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Viele Favoritinnen, ein Ziel

22.03.16
Quelle: Pressemitteilung

Das Rennen um den VCM-Sieg bei den Frauen wird spannend. Angeführt von der Äthiopierin Guteni Shone lassen sechs Athletinnen mit Bestzeiten von 2:23 bis 2:27 Stunden und zwei starke Newcomerinnen lassen ein packendes Rennen beim Vienna City Marathon erwarten. „Mehrere Läuferinnen wollen Richtung 2:24 Stunden laufen. Bei sehr guten Bedingungen ist auch eine Annäherung an den Streckenrekord möglich“, sagt Athletenkoordinator Mark Milde. Zusätzlich zur internationalen Spitze sind mit Karin Freitag und Cornelia Köpper zwei gute und annähernd gleich starke österreichische Marathonläuferinnen im Feld.

Angeführt wird die Frauenspitze von Guteni Shone mit einer Bestzeit von 2:23:32 Stunden. Die 24-jährige Äthiopierin erreichte diese Marke als Zweite des Houston Marathons 2015. Damit weist sie eine Zeit unter dem schon lange bestehenden VCM-Streckenrekord auf. Die schnellste in Wien gelaufene Frauen-Marathonzeit hält seit dem Jahr 2000 die Italienerin Maura Viceconte mit 2:23:47 Stunden. Guteni Shone feierte im Vorjahr beim Seoul Marathon in 2:26:22 Stunden den Sieg. Vor zwei Jahren holte sie Rang zwei beim Rotterdam Marathon. Mit 68:31 Minuten glänzte sie 2014 in Ras al Kaimah auch auf der Halbmarathondistanz mit einer schnellen Zeit.  
 

 

VCM-Dritte Helaria Johannes will wieder vorne dabei sein


Die läuferischen Voraussetzungen für ein schnelles Rennen beim VCM bringt Shone jedenfalls mit. Auch die Konkurrenz ist bereit. Helaria Johannes aus Namibia hat beim Vienna City Marathon 2012 den Durchbruch geschafft und mit Rang drei in 2:27:20 aufgezeigt. Später im Jahr erreichte sie beim Olympiamarathon von London mit persönlicher Bestzeit von 2:26:09 Stunden den beachtlichen elften Platz. In der aktuellen Olympiasaison will die nationale Rekordhalterin erneut stark auftreten.  
 

 

Starke Gruppe mit Ambitionen auf schnelle Zeiten


Mehrere weitere Läuferinnen wollen am 10. April an der Spitze mitlaufen. Dazu gehören neben der Favoritin Guteni Shone drei weitere Äthiopierinnen. Fantu Jimma, 28, mit Bestzeit 2:26:14 Stunden aus Dubai 2014, Meseret Kitata, 22, die eine Bestzeit von 2:27:17 Stunden aufweist und den Rom Marathon 2015 gewonnen hat, sowie Shuko Genemo, die bereits 2:27:29 Stunden gelaufen ist und heuer im Jänner in 2:27:50 den Mumbai Marathon gewonnen hat. Dazu ist Jia Chaofeng aus China, 2012 Siegerin des Peking Marathons in 2:27:40, im Rennen.
 

Zweiter Marathon, zweiter Sieg?


Eine Athletin mit vergleichsweise geringer Marathonerfahrung könnte sich beim VCM stark in Szene setzen. Doris Changeywo, 31, hat erst einen Marathon in den Beinen. Bei ihrem Debüt im Dezember 2015 in Singapur gelang der Kenianerin gleich ein Sieg. Bei schwierigen Bedingungen lief sie 2:44:26 Stunden. Ihre Möglichkeiten liegen aber deutlich höher, denn sie kommt mit einem starken sportlichen Background nach Wien. Im Crosslauf war Changeywo Vierte der Weltmeisterschaften 2008 und Dritte der Afrika-Meisterschaften 2011. Dazu hat sie sehr gute Bestzeiten über 10 Kilometer mit 31:26 Minuten und im Halbmarathon mit 68:49 Minuten.  
 

Debütantin in Top-Form


Die 22-jährige Ruti Aga aus Äthiopien gibt in Wien ihre Marathonpremiere und könnte dabei für eine Überraschung gut sein. Als Juniorin war sie WM-Zweite 2012 über 5000 Meter sowie Afrikameisterin 2013 auf der gleichen Distanz. Der Anlauf zum VCM ist bisher perfekt gelaufen. Am 17. Jänner erzielte sie in Houston mit 68:07 Minuten eine starke Halbmarathonbestzeit. Beim Osaka Marathon Ende Jänner sammelte sie als Pacemakerin Erfahrung in einem internationalen Marathonrennen. Erst vergangenen Sonntag, 20. März zeigte sie beim hochklassigen Lissabon Halbmarathon mit dem Sieg in 69:16 Minuten auf.  
 

Spannung mit zwei Österreicherinnen  


Während bei den Männern auf dem Papier klar ist, dass Valentin Pfeil als aussichtsreichster Österreicher ins Rennen geht, präsentiert sich bei den Frauen die Situation viel offener. Nach Karin Freitag, der vierfachen Marathon-Staatsmeisterin mit aktueller Bestzeit von 2:42:26 Stunden (Frankfurt 2015), hat auch Cornelia Köpper ihren Start zugesagt. Die 34-jährige Niederösterreicherin steigerte sich im Vorjahr auf 2:43:10 Stunden. Damit hat sie hinter Karin Freitag bei den Staatsmeisterschaften in Linz den zweiten Platz geholt. Die Entscheidung darüber, wer vor dem Burgtheater als erste Österreicherin beim Vienna City Marathon ins Ziel einläuft, bringt damit einige Spannung mit sich.

 


 

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