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Äthiopierin sorgt für Höhepunkt des Tages

19.04.26
Quelle: Pressemitteilung

Mit dem Zieleinlauf der letzten Teilnehmer*innen vor dem Wiener Burgtheater ist der 43. Vienna City Marathon (VCM) erfolgreich zu Ende gegangen. Die Rekordzahl von 49.379 gemeldete Läufer*innen aus 150 Nationen sorgten am Marathon-Wochenende für ein eindrucksvolles internationales Lauf- und Sportfest in der Bundeshauptstadt.

Bereits der Samstag des Vienna City Marathon Wochenendes brachte Wien auf unvergleichliche Weise in Schwung und in Bewegung. Das „Konzert zum Marathon“ von VCM-Läufer*innen gemeinsam mit den Wiener Symphonikern hat den ausverkauften Goldenen Saal des Musikvereins mit Begeisterung erfüllt.

„Der Vienna City Marathon 2026 hat einmal mehr gezeigt, wie sehr Laufen Menschen verbindet. Rekordanmeldezahlen, die Verbindung von Sport und Kultur, ein hohes sportliches Niveau und eine großartige Stimmung entlang der Strecke machen diesen Marathon zu einem besonderen Ereignis für Wien“, sagten die VCM Geschäftsführer Kathrin Widu und Dominik Konrad.

 

 

Streckenrekord durch Paralympics-Siegerin 

 

Die zweifache Paralympics Siegerin über 1.500 Meter, Tigist Gezahagn aus Äthiopien, sorgte für den sportlichen Höhepunkt des Tages: Sie gewann in neuer Streckenrekordzeit von 2:20:06 Stunden vor ihrer Landsfrau Haftamnesh Tesfaye in 2:20:18 und der Kenianerin Hellen Chepkorir in 2:23:48 Dritte. Eva Wutti kam als beste österreichische Läuferin in 2:42:37 auf Rang zehn ins Ziel. 

Der Marathonsieg der Herren holte sich der Überraschungsmann Fanny Kiprotich aus Kenia. Er gewann in 2:06:53 Stunden vor Oqbe Kibrom aus Eritrea in 2:08:10 und dem Kenianer Charles Mneria in 2:08:42. Bester Österreicher war Andreas Vojta in 2:15:07 Stunden, während Rekordhalter Aaron Gruen das Rennen aufgeben musste. 

 

 

Timo Hinterndorfer in 1:02:58 und Larissa Matz in 1:15:15 feierten die Siege beim Wiener Städtische Halbmarathon. Beide Lokalmatadore wurden lautstark vom Publikum ins Ziel getragen. Die zweitplatzierte Nicole Bauer verbesserte bei ihrem Debüt in 1:15:37 den österreichischen U23-Rekord (ÖLV).

 

Sicher, ruhig, mitreißend

 

Der Marathon verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle. Das Wiener Rote Kreuz meldete insgesamt 387 medizinische Interventionen, davon 78 Krankenhausabtransporte und zusätzliche weitere 225 Hilfeleistungen (Pflaster etc). 

Hunderttausende Zuschauer*innen säumten die Strecke und sorgten gemeinsam mit über 60 Cheering Zones, Musik Acts und Fan Hotspots für eine stimmungsvolle Kulisse von der Reichsbrücke bis ins Ziel vor dem Wiener Burgtheater.

„Unser Ziel ist es, für alle Beteiligten – Läufer*innen, Anrainer*innen und Besucher*innen – einen sicheren und reibungslosen Rahmen für ein gelungenes Großevent zu schaffen. Bei einer Veranstaltung mit rund 49.000 Teilnehmenden und tausenden Gästen aus dem In  und Ausland ist eine funktionierende verkehrs-  und sicherheitspolizeiliche Einsatzkoordination entscheidend. Die enge und professionelle Zusammenarbeit aller Einsatzorganisationen hat auch heuer wesentlich dazu beigetragen“, betont Oberst Andrea Anders, Einsatzkommandantin der Landesverkehrsabteilung Wien.

 

Ein Fest für die ganze Stadt

 

Bereits am Samstag sorgten Kinder  und Nachwuchsläufe, der Vienna 5K sowie weitere Bewerbe für große Beteiligung. Das sportliche Glanzlicht am Samstag setzte die Vorarlbergerin Lisa Redlinger beim Vienna 5K mit neuem ÖLV-Rekord von 15:34 Minuten im 5-km-Straßenlauf. 

Die Anmeldung für den nächstjährigen Vienna City Marathon
am 18. April 2027 wurde bereits mit dem heutigen Renntag geöffnet. 

 

 

Informationen: Vienna City Marathon
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