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Da läuft was: Halbmarathon in Meran-Algund mit 300 Teilnehmern

02.05.21
Quelle: Pressemitteilung

Die Laufsaison 2021 hat in Südtirol am Sonntagvormittag offiziell begonnen. 300 Teilnehmer nahmen unter großen Sicherheitsvorkehrungen am Frühlingsklassiker Half Marathon Meran-Algund teil, der auch Auftaktveranstaltung der Top7-Laufserie war. Auf der 21,097 Kilometer langen Strecke hatten Michael Hofer aus Deutschnofen und die aus dem Trentino stammende Arianna Lutteri die Nase vorn. Für beide handelte es sich um den ersten Triumph in der Passerstadt.

In Meran waren bei optimalen Laufbedingungen nur sehr wenige ausländischen Teilnehmer am Start und auch Athletinnen und Athleten aus den benachbarten italienischen Regionen kamen nur in sehr begrenzter Zahl in die Kurstadt. Dafür waren Südtirols Asse allesamt mit von der Partie, wie etwa Hannes Rungger, Markus Ploner, Hannes Perkmann, Daniel Pattis, Peter Lanziner oder Michael Hofer. Diese Topathleten diktierten beim Half Marathon Meran-Algund nach dem Startschuss am Kurhaus auch das Tempo. Nach 9 Kilometern führte Perkmann vor Ploner und Hofer.

Als die Athleten nach rund 17,5 Kilometern die Steigung hinauf nach Algund zum zweiten Mal in Angriff nahmen, setzte Michael Hofer die entscheidende Attacke. Auf dem anschließenden Flachstück baute der 25-Jährige aus Deutschnofen seinen Vorsprung aus und setzte sich in 1:07.28 in neuer persönlicher Bestzeit durch. Es war die schnellste Zeit seit zehn Jahren, die in Meran erzielt wurde. Der Sarner Hannes Perkmann, der zum ersten Mal einen Halbmarathon bestritt, wurde mit 32 Sekunden Rückstand zweiter. Ploner, der Sieger von 2018, belegte am Ende den dritten Platz. Dem in Bozen wohnhaften Sterzinger stand eine Zeit von 1:08.12 Stunden zu Buche.  

 


Start-Ziel-Sieg von Lutteri

 

Bei den Frauen triumphierte Arianna Lutteri, die in der Kurstadt einen Start-Ziel-Sieg feierte. Die Athletin aus Avio, die seit fünf Jahren aber in Verona lebt, gewann den Half Marathon Meran-Algund in 1:23.27 und stellte damit ebenfalls eine neue persönliche Bestmarke auf. Lutteri verwies Claudia Andrighettoni vom Trentiner Verein US Quercia Trentingrana auf den zweiten Platz (1:26.08). Die Schweizerin Nicole Dürst, vor zwei Jahren Zweite, wurde bei der 27. Ausgabe des Meraner Traditionsevent dritte (1:27.09). Für das beste Ergebnis aus Südtiroler Sicht sorgte Christine Griessmair, die in 1:27.59 das Podium als vierte nur knapp verpasste.

In Meran wurde den Teilnehmern auch eine kürzere Distanz angeboten. Beim 12,5 Kilometer langen Fitness Run setzte sich bei den Männern der Top-Triathlet Matthias Steinwandter (ASV Sterzing Volksbank) durch. Er kam nach 41.14 Minuten ins Ziel und verwies Samuel Demetz vom ausrichtenden Sportclub Meran, sowie Alex Rodigari (US Carisolo) auf die Ehrenplätze.

Das Frauenrennen entschied Lokalmatadorin Martina Falchetti für sich, der eine Siegerzeit von 51.59 Minuten zu Buche stand. Ihre Teamkollegin vom Sportclub Meran Veronika Hölzl belegte den zweiten Platz, während sich Francesca Rovelli über Rang drei freuen durfte. Die Top7-Serie, dessen Auftakt der Half Marathon Meran-Algund darstellte, wird in drei Wochen fortgesetzt. Am Samstag, 22. Mai findet der BOclassic Südtirol Nightrun als Abendveranstaltung statt.


Stimmen zum Rennen:

 

Michael Hofer (Sieger Halbmarathon): Besser kann man eigentlich gar nicht in die Saison starten. Noch dazu, wenn man sich in einem so starken Teilnehmerfeld durchsetzt. Wir haben so lange gewartet, wieder Rennen bestreiten zu können. Jetzt ist es endlich wieder so weit. Ein Riesenkompliment an die Veranstalter, die das Rennen perfekt und in absoluter Sicherheit organisiert haben. Der Halbmarathon ist eigentlich meine Distanz und ich möchte heuer natürlich auch bei den anderen Top7-Rennen um den Sieg kämpfen.“

Arianna Lutteri (Siegerin Halbmarathon): „Ich kann es eigentlich noch gar nicht glauben, dass ich hier gewonnen habe. Meran ist so eine schöne Stadt, in die ich oft und gerne komme – auch, um meinen Urlaub zu verbringen. Den Halbmarathon habe ich heute aber zum ersten Mal bestritten. Die Strecke ist sehr schnell und sie ist sehr abwechslungsreich. Ich bin heute unter 1:25-Stunden gelaufen – mittelfristig möchte ich auch einmal einen Marathon unter der Drei-Stunden-Marke absolvieren.“

Martin Sanin (OK-Chef Half Marathon Meran-Algund): „Unser Event war ein Pilotprojekt, an dem sich die nächsten Veranstalter orientieren können. Natürlich hätten wir gerne mehr Teilnehmer an den Start gehen lassen. Wir sind aber heilfroh, dass alles reibungslos über die Bühne gegangen ist. Ich denke, dass man in Meran gesehen hat, dass Sportevents möglich sind, wenn man sich an gewisse Regeln hält. Es war eine große Herausforderung, die Anweisungen umzusetzen, die wir bekommen haben. Etwa die Tests, denen sich Teilnehmer, Helfer und Journalisten unterziehen mussten. Aber alles in allem war es ein sehr gelungenes Event.“

 

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