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Laufberichte

Zeil ist das Ziel

 

In den letzten Wochen lief das Marathon-Karussell wieder an, fast wie zu alten Zeiten. Aber bei mir rumpelte es im Spätsommer gewaltig. Der Ischias plagte mich und so konnte ich erst im Frühherbst wieder zu laufen beginnen. Der Wolfgangseelauf über 27 Kilometer und der Lionslauf von Eichstätt nach Neuburg bei mir vor der Haustür über 23,5 Kilometer waren die einzigen Ausdauereinheiten. Nicht viel für einen Marathonfresser, der früher alle zwei, drei Wochen auf der klassischen Distanz unterwegs war. Der Saisonhöhepunkt für viele im September, Oktober ging vorbei, wo ich mich auf kurzen Einheiten fit machte. Dann sehe ich, dass Mitte November der Waldmarathon in Zeil am Main ausgeschrieben ist. Das wäre etwas. Aber ich habe Manschetten (damit sind nicht die am Ärmel schöner Hemden gemeint). Wie wird es laufen?

2004 war die Premiere im Zeil, die Heike Kellner aus Hettenheim und Ulli Pfuhlmann aus dem Nachbarort Eltmann gewannen. Ein Finisher dieser Erstveranstaltung war der jüngst verstorbene Werner Sonntag. Dessen Buch „Irgendwann musst du nach Biel“ kennt aus dem Langstrecklerlager fast jeder. Ich durfte ihn vor Jahren beim Europamarathon in seiner Heimat- und Geburtsstadt Görlitz kennenlernen. Werner war ein feiner Mensch.

Der 17. Zeiler Waldmarathon lockt nicht nur mich, sondern auch eine Vielzahl von Läufern und Walkern an den Main. Knapp 600 Sportler stehen in der Starterliste über Marathon, Halbmarathon und 7,5 Kilometer, bei letzten beiden Distanzen können auch Walker und Nordic Walker mitmachen. Mit den 600 Meldungen ist man zufrieden, auch wenn zu „Hochzeiten“ die Teilnehmerzahl die 1000 gekratzt hat. Das Ziel der meisten Teilnehmer ist nicht der Sieg (vielleicht noch der über den eigenen Schweinehund), sondern die Natur der Haßberge zu erleben, ein Treffen mit Gleichgesinnten oder ein Ausklang der Laufsaison, die bei uns im November langsam und unweigerlich zu Ende geht. Für einige ist es vielleicht eine Herausforderung, im Naturpark Haßberge einen Marathon erfolgreich zu finishen. Gerade für die Premierenläufer, die man auch hier findet.

Es ist egal, mit welcher Absicht der Läufer hierherkommt, ihn erwartet eine mustergültige Organisation und er kann sich darüber freuen, denn der TV 1884 Zeil, resp. die Lauf- und Leichtathletikabteilung „Rote Teufel“ haben alles im Griff. Die Jungen und Junggebliebenen wissen, was der Marathoni erwartet. Zwar sind aufgrund der Pandemie keine Siegerehrungen möglich, es gibt keine Umkleiden und Duschen und Zuschauer sind im Start- und Zielbereich auch nicht erlaubt. Was bleibt, ist die Flasche Frankenwein für jeden Finisher, Preise für die drei Gesamtersten im Einlauf sowie für die drei teilnehmerstärksten Teams.

Das frühzeitig bekannt gemachte Hygienekonzept muss beachtet werden. Da der Lauf eine reine Outdoor-Veranstaltung darstellt, sind keine Voraussetzung wie 3G oder 2G vorgeschrieben, man braucht nur seine 2G(eh)Werkzeuge. Mund-/Nasenschutz muss jedoch bei der Startnummernabholung im Schulhaus, im Shuttle-Bus sowie im Start-Ziel-Bereich getragen werden.

 

 

 

Meine liebe Henriette ist auch dieses Mal wieder mit von der Partie. Wir reisen mit der Bahn an. Zeil ist übrigens auf der Straße und Schiene gut erreichbar. Der Bahnhof ist zehn Minuten von der Schule (am Schulring) zu Fuß entfernt. In der Fußgängerunterführung am Bahnhof muss ich über ein Wortspiel der Bahn noch schmunzeln: „Egal, welches Ziel Sie haben: Zeil haben Sie erreicht!“ Dort an der Schule gibt es kein Gedränge bei der Startnummernabholung. Du sagst deinen Namen und erhältst nach wenigen Sekunden die Nummer mit einem „viel Spaß“ überreicht. Vor der Schule ist genug Platz zum Umkleiden. Zwei Dixies stehen für andere Bedürfnisse oder Entsorgungsprozeduren bereit. Gerade ein paar Schritte weiter kann in eines der Shuttles eingestiegen werden, die dich in wenigen Minuten zum Start am Setzbachbrunnen bringen werden. Wer mag, kann sich dahin auch einlaufen.

Gut 20 Minuten vor dem Marathonstart um 10.00 Uhr sind wir vor Ort am Setzbachbrunnen. Ein wenig spartanisch ist die Gepäckaufbewahrung, eine Plane auf dem Boden muss genügen. Ein Zelt

ginge ja nicht, das wäre wieder Sport Indoor mit G2-Erfordernis. Wer einen Rucksack mit Plane hat, ist gerüstet. Die anderen Läufer müssen hoffen, dass es trocken bleibt. Zumindest hat der Wetterfrosch keinen Dauerregen angesagt, nur etwas Niederschlag um die Mittagszeit. Dafür ist es mit knapp fünf Grad gerade noch auszuhalten. Nach meinen wenigen Schritten als Aufwärmprogramm versammelt sich die Meute beim Startschild, darunter Gerhard mit seinem 687. Marathon.

 

 

Bei meinen früheren Teilnahmen hat das Startprocedere Hubert, ein ganz extremer Läufer, übernommen, die Pistole benützt und dann nach dem Umschnallen der Startnummer sein eigenes Rennen aufgenommen. So hat er über sein Helferteam gleich noch die Dienstaufsicht wahrnehmen können.  Aber wo ist er denn eigentlich? Gesehen habe ich ihn bisher nicht. Vom der Verpflegungsstation höre ich dann das Startkommando, einen Schuss und das Volk trabt an.

Gemächlich mache ich mich mit den Mitstreitern auf den Weg. Ein Schnellstart wäre fatal, denn auf den ersten 2,3 Kilometern warten rund 150 Höhenmeter und die müssen erst mal bezwungen werden. Auf alle Fälle verkürzt die nahrhafte Steigung (so beschreibt Daniel gerne solchen Anforderungen an Muskel und Wille) die Warmlaufphase gehörig. Meine Stoppuhr habe ich gedrückt und will diese erst wieder am Ende anschauen. So sind der Kopf und das Laufgefühl gefordert, sich die Strecke gescheit einzuteilen.

Fast nach einer Ewigkeit sehe ich dann am Waldrand den Dreiländerstein. Dort grenzten bis 1803 die drei Länder Würzburg, Bamberg und Sachsen-Coburg aneinander. Eine Frau hält hier Stellung, weist uns den Weg und applaudiert. Ein harter Job, zumal sie nach Rückfrage auch in zwei Stunden plus x (wenn wir in der zweiten Runde vorbeilaufen) hier stehen will. Ich spüre nun auf der offenen Fläche den Wind, der doch etwas auskühlt. Nur kurz laufen wir auf dem asphaltierten Feldweg Richtung Bischofsheim, dann biegen wir rechts ab und erreichen nach einer Bergab-Passage das Brandholz.  Zum Schluss ist der Grasweg leicht morastig, es bräuchte fast schon Trailschuhe.

Kurz nach Kilometer vier auf bestem geschotterten Untergrund wartet die erste Trinkstelle. Wasser, Tee, Iso, Cola und auch etwas zum Beißen warten auf uns. Nach einem Stückchen Kuchen und angewärmten Tee mache ich mich auf den weiteren Weg. Die 7,5 Kilometer-Strecke zweigt hier rechts ab.

Weiterhin ist die Strecke gefällig, da können wir es rollen lassen. An der Kreisstraße von Zeil nach Bischofsheim stehen ein paar Floriansjünger und sperren die Straße ab. Warum die einen Sackkarren brauchen, auf dem eine Bierkiste steht, frage ich mich. Ich werde den Inhalt der Kiste später noch genau inspizieren, denn man kennt ja seinesgleichen. Vielleicht ham die das gute Löschmittel dabei.

Kilometer sechs, noch immer fällt der Kurs, das Tempo ist hoch. Doch dann kommt die Gegensteigung nach einer Linkskurve. Ein Motivationsschild steht da und hilft. Ich lese: „Ich bin der Berg! Los, pack mich!“ Die meisten können die Steigung noch hoch laufen. Wie wird es mir hier in der zweiten Runde ergehen? Vier wilde und heftige Anstiege sind auf der Strecke zu belaufen. Die 420 Höhenmeter auf der 21,1 langen Runde müssen ja irgendwo herkommen. Da gilt es, sich Körner aufzubewahren. Aber auf der anderen Seite gibt es auf Gefälle. Das Schönste ist das kurz vor dem Ziel, wo auf den letzten drei Kilometer fast nur noch nach unten geht.

Kurz vor dem zehnten Kilometer wartet tief unten im Längenbachtal am gleichnamigen See die nächste Tankstelle, die von einem Erwachsenen und drei Jugendlichen betrieben werden. Das ist das Rezept von Hubert. Er lässt die jungen Teufel die Orga machen und bringt sich quasi als „Senior Chief“ und Ratgeber in die Veranstaltung ein. Die Jungs und Mädels machen ihren Job irre gut. Du fühlst dich als Teilnehmer hier gut aufgehoben. Nach einem kurzen Trinkstopp mache ich mich wieder auf den Weg. Gleich haben wir den zehnten Kilometer geschafft.

Die dritte lange Steigung lässt sich eigentlich gut belaufen: 80 Höhenmeter auf rund drei Kilometer. Im kurzen Gegenverkehrsbereich östlich von Bischofsheim nimmt die Steigung leicht zu. Hier sehe ich die Spitze des Marathonfeldes, die haben schon gut drei Kilometer mehr zurückgelegt. Die drei Helfer vom BRK weisen uns den Weg, rechts ab wieder in den Wald. Und jetzt wird die Strecke glitschig und tief, da bräuchte es fast Spikes, um nicht auszurutschen.

Kurz vor Kilometer 14 verlassen wir wieder den Wald, der Untergrund wird Asphalt und dann geht es im Schuss hinunter Richtung Bischofsheim. Kurz zuvor geht es links herum zur nächsten Verpflegungsstelle, die direkt am Bischofsheimer See liegt. Der See ist ohne Wasser, ich vermute, dass er abgefischt wurde. Im Fränkischen ist ja gerade die Hochsaison für Karpfen, vielleicht wurden in dem Weiher welche gezüchtet.

 

 

Das Verpflegungsangebot ist bestens, mir mundet besonders der Mohrenkopf (oder darf man das nicht mehr sagen?), den ich mir beim Verlassen des gemütlichen Ortes in den Mund schiebe. Der Hubert weiß halt, was die Langstreckler wollen. Mal deftig und mal süß, immer schön abwechselnd. Nach nur wenigen Minuten erreichen wir wieder den Gegenverkehrsbereich. Doch da biegen wir gleich rechts ab (Kilometer 15) und wären glücklich, wenn wir den Schwung mitnehmen können. Denn eine Steigung mit rund 50 Höhenmeter wartet abermals. Ihr seht schon, so richtig flach dahin geht es hier nirgends zu. Immer Auf und Ab, nauf und na, rauf und runter.

Etwa zehn Minuten brauche ich dann, bis ich die Kreisstraße erreicht habe. Dort ist eine Seite für uns abgesperrt. Etwa 200 bis 300 Meter laufen wir auf feinem Asphalt, just bis zu der Stelle wo wir vor rund zehn Kilometer das Asphaltband überquert haben. Die Feuerwehrler machen uns weiterhin den Weg frei und dann erreiche ich etwa bei Kilometer 18 die erste Tanke. Links werden wir eingewiesen und sind nun auf der 7,5 Kilometer-Strecke. Kurz zuvor kommt der führende Marathoni mit einem Affenzahn entgegen. Der ist schon schlappe acht Kilometer weiter.

Ab hier ist es quasi ein Schaulaufen, denn die gleich am Anfang hart erarbeiteten Höhenmeter erhalten wir wohl dosiert zurück. Die zwei kleinen Wellen, die noch auf uns warten, spürst du kaum. Wer noch Kraft hat, könnte am Fitnesspfad einige Übungen zum Auflockern machen. „Jetzt rollt es aber!“ lese ich auf einem der vielen Motivationsschilder und entsprechend flott geht es am Dörnerhang und oberhalb des Setzbach hinunter. Kurz vor dem Ende der ersten Runde muss man aber noch genau auf den Weg schauen, dieser ist nämlich in der letzten Kehre etwas schmierig und wer nicht aufpasst, landet im Dreck oder in den Brennnesseln. Frühzeitig höre ich schon die Moderation am Ziel, ein paar Meter vorher werden wir noch aufgefordert, uns einzuordnen: Die Zielläufer rechts und die Marathonis links.

Ich verpflege und gehe dann in die zweite Runde. Mein Plan ist bisher aufgegangen: Die erste Runden ohne Gehpausen und das Rennen etwas defensiv gestalten. Jetzt werde ich wagemutiger. Ich fühle mich gut und will gleich noch die Anfangssteigung zum Dreiländerstein ohne Geheinlage hinter mir bringen. Das Marathonfeld hat sich nun wirklich weit auseinandergezogen. Einige haben das Tempo eines schnellen Spaziergängers drauf, die kann ich überholen. Fast am Ende der Steigung sehe ich Dieter, mit dem ich das gleiche Erlebnis vor Jahren hatte. Er erzählt mir, dass er in Zeil beim Kolb untergebracht ist. Dort gab es am Vortag eine Nudelparty bis zum Abwinken. Heute Abend könnten wir unseren Erfolg dort feiern, denn auch Henriette hat die Übernachtung dort organisiert.

Am Dreiländerstein ist der Edelfan ist noch immer anwesend und hat für jeden Läufer ein motivierendes Wort auf den Lippen. Ich bin ohne Geheinlage hochgekommen. Es wäre topp, wenn ich auch die zweite Runde komplett im Laufschritt zurücklegen könnte. Mein neuer Plan! Schnell und flott erreiche ich dann die erste V-Stelle, wo mir mittlerweile die schnellen Halbmarathonis entgegenkommen und die letzten Kilometer angehen.

An der Tanke frage ich nach dem Hubert und erfahre, dass er hinten dran ist und noch diesen Monat etwas Extremes vorhat. So was mit 490 Kilometer,  Genaueres wissen die Helfer nicht. Im Herbst gab es über Hubert Karl einen Bericht im Bayerischen Fernsehen, der zeigte wie der jetzt 63jährigen Ultramarathoni hier zum Laufen gekommen ist und vor 25 Jahren die Laufabteilung gegründet hat. Auch heute sind noch viele aus den Anfängen dabei. Unglaublich, aber Hubert Karl hat tatsächlich zum 23. Mal den Spartathlon geschafft. Rekord!  Wer’s nicht weiß: Beim Spartathlon  müssen 246 anspruchsvolle Kilometer in max. 36 Stunden bewältigt werden.  

Die Kilometer fliegen nur so dahin, ich kann noch alle Steigungen laufend bezwingen. Letzte Trinkstelle. Ich frage die Mädels nach dem Namen des älteren Herrn, der immer hier geholfen hat. Willi heißt er und im Namen aller Läufer bedanke ich mich bei ihm und seinen Helfern, für das Engagement, den Lauf zu organisieren. Mit einem „Bleibt’s gesund“ gehe ich die letzten drei Kilometer an, hinunter zum Setzbachbrunnen. Vor mir sehe ich nur Andrea und Mathias, sie lassen mich vorbei und dann erreiche ich nach 4.14 Stunden das Ziel.

 

Die Medaillen liegen auf einem Biertisch, wir können uns eine aussuchen und umhängen. Selbstbedienung, Corona-bedingt! Mittlerweile sind die meisten Läufer ausgekühlt, warme Getränke sind gefragt. Henriette ist auch erst seit gut zehn Minuten von ihrem Halbmarathon-Walk da. Hubert kommt dann auch ins Ziel, gar nicht schnaufend, locker im Trab. Neugierig, wie Reporter halt sind, frage ich ihn nach den 490 Kilometern. „Das ist der Authentic Phidippides Run, der von Athen nach Sparta und wieder zurück führt. Der ist kommende Wochenende“, zwinkert mir Hubert zu. 104 Stunden Sollzeit für 490 Kilometer, ich mag mir die Belastung gar nicht vorstellen. Aber der Mann weiß, was er tut.

Nur wenig später fahren wir mit dem Shuttle zurück zur Schule, wo alle Finisher noch ihren Marathonwein erhalten. Im Pausenhof haben die Roten Teufel den Grill angeworfen. Nach einer heißen Dusche geht es dann an die Nachbereitung des Rennens bei einem Vier-Gänge-Menü beim Kolb. Am nächsten Tag haben wir gut Zeit, ein Stadt- und Verdauungsspaziergang kreuz und quer durch das Städtchen mit seinen vielen Gässchen und Fachwerkhäuschen zu machen. Beim nächsten Mal geht es auf das Zeiler Käppele, hoch oberhalb der Stadt. Den Ort kennen wir noch nicht.

 

 

Mein Fazit:

Gerne wieder im nächsten Jahr. Der Waldmarathon ist ein Treffen unter Freunden zum Jahresausklang. Klasse organisiert, schöne, aber etwas fordernde, waldreiche Strecke.

 

Marathonsieger Männer:

1. Martin Ackermann, TG 48 Schweinfurt, 2.43.39
2. Philipp Dressel-Putz, SC Plauen 06, 2.47.31
3. Björn Sturm, Ideale-gerade.de, 3.06.01
4. Sören Schramm, Chemnitzer LV Megware, 3.13.51
5. Sabastian Fahsold, Team Schamel, 3.21.07

 

Marathonsieger Frauen:

1. Isabelle Schöffl, o. V., 3.39.59
2. Ursula Schuerle, DJK Teutonia Gaustadt, 3.40.51
3. Simone Herzog, TV Goldbach, 3.48.31
4. Elke Beierlieb, LG Veitenstein, 3.54.13
5. Sviatlana Egerer, o. V., 3.55.04

 

Informationen: Zeiler Waldmarathon
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