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Warum Wien Schauplatz für Eliud Kipchoges historisches Rennen wird

27.06.19
Quelle: Pressemitteilung

Wien wird der Gastgeber von Eliud Kipchoges Versuch, in der INEOS 1:59 Challenge die letzte große Barriere der modernen Leichtathletik zu durchbrechen, den Marathonlauf unter zwei Stunden.

Nach einem ausführlichen weltweiten Begutachtungsprozess wurde das bekannte Parkareal des Wiener Praters als jener Schauplatz ausgewählt, der Kipchoge (KEN) die optimalen Bedingungen bietet, um sich in die Geschichtsbücher einzuschreiben. Der Marathon wird auf einem 9,6 Kilometer langen Rundkurs ausgetragen. Zentrum der Strecke ist die Hauptallee, die legendäre, völlig gerade und baumgesäumte Straße, die durch das Herz des Praters läuft.

Kipchoge wird auf jeder Runde zweimal die 4,3 Kilometer lange Hauptallee hin und zurück laufen sowie an den Enden der Gerade rund um das Lusthaus sowie rund um den Praterstern laufen. Das Event soll am Samstag, 12. Oktober stattfinden. Im Fall von schlechten Witterungsbedingungen gibt es ein Zeitfenster von acht Tagen, bis 20. Oktober, als Reserve.

 

 

 

Wien wurde nach einer ausgiebigen Suche gewählt,
weil es folgende Vorzüge bietet:

 

o Eine schnelle und flache Strecke

o Eine gerade Straße, die 4,3 km lange Prater Hauptallee

o Beständige Wetterbedingungen im Oktober, die ein Leistungs-Optimum ermöglichen

o Frische Luft – der Park wird auch als die “Grüne Lunge Wiens” bezeichnet

o Eine breite, verkehrsfreie und beleuchtete Straße

o Die Möglichkeit für Zuseher und Fans an die Strecke zu kommen

o Ein Zeitunterschied von weniger als drei Stunden zu Kenia, wo Eliud Kipchoge trainiert

o Ein Bürgermeister, der proaktiv und einladend war, sowie das erfahrene Team des Vienna City Marathon

Sir Jim Ratcliffe, Vorstand von INEOS, rückt die bevorstehende sportliche Herausforderung in eine große Perspektive. “Eliud Kipchoge ist der größte Marathonläufer aller Zeiten und der einzige Athlet der Welt, der eine Chance hat, die Zwei-Stunden-Marke zu durchbrechen. Bisher war niemand dazu in der Lage. Es ist damit vergleichbar, einen Menschen auf den Mond zu bringen. Wenn Eliud 1:59 läuft wird es das erste Mal sein, dass ein Mensch diese Barriere durchbrechen kann.”

“Wir haben die Verantwortung dafür sicherzustellen, dass er die beste Chance erhält. Nach einer ausgiebigen Suche einen Austragungsort zu finden, der Eliuds Kriterien entspricht, freuen wir uns sehr mit Wien zusammenzuarbeiten und hoffen, dass wir im Oktober erleben können, wie Geschichte gemacht wird”, schließt Ratcliffe, der selbst an über 30 Marathons teilgenommen hat.

Kipchoge bereitet sich für seinen Rennen in seinem Trainingscamp in Kaptagat, Kenia, vor. Über die Streckenauswahl sagt er: “Ich habe erfahren, dass Wien einen schnellen und flachen Kurs hat, der durch Bäume sehr gut geschützt ist. Die Strecke liegt im Herzen der Stadt, sodass viele Zuschauer Teil dieses historischen Ereignisses sein können.”

 

 

 

Wien Fakten

 

• Die ersten Läufe in Wien fanden 1740 statt. Ab 1820 wurde der Prater zum Herzstück einer historischen Laufkultur mit jährlichen Läufen in der Hauptallee am 1. Mai. Der Wiener Prater ist bis heute die Lauflocation Nummer eins in Wien und Österreich und ein Kernstück des jährlichen Vienna City Marathon.

• Die Laufbahn am Leichthatletik-Zentrum LAZ im Wiener Prater war Schauplatz für den Weltrekordlauf eines anderen kenianischen Athleten, Henry Rono im Jahr 1978.

• Henry Rono lief 27:22,05 Minuten, um den 10.000 m Weltrekord zu brechen. Er wurde dabei von Jos Hermens als Pacemaker unterstützt – jenem Mann, der Global Sports Communication gegründet hat, die Managementagentur von Kipchoge.

• Der legendäre Leichtathletiktrainer Franz Stampfl, der Roger Bannister zur weltweit ersten Meile unter vier Minuten gecoacht hat, wurde 1913 in Wien geboren. Stampfl war einer der ersten Verfechter des Intervalltrainings für Mittel- und Langstreckenläufer.

 


 

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