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VCM-Siegerin Genemo wieder in Wien: Duell mit Rekord-Dynamik

14.03.17
Quelle: Pressemitteilung

Titelverteidigerin Shuko Genemo und Paris-Siegerin Meseret Mengistu sind die Favoritinnen beim Vienna City Marathon.

Titelverteidigerin Shuko Genemo läuft wieder beim Vienna City Marathon. Die 21-jährige Äthiopierin feierte im Vorjahr als Siegerin vor dem Burgtheater ihren bisher größten Triumph. Trotz des starken Windes hat sie in persönlicher Bestzeit von 2:24:31 Stunden die zweitbeste Marke in der Geschichte der Veranstaltung erzielt. „Bei besserem Wetter hätte ich 2:22 laufen können“, sagte sie damals.

Stärkste Gegnerin ist ihre Landsfrau Meseret Mengistu. Die Siegerin des Paris Marathons 2015 ist mit der Bestzeit von 2:23:26 Stunden klar die schnellste Läuferin im Feld. Ein packendes Duell zeichnet sich ab. Dazu macht hochklassige Konkurrenz aus Kenia das Rennen spannend. Rebecca Chesire mit Bestzeit 2:25:22 Stunden und die vielversprechende Debütantin Angela Tanui (Halbmarathonbestzeit 67:16 Minuten) werden um die Spitzenplätze beim IAAF Gold Label Rennen am 23. April mitlaufen. Mit Emma Quaglia aus Italien, der WM-Sechsten von 2013, kommt zudem eine starke europäische Läuferin nach Wien.

„Das Frauenfeld ist sehr kompakt. Die Läuferinnen wollen gute Zeiten erreichen. Daraus kann eine Dynamik entstehen, in der auch der Streckenrekord zum Thema werden könnte“, erwartet Mark Milde, der die Elitefelder zusammenstellt, ein attraktives Rennen. Während der Männer-Streckenrekord in Wien seit dem Jahr 2000 sechsmal verbessert werden konnte – zuletzt 2014 von Getu Feleke mit 2:05:41 – hat der Frauenrekord von 2:23:47der Italienerin Maura Viceconte seit dem 21. Mai 2000 allen Angriffen Stand gehalten.

 

Duell der Weltklasseläuferinnen

 

Mit 21 Jahren zählt Shuko Genemo zu den jungen Gesichtern des Marathonlaufs. Vor ihrem VCM-Sieg hat sie bereits den Mumbai Marathon 2016 gewonnen (2:27:50) und 2015 in Hengshui (China) in 2:27:29 den dritten Platz geholt. Heuer im Jänner erreichte sie beim Dubai Marathon in 2:28:16 Rang sieben.

Während Genemo im Vorjahr ihr Potenzial für eine Streckenrekordzeit gezeigt hat, ist Meseret Mengistu, 27, bereits unter der langjährigen Wien-Bestmarke geblieben. 2015 hat sie als Überraschungssiegerin beim Paris Marathon für Aufsehen gesorgt. Damals holte sie in 2:23:26 Stunden völlig unerwartet den Sieg. Ihre Weltklassefähigkeiten hat sie erstmals bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in Nanning 2010 angedeutet. Mit Rang sechs in 69:31 Minuten ist ihr eine sehr starke Leistung gelungen. Zwei weitere hochkarätige Siege feierte Mengistu in China. 2016 entschied sie in 2:25:56 Stunden den Beijing Marathon für sich. Am 2. Jänner 2017 machte sie sich zur ersten Marathonsiegerin des Jahres, als sie in 2:25:58 Stunden den Xiamen Marathon gewinnen konnte. Inspiriert wurde Mengistu von TV-Übertragungen der Rennen von Äthiopiens Olympiasiegerin Derartu Tulu und Lauflegende Haile Gebrselassie, der dreimal in Wien den Halbmarathon gewonnen hat.
 

Konkurrenz aus Kenia

 

Rebecca Chesire und Angela Tanui aus Kenia werden das äthiopische Spitzenduo fordern können. Die 25-jährige Chesire zählt mit vier internationalen Marathonsiegen, insgesamt zehn Podiumsplätzen und einer Bestzeit von 2:25:22 Stunden (Dubai 2015) zu einer Anwärterin auf den VCM-Sieg. Beim Rom-Ostia Halbmarathon am vergangenen Sonntag zeigte sie mit dem vierten Platz in 69:01 Minuten gute Form. Noch überzeugender trat Angela Tanui bei diesem IAAF Gold Label Rennen auf. In sehr starken 67:43 Minuten holte sie Rang zwei. Die 24-Jährige wird in Wien ihr Marathondebüt laufen. Mit ihrer Halbmarathon-Bestmarke von 67:16 Minuten war sie im Jahr 2016 die Nummer zehn der Welt.

 

WM-Sechste aus Italien

 

Als stärkste europäische Läuferin geht Emma Quaglia an den Start. Die 36-jährige Italienerin zeigte mit beachtlichen Meisterschaftsresultaten auf. Sie holte den sechsten Platz bei der WM in Moskau 2013. Bei der EM in Zürich 2014 lief sie auf Rang 14 und gewann mit dem italienischen Team die Nationenwertung. Ihre Bestzeit von 2:28:15 Stunden hat sie in Turin 2012 erzielt.

 


 

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