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TAR 2021/2: Führende Teams bauen Vorsprung aus

05.09.21
Quelle: Pressemitteilung

Die zweite Etappe des 16. Transalpine Run (TAR) von Lech am Arlberg nach St. Anton am Arlberg konnte heute bei besten Laufbedingungen stattfinden. Das führende Schweizer Team mit Martin Lustenberger und Ramon Manetsch feierte auf der Distanz über 28,7 km und 1.640 hm den zweiten Tagessieg mit einer Zeit von 3:04:05 Stunden. Bei den Damen triumphierten erneut Eli Anne Dvergsdal (NOR) und Ida-Sophie Hegemann (GER) nach 3:49:44. Sie konnten ihren Vorsprung auf komfortable 53 Minuten ausbauen. Genauso souverän verteidigten die Zillertaler Stephanie Kröll und Martin Kaschmann nach 3:40:20 die Führung der Mixed-Wertung.

 

Ergebnisse 2. TAg TAR –
die führenden Teams verteidigen ihre Positionen

 

Martin Lustenberger und Ramon Manetsch konnten ihren Vorsprung auf die Zweitplatzierten ausbauen und freuen sich über ihren erfolgreichen Tag. Ramon Manetsch, zum ersten Mal beim TAR: „Wir laufen von Tag zu Tag und schauen was der Körper sagt. Morgen wird es sicherlich die ersten Signale geben und wir werden unseren Laufstil daran anpassen müssen. Bisher passen wir sehr gut zusammen, laufen mit Vorsicht und haben noch nicht voll aufgedreht  – wir haben uns erst letztes Jahr bei der Swiss Trail Tour kennengelernt“. Lustenberger siegte bereits 2019. Die Zweitplatzierten Micha Steiner und Gabriel Lombriser und Drittplatzierten Alexander Hutter und Manuel Zorn (beide AUT) konnten ihre Podiumsplätze heute erfolgreich verteidigen.

 

 

Ähnlich bestätigte sich die Führung der Damenwertung nach der zweiten Etappe: Hinter Eli Anne Dvergsdal (NOR) und Ida-Sophie Hegemann (GER) verteidigten Shari Willken und Lena Haushofer Rang 2 vor dem Österreichischen Team mit Christina Stadelmann und Andrea Zogsberger, die mit knapp 13 Minuten Rückstand auf Willken/ Haushofer den Anschluss behalten.  

Die Zillertaler Stephanie Kröll und Martin Kaschmann beweisen auch am zweiten Tag ihre herausragende Wettkampfform. Martin Kaschmann im Ziel: „Heute ist es super gelaufen. Wir nehmen jeden Tag wie er kommt. Stephanie ist gut drauf, ich könnte nicht schneller laufen.“ Den zweiten Platz behalten Bianca Morvillo und Albert Eisensteiner aus Italien. Den dritten Platz am Podest konnten Sylvie und Marcel Geißler (beide GER) knapp verteidigen.

Die Tagesbestzeit geht an Florian Reichertder nach der krankheitsbedingten Verabschiedung seines Teampartners Sebastian Hallmann als Solist ins Ziel lief. Unterstützer Volkswagen R freut sich über die Leistung, wenn auch Traurigkeit darüber herrscht, dass das favorisierte Team nicht mehr in der Wertung des Teamwettbewerbs läuft. Nadine Marfeld, Experience Marketing: „Wir bedauern den Ausfall von Sebastian, freuen uns heute aber umso mehr mit Florian über die beeindruckende Leistung und darüber, dass die beiden Profis unsere sieben Mitarbeiter-Laufteams ungemein motivieren und mitziehen.“

 

Siegerteams RUN2 –
klare Entscheidungen für die Damen- und Herrensieger

 

Der RUN2 wird über die ersten beiden Etappen ausgetragen und damit ist die Ziellinie in St. Anton am Arlberg für 150 Teams das große Finale. Johanna Hiemer (AUT) und Maria Koller (GER) konnten ihre Führung nach der ersten Etappe weiter ausbauen. Sie gewannen die Damenkategorie nach einem reibungslosen Lauf und einer Gesamtzeit von 7:59:55 mit 1:10 Stunden Vorsprung auf die Zweitplatzierten, Team #Läuft mit Bettina Schiebel und Manuela Scharpf aus Deutschland. Die Allgäuerin Susi Lell-Reichert und Svenja Moser freuten sich nach gesamt 9:43:16 über den dritten Rang beim RUN2.

 

 

Bei den Herren fiel die Entscheidung ähnlich klar: Die Österreicher Daniel Jochum und David Kögler liefen nach 7:40:03 über beide Tage und souverän mit über einer Stunde Vorsprung auf den ersten Platz. Daniel Jochum wurde letzten Sonntag Vater und konnte sich nach diesem Erfolg besonders freuen, dass der Start beim RUN2 für ihn klappte. Als Zweite liefen die Deutschen Stefan Friedrich und Simon Weig nach 8:42:31 über die Ziellinie. Christian Kiefer und Markus Beyrer (GER) sicherten sich Platz 3 des RUN2 2021.

In der Mixed Wertung siegte das Team mit Sandra Schmid und Matthias Schwarze aus Deutschland nach 9:12:52 Stunden. Nur knappe zwei Minuten später erreichten die Vortagessieger Melina Vollmer und Alexander Finke (GER) das Ziel. Den dritten Platz der RUN2 Mixed-Teams belegen die Österreicher Magdalena Schiffer und Markus Friedl.

 

Etappe 2 von Lech nach St. Anton am Arlberg,
Ausblick Tag 3 nach Galtür

 

Nach dem Startschuss um 8 Uhr in Lech am Arlberg waren die LäuferInnen heute auf einer vergleichbar kurzen, aber alpinen Etappe unterwegs. Die Route führte sie über den Rüfikopf (2.335m), vorbei am Monzabon See hinunter nach Zürs (1.718m) und weiter zum Flexenpass (1.766m). Danach verlief die Strecke über fantastisches Trailrunning Gelände durch Hölltobel, Flexenmulde und zur Alpe Rauz (1.679m). Der steile Anstieg entlang des Valfagehrbach bis zur Ulmer Hütte (2.253m) forderte die SportlerInnen ein zweites Mal, bevor es durch das Steißbachtal bergab nach St. Anton am Arlberg (1.304m) ins Ziel ging.

Zum neunten Mal und seit der Premiere 2005 begrüßt der Austragungsort St. Anton am Arlberg die LäuferInnen des Transalpine Run und ist Teil der TAR-Familie geworden. Martin Ebster, Geschäftsführer Tourismusverband St. Anton am Arlberg: „Die Athletinnen und Athleten zeigen hier die Spitzen dessen, was möglich ist und wir sind jedes Mal wieder glücklich, den Transalpine Run als Austragungsort zu begrüßen. Wir identifizieren uns vollkommen mit der internationalen Ausrichtung und dem bergsportlichen Charakter des Laufs und freuen uns auf die nächste Austragung bei uns.“

Die dritte Etappe am morgigen Montag führt von St. Anton am Arlberg nach Galtür. Die SportlerInnen dürfen sich weiterhin auf stabile Wetterverhältnisse freuen, wenn 34 km und 2.450 hm auf dem Tagesprogramm stehen. Die Route verläuft bergauf ins Moostal, vorbei am Kartellstausee zur Darmstädter Hütte (2.386m). Über das Kuchenjöchli (2.730m) und Schafbichljöchli (2.637m) geht es vorbei an der Friedrichshafener Hütte (2.141m) und hinab über die Abzweigung am Adamsberg ins Ziel nach Galtür (1.575m).

 

 

Informationen: Transalpine Run
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