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“Endlich wieder gemeinsam starten. Aber sicher!“

23.09.21
Quelle: Pressemitteilung

Top-Läuferinnen beim BMW BERLIN-MARATHON, der am Wochenende als weltweit größter Marathon seit Pandemiebeginn ein Zeichen setzt               

Großes Medieninteresse generierte die heutige Pressekonferenz von SCC EVENTS als Organisator des BERLIN-MARATHON zu den Elite-Läuferinnen. Was nicht verwunderlich ist, denn am kommenden Wochenende sind wieder mal alle Blicke nach Berlin gerichtet. Nach endlosen Monaten des Verzichts, kehrt der BERLIN-MARATHON mit einem #restartrunning als weltweit größter Marathon seit Pandemiebeginn auf die Straßen der Hauptstadt zurück. Wiederholt wird beim BERLIN-MARATHON Sportgeschichte geschrieben - dieses Mal schon vor dem Startschuss.

 

Rennen mit entscheidender Relevanz

 

Welchen Stellenwert der BERLIN-MARATHON nicht nur für die Ausdauersport-Community, sondern für die  gesamte Gesellschaft besitzt, definierte Jürgen Lock in seiner Funktion als Geschäftsführer von SCC EVENTS während der Pressekonferenz deutlich. “Vor Monaten stellten wir uns der Challenge, den BERLIN-MARATHON in diesem Herbst für alle Beteiligten sicher zu organisieren. Das haben wir im Team bravourös geschafft. Das Event besitzt eine entscheidende Relevanz für die derzeitige Situation und die Entwicklung der nächsten Wochen. Wir wollen die Teilnehmenden endlich wieder starten und lachen sehen, das ist für uns alle wichtig.“

Ganz klar setzt SCC EVENTS nach Monaten der Entbehrung und sozialer Distanz mit dem BERLIN-MARATHON einen entscheidenden Meilenstein. Durch den Sport erlangen die Menschen Ver- und Zutrauen zurück, Hemmschwellen bauen sich ab. Grundwerte wie Weltoffenheit, Toleranz und Akzeptanz können endlich wieder gelebt werden. Auf dem Weg zurück zur Normalität braucht die Gesellschaft genau diese Emotionen. Dass die Schritte bis hierher nicht leicht waren, betonte Lock aber auch ganz deutlich.

Die Umstände der Pandemie inklusive der Kurzarbeit stellten für SCC EVENTS Hürden dar, die im eigenen Team und durch den Dialog mit externen Spezialist:innen gemeistert wurden. So entwickelte SCC EVENTS auch das ausgeklügelte Hygienekonzept auf dem das Event letztendlich beruht, und das einen sicheren BERLIN-MARATHON gewährleistet. „Eine sehr gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Stadt, insbesondere mit der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, ermöglicht es, dass wir am Wochenende starten können“, erklärte Jürgen Lock und dankte auch allen Partnern und weiteren Berliner Behörden. Das Berliner Hygienekonzept von SCC EVENTS fußt auf den „Drei Gs“: Wer an den Start geht, muss entweder geimpft, genesen oder per PCR-Test negativ getestet sein und einen entsprechenden Nachweis vorlegen. Zuschauer an der Strecke sind aufgefordert, Abstände einzuhalten und einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

 

 

Bezüglich der Bundes- und Abgeordnetenhaus-Wahl sieht der Veranstalter nach einvernehmlichen Abstimmungsprozessen mit den entsprechenden Institutionen keinerlei Probleme. Über 30 zusätzliche Queren garantieren einen problemlosen Zutritt zu den Wahlbüros, die an der Laufstrecke liegen (das bewährte sich bereits vor vier Jahren als ebenfalls zeitgleich Wahlen und der Marathon stattfanden). Näheres dazu verrät die interaktive Karte. Den hohen Anspruch an die Emotionalität des ersten Rennens der AWMM-Serie nach Pandemiebeginn unterstreicht die RUN FOR JOY - Kampagne, sie bietet den Teilnehmenden und der gesamten Community diverse Möglichkeiten den BERLIN-MARATHON in all seine Facetten zu erleben, mitzugestalten und freudig zu genießen.

Nicht nur bei der Presse mit aktuell etwa 500 akkreditierten Medienschaffenden, sondern auch bei Breiten- sowie Spitzensportler:innen stößt der BERLIN-MARATHON auf unfassbares Interesse. Etwa 25.000 Teilnehmende werden am Rennsonntag (ca. 3.000 Skater am Samstag) an der Startlinie erwartet, darunter absolute Hochkaräter der Szene, wenn es heißt: “Endlich wieder gemeinsam starten. Aber sicher!“

 

Hiwot Gebrekidan jagt Streckenrekord

 

Eine Jagd auf den hochkarätigen Streckenrekord zeichnet sich beim Frauenrennen des BERLIN-MARATHON am Sonntag ab. Diese Weltklasse-Bestzeit stellte die Kenianerin Gladys Cherono vor drei Jahren mit 2:18:11 Stunden auf. In Berlin gehen am Sonntag ein halbes Dutzend Läuferinnen mit Bestzeiten von unter 2:25 Stunden an den Start. Darunter ist mit der Äthiopierin Hiwot Gebrekidan auch die aktuelle Jahresweltbeste, die sich in Mailand im Frühjahr auf 2:19:35 gesteigert hatte. Für sie wird es am Sonntag der erste Start bei einem Rennen der World Marathon Majors-Serie sein, zu der der BERLIN-MARATHON gehört.

„Ich habe mich langfristig auf den BERLIN-MARATHON vorbereitet und will am Sonntag meine persönliche Bestzeit unterbieten“, erklärte Hiwot Gebrekidan am Donnerstag während der Pressekonferenz in Berlin. Genauer nach dem Renntempo befragt, antwortete die 26-Jährige: „Eigentlich möchte ich die erste Hälfte etwas verhaltener beginnen. Aber ich plane trotzdem eine Halbmarathon-Zwischenzeit von knapp unter 69 Minuten.“

Die schnelle Berliner Strecke für eine Bestzeit nutzen möchte auch Shure Demise. Die Äthiopierin ist eine sehr erfahrene Marathonläuferin, die bereits ein Dutzend Rennen über die 42,195 km gelaufen ist. „Ich habe mit anderen Läuferinnen gesprochen und weiß um die schneller Berliner Strecke. Ich gehe mit hohen Erwartungen an den Start und will meine persönliche Bestzeit unterbieten“, sagte Shure Demise, die bisher 2:20:59 Stunden erreichte und erstmals die 2:20-Barriere unterbieten könnte.

 

Rabea Schöneborn nimmt Bestzeit ins Visier

 

Rabea Schöneborn (LG Nord Berlin) wird zum ersten Mal in ihrer Heimatstadt Marathon laufen. Die 27-Jährige hatte sich im Frühjahr in ihrem zweiten Rennen über die klassische Distanz auf 2:27:03 Stunden verbessert und damit einen Startplatz bei den Olympischen Spielen um lediglich neun Sekunden verpasst. Da sie nicht beim olympischen Rennen starten konnte, hat sie dafür nun aber die Gelegenheit, den BERLIN-MARATHON zu laufen. „Berlin ist definitiv ein Highlight,  ich freue mich sehr auf den Sonntag. Bisher bin ich ja nur bei reinen Elite-Marathonrennen an den Start gegangen, nun kann ich das erste Mal das Flair eines großen City-Marathons erleben. Die Zuschauer werden mich bestimmt beflügeln“, sagte Rabea Schöneborn.

Die Berlinerin will die schnelle Strecke und die voraussichtlich sehr guten Wetterbedingungen nutzen, um ihre Bestzeit zu unterbieten. „Ich versuche immer, etwas vorsichtiger anzugehen, um dann möglichst die zweite Hälfte schneller zu laufen. Das ist auch am Sonntag der Plan“, sagte Rabea Schöneborn, die aber trotzdem eine flotte Halbmarathon-Durchgangszeit anstrebt: „Eine Zwischenzeit zwischen 73:10 und 73:20 ist geplant.“

 

 

 

 


 

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