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06.05.05
Quelle: Pressemitteilung

Absagen und Nachmeldungen bei EliteläuferInnen – Kurzportrait Hans Mayrhofer – Vornamen erneut auf der Startnummer - Treffpunkt Fischtorplatz – Wetterprognose: gar nicht mänzerisch

 
Wie in jedem Jahr kommen die Hiobsbotschaften stets in den letzten Tagen - Verletzungen, Erkrankungen, Umplanungen, aber auch Nachfragen, ob ein kurzfristiger Start noch möglich ist… Gerade im Frauenfeld ist Bewegung: Der Start einer der Favoritinnen der Frauen-Konkurrenz, der Polin Marina Piliavina, scheint überaus fraglich. Diese Signale erhielt das Marathon-Team vom Rennstall der letztjährigen Dritten und Widersacherin der Favoritin Elena Fadeeva (Ukraine).
 
Als Ausgleich laufen bereits Verhandlungen mit der Russin Yelena Tikhonova (Bestzeit im 2.41er- Bereich), die nachträglich verpflichtet wird, so sich der Ausfall Piliavinas bestätigen sollte. Positiv hebt sich ab, dass Walentina Delijon (Moldawien) beim Sieg in Bonn vor rund drei Wochen mit einer starken 2.36er-Zeit zu überzeugen wusste. Auch Margret Ruppert zog ihren Start am Rhein kurzfristig zurück.
 
John Murrithi Muriuki (Kenia) legt nach 2004 nun auch in 2005 eine mit Visaproblemen begründete Absage hin. Die favorisierte Handbikerin Monique van der Vorst wird ebenfalls - krankheitsbedingt - nicht teilnehmen können.
 

Hans Mayrhofer: Paralympics-Sieger in Athen – und zugleich musischer „Dominator“

 
Er ist ein überragender Handbiker-Sportler - und dominiert die Konkurrenz nunmehr seit Jahren – auch in Mainz. Zuletzt in 2004 zwar hauchdünn im „Fotofinish“ und um Zehntelsekündchen, aber dennoch: Hans Mayrhofer behielt die Nase weiterhin vorn.
 
Es war im Oktober 1992, als dem Österreicher bei einem Lkw-Unfall eine Mischmaschine ins Führerhaus flog. Mayrhofer verlor beide Unterschenkel. Im Rehazentrum kam er dann zum Sport. 1995 versuchte sich der mittlerweile 56jähirge zum ersten Mal bei einem Handbike-Rennen - und belegte auf Anhieb Platz zwei.
 
Es war der Urknall, die „Initialzündung“ zu einer Karriere, die ihm inzwischen einen Spitznamen eingetragen hat, den er selbst gar nicht so gern hört: "Hans, the machine", taufte ihn eine holländische Zeitung, weil er Kees van Breukelen, dem besten Holländer auf dem Handbike und zugleich über Jahre stärksten Rivalen, permanent sein Bike von hinten zeigte.
 
Der 56-Jährige Österreicher ist zugleich musikalisch ein Mann der Gegensätze, der einer Steirischen Ziehharmonika ebenso Gefälliges entlockt wie einer Oboe – im Sport spielt Mayrhofer die erste Geige, was auch ein bisschen mit Streichen zu tun hat. Dem Streichen von Freizeit vor allem. Mayrhofer trainiert weiterhin fünf bis sechs Mal in der Woche und kommt in dieser Zeit auf ungefähr 300-400 Trainingskilometer. Weit ausgiebiger sind die Stecken, die er auf den zahlreichen Reisen zu den Wettkämpfen zurücklegt. Deutschland, Schweiz, Holland, Belgien - und 2004 dann auch Athen: Paralympics…
 
„Sieg - alles andere ist eine Niederlage", hatte Mayrhofer vor den Olympischen Spielen klar formuliert. Genauso klar hatte er zuvor die Konkurrenz über Jahre in den zahllosen Rennen beherrscht. Folgerichtig gewann Mayrhofer den Titel: Olympiasieger - ein Traum wurde wahr. Und Mayrhofer vom „Otto Bock Handbike Racing Team“ setzte mit der Silbermedaille in der Kombinationswertung noch einen drauf. In der Wertung B/C fuhr er zwar die absolut schnellste Zeit, musste sich aber Marcel Pipek unter Berücksichtigung des Handicaps geschlagen geben. Wolfgang Schattauer, ebenfalls Stammgast in Mainz, wurde bei den Paralympics in den Straßenrennen der Division A Fünfter, im Zeitrennen gar Vierter. Auch Schattauer wird am Rhein wieder dabei sein.
 

Streckenrekorde

 
Den Streckenrekord im Marathon hält seit 2004 die Russin Julia Vinokurova in 2:33:56 h. Der Rekord der Männer datiert bereits aus 2002, als der Afrikaner Elljah Mutnadiro (Zimbabwe) in 2.16:22 h locker zum Sieg federte.
 
Die Bestzeit im (inoffiziellen) Halbmarathon hält bei den Frauen weiterhin Julia Brengel-Keck (DJK St. Ingbert) in 1.23:00 h aus dem Jahre 2002. Michael Ngaseke (Zimbabwe) steht zugleich weiterhin in den Gutenberg-Listen als schnellster Mann über die Halbdistanz in 1.06:09 h (2002). „Zimbabwe rules“ in Mainz sozusagen. Dies könnte sich im Jahre 2005 bei den Männern allerdings ändern - zumindest auf der Volldistanz.
 
Seit 2004 führt das Marathon-Team natürlich auch eine Liste der Bestzeiten im 2/3-Marathon: Hier führt Stefanie Neeb (LLG Wonnegau) auf Platz 1 in 2.09:17 h. Ulrich Rötzheim (TV Waldstraße Wiesbaden) ist Rekordhalter im ersten Durchführungsjahr in der Rangliste der Männer in 1:42:45.
 

Vornamen erneut auf der Startnummer

 
Auch 2005 wird auf den Startnummern des Mainz Marathons der jeweilige Vorname der Läuferinnen und Läufer aufgedruckt sein, damit man sich untereinander entspannt und - wie es im Sport gute Tradition ist - mit Vornamen ansprechen kann. Diese Idee ist bei vielen Marathon- Veranstaltungen inzwischen guter Brauch und wird auch am Rhein fortgesetzt.
 

Treffpunkt Fischtorplatz

 
Erstmals in diesem Jahr führt das Marathon-Team einen (Familien-)Treffpunkt am Fischtorplatz ein. Warum? Nun - wer kennt das Marathon-Gewusel rund um die Rheingoldhalle nicht? Der Papa, die Gemahlin, ein Freund absolviert den (Halb-)Marathon - kommt umjubelt ins Ziel ein. Doch wo ist er oder sie dann plötzlich geblieben? Und hat man abgesprochen, wo man sich „danach“ treffen wollte, wie man sich am Effektivsten wieder findet, ohne einen mörderischen Irrlauf durch die Massen zu beginnen?
 
Wenn 10.000 Sportlerinnen und Sportler ihres Hobbies frönen, zudem Tausende obendrein zuschauen, jubeln, lachen, plaudern - und Teilbereiche abgesperrt sind, der eine oder die andere ein Zipperlein hat, noch jemanden trifft, ein Pflaster benötigt, eine Massage vielleicht… Kurz: wenn es prächtig turbulent zugeht auf engstem Raum, geht schnell jemand verloren, wird übersehen, man verpasst sich. Hier kann ein zentraler Treffpunkt Wunder wirken. Am Fischtorplatz werden in alphabetischer Abfolge Schilder mit Buchstaben (A/B, C-E, F-G, H - …usw.) platziert sein, damit zusammen findet, was zusammen gehört…
 

Wetterprognose unmainzerisch: „launig und kühl“: Optimal für die Aktiven, weniger gemütlich für Zuschauer

 
Eher durchwachsen bis launisch wird sich das Wetter am Wochenende nach den jüngsten Prognosen darstellen: 14-16 Grad, ein lauer Wind, eine Regenwahrscheinlichkeit von 45 Prozent… Dies hören die Organisatoren des Marathons mit gespaltenen Gefühlen. Bürgermeister Norbert Schüler: „Für die Läuferinnen und Läufer ist dieses Wetter natürlich optimal, da es nicht so stark zur Dehydration des Körpers kommt, gewisse Gefahrenmomente dadurch deutlich sinken. Auf der anderen Seite werden die Zuschauer Stehvermögen beweisen müssen, da es nicht gerade sommerlich warm werden wird.“ Überlegungen zu Aufrufen zur „privaten Wässerung“ der Laufstrecke, um die Aktiven abzukühlen, die in den letzten Tage im Team erwogen wurden aufgrund des schwül-warmen Wetters, können damit jedoch endgültig zu den Akten gelegt werden.
 

Mainzer Hospiz: 2000 Starter mit Lebenslauf-Shirt

 
Der Rheinhessische Sportbund unterstützt im Jahre 2005 anlässlich des 6. Mainzer Gutenberg- Marathons mit der Organisation der Aktion „LebensLauf - Mainzer Hospiz“ in großartiger und vielfältiger Weise die Arbeit des Mainzer Hospizes, indem er es ermöglicht, dass etwa 2000 Läufer mit diesem Logo auf ihrem Laufshirt das Anliegen in die Öffentlichkeit tragen.
 
Das Mainzer Hospiz möchte schwerkranken Menschen und ihren Familien Hilfe und Begleitung auf der letzten Wegstrecke des Lebens anbieten und die existentiellen Erfahrungen von Krankheit, Sterben, Tod und Trauer in das gesellschaftliche Bewusstsein unserer Region hineintragen.
 
Der ambulante Hospiz- und Palliativ- Beratungsdienst der Mainzer Hospizgesellschaft Christophorus e.V. betreut seit 1990 die betroffenen Menschen, wenn möglich zu Hause in der vertrauten Umgebung. Erfahrungen von Verlassenheit und Hilflosigkeit im Umgang mit der schweren Krankheit waren die Motivation von 17 Mainzern, 1990 die Mainzer Hospizgesellschaft zu gründen, um zunächst die ambulante Arbeit in Mainz auf den Weg zu bringen. Es wurden ehrenamtliche Hospiz-HelferInnen auf ihren Dienst als Begleiter von Schwerstkranken und ihren Familien vorbereitet. Die rasch wachsende Inanspruchnahme machte bald auch die Einstellung von hauptamtlichen Hospizschwestern als Hilfe bei der Bewältigung der medizinischen und pflegerischen Probleme und als Einsatzbegleiter der Ehrenamtlichen notwendig.
 
Inzwischen hat die Hospizgesellschaft über 1200 Mitglieder. In der Betreuung der Kranken und ihrer Angehörigen sind über 50 Helfer und fünf Pflegefachkräfte tätig. Ein weiteres wichtiges Tätigkeitsfeld der Mainzer Hospizgesellschaft ist der Bereich Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit.

 

Im Januar 2002 wurde das stationäre Christophorus-Hospiz mit 8 Betten in Mainz-Drais in Trägerschaft des Caritaswerks St. Martin GmbH eröffnet, das eine wichtige Ergänzung der ambulanten Hospizarbeit darstellt, wenn eine Betreuung zu Hause nicht (mehr) möglich ist. All dies stellt das Hospiz vor große finanzielle Hürden. Mitgliedsbeiträge der über 1200 Mitglieder, über 500 Patenschaften für das stationäre Hospiz, Zuschüsse von Kirchen, Stadt und Land und die Förderung durch die gesetzlichen Krankenkassen reichen bei weitem nicht aus, um anfallende Kosten zu decken, da die Betreuung im ambulanten Bereich kostenlos ist und auch für den stationären Bereich 10 Prozent der Betriebskosten durch Spenden aufzubringen sind. Weitere Unterstützung brachte deshalb 1999 die Gründung der ökumenischen Hans-Voshage- Hospizstiftung, deren Erträge jährlich der Mainzer Hospizarbeit zur Verfügung gestellt werden Letztlich lebt aber die Hospizarbeit von der Spendenfreudigkeit der Bürger, die in dieser Form ihrer gesellschaftlichen Solidarität für die Betroffenen und auch der Wertschätzung für die Arbeit des Mainzer Hospizes Ausdruck verleihen.
 

Kontakt:

 
Hella Seitz, Stellv. Vorsitzende Mainzer Hospizgesellschaft
Mainzer Hospizgesellschaft, Gaustraße 28, 55116 Mainz
Tel.: 06131/235531 Fax: 05131/235535
Spendenkonto: Mainzer Volksbank
BLZ: 551 900 00, Konto-Nr.: 305 974 016
 

Informationen: Gutenberg-Marathon Mainz
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