweiß.

 

 

Im Zieltaumel schaue ich mich um. Hier war heute ne Party mit Livemusik und Pogo,  der sich gewaschen hat. Hätte ich gewussst, dass die sechs Besten des Ulralaufes Preise von Montainbike bis Dartscheibe aus dem Cierpinski-Sportgeschäft bekommen ... ich wäre auch gegen den Wind gelaufen.

Was mir sehr wertvoll ist,  ich hatte es schon beim Halle-Marathon erwähnt: Die Anwesenheit des Olympiasiegers. Der Waldi war immer da und er  hat heute nur auf mich gewartet. Auf mich, die Nr. 16 der Heroes der  Himmelswege!  „Waldi, du musst auch mal ein Bier trinken!“ gröhlt die Restgemeinde und will mit uns zusammen auf das verschwommene Zielfoto. Er antwortet nicht,  cool zieht er bis zum letzten Augenblick die Orga durch, gibt mir  meinen Duschbeutel in der Hand, teilt mir den Fahrer zu. Klasse!

Die ausgelassene Stimmung  der nächtlichen Marathon-Party der Cierpinskis in der Jugendherberge vermischt sich mit dem morgentlichen Gezwitscher der Grasmücke vor meinem Fenster.

Ob Olympiasieger und  deren Söhne Bier trinken, kann ich nicht mehr sagen. Und die 120 Kilometer kann ich Euch auch nicht empfehlen. Weil Ihr einfach nicht reif dafür seid! Aber die Marathonstrecke, den Lauf durch das Unstruttal, das  ist ein Traum, den  empfehle ich Euch. Und danach Party vom Feinsten.

 

Auf Wiedersehen beim HimmelswegeLauf
am 19.06.2021

 

Informationen: HimmelswegeLauf
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