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Laufberichte

Trail Marathon Wales: “Dal ymlaen, Anton”

16.06.18

Als Mitglied des Country Marathon Clubs habe ich mir für heuer vorgenommen, mein Länderkontingent  um zumindest zehn weitere auf 60+ auszubauen – ein Marathon im kleinsten Landesteil des Vereinigten Königreiches, nämlich Wales, fehlt mir noch – der am 15. Juni bereits zum siebten Mal angesetzte Salomon Trail in Coed y Brenin mitten im Snowdonia Nationalpark bietet eine gute Gelegenheit, nach London, Limerick, Belfast und Edinburgh die Bilanz auf insgesamt fünf Länderpunkte im UK auszubauen.  

Vor Monaten schon habe ich mich über die Website für den Marathon registriert – £ 36 wurden abgebucht. Aber so sicher war ich mir dann nicht, ob ich nicht alternativ auf den viel gemächlicheren Stadtlauf im walisischen Tenby am 15. Juli ausweichen sollte, statt die mühsame Anreise in den Nordwesten Großbritanniens in Kauf zu nehmen.

 

Organisation aund Anreise

 

Mit der Lufthansa geht es über Frankfurt nach Birmingham, von dort mit der Bahngesellschaft Arriva weiter 3 ½  Stunden mit Umsteigen in Machynlleth nach Barmouth. Der Triebwagen besteht aus zwei Waggons, die an einem Freitag nachmittags so überfüllt sind, dass selbst alte Menschen stehen müssen. Ein Quartier im Radius von 15 Meilen zum Visitor Center im Coed y Brenin (Englisch: King's Forest) drei Wochen vor dem Lauf zu bekommen, erweist sich nicht nur wegen des Lauffestivals als schwierig, sondern vor allem wegen der vielen einheimischen Mountainbiker und Wanderer, die die Region um diese Jahreszeit stark frequentieren. So werden Cottages um £ 1200 für zwei Nächte angeboten. Im Seascape Hotel an der Cardigan Bay, 16 Meilen vom Start entfernt, ergattere ich das letzte verbliebene Zimmer.

Bereits auf der Bahnfahrt im überbesetzten Arriva-Triebwagen fällt mit auf, dass Walisisch eine eigene Sprache ist – die ältere Dame neben mir stellt sich als Ägyptologin vor. Welsh sei für die Schüler/innen pflichtig, aber wenn man sich die Schreibweise anschaut (Doppelkonsonanten und mitunter fehlende Vokale) und dann den Leuten beim Sprechen zuhört oder Durchsagen wahrnimmt, versteht man trotz guter Englischkenntnisse kein Wort – ja gewisse Wörter klingen wie ein gehecheltes “H” im Arabischen. In den Episoden von “Herr der Ringe” scheint man solche Phoneme, die an Keltisch erinnern, bewusst eingebaut zu haben. Aber nicht nur die Sprache fasziniert, sondern auch die Landschaft, die ab Machynlleth kontinuierlich ansteigt, mit bewaldeten Hügelkuppen, auf den satten Weiden grasenden Schafen, schroffen Felsen abfallend zum Meer im Küstenabschnitt, steinernen Häusern, die die Jahrhunderte überdauert haben und wie die Dame erzählt auch Mythen, die auf den sagenumwobenen King Arthur zurückgehen.

 

 

Auch der Marathontourist kann sich so seinem Umfeld nicht ganz entziehen – ein wenig Kulturgut und Landeskunde nimmt man so mit nach Hause, daher ist es angebracht, nach dem Event zumindest einen Tag auch für Sightseeing anzuhängen. Wales, mit 20.000 km² flächenmäßig ein Viertel von Österreich, ist durch weitläufige Wiesen, hügelige Landschaften, Moore und Gebirge geprägt. Der höchste Berg ist der Snowdon (Yr Wyddfa, 1085 m), die Region Snowdonia (dt. „Adlerhorst“) ist Landschaftsschutzgebiet und Nationalpark (2170 km²).

 

Mein Rennverlauf

 

Ich stehe um 5 Uhr 30 am Renntag auf – das Seascape-Hotel bietet kein Frühstück an – mit einem Wasserkocher im Zimmer bin ich bestens ausgerüstet. Das für 6 Uhr 30 bestellte Taxi kommt nicht – der Dienst an einem Samstagmogen ist telefonisch nicht erreichbar.  Wegen des hügeligen Geländes braucht man für die rund 30 km zum Startbereich wohl eine gute halbe Stunde, die Zeit wird langsam knapp.  Auf der Promenade erblicke ich eine junge Frau, die ihr Auto einparkt und ihren Hund zum Gassi ausführen will – ich eile zu ihr hin und frage, ob sie mich um den vereinbarten Taxifahrpreis von £ 40 nach Coed y Brenin bringen würde. Der Deal klappt – ich bin um 7 Uhr 45 dort.

So schön das Wetter gestern war, so trist sind die Aussichten für heute – bereits am frühen Vormittag soll es zu regnen beginnen. Ein Trail-Marathon im Regen könnte zur Herausforderung werden. Ich sehe mir die Starterliste an – 440 Läuferinnen und Läufer sind für den um 9 Uhr beginnenden Hauptbewerb gemeldet – ungefähr dieselbe Anzahl dürfte sich für den eine Stunde später angesetzten Halben registriert haben.

 

 

Das Startpaket umfasst ein Baumwollshirt und eine Picknick-Decke, der Chip ist auf der Rückseite der Startnummer aufgeklebt. Eine Abbildung auf Papier skizziert den Kursverlauf, der in verkleinerter Darstellung wie zwei mit vielen Blutadern durchsetzte, unterschiedlich große Lungenflügel aussieht – wir werden uns im Verlaufe des Marathons zickzackartig und mehrmals in großen Schlaufen um die eigenen Achse bewegen.  Aber in freier Natur, auf Wanderwegen, Mountainbike-Routen und Forststraßen.  Auf den 26,1 Meilen sind ca. 1200 Höhenmeter (4370 feet) zu überwinden, der Start selbst befindet sich auf 150 m Seehöhe.  

In der Ausschreibung werden auch Cut-off-Zeiten genannt, wenn ich mich richtig erinnere, 3 h für 13 Meilen (Halbdistanz) und 5 h für die 20 Meilen (32 km) – das ist annehm- und auch gut machbar. Ich konsumiere im Visitor Center noch schnell eine Hot Chocolate mit Kuchen – draußen hat es zu regnen begonnen.  

Matt instruiert uns kurz vor dem Start (in Walisisch und Englisch) und weist die Läuferinnen und Läufer an, sich vom erhöht gebauten Stützpunkt, wo im Shop allerlei Salomon Equipment fürs Laufen und Biken verkauft wird, in den tiefer gelegenen Startbereich zu  begeben. Ich stehe diesmal weiter hinten, vor mir drängen an die 400 Trailrunner nach dem Startsignal den nun vor uns liegenden Anstieg hinauf – schon nach 100 m dreht der Kurs und es geht auf einen Waldweg in die Gegenrichting nach Süden. Meine Devise bei Berganabschnitten ist, diese nie mit ganzer Kraft anzugehen, sondern lieber zurückzufallen, um dann auf einem flacheren Stück wieder Tempo aufzunehmen.  Wegen des Regens laufe ich mit einer leichten Windjacke, die aber nicht waterproof ist und daher nur beschränkt die Nässe abhalten wird.

Wie ich höre, befinden sich unter den Läufern auch einige Deutsche – vielleicht ergibt sich heute noch im Verlaufe des Rennens eine Gelegenheit, sie anzusprechen. Ich benötige eine Rückfahrgelegenheit nach Barmouth – da käme mir ein Kontakt vielleicht gelegen. Der Waldweg wird eingesäumt von giftigen, hoch stehenden roten Fingerhut-Blumen, die in der Pharmakologie  als Herzmedikament verwendet werden und zu den Heilkräutern zählen.

Bestimmte Vorschriften, was die Ausrüstung betrifft, wurden nicht vorgegeben – daher könnte das Outfit der Starterinnen und Starter unterschiedlicher nicht sein: einige sind für einen hochalpinen Trail mit Camelpack gerüstet, anderen laufen trotz Regens und niedriger Temperatur im Singlet.

Ich habe meine GPS-Uhr nicht umgestellt – an die Meilen habe ich mich erst vor ein paar Wochen in Edinburgh wieder gewöhnt, doch laut Plan sind nicht wie sonst üblich alle 5 km (= 3 Meilen) Labestellen (mit Gel) anzutreffen, sondern erst ab Meile 6, dann bei 10 und 13. In der zweiten Hälfte sind Versorgungstationen wieder mit Gel bei Meile 16,5 (Wasser) 19, 22,5 sowie  bei Meile 24 (nur Wasser) vorgesehen.

 

 

Schon auf den ersten Kilometern wird deutlich, wie verwinkelt der Marathonkurs ist – nur mit einem Kompass würde man die genaue Himmelsrichtung ausmachen können. Auf den freien Flächen außerhalb des Waldes steigt der Nebel hoch, die Kamera beschlägt, das Fotomaterial wird heute nicht so reichhaltig ausfallen.

Distanzanzeigen entlang der Laufstrecke sucht man (zunächst) vergeblich, einem echten Trailspezialisten würden derartige Markierungen nicht abgehen, wenn er sich auf seine GPS-Uhr  (vielleicht auch mit Höhenmeter am Display) verlassen kann. Leichte Anstiege auf den ersten drei Kilometern mit gegenläufigen Passagen bis Kilometer 5 wechseln sich ab, ich hole immer wieder auf, sobald es abwärts geht. Die Fernsicht erinnert mich an Landschaften in Schweden, Flora und Fauna sind dort ähnlich.

An den Untergrund  muss ich mich aber erst gewöhnen, den im Gegensatz zum Sommeralm-Marathon, der zu zwei Drittel auf Asphalt verläuft, bewegen wir uns hier auf Wald- und gewalzten Schotterwegen voran, zur Abwechslung folgen dann enge Stege, die von Wurzelwerk, Felsblöcken und anderen Hindernissen durchzogen sind.

Die dauernden Richtungs- und auch Gefällewechsel sind für Trailspezialisten vermutlich ein Leckerbissen, den auf unebenem Untergrund zügig zu laufen, will gelernt sein. Allerdings bin ich immer wieder erstaunt, wie schwer sich so manche tun, wenn sie auf echte Hindernisse  im Trail stoßen. Ich kenne zwar kein Buch, das in den Traillauf einführt, aber so mancher Kollegen von M4Y könnte dazu ein dickes Werk verfassen.  

Die Strecke ist mit gelben Tafeln zweisprachig beschildert, Verirren kann man sich wohl kaum. “Gofall” bedeutet “Care” – also pass auf! Auf  den heiklen Passagen der Marathonstrecke finden auch Montainbike-Rennen statt, dazu benötigt man nicht nur Ausdauer, technischen Können und vor allem Mut, wenn es bergab geht. Endlich erreichen wir die erste Labe (Feed Station, “Gorsaf FWYDO”) bei Meile 6 – eine Läuferin neben mir meint, es hätte schon vorher eine gegeben. Jetzt knapp vor Kilometer 10 ist trotz des Regens ein Schluck Wasser aus dem Becher angebracht. Und es gibt Gels, ich nehme mir ein Päckchen mit. Die Helfer feuern uns an – mit “well done” oder “Hold on”. Die Kollegin übersetzt ins Walische: “dal ymlaen, da iawn”.

Die Uhr zeigt 1:14 h – angesichts der Steigungen und dem schwierigen Untergrund, auf dem ich tlw. nur langsam vorankomme, bin ich im Plansoll. Die Landschaft versinkt im Regen, der immer stärker wird. Aber im Handbuch würde stehen, dass Trailläufe erst recht bei Schlechtwetter eine Herausforderung sind. Eigentlich schimpft hörbar niemand, ein Kollege merkt an, wie froh er sei, dass es regnet, denn im letzten Jahr hatte es beim Salomon Trail 26 Grad C und er sei als Engländer verglüht. Mit ihm sollte ich mich im Verlaufe des Rennens noch duellieren, aber auf den Anstiegen tut er sich vorerst schwer und fällt immer wieder zurück.

Nach 13,6 km zeigt meine Uhr 1:46 h an, inzwischen haben wir wieder die Richtung geändert – die durch kurze Richtungswechsel unterbrochene Schleife in südliche Richtung verläuft nun wieder nach Norden – in Richtung des Startareals, wenngleich wir noch 5 Meilen davon entfernt sind. Ich hole ein Pärchen ein, dass abwärts zunächst ein schnelles Tempo vorgelegt hat, dann aber auf dem Flachstück zurückfällt. Aber auch ich werde überholt – eine Frau um die 40 läuft konstant, eben noch bin ich ihr abwärts davon geeilt.

Die Labe bei Meile 10 wird erreicht – diesmal öffne ich das Gelpäckchen und spüle es mit Wasser runter. Bisher haben wir bereits zweimal auf einer Brücke einen Bach überquert, im Snowdonia Nationalpark gibt es zahlreiche Flüsse, auch Seen und stehende Gewässer. Schade, bei Sonnenschein hätten wir mehr von der Landschaft einsaugen können.  

Auf einem etwas steilerem Waldstück kommen uns die Schnellen vom um 10 Uhr gestarteten Halbmarathon nach. Das Terrain wechselt wie gewohnt, einmal steigt der Kurs an, dann folgt eine Passage, auf der man sein Tempo mit etwas Risiko erhöhen kann.  Zwei junge Läuferinnen überholen uns spielend – da sie eine rot unterlegte Nummer haben, sind sie dem Marathon zuzuordnen.

Der Kurs weist wieder alle Fein- und Besonderheiten eines Trailmarathons auf – aber insgesamt macht der tiefe Untergrund infolge des Dauerregens die Strecke selektiver als sie in Wirklichkeit ist. Die GPS-Uhr zeigt beim Halben 2:45 an – das lässt auf eine Finisherzeit zumindest unter 6 h hoffen.

Nun verläuft der Kurs in die andere Richtung. Bildlich wie im Eingangsvergleich gesprochen, ist nun der “linke Lungenflügel” das Herzstück des Trails. Die Landschaft hat fast einen urzeitlichen Look:  Alte, mit Moos bewachsene Bäume, deren ausufernde Äste Rinnsale und Bäche überbrücken, und  Farne, so groß wie ich sie bisher nur in Neuseeland gesehen habe. Der vom Wasser aufsteigende Nebel komplettiert den Eindruck, dass hier im Wald vielleicht Fabelwesen des Nachts wie Glühwürmchen für einen zusätzlichen Lichterglanz sorgen. Meine Digicam kann aus technischen Gründen diese Momente leider nicht festhalten, aber der Spruch “Aus den Augen, aus dem Sinn”trifft hier nicht zu: Meine Eindrücke sind bleibend und ich bin vom Trail sehr angetan.

Eben kommt die Kollegin mit dem Ironman-Tatoo am rechten Unterschenkel wieder nach.  Ich dachte schon, sie hat einen Schwächeanfall, aber jetzt ist sie wieder voll da. Wir kommen an einem Anwesen vorbei, die Häuser nicht nur in Ortschaften wie Barnmouth oder Doggelau sind aus Stein gebaut. Ein Mann verbrennt bei strömendem Regen Strohballen und Papier – es raucht und stinkt.

Bei 25 km zeigt meine Uhr 3:30 an – auf einem flachen Straßenmarathon wäre ich sonst rund 40 Minuten “schneller”. Aber das passt soweit, selbst bei einer vorgegebenen Zeit von maximal 5 h für 32 km (20 Meilen) sind für verbleibende 7 km 1 ½ Stunden ein gutes Polster.

Schon die längste Zeit führt der Kurs wieder nach Süden, allerdings haben wir inzwischen wieder einige längere Anstiege hinter uns gebracht. Mir scheint der zweite Teil der Marathonstrecke etwas schwieriger, wegen der zu überwindenden Höhenmeter und den Unebenheiten, sowie Hindernissen auf dem Trail.

Bei der 16-Meilen-Labe (ca. 25 km) sind wieder alle beisammen – doch ich verweile da nicht, sondern versuche mich von dem Rudel zu lösen. Der blaue Kapuzenmann mit Walkingstöcken versucht nachzukommen – ich warte auf ihn, denn er hat mir vorher angeboten, mich nach Doggelau zum Bus zu chauffieren.  Der Marathontrail führt in einer 180 Grad-Schleife nun wieder in nördliche Richtung, das Gelände steigt an.

 

 

Inzwischen ist – mir fällt das zumindest (erst) jetzt auf - jede folgende Meile im Kurs mit einer roten Tafel ausgewiesen.  Abschnittsweise kommt man auf den breiten Schotterwegen gut voran, dann wieder bremst ein Anstieg das Tempo. Ich befinde mich in einem Pulk von fünf Läufern, die sich abwechselnd an der Spitze ablösen. Erneut kommen von hinten drei junge Läuferinnen wie aus dem Nichts nach und überholen uns Männer (alle 50+). Der Kollege, der uns davongeeilt ist, steht bei der Labe am 19-Meilen-Punkt. Es gäbe so viele schöne Landschaftsfotomotive, aber meine Digicam gibt das nicht her.

Meine Uhr ist ja auf Kilometer eingestellt, von Kilometer 32 bis 34 folgen Anstiege, die (mich) Zeit kosten. Ein wenig spüre ich nun die Müdigkeit, obwohl ich mich keineswegs verausgabt habe und die angenehme Lufttemperatur von ca. 15 Grad eher beflügeln sollte. Ein Kollege, der hier auch einen Wintertrail gelaufen ist, merkt an, dass nun der Trail konstant mit einigen kurzen Gegenanstiegen an Höhenmeter verlieren würde. Erneut folgt ein Richtungswechsel, den man wegen der Vielzahl an Zick-Zack-Abläufen nicht mehr richtig nachvollziehen kann.

Wir bewegen uns nun wieder in Richtung Norden zum Start- und Zielbereich. Bei Kilometer 38 merke ich, dass ich nun doch kämpfen werde müssen, um sub 6 h zu bleiben. Wo habe ich bloß das Guthaben liegen gelassen? Ich muss nun genau jene drei Kollegen bei Meile 24 ziehen lassen, darunter auch den Kapuzenmann, die ich bisher gut in Schach halten konnte. Der letzte Kilometer führt entlang einer Mauer auf einen mit kleinen und größeren Steinen versehenen Weg, auf dem ich wegen gewisser Fußprobleme gar nicht vorankomme.  Dazu kommt, dass einige hundert Meter knapp vor dem Ziel wieder bergan führen – da müsste ich mich wieder anstrengen. Mit Dauerblick auf die Uhr und einem Gefühl fürs Timing finishe ich mit 5:59 h – den Sechser konnte ich mit Müh und Not unterbinden.

Ein Holzplättchen mit bedruckter Aufschrift wird als Finishermedaille überreicht – Wasser, Orangenspalten und weiterhin Gels gibt es als Stärkung. Im Souterrain sind Duschgelegenheiten, drei Minuten kosten £ 1, ich mache es mir bequem, denn die meisten sind mit einem PKW hier und scheinen die Duschen nicht so zahlreich zu beanspruchen. Matt fragt mich nachher, wie mir der Trail gefallen hat. Ich anworte offen, dass ich die Streckenführung gut finde, die Landschaft hier im Snowdonia-Park einzigartig sei und ich den Trailmarathon sehr gerne bei schönem Wetter gelaufen wäre. Die 1200 Höhenmeter seien anspruchsvoll gewesen.

Mein Fazit:

Wales ist ein schönes Land, aber unsere Alpen haben mehr zu bieten – auch beim Traillauf.


Siegerliste

Männer:
1. Andrew Davies (GBR) – 02:59:11     
2. Gwyn Owen (GBR) – 03:20:34    
3. Barnaby Day (GBR) – 03:25:27  

Frauen:
1. Katie Kaars (GBR) – 03:29:46
2. Andrea Rowlands (GBR) – 03:30:45
3. Alice Mcgushin (GBR) – 03:56:07

317 Finisher beim Marathon laut Chiptimes.biz

 

 

 

 


 

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