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NEU: Staffellauf von der Etsch-Quelle bis zur Mündung ins Meer

10.08.20
Quelle: Pressemitteilung/Gerald Burger

Der Laufsport steckt in der Krise, große Marathons werden schwierig sein zu organisieren und es wird nach neuen Laufformaten gesucht. In der Zeit der Pandemie kam die Idee aus Verona, einen Lauf von der ETSCHQUELLE zum MEER zu machen. Gerald Burger und sein Orga-Team vom Reschenseelauf haben zusammen mit dem Verona Marathon, der  Ferienregion Reschenpass und der  Gemeinde Rosolina Mare die Idee aufgegriffen und präsentieren den  RESIA  ROSOLINA RELAY, der zum ersten Mal bereits von Freitag, 2. Oktober bis Sonntag 4. Oktober 2020 stattfinden soll.

Die Strecke von 420 km wird in einer 10er Mannschaft absolviert, wo jeder Läufer vier Etappen laufen muss.  Es handelt sich also um einen Staffellauf mit 40 Etappen über insgesamt 420 km. Jedes Team, bestehend aus zehn Läufern, startet an der Etschquelle und läuft bis zur Mündung des Flusses in die Adria.

Der Lauf bezieht sich auf eine Veranstaltung, die seit fast 40 Jahren in Oregon, USA, organisiert wird.

420 km sind eine unglaubliche Distanz: 10 Marathonläufe für je 10 Personen, pro Kopf eine Marathonstrecke.  Das Ziel ist, dass alle Teilnehmer sich Sonntagmittag am Meer gemeinsam zu einem großen Fest treffen.

Das Team mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 10 km/h – 6 Minuten/km erreicht das Meer in 42 Stunden. Das Team mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 12 km/h – 5 Minuten/km erreicht das Ziel in 35 Stunden. Somit ergibt sich die Startreihenfolge.

Die Teams werden in 2 Gruppen zu je 5 Läufern aufgeteilt und von 2 Fahrzeugen begleitet. Jede Gruppe legt die Startreihenfolge ihrer Läufer selbst fest. 

 

 

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Weitere Auskünfte bei Gerald Burger per Mail

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Der erste Läufer des ersten Teams läuft die erste Etappe von ca. 10 km bis zum ersten Wechselpunkt, wo er seinen Staffelstab an seinen Teamkollegen, den zweiten Läufer, übergibt, der aus dem ersten Fahrzeug ausgestiegen ist und auf ihn wartet. Der zweite Läufer läuft die zweite Etappe bis zum zweiten Wechselpunkt und so weiter, bis zum ersten Hauptwechselpunkt, wo das Fahrzeug 2 auf den Start seines ersten Läufers wartet.

Der fünfte Läufer übergibt den Staffelstab an den sechsten Läufer, den ersten Läufer aus dem Fahrzeug 2. Der fünfte Läufer steigt dann wieder in das Fahrzeug 1, welches am Ende der zehnten Etappe zum zweiten Hauptwechselpunkt fährt. Der sechste Läufer erreicht das Ziel der sechsten Etappe und wechselt mit seinem Teammitglied und so weiter. Dieser Ablauf wiederholt sich viermal. Im Ziel wird jeder Läufer 4 Etappen zurückgelegt haben.

 

Sicherheit und Gesundheit:

 

Mehr als 95% der Laufstrecke befinden sich auf Rad-/Fußgängerwegen, um Sicherheit zu gewährleisten und den Straßenverkehr nicht zu behindern. Kreuzungen und Übergänge zu Staatsstraßen sind gekennzeichnet. Jeder Läufer ist selbst dafür verantwortlich die allgemein gültigen Verkehrsregeln einzuhalten und sich an die Straßenverkehrsordnung zu halten. Während der Nacht müssen die Läufer angemessene Sicherheitsausrüstung tragen. Die Begleitfahrzeuge müssen sich an die Straßenverkehrsordnung halten.

Die Wechselpunkte entlang der Strecke werden von entsprechenden Streckenposten besetzt sein, welche die Stabübergabe auf ihre Richtigkeit hin überprüfen sowie die Sicherheit und Gesundheit der Läufer zu kontrollieren. Die Läufer werden von Freiwilligen und lokalen Organisationen unterstützt. Entlang der Strecke gibt es fixe Standpunkte sowie mobile Fahrzeuge des Gesundheitsdienstes. 

 

 

 

 

Umweltschutz:

 

Jede Mannschaft muss sich selbst mit Essen und Getränken versorgen und ist für die richtige Müllentsorgung verantwortlich. Die Wechselstationen sind mit Toiletten ausgestattet, welche von startenden bzw. ankommenden Läufern benutzt werden dürfen. Die Hauptwechselstationen sind mit ausreichend Parkmöglichkeiten, Toiletten und Duschen ausgestattet (sofern es die COVID Vorschriften zulassen), die der gesamten Mannschaft zur Verfügung stehen. Unsachgemäßes Verhalten gegenüber der Umwelt wird bestraft.

 

 

 


 

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