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Starke Konkurrenz für die deutschen Stars beim Frankfurt Marathon

06.10.26
Quelle: Pressemitteilung

Der kenianische Sieger von 2024 Benard Biwott kehrt zurück an den Main / Richard Ringer mit starkem Formnachweis beim Halbmarathon in Köln / Äthiopierin Zeineba Yimer mit 2:18:47 Stunden schnellste Frau auf der Startliste

Amanal Petros, Samuel Fitwi und Richard Ringer treffen beim Mainova Frankfurt Marathon am 25. Oktober auf starke Konkurrenz. Die schnellsten drei deutschen Marathonläufer aller Zeiten, die erstmals bei einem City-Marathon aufeinandertreffen, müssen sich unter anderen mit dem Sieger des Rennens 2024 auseinandersetzen: Benard Biwott kehrt nach Frankfurt zurück.

 

 

Für das Rennen der Frauen, in dem die Berlinerin Blanka Dörfel ihr Debüt über die klassische Distanz laufen wird, wurden auch erste internationale Topläuferinnen bekannt gegeben. Hier führt die Äthiopierin Zeineba Yimer die Startliste an. Sie ist eine von drei Athletinnen mit einer Bestzeit von unter 2:20:00 Stunden.

Benard Biwott ist immer noch ein Newcomer im Marathon. Der 24-jährige Kenianer ist bisher erst drei Rennen über die 42,195 km gelaufen. Beim Mainova Frankfurt Marathon lief er vor zwei Jahren zu einem überraschenden Debüt-Sieg in 2:05:54 Stunden. Auch bei seinem zweiten Marathon war Benard Biwott ganz vorne: Im Frühjahr 2025 triumphierte er mit einer Steigerung auf 2:05:25 in Paris. In diesem Jahr war er Neunter in Kapstadt.

Zu beachten sein werden auch Andualem Belay und Haimro Alame. Mit einer persönlichen Bestzeit von 2:04:44 ist der Äthiopier Belay der zweitschnellste Läufer im Feld hinter dem deutschen Rekordhalter Amanal Petros (Hannover 96/2:04:03) und vor Samuel Fitwi (Silvesterlauf Trier/2:04:45) und Richard Ringer (LC Rehlingen/2:04:47). Der aus Äthiopien stammende und für Israel startende Alame hat eine Bestzeit von 2:06:04 und ist der WM-Vierte von Tokio 2025.

 

 

Derweil hat Richard Ringer am vergangenen Sonntag einen beeindruckenden Nachweis seiner starken Form geliefert. Beim Halbmarathon im Rahmen des Köln Marathon pulverisierte er in 61:50 Minuten den alten Streckenrekord (63:00), der 16 Jahre lang Bestand hatte. Der 37-Jährige hatte eigentlich geplant, etwas langsamer zu laufen mit Blick auf seinen Start über die volle Distanz in Frankfurt. Aber weil Ringer sich sehr gut fühlte, hat er das hohe Tempo durchgezogen.

Renndirektor Jo Schindler: „Die Laufszene darf sich am 25. Oktober auf ein spektakuläres Rennen in Frankfurt freuen. Der Dreikampf zwischen den deutschen Stars steht natürlich im Blickpunkt. Aber der Sieg in der Festhalle wird ihnen nicht geschenkt, denn sie müssen sich auch gegen ein starkes internationales Starterfeld durchsetzen.“

Die schnellste Frau auf der Startliste ist Zeineba Yimer. Die Äthiopierin steigerte sich in diesem Frühjahr als Dritte beim Barcelona-Marathon auf 2:18:47. Vor drei Jahren hatte die 28-Jährige das Rennen in Spanien gewonnen und war zudem Vierte in Berlin.

Betsy Saina (USA/2:19:17) und Buzunesh Getachew (Äthiopien/2:19:27) sind die anderen beiden Läuferinnen, die beim Mainova Frankfurt Marathon mit Bestzeiten von unter 2:20:00 an den Start gehen. Beide kennen den Mainova Frankfurt Marathon bereits. Während Saina hier 2018 Platz acht belegt hatte, ist Getachew die Siegerin von 2023 – ihre persönliche Bestzeit stammt noch von ihrem Triumph in der Festhalle. Zu beachten sein wird am 25. Oktober auch Marion Kibor (Kenia), die sich im Frühjahr in Hamburg auf 2:21:12 verbesserte.
 

 

 

Informationen: Mainova Frankfurt Marathon
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