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Hochklassiges Läuferfeld verspricht dramatisches Rennen

02.03.16
Quelle: Pressemitteilung

Das Elitefeld des Vienna City Marathon verspricht Dramatik und hochklassige Leistungen. Erste Topathleten für das Rennen am 10. April wurden nun verpflichtet. Athletenkoordinator Mark Milde hat einen Mix aus erfahrenen Läufern und Newcomern zusammengestellt. „Ich erwarte ein spannendes Rennen. Mehrere Läufer kommen für den Sieg und eine Zeit um 2:06 in Frage“, sagt er.

Das Feld wird vom Kenianer Levy Omari mit einer Bestzeit von 2:05:16 Stunden angeführt. Diese Marke ist er 2011 in Frankfurt gelaufen, wo er hinter dem späteren Weltrekordler Wilson Kipsang den zweiten Platz erreichte. Zweiter war er auch beim traditionsreichen Boston Marathon 2012. Erst auf den letzten Schritten wurde er von Wesley Korir überholt. Omari, der auch unter dem Namen Matebo bekannt ist, hat sich als Sieger in Barcelona 2011 (2:07:31), Zweiter in Warschau 2014 (2:08:09) und Siebter in Berlin 2014 (2:08:33) mehrfach stark präsentiert. Nach einer Verletzungspause meldete er sich im Herbst 2015 mit 2:09:54 Stunden in Ljubljana zurück. In Wien will der 26-Jährige nun wieder zur Hochform auflaufen.

Robert Chemosin, 27, ebenfalls aus Kenia, ist ein ernstzunehmender Konkurrent. Seine Bestleistung von 2:08:05 Stunden hat er vor einem Jahr bei seinem Marathondebüt in Warschau erzielt. Dort erreichte er den zweiten Platz. Im Herbst lief er in Toronto in 2:09:38 Stunden auf Rang vier. In seinem dritten Marathonrennen könnte ihm nun ein deutlicher Sprung nach vorne gelingen. Mit schnellen Halbmarathons hat er einige Male auf sich aufmerksam gemacht. 2013 erzielte er seine Bestzeit von 59:19 Minuten beim Halbmarathon Roma – Ostia. Im Vorjahr feierte er an gleicher Stelle in 59:37 Minuten den Sieg.

 

Sieganwärter mit VCM-Erfahrung

 

Zwei Läufer mit VCM-Erfahrung zählen ebenfalls zum Kreis der Sieganwärter. Suleiman Simotwo erreichte 2015 in Wien bei seinem Marathondebüt in 2:14:42 Stunden den fünften Platz. Eine deutliche Steigerung gelang ihm ein halbes Jahr später in Frankfurt, wo er seine persönliche Topmarke auf 2:08:49 Stunden verbesserte. Auf den Mittelstrecken hat der Kenianer mehrere Jahre lang starke Auftritte gezeigt. Bei der Hallen-WM 2008 holte er über 1500 Meter den siebten Platz. Seine Bestzeiten von 3:31,67 Minuten über 1500 Meter und 3:50,82 Minuten über die Meile liegen ein paar Jahre zurück, zeigen aber sein großes Potenzial, das er nun im Marathon umsetzen will.

Mit David Kogei geht ein vielversprechender Debütant ins Rennen. Seine Halbmarathonbestmarke von 59:46 Minuten aus Berlin 2015 zeichnet ihn als Klasseläufer aus. Den VCM kennt der 31-Jährige bereits gut. Im Vorjahr machte er hier als Pacemaker für den späteren Sieger Sisay Lemma einen ausgezeichneten Job. Beim BMW Berlin Marathon lief er erneut in der Rolle des Tempomachers und sorgte für den Jahresschnellsten Eliud Kipchoge auf den ersten 29 Kilometer für die richtige Geschwindigkeit. Dieses Herantasten an die große Distanz lässt auf eine gute Premiere für Kogei hoffen. Vielleicht wird der VCM einmal mehr das Sprungbrett zu einer großen Karriere.

 


 

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