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Laufberichte

Auf der Jagd nach drei Stunden

14.05.06

… und warum es auf Ansage meist nicht gelingt.

 

Liebe Freunde des Laufwettkampfsportes, heute berichte ich vom Marathon in Würzburg. Eine genaue Beschreibung, wo sich denn die unterfränkische Bezirkshauptstadt befindet, will ich mir ersparen, denn von den 5.000 Sportlern werden wohl fast alle die Lage der Stadt wissen.

Würzburg wurde erstmals 704 urkundlich erwähnt. 1156 lebte Friedrich I. Barbarossa hier und nahm sich Beatrix von Burgund zur Frau. 1402 wurde die Universität gegründet, die sich bis heute gehalten hat. Weniger erfreulich waren die Hexenverbrennungen im 17. Jahrhundert.

 

Schwedenkönig Gustav Adolf befand sich 1631 mit wenig Friedensgesinnung in der Stadt. Ein dunkles Kapitel schreibt auch der 16. März 1945, an dem die Innenstadt zu neunzig Prozent durch die Royal Air Force zerstört wurde, mehr als 5.000 Menschen kamen dabei ums Leben. So, damit ist mein geschichtlicher Überblick beendet und wir gehen in die Gegenwart.

 

Der iwelt Marathon Würzburg wird bereits zum sechsten Mal veranstaltet. Neben den Marathon und Halbmarathon wird auch ein Teammarathon (als Staffel) und Bewerbe für den Nachwuchs angeboten. Auch für Nordic Walker, prominente Teilnehmerin ist Frau Oberbürgermeisterin Dr. Pia Beckmann, ist eine Strecke gefunden. Ein Staffellauf (4 x 1 Kilometer) für die Hoffnung Krebskranker beschließt den sportlichen Teil. Die Wertung zur Bayerischen Marathonmeisterschaft und zur Bayerischen Sparkassen-Meisterschaft sorgt dann auch für Spitzenleistungen.

 

Die Anreise erfolgt mit Armin Schweinbeck, einem Vereinskollegen, sehr zeitig in der Früh, wo ich dann vor meiner Haustüre noch einen Kuckuck höre. Auch der Herr Specht beginnt sein lautstarkes Tageswerk und nimmt auf den Sonntag keine Rücksicht. Die Anreise geht dann via Autobahn problemlos vonstatten. Im Radio kommt dann eine Information zu den Eisheiligen, wo der Hl. Bonifatius heute seinen Namenstag feiert. Eine Wetterregel sagt: „Pankrazi, Servazi und Bonifazi sind drei schlimme Bazi. Und zum Schluss fehlt nie die kalte Sophie.“ Immerhin zu 80 Prozent wird es an den Eisheiligen kalt, doch heuer fallen sie aus.

 

Im Stadtgebiet Würzburg drehe ich wegen einer Baustelle einen Kreis und muss dann auch noch verkehrswidrig abbiegen. Die Stelle des Verkehrsverstosses nenne ich aber nicht, nicht dass mir noch ein eifriger Polizist ein Mandat zukommen lässt. Einen Parkplatz für meine Karre ist an der Friedenbrücke schnell gefunden.

 

Gegen acht Uhr stehen wir dann vor dem Veranstaltungszelt, wo wir unsere Startunterlagen holen wollen. Und an der Ausgabestelle staut sich’s wie auf der Autobahn. Hier dauert es dann doch einige Zeit, bis wir unsere Startnummern in den Händen halten. Der Ablauf kann bestimmt noch optimiert werden. Zum Beispiel durch mehr Helfer hinter dem Tresen oder durch längere Anmeldezeit (der Meldeschluss drei Wochen vor der Veranstaltung ist etwas lang, da könnte die Zahl der Nachmelder noch gesenkt werden). Läufer aus dem Umfeld könnten doch auch die Nummern bereits am Vortag holen. Mehrere Läufer berichten, dass in den Vorjahren dieser Ansturm nicht vorhanden war. Zwanzig Minuten vor dem Start befinde ich mich wieder beim Fahrzeug und mache mich fertig. Da pressiert’s dann schon ein wenig.

 

Wir bringen noch die Taschen zur Kleideraufbewahrung und machen uns zum Weg zum Start. Überhaupt ist das ein Marathon der kurzen Wege: Vom Anmeldezelt zum Gastrozelt, von der Kleideraufbewahrung zum Start und Ziel, alles ist in wenigen Augenblicken zu erreichen.

 

Am Start treffe ich noch Thomas Schmidtkonz. Der schaut im ersten Moment, weil ich keine Fotoausrüstung habe. Da entgegne ich ihm: „Heute wird Tempo gemacht“, zumal ich zur „Bayerischen“ gemeldet habe. Und ich zeige noch auf den Tempomacher für 2.59 Stunden. Thomas fotografiert dabei fleißig. Nun, in zwei Wochen in Regensburg und bei unseren geplanten Bergläufen in Liechtenstein und Chur, ja, Thomas, da lass’ ma uns scho wieda mehra Zeit. Bevor ich im Startbereich verschwinde, taucht Gerlinde Wahl aus Neuhaus auf und wünscht alles Gute. Im Startblock selbst sehe ich dann weitere bekannte Neuhauser.

 

Mit 14 Grad ist es momentan optimal für einen guten Wettkampf. Der Himmel ist zwar grau in grau, aber der Wetterbericht hat für Nordbayern eine stabilere Wetterlage als für den Süden vorhergesagt. Es folgt noch ein Grußwort von Bürgermeister Dr. Adolf Bauer und vom „Marathonmacher“ Michael Littmann, bevor uns ein Böllerschuss auf die Strecke haut.

 

 
Start, ganz rechts der Autor
© Veranstalter 2 Bilder

In wenigen Sekunden überlaufe ich die roten Zeitmatten auf der Dreikronenstraße. Nach einem Kilometer schaue ich auf meine Uhr und stelle fest, dass unsere große Gruppe um den Tempomacher die erste Längeneinheit in weniger als vier Minuten hinter sich gebracht hat. Für die Dreistunden-Marke braucht’s Kilometerzeiten von 4.15 Minuten bis zum Ende. Also wir sind ein wenig zu schnell. Das hat auch der Tempomacher gemerkt und verringert leicht das Tempo. Wir laufen in den Stadtteil Zellerau. Hier sind leider nur wenig Zuschauer zugegen.

 

Kilometer sechs bringt uns wieder zum Startgelände zurück. Unser Weg führt weiter nach Süden. Wir belaufen die Saalgasse und sehen rechterhand die Basilika St. Burkard, die im romanischen Stil erbaut und im Jahr 1042 geweiht wurde. Wenn wir unseren Blick nach rechts oben auf den Nikolausberg werfen, sehen wir das Käppele, die Wallfahrtskirche „Mariä Heimsuchung“. Ein Kreuzweg mit 265 Stufen wurde 1767/68 von Peter und Simon Wagner geschaffen. 65 Figuren säumen den Aufstieg. Baumeister Balthasar Neumann errichtete 1748 bis 1750 das Gotteshaus. Bergläufer wie Thomas und ich würden da gerne mal hochlaufen.

 

Aber unser Weg bleibt im Tal. Parallel zur Mergentheimer Strauße belaufen wir nun einen Radweg, der gesplittet ist. Bei Kilometer 10, hier wieder Asphaltunterlage, beginnt ein kurzer Bereich mit Läufergegenverkehr. Die Gruppe Beyond Tomorrow treibt uns mit Hardrock weiter. Hier wartet auch Willi Wahl, seines Zeichens Vizepräsident des Bayerischen Leichtathletikverbandes, er spricht auch viele Läufer namentlich an. In der Seilerstraße hat die Heidingsfelder Feuerwehr kurzerhand ihren Übungsplatz mit Biertischen bestückt und feuert uns auch entsprechend an. In Heidingsfeld drehen wir eine kurze Schleife, bevor wir die Konrad-Adenauer-Brücke überqueren und dadurch auf das rechte Mainseite wechseln. Unser Kurs führt jetzt Richtung Innenstadt. Unter der Ludwigsbrücke werden wir weitergetrommelt.

 

 
Festung Marienberg
© Veranstalter 2 Bilder

Am Mainkai haben wir einen schönen Blick auf die Festung Marienberg. Diese bot bereits 1000 v. Chr. als keltische Fliehburg der Bevölkerung Schutz. 706 wurde hier eine Marienkirche geweiht. Um 1200 wurde die Burg gegründet. Nach der Einnahme durch den „Alten Schweden“ Gustav Adolf wurde die Anlage als Festung ausgebaut.

 

Wir ziehen weiter des Weges unter der Alten Mainbrücke hindurch hinein in die Karmelitenstraße. In der Juliuspromenade sehen wir links das Juliusspital, ein imposanter Barockbau, der von Fürstbischof Julius Echter 1576 gegründet wurde. Nach kurzem Wegstück laufen wir auf die Residenz zu. Napoleon nannte sie Europas größter Pfarrhof. Die Residenz, ein UNESCO-Weltkulturerbe, ist eines der bedeutendsten Schlösser Europas. Balthasar Neumann plante und baute das Hauptwerk des süddeutschen Barocks mit L. von Hildebrandt und mit M. von Welsch in den Jahren 1720 bis 1744. Im Treppenhaus (1945 ist es heil geblieben) sehen wir das größte Deckenfresko der Welt, das von Giovanni Battista Tiepolo geschaffen wurde. Das Gemälde zeigt die vier Kontinente (damals war der fünfte Kontinent noch nicht entdeckt) und den Sonnengott Apoll. Ein Besuch der Residenz wird sich sicherlich lohnen.

 

 
Residenz
© Veranstalter

Wir biegen nach rechts in die Neubaustraße und sehen die Alte Universität und die Franziskanerkirche, die älteste deutsche Niederlassung der Franziskaner. Die Pieta schuf Tilman Riemenschneider. Nach zwei weiteren Rechtskurven laufen wir auf den Dom St. Kilian zu. 1040 wurde mit dem Bau begonnen, 1945 leider zerstört und erst 1967 wiederaufgebaut. Der Dom ist die viertgrößte romanische Kirche Deutschlands. Am Marktplatz sehen wir die Marienkapelle, eine spätgotische Hallenkirche der Bürgerschaft, die im 14./15. Jahrhundert erbaut wurde. Unser Weg führt wieder zur Domstraße, jetzt aber nach Westen. Da sehen wir noch den Grafeneckart und das Rathaus. Davor befindet sich der barocke, im Jahr 1765 geschaffene Vierröhrenbrunnen.

 

Unser Weg führt jetzt aus der Altstadt und über den Main, den wir auf der Alten Mainbrücke überqueren. Ein kurzes Stück laufen wir auf der Dreikronenstraße. Die Halbmarathonis geben bereits Gas, da ihr Ziel nur mehr wenige Meter entfernt ist. Wir biegen rechts Richtung Parkplatz an der Friedenbrücke ab und erreichen das Zieltransparent. Die Halbmarathonis stellen momentan in dem Läuferpulk die Minderheit. Die Marathonis laufen rechts weiter. Beim Durchlaufen der 21,1 Kilometer-Marke zeigt ein Blick auf die Uhr, dass wir etwa bei 1.28 Stunden durchgelaufen sind.

 

Hoffentlich ist das für mich nicht zu schnell. Der Zugläufer hat bereits einen Vorsprung von wenigen Metern. Aber ich kann die Lücke nochmals mit großer Kraftanstrengung schließen.

 

Aber dann auf der Runde durch Zellerau, tut sich wieder an einer Verpflegungsstelle eine Lücke auf, die ich nicht mehr schließen kann. Mir gelingt es immerhin, dass der Abstand bis zur Friedenbrücke (Kilometer 27) nur minimal wächst. Bei der vorherigen Wasserstelle würge ich ein Gel hinunter und merke nach wenigen Minuten, dass es ein wenig hilft. Auf dem Weg nach Heidingsfeld rechne ich bei Kilometer 30 aus, dass ich noch auf Dreistundenkurs bin, soweit mein Hirn noch rechnen kann. Ich merke aber immer stärkere Schmerzen im Genick und Rücken, wohl die Quittung vom gestrigen Möbeltragen. Aber da muss man halt durch.

 

Kilometer 34 wird hart, denn ich muss wieder über den Main. Da fällt mir das Erlebnis vom ersten Lauf hier in Würzburg ein. Da stand auf der Konrad-Adenauer-Brücke ein Mitstreiter am Brückengeländer. Mir fiel damals nichts anderes ein, als dass der Läufer wohl in dem Main springen will. Aber er stand an der „Reling“ und reiherte in das Gewässer. Nun, die Fische haben das Futter wohl schon gefressen. Am weiteren Weg spielt ein Leierkastenmann fröhlich auf und winkt auch mir zu. Aber die Kilometer ziehen sich nun wie Kaugummi. Den 3-Stunden-Plan habe ich mittlerweile aufgegeben.

 

In der Altstadt sind nun wesentlich mehr Zuschauer zu sehen als in der ersten Runde. Wahrscheinlich ist das aufheiternde Wetter die Ursache dafür. Uns machen die steigenden Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit schon Probleme. Hinter mir befindet sich seit geraumer Zeit ein weiterer Läufer, wobei ich Angst habe, dass er mir in die Hacken tritt. Nun, wenn das eingetreten wäre, hätte ich ihn wohl in den Hintern getreten.

 

Als Kilometerschild 41 erscheint, bin ich froh, denn es geht nur noch über die Mainbrücke. Das grobe Pflaster und der Anstieg macht mir nochmals zu schaffen. Die Brücke wurde 1133 von Baumeister Enzelin errichtet. Mit dem Bau wurde ein direkter Weg der Fürstenbischöfe vom weltlichen Herrschersitz auf der Festung zum theologischen Sitz im Dom geschaffen. Nach einem Eisstoß und der Zerstörung wurden im 15. Jahrhundert steinerne Pfeiler erbaut, die heute noch stehen.

 

Zu den Figuren habe ich nach Recherchen im Internet auch noch was zu bieten. Mit der Integration von Ausländern stand’s seinerzeit noch besser als heutzutage. Auf der Südseite stehen (also von uns linkerhand zu sehen): Totnan, Kilian und Kolonat aus Irland. Dann Maria als Patrona Franconia, Burkhard, ein Engländer und Bruno, der Österreicher. Auf der Nordseite, wenn man von der Stadt kommt, also rechts, Pippin der einzige 'Nichtheilige' mit dem Titel 'Patricius Romanorum', neben ihm der Hl. Friedrich, ein Holländer. Daneben der Hl. Joseph mit Sohn Jesus direkt gegenüber seiner Frau Maria! Dann folgt der Hl. Nepomuk, der Brückenheilige schlechthin, ein Prager. Borromäus, der Intellektuelle auf der Brücke, hat an der Uni in Pavia studiert. Last but not least steht Karl der Große der, neben Bonifatius, Mitbegründer des christlichen Abendlandes war. Mit seiner Heiligsprechung gab es damals Schwierigkeiten, wahrscheinlich war dem Papst zu Ohren gekommen, dass Karl neben seinen neun Kindern aus vier legalen Ehen ebenso viele Kinder mit Nebenfrauen hatte. Na ja, da gab’s halt auch schon Scheinheilige!

 

Zweimal Rechtskurve und ich laufe dann in den Zielbereich, wo wir die heute hart verdiente Medaille umgehängt bekommen. Willi Wahl wartet im Zielbereich und hat für jeden Marathoni eine Anerkennung parat. Eine schöne Gabe am heutigen Muttertag ist für die Frauen das Lebkuchenherz, das nur sie bekommen.

 

Ich verlasse dann den Zielbereich und begebe mich mit Franz Stümpfle in die Verpflegungszone, wo wir wieder das bekannte alkoholfreie Weizenbier aus einer oberbayerischen Brauerei entdecken. Zwei, drei Halbe dürfen’s schon sein, wo doch der Gerstensaft in Bayern als Grundnahrungsmittel gilt. Der Armin holt mir dann meine Urkunde. Mit meiner Nettozeit von 3:09:19 Stunden belege ich Gesamtplatz 146 und in der Altersklasse M45 den 23. Rang. In der Bayernwertung belege ich in der Alterklasse gar Rang elf. Nun, nachdem mein Vorhaben heute nicht geklappt hat, dann probieren wir’s halt im Oktober bei der Deutschen in München. Da wird’s vielleicht während des Rennens nicht so warm.


Teilnehmer:

ber alle Bewerbe 5.350 Sportler, wobei der Halbmarathon das stärkste Feld anzieht.

 

Streckenbeschreibung:

Zwei Runden, im Bereich der Brücken wenige Höhenmeter, ansonsten schnell zu belaufen. Strecke größtenteils asphaltiert, im Bereich der Mergentheimer Straße Splittwege, in der Altstadt mitunter Kopfsteinpflaster und mitunter Straßenbahnschienen.

 

Zeitnahme:

Championchip.

 

Auszeichnung:

Urkunde aus dem Internet oder noch am Veranstaltungstag per Sofortausdruck. Medaillen für alle, Lebkuchenherzen für Frauen.

 

Drumherum:

Gratisduschen eingerichtet. Duschmöglichkeit im Bad entgeltpflichtig. Parkmöglichkeiten in der Nähe vorhanden. Bewachte Gepäckaufbewahrung. Kauf von Veranstaltungsshirts in Baumwoll- und Funktionsqualität. Sehr viele Bilder vom Lauf sind auf der Website einzusehen.

 

Verpflegung:

Alle fünf Kilometer Wasser, Iso, Apfelschorle, Bananen, dazwischen noch Wasserstellen. Red Bull ebenfalls verabreicht. Abgabe Privatverpflegung möglich. Am Ziel zusätzlich Müsliriegel und alkoholfreies Weizen.

 

Zuschauer:

Im Start- und Zielbereich sowie in der Altstadt sehr viele Zuschauer. Sehr große Musikdarbietungen.

 

Fazit:

Eine schöne, trotz der Größe noch familiär organisierte Veranstaltung. Erneuter Teilnahmerekord. Im nächsten Jahr soll Start/Ziel zum Congress Zentrum verlagert werden, es soll auch ein Ein-Runden-Kurs in Form einer Acht kommen.

 

Informationen: iWelt Marathon Würzburg
Veranstalter-WebsiteE-MailErgebnislisteFotodienst HotelangeboteOnlinewetterGoogle/Routenplaner

 

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