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Laufberichte

„I mues es Schnäpsli ha“

21.11.10

Den Frauenfelder Waffenlauf und Marathon gibt es immer noch! Und wie! Einzelheiten und auch, was es mit der Überschrift auf sich hat, will ich Euch berichten.

Waffenlauf, was ist denn das? Na ja, neben Chaas, Schoggi und Bankgeheimnis eine Schweizer Spezialität. Wobei letzteres auch schon wie ein Emmentaler etwas löchrig geworden ist. In den 30er Jahren wurde der Waffenlauf hier in der Thurgauer Stadt zum ersten Mal durchgeführt. Und heute steht bereits die 76. Austragung an. Ich kenne nur den Boston Marathon, der schon über 100mal in den Staaten stattgefunden hat. In Deutschland müssen wir schon suchen, da fällt mir lediglich der Schwarzwald Marathon mit 44 Ausgaben ein.

Die Zeit der großen Waffenläufe ist vorbei, leider. Heute hilft beim Frauenfelder die Freigabe für die Zivilisten, die bereits zum 11. Mal auf die große Schleife über Wil gehen dürfen. Stärkstes Feld ist allerdings der Halbmarathon, der von Wil zurück nach Frauenfeld führt. Eine kleine Veranstaltung ist der Frauenfelder dennoch nicht, denn die Gesamt-Teilnehmerzahl liegt in diesem Jahr nur um drei Meldungen unter der Zahl von 2009 (1847 Nennungen).

Für die Waffenläufer gibt es ein Reglement, nach dem sich die Sportler ausnahmslos zu halten haben: Tarnanzug, also Jacke und Hose sind Pflicht. Ebenso die Packung (Rucksack) mit 6,2 Kilogramm für Männer und 5 für Frauen. Der Lauf des Gewehres muss aus der Packung herausschauen. Den Frauen ist freigestellt, ob sie einen Schießprügel einpacken. Beim Gewicht gibt es keine Diskussion, denn der Veranstalter behält sich Kontrollen vor.

Diese Problematik kennt der zivile Teilnehmer nicht, denn wir dürfen unsere Ausrüstung nach Herzenslust und Gusto zusammenstellen.

Am Morgen ist um 09.30 Uhr nach dem Zmorgebufett (Frühstück) ist Antreten. Nach einer kurzen Anspreche und Willkommensworten werden die Jubilare geehrt. Da sind Kämpfer mit 200 Teilnahmen an Waffenläufen oder einer, der bereits 40 Mal hier am Start war. Das muss man sich vorstellen. 40 Jahre lang am Frauenfelder teilgenommen.

Die Waffenläufer kennen sich. Nach dem „Grüezi“ folgt meist eine für mich fast nicht verständliche Unterhaltung auf Schwyzerdütsch. Daniel hat den Slang auch drauf. Er geht heute wieder als Gefreiter auf die Strecke. Da reicht ihm die Packung, sein übliches Fotogerät hat er erst gar nicht mitgenommen. Das ist ja heute mein Job. So knapp unter vier Stunden will er bleiben und nach Möglichkeit vor mir ins Ziel kommen. Ich prognostiziere ihm ein knappes Ergebnis, da ich vor vier Jahren unter 3.30 Stunden blieb.

 

Mit Pauken und Trompeten zum Marktplatz

 
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Die Teilnehmer kommen nicht nur aus der Schweiz, sondern es sind auch vereinzelte Österreicher und eine Bundeswehr-Abordnung aus Gotha zu sehen. Nach dem Appell heißt es dann „Rechts um“ und hinter der Fahne und Kapelle geht es mehr oder weniger gut im Gleichschritt zum Marktplatz.

 
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Der Start um 10.00 Uhr ist ein Spektakel. Das müsstet Ihr mal sehen. Nicht in Blocks oder  irgendwie kanalisiert, nein, hier hat man über den ganzen Platz eine Startlinie mit Holzspänen gezogen. So steht fast jeder in der ersten Reihe. Nach dem Böllerschuss aus einer riesigen Kanone spurtet das Feld los, als wenn hinter der nächsten Kurve schon der Zieleinlauf wäre. Aber der Spurt quer über den Platz dient fast alleine dem Einnehmen einer günstigen Position auf der anschließend schmäleren Strasse. Viele Zuschauer wollen sich das nicht entgehen lassen.

 
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Eine halbe Stunde müssen wir dann warten und herumlungern. Die Kapelle spielt noch zwei Stücke und verzieht sich. Dann werden wir aufgefordert, uns aufzustellen und mit dem gleichen Ablauf werden wir um 10.30 Uhr auf die Strecke geschossen. Meine Kamera hat bisher tadellos funktioniert und jetzt kurz vor dem Schuss fährt das Objektiv nicht aus. Ich kriege einen Schweißausbruch, bevor ich auch nur einen Schritt gelaufen bin.

 

Start, erste Kilometer

 
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Doch dann nach dem Verlassen des Marktplatzes auf der folgenden Steigung funktioniert die Digicam wieder. Ich atme durch, soweit es die folgende Steigung zulässt. Der Zustand des Warm-Up ist erreicht, noch bevor wir Frauenfeld verlassen. Kein Wunder, auf der ersten Steigung warten schon rund 100 Höhenmeter. Am Ende der Steigung führt ein Einheimischer seine Esel an der Leine zum Grasen. Ja, eigentlich sind wir heute auch Esel, die an die Schnur gehören. „A schöni Sunnti“, gibt mir der Hirte auf den weiteren Weg.

Ruhig wird es auf dem Kurs nicht, denn es warten noch die Kamelbuckel. Steigungen und Gefälle mit bis zu 20 Prozent. Am Anfang würde das ja noch gehen, aber die letzten Kilometer laufen wir hier entgegengesetzt. Am besten jetzt noch nicht dran denken.

Dieter Fromme, wieder als Weihnachtsmann unterwegs, hat einen Schnellstart hingelegt. Ich laufe auf und lasse ihn das wissen, dass er dann von den letzten Kilometern beim Nachlassen der Kräfte mehr davon hat. Er lacht lauthals los.

Am langen Gefällstück nach Matzingen stellt sich bei mir etwas Routine ein. Ich weiß, was mich erwartet, bin ich ja hier schon mehrmals mitgelaufen, 2006 zuletzt. Ja, und noch weiter zurück bin ich hier schon 3.09 Stunden gelaufen. Diese Zeit steht für mich heute gar nicht zur Debatte.

So gefällig,  wie wir hinunter gerannt sind, so steil geht es wieder hinauf. Dann folgt die erste Verpflegungsstelle mit Rivella, Bouillon und warmen Tee. Bananenstücke sind auch im Programm. Kuchen und Brot wird später auch noch gereicht. Verhungern und Verdursten braucht keiner, auch wenn bis zum Halbmarathonpunkt lediglich drei Tankstellen eingerichtet sind. Wer gut hydriert zum Start gegangen ist, den wird das auch reichen.

Das Streckenprofil ist nicht leicht, so sind von den 520 Höhenmetern 370 in der ersten Hälfte zu belaufen. Also ein immerwährendes Auf und Ab. Gut 30 Kilometer sind Asphalt, der Rest teilt sich auf Naturstrassen 2. und 3. Klasse auf (fragt mich nicht nach dem Unterschied), sowie Feld- und Wiesenwege. Nachdem am gestrigen Tag Sonnenschein war, lässt sich der Planet durch die Hochnebeldecke heute nicht mal erahnen. Kurz nach dem Start hat es sogar für eine kurze Zeit genieselt. Wenigstens ist es nicht saukalt. So drei, vier Grad über Null, zum Laufen geht das gerade noch. Aber ohne Handschuhe wäre mir das zu kalt.

Noch vor dem zehnten Kilometer laufe ich auf die Waffenläufer auf. Für ein Wort der Anfeuerung sind diese dankbar. Ich könnte das nicht, mit einem Rucksack einen Marathon laufen. Übrigens, alle fünf Kilometer finden wir die Markierungsschilder.

Nach etwa Kilometer neun folgt der schwerste Teil. Die Steigung mit 150 Höhenmetern hoch nach Eschlikon. Nach dem Überqueren der Autobahn A 1 St. Gallen – Zürich macht das Feld deutlich langsamer. An der Abzweigung nach Tuttliwil haben sich einige Zuschauer versammelt, die mit dem Applaus und der Anfeuerung nicht geizen.

 

Seite an Seite mit den Waffenläufern

 
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An einem Gehöft werde ich dann Zeuge eines interessanten Vorganges. Ein älterer Waffenläufer wird von den Zuschauern bei einem Weiler begrüßt. Dann zieht einer eine Schnapsflasche und ein Glas heraus. Und dem Waffenläufer wird ein Kurzer eingeschenkt. Wobei der eher ein Doppelter, also ein Langer ist. „I mues es Schnäpsli ha!“ Übersetzt: Ich will einen Schnaps. Ich kann die Szene gerade noch auf meinen Chip bannen und mache mich eiligst aus dem Staub. Nicht, dass man mir auch ein Feuerwasser anbietet. Das wäre für mich zu starker Tobak.

In Eschlikon finden wir die zweite V-Stelle, wo auch das Angebotene mit großen Schildern angekündigt ist. Hier ist der höchste Punkt des Kurses zu finden. In Sirnach führt unser Kurs unter den Bahn hindurch, zugleich wieder mit starker Steigung auf einem Pfad. Ein längeres Stück verläuft dann parallel zur Eisenbahnlinie.

Positiv finde ich die Anteilnahme der Bevölkerung. Wir finden zwar nicht den Zuspruch wie bei einem Citymarathon, doch hier stehen an vielen Häusern, auch bei Weilern, Anwohner an der Strecke und feiern ihre Waffenläufer. Da wird auch gerne etwas für den weiteren Lauf eingeschenkt oder zugesteckt. Hie und da wird vor den Wirtschaften auch gefeiert oder es erschallt Musik aus der Konserve.

Wir erreichen noch vor Kilometerschild 20 Wil. Der Kettensägenhersteller Stihl ist ein großer Arbeitgeber für die Stadt, die nur wenig kleiner als Frauenfeld ist. Die Altstadt ist bereits weihnachtlich geschmückt, kein Wunder, denn binnen Wochenfrist ist ja schon erster Advent. In der Fußgängerzone ist ein Betrieb wie samstags zur Haupteinkaufszeit. Nur heute ist der Anlass der traditionelle Waffenlauf. Ich untertreibe nicht wenn ich sage, eine Teilnahme oder zumindest das Zuschauen ist für die Einheimischen Kult und sogar Pflicht.

 
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Unser Kurs führt die Obere Bahnhofstrasse bergan, dann laufen wir um die Altstadt in einem Bogen herum. Oberhalb ist die Kirche St. Nikolaus zu sehen. Quasi von hinten herein laufe ich durch das Schnetztor in die „gute Stube“ am Hofplatz. Dort finden wir die dritte V-Stelle. Ein Moderator sorgt für die Information der Zuschauer.

In einer Parallelstraße werden sich in Kürze die Halbmarathonläufer für ihren Wettkampf aufstellen. Ja, dieser Lauf ist zahlenmäßig am stärksten besetzt. Deutlich über 1000 Wettkämpfer sind mit der Bahn hierhergekommen. Für die Bahnfahrt genügt die Startnummer als Fahrschein. Die Frauen und Junioren sind bereits gestartet und uns schon auf und davon. Auf zur Verfolgung!

 

Zweite Hälfte

 
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„Ein schönes Städtli“, erklärt mir Markus Zink aus Neerach bei meiner Beobachtung der Laubengänge und Fachwerkhäuser. Der agile 63jährige Hauptmann hat in seiner Laufbahn schon viele Waffenläufe erlebt, wobei der Frauenfelder für ihn ein würdiger Saisonabschluss ist.

Wir verlassen bei Kilometer 23 Wil nach einem kurzen Anstieg. Ein kleines Wiesenstück ist zu überwinden. Ja, vor nicht allzu langer Zeiten haben hier noch grasende Kühe Minen verlegt. Der Boden ist etwas tief, Spikes wären nützlich. 

Die liegen aber noch vom gestrigen Crossfestival in Ingolstadt im Auto. Ja, wer was erleben will, dem empfehle ich eine Teilnahme an einem Crosslauf. Von der Deutschen Cross habe ich 2009 berichtet und gestern war in meiner Klasse ein starkes Feld angetreten, wo ich Letzter wurde. Ich war allerdings einziger der Klasse M50 und habe dafür einen Sixpack Bier bekommen.

Die nächsten Kilometer ab Bronschhofen geht es tendenziell bis Lommis (Kilometer 30) bergab. Auch wenn sich noch ein kurzer, leichter Gegenanstieg entgegenstellt. Wir laufen nun in das Ende des Junioren- und Frauenlaufes hinein. Beim Halbmarathon ist die Frauenquote mit rund 25 Prozent sehr hoch. Für uns ist jetzt die Orientierung leichter, denn für die Halbmarathonis ist jeder Kilometer ausgeschildert. Also einfach 21 hinzuaddieren und man weiß, woran man ist. Für Heiterkeit sorge ich bei einer Zuschauergruppe, als ich sie erneut zu einer La-Ola-Welle auffordere.

Die Stimmung unter den Zuschauern hat nun zugenommen. Auch sind die V-Stellen nun enger aufgestellt. Ich sehe sogar Kuchen, Riegel und Schokolade. Das Nebeneinander mit den Waffenläufern macht Spass. An deren Gesichtern ist jetzt Optimismus zu erkennen. Sie werden die schwere Prüfung schaffen. Viel Spass am Rennen zeigen Silvana und Bettina. Take it easy, das steht auf ihrem Shirt. Ja, so sollte man mitunter ein Rennen bestreiten. Nicht nur immer auf Bestzeit aus.

Vor Stettfurt (Kilometer 35) kommt auf freiem Feld noch ein stärkerer Anstieg, wo schon viele Waffenläufer und Halbmarathonis ins schnelle Marschieren fallen. Kurz zuvor haben uns die zwei führenden Männer des Halbmarathons eingeholt. Die haben einen Speed drauf, mir wackeln schier die Ohrwascheln vom Luftzug.

Früher war in diesem Bereich ein Feuerwehrhaus, wo  der Durst mit Schnaps- und Zuckerwasser gelöscht werden konnte. Einmal hatte ich statt normalem Aqua das Zuckerwasser erwischt und aufgrund der übermäßigen Süße geglaubt, Schnaps getrunken zu haben. Heute habe ich die Einkehr nicht gesehen. Oder übersehen?

Kurz nach Kilometer 37 (eine üble Steigung) biegen wir auf die bekannte Strecke ein. Die Kamelbuckel warten! Bei Kilometer 38 bieten uns Samariter noch mal Getränke an. Ich verlange (aus Spass) Hopfentee. Auf mein „Kennt Ihr den?“ schüttelt ein Helfer den Kopf. Ich kläre auf. Und dann haben die wieder was glernt.

Den Buckel hinunter geht es leicht, aber der folgende Stich tut mir jetzt auch schon weh. Es geht nun in Frauenfeld nicht auf der Direttissima zur Kaserne, sondern wir biegen noch mal in einen Wald ab, es fehlen ja noch etwa zwei Kilometer.

Auf einer Holzbrücke verlassen wir den Wald und nach dem Durchlaufen eines Wohngebietes geht der letzte Kilometer fast im Sturzflug hinunter zum Ziel auf dem Oberen Mätteli bei der Stadtkaserne. Viele Zuschauer und Betreuer haben sich versammelt und feiern die Finisher. Schulterklopfen, Umarmungen, Blumensträuße, Glückwünsche.

 

Momente im Ziel

 
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Daniel wartet auf mich. 3.55.56 Stunden seine Zeit, da ist er freudig überrascht. Bei mir zeigt das Zeiteisen 3.41.43 Stunden, auch damit bin ich hochzufrieden. In der Halle erhalten wir die Auszeichnung. Wir können wählen: Medaille, ein großes Glas Honig oder ein 10-Franken-Schein als Refinanzierung. Kennt Ihr so was? Ich nicht.

In der Kaserne warten dann die heißen Duschen. Wer Truppenverpflegung probieren will, im Speisesaal gibt es Suppe, Schweinsbraten, Kartoffelstock, Erbsli und Rüebli für 9,50 CHF. Günstig im Preis - und überfressen bin ich danach auch. Ein schöner Ausflug in die Schweiz geht zu Ende. Der Frauenfelder hat mich nicht zum letzten Mal gesehen!

 

Ein TiPP zum Schluss:

 

Der Frauenfelder ist als Saisonabschluss wärmstens zu empfehlen. Mit 40 CHF für den Marathon bzw. 32 CHF für die halbe Strecke ist das Startgeld als günstig anzusehen. Unter der Internetadresse www.frauenfelder.org können Informationen für den 76. Frauenfelder am 20.11.2011 heruntergeladen werden. Wer aus Deutschland kommt und eine Unterkunft braucht, ich habe günstig in der Jugendherberge Singen übernachtet und war nach 30 Minuten Autofahrt in Frauenfeld. Also den Termin für 2011 merken. Ein Kultlauf, und vielleicht fällt sogar ein Schnäpsli ab.


Siegerliste

 

Waffenlauf

Männer

1. von Allmen Konrad, Olten                  2:52.14,4
2. Berger Marc, Fribourg                     2:57.05,7
3. Wolf Etienne, Gundetswil   2:59.13,4 

Frauen       

1. Zimmermann Denise,Mels                   3:22.03,5
2. Balmer Marianne, Davos Platz              3:37.50,6
3. Siegenthaler Jeanette, Ettenhausen TG     3:41.13,1

213 Finisher

Marathon

Männer

1. Weiss Richard, Münchwilen TG              2:45.17,2
2. Hasler Bruno, Rickenbach b. Wil           2:45.26,1
3. Hermann Daniel, Eschlikon TG              2:45.51,0

Frauen

1. Salanitri Christina, St. Gallen           3:19.52,2
2. Farner Monika, Lommis                     3:20.28,1
3. Gähler Heidi, Wald AR                     3:24.20,5

208 Finisher

 

 

 

Informationen: Frauenfelder Marathon
Veranstalter-WebsiteE-MailErgebnislisteFotodienst Alpha FotoHotelangeboteOnlinewetterGoogle/Routenplaner

 

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