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Laufberichte

Brescia Art Marathon 2021 - la mia rinascita

30.05.21 Special Event
 

Meine letzte Marathonteilnahme war die kurze Gschicht rundumadum am 31. Okt. 2020 in Wien. Dann hatte ich im November eine mehrwöchige Erkältung – die ersten zwei Covid-Tests bei mir waren negativ. Als meine Frau dann ziemlich krank wurde und mehrere Tage völlig k.o. war, entschlossen wir uns, einen Antikörpertest zu machen. Mein Wert erreichte über 80%, damit hatten wir die Gewissheit, dass wir uns mit Corona irgendwo angesteckt hatten. Meine Lunge ist noch immer etwas verschleimt, mein Geruchssinn gestört: fast alles riecht nach Himbeeren, auf richtige Himbeeren reagiert die Nase mit Geruchlosigkeit.

Wenn ich schreibe „Wiedergeburt“, dann meine ich zur Hauptsache den Wiederbeginn meiner Teilnahme an einem (Stadt-)Marathon. Ich bin in den vergangenen Monaten viel Rad gefahren, im Schnitt täglich zwischen 30 und 50 km. Das hat einen guten Muskelaufbau rund um mein lädiertes linkes Knie bewirkt. Dem geht es jetzt gut, dafür ist aber nun das rechte Knie „beleidigt“.

 

Anmeldung, Anreise und Abholung der Startunterlagen

 

Als Mitglied beim Club Supermarathon Italia wird man auf anstehende Termine per Email hingewiesen, auch die Zeitnehmungsfirma TDS informiert laufend über kommende Laufevents, die nun langsam wieder anlaufen. Die 2020 wegen der Pandemie verschobene 19. Edition des Brescia Art Marathons wird für den 30. Mai 2021 unter strikter Einhaltung der in Italien per Gesetz beschlossenen Coronabestimmungen durchgeführt werden. Die Veranstalter-Website macht darauf mehrfach aufmerksam, so einfach wie früher ist die Teilnahme an einem Marathon aber längst nicht mehr. Das Startgeld ist moderat, von 35 - 55€, je nach dem Zeitpunkt der Anmeldung. Supermaratoneti wie ich zahlen nur 33 €. Mit der obligaten Runcard, die man um 15 €  für ein Jahr kaufen kann und einem um einige Zusatzuntersuchungen ausgeweiteten ärztlichen Attest, das man entweder bei der Anmeldung mitschickt oder bei der Startnummernabholung vorlegen muss, sind die Bedingungen pro forma erfüllt.

Als ich dann einige Tage meine Anmeldung verifiziere und aus Neugierde checke, ob vielleicht auch einige der üblichen Verdächtigen in Brescia dabei sein werden, sagt das System „non trovato“. Ich vermute, dass sich einige wegen der Covid-Vorschriften bei der Einreise nach Italien haben abhalten lassen. Auch eine zweifach bestätigte Impfung mit Astra-Zenica oder Pfizer reicht nicht aus, ein max. 48 Stunden alter Antigen-Test oder der kostenpflichtige PCR-Nachweis wird zudem verlangt. Der Haken ist aber die elektronische Registrierungspflicht über ein behördlich offizielles Formblatt im Internet mit vielen Fragen vor der Einreise.

In Venezia-Mestre habe ich dann einen Anschluss nach Verona Porta nuova und nach einem Umstieg erreiche ich Brescia am frühen Nachmittag. Das  4-Stern-Hotel Vittora ist vom Bahnhof ca. 1 km entfernt. Leider wird es nichts mit dem erhofften Frühstücksbuffet, das auch am Renntag erst um 7 Uhr beginnen wird.

Bis nach Mampiano zur Startnummernausgabe sind es  fünf oder sechs Haltestellen. Als ich gegen 16 Uhr zur Ausgabestelle komme, wird von Ordnern gleich die Körpertemperatur gemessen. In einem eingezäunten Areal sind einige Zelte aufgestellt, für jeden der drei Laufbewerbe, nämlich Marathon, Halbmarathon und dem 10-km-Lauf, sind Ansprechstationen zu sehen, ein eigenes Sekretariat gibt es auch, alles nur notdürftig und behelfsmäßig der Pandemie geschuldet.

 

 

Kurze Stadtbesichtigung

 

Ich halte mich nur kurz bei der Startnummernabholung auf, in weniger als 10 Minuten bin ich dann wieder an der Piazza Vittoria, wo sich in den Jahren der Zieleinlauf des Marathons befunden hatte. Die Cafés im Freien sind gut besucht, die Maskenpflicht auch im Freien ist dzt. in Italien obligat.

Es gibt in Brescia, mit ca. 200.000 Einwohnern Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und nach Mailand zweitgrößte Stadt der Lombardei, einen eigenen Touristenpfad, der im Zentrum zu den wichtigsten historischen Stätten hinführt. Wo in Vor-Coronazeiten Tausende unterwegs waren, sieht man jetzt fast nur Einheimische. Aber zu meiner Überraschung sind die Plätze im Außenbereich der Restaurants schon am späten Nachmittag gut gefüllt.

 

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Veranstalter-Website

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Das erste und einzige Mal in Brescia war ich 1971, ich besuchte eine holländische Familie am Gardasee – genau genommen nur Agnes, deren Tochter. Die Eltern ließen sich streng konservativ von ihren Kindern mit Sie ansprechen. Wir fuhren vom Peschiera am Gardasee nach Verona und waren einen Halbtag auch in Brescia. Seit damals wurden einige Sehenswürdigkeiten in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen, wie bspw. der monumentale Bereich des Forum Romanum und der klösterliche Komplex von San Salvatore-Santa Giulia. Auch der historisch desinteressierte und daher vielleicht nicht kundige Besucher der Stadt sieht eine Fülle von Bauwerken aus der Antike, dem Mittelalter, der Renaissance sowie dem Barock. Einen Steinwurf vom Hotel Vittoria entfernt sind viele imposante Bauwerke zu besichtigen: der 1433 eröffnete schönste Platz der Stadt, die Piazza della Loggia, wird von dem prächtigen Renaissance-Gebäude der Loggia beherrscht. Dort sieht man auch die aus dem 16. Jahrhundert stammende astronomische Uhr, die noch immer in Betrieb ist und die außer der Uhrzeit auch astronomische Sachverhalte wie die Lage von Sonne und Mond über dem Horizont und im Tierkreis anzeigt. Gleich dahinter, durch eine Gasse mit renovierten historischen Häusern getrennt, kommt man zum Domplatz, rechts der alte romanische Rest des Doms, zur Linken der üppige barocke Bau aus dem 17. Jahrhundert. Rund um den Domplatz sind zahlreiche bestens besuchte Cafés, die Maskenpflicht ist beim Essen und Trinken nicht einzuhalten, wie auch?

Mich zieht es in den Ostteil zu den römischen Restbauten, die römische Siedlung aus dem 1. Jh. war  eine der bedeutendsten des römischen Oberitaliens. Die Via dei Musei führt zum ehemaligen Zentrum und zu einem Ruinenfeld mit der ausgedehnten Anlage des einstigen Kapitolischen Tempels. Dieser, unter Kaiser Vespasian von 73 bis 74 n. Chr. an der Nordseite des dahinter liegenden Forums erbaut, zählt inzwischen auch zum UNESCO-Welterbe. Hier gibt es schöne Fotomotive, aber wo sich sonst fotohungrige Touris tummeln, sieht man hie und da nur einzelne Teenies, die zu ihrem Lieblingstreff unterwegs sind, hinauf zum Castello. Ich schaue, wie lange das Museum Santa Giulia, das Stadtmuseum, das seit 2011 auch Weltkulturerbe ist, heute und morgen offen hat. Nach dem Marathon morgen hätte ich den ganzen Nachmittag zur Verfügung. Das Museum bietet einen Streifzug an Exponaten durch 2 Jahrtausende.

Brescia hat auch einen negativen Bezug zu Österreich: 1849 revoltierte die Stadt gegen die österreichische Herrschaft: „Il popolo risorto contro L’Austriaca tirannide“, steht auf dem Denkmal auf der Piazza della Loggia. Doch der Aufstand wurde von den kaiserlichen Truppen in Stärke eines Korps blutig niedergeschlagen und Brescia blieb bis zum 2. italienischen Unabhängigkeitskrieg unter österr. Herrschaft.

Es ist 20 Uhr abends, dank der Sommerzeit noch hell genug für ein paar schöne Aufnahmen von der Burg mit Blick auf die Stadt Brescia hinunter. Oben sind Dutzende Teenie-Gruppen anzutreffen, die sich was zu sagen haben. Ich werde als Eindringling mit vorwurfsvollem Blick gesehen und so gemustert. Wenn man wegen der Maske von der Mimik nichts mehr sieht, sprechen die Augen Bände. Die Burg, das Castello auf dem Cidneo-Hügel, ist eine antike venezianische Festung der Visconti und mit ihren 75.000 m2 eine der größten auf der italienischen Halbinsel. Ihr Zweck diente einzig und alleine der Verteidigung der Stadt seitens der unterschiedlichen Herrschern der Region. Neben der Unterbringung eines Waffen- und Renaissancemuseum wird die Burg auch für vielfältige kulturelle Veranstaltungen genutzt.

 

Der Renntag

 

Wegen der Coronabestimmungen wird beim Marathon in vier Wellen bereits  ab 7 Uhr gestartet. Als maximale Kapazität sind 800 Läuferinnen und Läufer zugelassen, mal sehen, wie der Andrang heute sein wird. In der Annahme, dass man eine Tasche abgeben kann, komme ich mit einem Kleiderbeutel hin. Doch heute werden keine Sachen entgegengenommen. Ich verstecke meine Tasche mit Handtuch, Ersatzleiberl, einer Getränkeflasche und eine Tube mit einer  Salbe gegen Muskelschmerzen unter den Holzplanken einer Baustelle. Zum Start zugelassen wird nur jemand ohne Fieber, die gleiche Messung wie gestern wird wiederholt. Als Beweis bekommt man ein grünes Papierarmband mit Klebeverschluss.

 

 

Ich hatte gestern meine unterschriebene Erklärung dabei, dass ich in den letzten Tagen nicht krank war. Die wäre aber erst heute mitzubringen und abzugeben. Zum Glück rechnen die Veranstalter damit, dass jemand diesen Nachweis nicht mit hat. Leere Formblätter auf Italienisch stehen bereit. Jetzt ist auch bei mir alles komplett, tutto e completo. Das Startareal liegt einige 100 m gegenüber dem eingezäunten Bereich, wo gestern die Startnummern verteilt wurden. Im bin im 4. Block zugeteilt, der als Letzter jeweils in 5-Minuten-Abständen drankommen wird.

Aus der Grafik vom Kursverlauf bin ich nicht schlau geworden, ersichtlich ist aber, dass der Rundkurs weit außerhalb der Stadt und erst bei Kilometer 35 kurz durch das Zentrum verlaufen wird. Heute geht es mir ums Dabeisein und den Wiedereinstieg nach so langer Zeit des läuferischen Untätigseins. Die 6 Stunden Öffnungszeit beim Marathon bilden meine Rückversicherung, den Lauf zu beenden – außerdem wartet man in Italien in der Regel zu, bis tatsächlich der Letzte ins Ziel gekommen ist.

Ich stelle mich weiter vorne hin, um möglichst viele Starter knipsen zu können. Auch die im hinteren Feld postierten brausen ziemlich flott davon. Vor einigen Wochen habe ich in Zusammenhang mit einem Buchprojekt ehemalige österr. Spitzenläuferinnen und -läufer interviewt. Gerhart Hartmann, dessen 2:12:22 aus dem Jahre 1986 23 Jahre hielten, bis Günther Weidlinger die österr. Marathonbestmarke auf 2:10:43 in Frankfurt drückte, sagte mir: „Im Alter wird man um so viel langsamer, das man es gar nicht glauben kann und will!“ Wie recht er hat, aber genauso gilt: „Wer rastet, der rostet“.

 

 

Wir laufen am Anfang des Marathons nach Nordwesten, auf einer für den Verkehr auf einer Hälfte gesperrten Straße. Dieser Kurs wurde sozusagen extra wegen der Pandemie ins Niemandsland verlagert. Viel zu sehen gibt es auf den ersten 5 Kilometern nicht, außer eine relativ unberührte Landschaft mit teilweise agrarischer Nutzung, dazwischen Obstbau. Ich komme im langsamen Joggingtempo voran und habe so genügend Zeit, nach Fotomotiven Ausschau zu halten. Waren es bisher nur Nachzügler wie ich, kommt nun Hektik auf: die schnellen Halbmarathonläufer drücken von hinten aufs Tempo. Pulk um Pulk blauer Startnummernträgerinnen und -träger braust heran. Manch einer meint es gut: „Forza, forza“ und „dai, dai“, sagt der schnelle zum langsamen Läufer. Ich reagiere darauf nicht mehr, weil die Kräfteverhältnisse so oder so zu meinen Ungunsten ausgehen. Das sehe ich dann deutlich, als bei Kilometer 7 auf der anderen Straßenseite auf dem Radweg die schnellsten jungen Marathonläufer bereits wieder am Rückweg des ca. 15 km langen Etappenrundkurses sind.

Jetzt geht es über die Tangentiale, ein kleiner Brückenanstieg steht bevor, die  Halbmarathonläufer zweigen nach der Versorgung nach links ab, für die Marathonis geht es gerade weiter. An den Labestellen wurde bisher nur Wasser in Flaschen angeboten, bei normalen Marathons in Italien kann man sich sattessen. Ich komme mit Francesa und Luigi ins Gespräch – sie scherzt, dass Luigi Streifenpolizist ist und immer Autofahrer wegen Schnellfahrens „aufschreibt“, heute krebst er im Schneckentempo dahin und die Langsamfahrer müssten ihn zur Rede stellen. „Der Schmäh rennt“, wie wir in Wien sagen.

 

 

Mir fällt auf, dass bisher der Kurs fast auf einer Ebene kontinuierlich leicht aufwärts geht. Rund um Brescia gibt es Berge und Hügel, von einem flachen Marathon kann heute nicht die Rede sein. Der Wetterbericht hat 25+ Grad angesagt, gestern hatte es am Nachmittag 28 Grad. Der frühe Start um 7 Uhr ist bestimmt kein Nachteil. 11 Kilometer sind erreicht, das linke Knie macht sich nicht bemerkbar, meine orthopädischen Probleme sind vergessen. Es ist ein schöner Landschaftslauf, Francesa bleibt vor mir stehen, um einen überfahrenen Falken, der inzwischen von Autoreifen platt gedrückt ist, zu bemitleiden. Aber nach der Labe ziehen die beiden plötzlich an. Hinter mir sind noch einige Nachzügler von den Supermaratonetis, freue mich auf das Zusammentreffen vielleicht erst am Domplatz.

Bei Cellatica, einer Gemeinde mit ca. 5000 Einwohnern sind 14 km geschafft. Ich spüre keine Eile, der Zeitplan passt noch gut. Francesca und Luigi liegen nur 100 m vor mir. Der Kurs verläuft auf Seitenwegen inmitten von idyllischen Weingärten und herrschaftlichen Besitztümern, der Gedanke an Fellinis Monumentalfilm 1900 kommt auf.

 

 

Endlich bin auch bei der Tangenziale, die auf einer Brücke überquert wird. Der Veranstalter hat gut ein Dutzend Streifenpolizisten zur Absicherung der Laufstrecke aufgeboten, sie regeln mit den Helfern auf einmündenden Seitenstraßen den Fließverkehr. Manchmal muss man ihnen aber auch Platz machen, wenn sie von hinten auf schweren Motorrädern nachkommen. Bei Kilometer 25 gibt es erstmals Gels, ich spare meine drei Päckchen auf und bediene mich.

Angela, eine von den Ultimi bei italienischen Marathons kommt hinter mir nach, ich bin verwundert, noch nie war sie vor mir – und sie ruft, Avanti Anton, avanti, ja – heute bin ich wohl wirklich in einem Tempo unterwegs, das selbst für Angela zu langsam ist.  Doch kurz kommt Freude auf, als ich auf einen Kollegen stoße, der inzwischen marschiert und von der Streife gefragt wird, ob er bei Kilometer 25 in den wartenden Bus einsteigen und aufgeben will. Ich frage mich, wie lange der  Bus noch warten wird – einige dürften schon eine Stunde im heißen Bus ausharren, vielleicht hätten sie es doch probieren und den Lauf fortsetzen sollen. Der Kollege lässt sich von mir überzeugen und macht weiter. Er läuft immer 50 bis 100 m vor mir, ich bin sein Antreiber, komme ich ihm zu nahe, zieht er an. Wir werden von der Polizei inzwischen auf Motorrädern eskortiert, so komme ich wieder auf ein besseres Lauftempo und kann Zeit gutmachen.

 

 

Als es durch die Innenstadt von Brescia geht, vorbei an den römischen Ruinen, zum Domplatz und der Piazza della Loggia, applaudieren Hunderte Zuschauer von ihren Sesseln in den umliegenden Cafés aus. Die 35 km-Marke bei den römischen Ruinen ist erreicht, aber der ansteigende Rückweg in einer langen Schleife mit Abweichungen wird zäh. Es sind immer wieder Höhenmeter zu überwinden, man spürt den Anstieg. Die letzten Kilometer bis ins Ziel, das unweit des Starts ist, ziehen sich. Mit Verspätung, aber zufrieden finishe ich meine ersten Marathon seit dem 31.10.2020. Ich warte, bis der Letzte, von mehr als einem Dutzend motorisierten Polizisten eskortiert, mit einem lauten Hubkonzert eintrifft.

Dann hole ich das angekündigte prall gefüllte Marathonzielpaket, das auch die Medaille enthält. Ein Erinnerungsfoto mit dem Kollegen, der schon aufgeben wollte und den ich zum Weitermachen motiviert habe, gehört dazu. Die Wiedergeburt war schwer, aber geschafft ist geschafft.

 

 

Siegerliste Männer:

Atef Saad – 2:13:35 (TUN)
Luca Parisi – 2:22:15 (ITA)
Marco Ferrari – 2:28:49 (ITA)

 

Frauenwertung:

Chrsitina Gogna – 3:00:23 (ITA)
Eva Liz Mognon – 3:12:13 (ITA)
Annalisa Campagna – 3:18:29 (ITA)

 

Finisher beim Marathon: gesamt 523 (473 Männer, 50 Frauen); 946 beim Halbmarathon und 488 beim 10 km-Lauf.

Nur je ein Österreicher (der Autor) und ein Schweizer in der Ergebnisliste, aber kein Deutscher.

 

 

 


 

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