Vier Topathleten mit Bestzeiten unter 2:05 Stunden am Start / Frankfurt-Siegerin Meskerem Assefa kehrt zurück / Zweitbestes Frauen-Elitefeld der Veranstaltungsgeschichte
Die 43. Ausgabe des Mainova Frankfurt Marathon wird Maßstäbe setzen: Am 25. Oktober geht das schnellste Männer-Elitefeld in der Geschichte der Veranstaltung an den Start. Gleich vier Läufer mit persönlichen Bestzeiten von unter 2:05 Stunden sowie vier weitere, die bereits unter 2:07 Stunden geblieben sind, stehen auf der Startliste.
Bei den Frauen kehrt die Äthiopierin Meskerem Assefa nach Frankfurt zurück. Sie hatte das Rennen 2018 gewonnen. Damit stehen nun fünf Läuferinnen im Elitefeld, die persönliche Bestzeiten von unter 2:22:00 Stunden aufweisen. Es ist die zweitschnellste Besetzung in der Geschichte des Traditionsrennens – lediglich im vergangenen Jahr war eine Läuferin mehr mit einer entsprechenden Bestzeit vertreten.
„Insgesamt gesehen ist es sicherlich das schnellste Topfeld, das wir in der Geschichte des Rennens verpflichten konnten. Ich freue mich besonders, dass dabei die deutschen Männer eine große Rolle spielen, und erwarte ein mitreißendes und hochklassiges Rennen“, sagte Jo Schindler, der im 25. Jahr als Renndirektor für den Mainova Frankfurt Marathon verantwortlich ist.
Während Europameister Amanal Petros (Hannover 96) mit seiner deutschen Rekordzeit von 2:04:03 Stunden die Startliste anführt, weisen auch der Äthiopier Andualem Belay sowie seine Konkurrenten Samuel Fitwi (Silvesterlauf Trier) und Richard Ringer (LC Rehlingen) persönliche Bestzeiten von unter 2:05:00 Stunden auf.
Für das Frauen-Elitefeld konnte nun auch der Start von Meskerem Assefa gesichert werden. Aufgrund der deutlich verschärften Visavergabe, mit der derzeit auch europäische Laufveranstalter zu kämpfen haben, war zunächst unklar, ob die Äthiopierin nach Deutschland einreisen kann. Inzwischen ist es gelungen, das Visum für Meskerem Assefa zu erhalten.
Mit ihrer Bestzeit von 2:20:36 Stunden ist die 41-Jährige die drittschnellste Läuferin auf der Startliste – hinter Zeineba Yimer (Äthiopien/2:18:47) und Betsy Saina (USA/2:19:17). Verletzungsbedingt absagen musste Buzunesh Getachew (Äthiopien), die Siegerin des Frankfurter Rennens von 2023. Ein starkes Debüt ist Blanka Dörfel (Berlin Athletics CC) zuzutrauen.
MÄNNER
Amanal Petros GER 2:04:03
Andualem Belay ETH 2:04:44
Samuel Fitwi GER 2:04:45
Richard Ringer GER 2:04:47
Benard Biwott KEN 2:05:25
Haimro Alame ISR 2:06:04
Antenayehu Dagnachew ETH 2:06:55
Jiregna Geleta ETH 2:06:57
Derara Hurisa ETH 2:08:09
Jirata Dinki ETH 2:08:18
Abe Gashahun ETH 2:08:35
Lemawork Ketema AUT 2:10:44
FRAUEN
Zeineba Yimer ETH 2:18:47
Betsy Saina USA 2:19:17
Meskerem Assefa ETH 2:20:36
Siranesh Yirga ETH 2:21:08
Marion Kibor KEN 2:21:12
Janet Ruguru KEN 2:23:00
Mehret Gemeda ETH 2:23:29
Milicent Jelimo KEN 2:24:19
Obse Abdeta ETH 2:27:14
Martina Strähl SUI 2:28:07
Selam Fente ETH 2:28:22
Aselef Amare ETH 2:28:47
Blanka Dörfel GER Debüt