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BERLIN-MARATHON plant Comeback mit bis zu 35.000 Teilnehmenden

07.06.21
Quelle: Pressemitteilung

Pilotprojekt Restart Running - Überzeugendes Hygienekonzept für Runners City Night / BERLINER HALBMARATHON / BERLIN-MARATHON

Zuversicht, viel Zuversicht herrscht derzeit in Berlin nach der dort eben stattgefundenen Hybrid-Pressekonferenz namens „Endlich wieder gemeinsam laufen. Aber sicher!“. Restart Running heißt ein avisiertes Pilotprojekt, das die Rückkehr von Laufgroßveranstaltungen garantieren soll.

Mit der Durchführung der Runners City Night, dem BERLINER HALBMARATHON und dem BERLIN-MARATHON will man im Zeitraum von Ende Juli 2021 bis in den Herbst Fach- sowie Praxiswissen erlangen und somit Chancen schaffen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden dann in Entscheidungsprozesse für die schrittweise Wiederöffnung des öffentlichen Lebens inklusive Sportgroßveranstaltungen einfließen.

Dreh- und Angelpunkt des Pilotprojektes ist das knapp 150-seitige Hygienekonzept des Organisators SCC EVENTS. Jürgen Lock als Geschäftsführer von SCC EVENTS stellte wesentliche Grundzüge des beeindruckenden Konzepts vor. Seit über einem Dreivierteljahr arbeitet Jürgen Lock mit einem hochkompetenten Expertengremium an dem Entwurf und resümierte: „Seit Anfang April sind wir uns in der Konzeption und in der Umsetzungsanalyse sicher, dass der eingeschlagene Weg zu unserem Restart Running, der richtige ist. Wobei das Konzept stets auf den drei Gs – genesen, geimpft, getestet – fußt. Die Teilnehmenden können dazu während der gesamten Eventphasen unentwegt Support einfordern, sodass sie wenig Aufwand haben und fast normale Veranstaltungen erwarten dürfen. “ Der ebenfalls anwesende Pneumologe und Medical Director des BERLIN-MARATHON PD Dr. med. Matthias Krüll bestätigte den wissenschaftlich hohen Anspruch des Hygienekonzepts und betonte die enorme Praxistauglichkeit.

 

Aufbruchstimmung bei "Endlich wieder gemeinsam laufen. Aber sicher!"-Pressekonferenz in Berlin

 

Dass tragfähige Hygienekonzepte und klare Rahmenbedingungen ein Schlüssel sind, wie Sportgroßveranstaltungen in Pandemiezeiten sicher und verantwortungsvoll durchgeführt werden können, erwähnte auch der Senator für Inneres und Sport von Berlin, Andreas Geisel. Für den Senator scheint eine Teilnahme für Läufer:innen auf der Grundlage „getestet, geimpft oder genesen“ durchaus möglich. „Die traditionellen Laufveranstaltungen bringen Spitzen- und Breitensport in unserer Sportmetropole zusammen. Mit Pilotprojekten gewinnen wir Know-how und schaffen Perspektiven, wie wir Sportgroßveranstaltungen in Pandemiezeiten sicher und verantwortungsvoll durchführen können. Wir machen erste Schritte zurück in die Normalität. Im Moment sieht es ganz gut aus, aber wir können nicht in die Zukunft schauen. Alles hängt von der Entwicklung der Infektionszahlen ab, auch die Frage, ob Zuschauerinnen und Zuschauer zugelassen werden können.“, so Sportsenator Andreas Geisel.

Dr. Florian Kainzinger, Experte für Hygienekonzepte und Testszenarien, nahm Bezug auf den großen Vorteil von Veranstaltungen im Freien im Gegensatz zu Indoor-Events oder Seated Concepts. Studien aus den vergangenen Wochen hätten gezeigt, dass die Virus-Infektion ein Innenraumproblem ist. Der Physiker und Aerosolforscher Dr. Gerhard Scheuch ging sogar noch einen Schritt weiter und sprach von „Open Air statt Ausgangssperre“, um das Absinken der Inzidenzen weiter zu forcieren, denn außerhalb geschlossener Räume treten nahezu keine Ansteckungen auf.

Marcel Altenburg (Crowd Management Experte der Manchester Metropolitan University) zeichnet bei den weltweit größten Top-Sportveranstaltungen mitverantwortlich für das sichere leiten von Personenströmen. Dem per Livestream zugeschaltete Akademiker imponierte das präsentierte Hygienekonzept sichtlich, er drückte seine Vorfreude auf die Zusammenarbeit bei den anstehenden Laufveranstaltungen im Rahmen des Pilotprojektes aus und schilderte seine Erfahrungen der letzten Monate. „Seit Herbst 2020 begleiten wir mit der Universität Veranstaltungen weltweit (über 50 Events) - alle Events waren erfolgreich und wurden im Nachhinein als sicher bewertet. Hierbei zeigt sich vor allem der enorme Einfluss den Veranstalter in einer kontrollierten Umgebung auf Menschenbewegungen haben können. Das System wird in Berlin so abgestimmt sein, dass der Einzelne immer genug Platz hat um sich wohl zu fühlen und geltende Empfehlungen einhalten zu können. Durch die Vorwärtsbewegung schafft jeder Läufer ständig Platz für die nächsten Läufer. Das gilt es abzustimmen. Dass auch hierbei ebenfalls die Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden unerlässlich ist, brachte Jürgen Lock bei diesem Punkt erneut aufs Tapet.

 

Erfolgreiche Podiumsdiskussion zum Restart Running (v.l.n.r.: Andreas Geisel [Senator für Inneres und Sport von Berlin], Jürgen Lock [Geschäftsführer SCC EVENTS], PD Dr. med. Matthias Krüll [Pneumologe und Medical Director BERLIN-MARATHON], Mark Milde [Race Director BERLIN-MARATHON])

 

TV-Übertragungsrechte für den BERLIN-MARATHON
bleiben bei ARD/rbb

 

Abschließend übermittelte Katrin Günther (Leiterin Contentbox Sport und stellv. Programmdirektorin des rbb, Rundfunk Berlin Brandenburg) die gute Nachricht, dass sich die Rechteagentur SportA und SCC EVENTS auf eine mehrjährige Fortsetzung der Zusammenarbeit einigten. Ein weiteres klares Zeichen für den Optimismus, der rund um den BERLIN-MARATHON herrscht. Die TV-Übertragungsrechte für den größten deutschen Marathon liegen also weiterhin in den Händen der ARD und des rbb. Dazu ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky: „Wir beweisen Ausdauer und freuen uns, unsere nun schon seit 2013 bestehende Partnerschaft mit den Veranstaltern des Berlin-Marathons für mindestens zwei weitere Jahre fortsetzen zu können. Wir werden diese stets hochklassig besetzte Veranstaltung auf der großartigen Strecke in Berlin weiterhin mit Kompetenz, Erfahrung und Leidenschaft begleiten. Unsere Leichtathletik-Fans können auch künftig eine Mischung aus internationalem, nationalem sowie regionalem Flair in Verbindung mit Spitzensport bei den Übertragungen im Ersten und im rbb Fernsehen aus der deutschen Hauptstadt erwarten.“.

Christian Jost in seiner Funktion als Geschäftsführer bei SCC EVENTS ergänzte: „Das Schönste am Sport sind Emotionen. Und an denen möchte man teilhaben, ob als Aktiver oder Zuschauender. Leider kann man nicht immer live dabei sein. Da ist es als Veranstalter umso wichtiger, einen zuverlässigen Partner an der Seite zu wissen, der stimmungsvolle Bilder mit hoher journalistischer Qualität transportiert. Mit SportA als verantwortlicher Sportrechte-Agentur von ARD und dem rbb haben wir das durch die Verlängerung eines Mehrjahresengagements weiterhin gesichert.“

Hans-Peter Zurbruegg, Senior Vice President Personal & Corporate Fitness bei Infront, sagte, nachdem SCC EVENTS seinen langjährigen Exklusivpartner Infront Sports & Media AG, ermächtigte, die Verhandlungen mit der SPORT A durchzuführen und den vorliegenden Vertrag auszuverhandeln: „Der BERLIN-MARATHON ist eines der Top-Rennen der Welt und hat in den letzten zehn Jahren vier Weltrekorde auf seiner Strecke gesehen. Wir freuen uns, dass die deutschen Fans durch die Verlängerung der Medienrechte mit SportA für die kommenden zwei Ausgaben weitere denkwürdige Momente erleben werden. Diese Vertragserneuerung baut auf einer vertrauensvollen Basis in herausfordernden Zeiten auf und wir freuen uns, die erfolgreiche Zusammenarbeit fortzuführen.“

 


 

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