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Eliud Kipchoge zum dritten Mal bester Marathonläufer der Welt?

07.11.17
Quelle: Pressemitteilung/Race News Service

Eliud Kipchoge könnte als erster Straßenläufer der Welt zum dritten Mal in Folge zum besten Marathonläufer des Jahres gewählt werden. Der kenianische Marathon-Olympiasieger ist einer der beiden Kandidaten für diesen Preis, den die Vereinigung der internationalen Marathon- und Straßenlaufveranstalter AIMS jährlich vergibt. Bei einer Gala in Athen, wo am kommenden Sonntag der Athen-Marathon stattfindet, werden am Freitagabend die Sieger bekannt gegeben.

Eliud Kipchoge war in diesem Jahr zunächst bei einem nicht regelkonformen Rennen auf dem Formel-1-Kurs von Monza gelaufen, um die Traum-Barriere von 2:00 Stunden anzugreifen. Sensationell blieb er dabei nur 25 Sekunden über dieser Schallmauer. Im September gewann Kipchoge dann den Berlin-Marathon mit der offiziellen Jahresweltbestzeit von 2:03:32 Stunden.

Neben Eliud Kipchoge gibt es nur einen weiteren Kandidaten für den 2017 AIMS Best Marathon Runner (BMR) Award: Geoffrey Kirui gewann in London im Sommer Gold beim Weltmeisterschafts-Marathon mit 2:08:27 Stunden. Der Kenianer triumphierte zudem im April beim Boston-Marahton.

 

 

Auch bei den Frauen wurde die Marathon-Weltmeisterin von London für den BMR-Preis nominiert. Rose Chelimo, aus Kenia stammend und für Bahrain startend, hatte vor dem WM-Gold bereits Platz zwei beim Boston-Marathon belegt. Dort lief sie mit 2:22:51 Stunden die bisher schnellste Zeit ihrer Karriere. Zur Wahl steht auch Mary Keitany. Die Kenianerin hatte im vergangenen Jahr zum dritten Mal in Folge den New York-Marathon gewonnen - bei diesem Rennen wurde sie am vergangenen Sonntag Zweite - und im April in London triumphiert. Dabei erzielte sie mit 2:17:01 Stunden einen Afrikarekord und einen Weltrekord für reine Frauen-Marathonrennen.

Wie AIMS außerdem bekannt gab, wird Rosa Mota mit dem AIMS Lifetime Achievement Award ausgezeichnet. Die Portugiesin war mit ihren Erfolgen wegweisend für den Frauen-Marathonlauf. 1982 gewann sie bei der Europameisterschafts-Premiere des Frauen-Marathons in Athen. Gelaufen wurde damals, wie auch am kommenden Sonntag, auf der Original-Marathonstrecke von Marathon nach Athen. 1987 gewann Rosa Mota den WM-Titel, ein Jahr später auch olympisches Marathon-Gold. 1986 und 1990 war sie zudem erneut Europameisterin im Marathon. Nach wie vor ist sie mit einer Bestzeit von 2:23:29 Stunden Portugals Marathon-Rekordhalterin.

 


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