Aufgrund eines massiven Befalls mit dem Eichenprozessionsspinner stehen beim kommenden Kassel-Marathon kurzfristige Streckenänderungen bevor, wie die HNA berichtet. Betroffen von der Plage sind die rund 3.000 Eichen in der Kasseler Karlsaue.
Um die Gesundheit der erwarteten über 15.000 Läuferinnen und Läufer nicht durch die feinen Brennhaare der Raupen zu gefährden – die allergische Reaktionen, Ausschlag oder Atemnot auslösen können –, greifen die Veranstalter vorsorglich ein:
Feststehende Ausweichrouten:
Für den Firmenlauf, den Mini-Marathon sowie die Walking-Disziplinen steht eine Verlegung bereits fest.
Mögliche Anpassungen:
Auch beim Hauptmarathon und beim Mini-Halbmarathon wird aktuell geprüft, ob der Streckenverlauf abgeändert werden muss.
Unveränderte Strecken:
Der beliebte Halbmarathon sowie der Power-Walking-Halbmarathon bleiben unberührt und laufen auf den gewohnten Routen.
Veranstaltungsleiter Michael Aufenanger betont, dass das Risiko zwar gering eingeschätzt werde, die Sicherheit der Teilnehmenden aber an erster Stelle stehe. Der Fortbestand des Kassel-Marathons als Gesamtevent steht dabei keineswegs auf dem Spiel. Ob durch vorgezogene Baumpflegemaßnahmen zumindest Teile der Karlsaue – etwa für die klassische Marathon-Strecke – freigegeben werden können, wird in den kommenden Tagen abschließend geklärt.