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Hochklassige Elitefelder beim Istanbul-Marathon

29.10.26
Quelle: Pressemitteilung / Race News Service

Mit einer starken Besetzung wird am Sonntag der Türkiye Is Bankasi Istanbul-Marathon gestartet. Bei den Männern gehen vier Athleten mit Bestzeiten von unter 2:06:00 Stunden ins Rennen, bei den Frauen sind drei bereits unter 2:20:00 gelaufen. Dabei trifft die äthiopische Titelverteidigerin Bizuager Aderra unter anderen auf die ehemalige Vize-Weltmeisterin Judith Korir (Kenia). Mit Dejene Debela ist auch bei den Männern ein Läufer im Feld, der das Rennen in Istanbul schon einmal gewonnen hat. Der Äthiopier triumphierte 2024 und weist eine starke Bestzeit von 2:05:46 auf. Damit ist er allerdings nur die Nummer vier auf der Startliste.

Nicht viele Spitzenläufer schaffen es, beim Türkiye Is Bankasi Istanbul-Marathon eine persönliche Bestzeit aufzustellen. Denn der letzte Abschnitt, der in die Altstadt führt, verläuft bergauf. Doch genau deswegen entwickeln sich immer wieder spannende Rennen um den Sieg, wie es auch im vergangenen Jahr wieder der Fall war. Auf dem letzten Kilometer waren noch vier Frauen zusammen, am Ende triumphierte die junge Bizuager Aderra. Für die Äthiopierin gab es sogar doppelten Grund zur Freude, da sie tatsächlich eine persönliche Bestzeit aufstellte und sich um über zwei Minuten auf 2:26:19 verbesserte. „Das war der größte Sieg meines Lebens“, sagte Bizuager Aderra, deren nächstes Ziel eine Zeit unter 2:20:00 war. Dies ist ihr bisher aber noch nicht gelungen. Allerdings gewann die 23-Jährige auch ihren nächsten Marathon. Im Sommer siegte sie im chinesischen Shenyang mit 2:30:21.

 

 

Ein weiterer Sieg beim Istanbul-Marathon wird aber kein leichtes Unterfangen. An der Spitze der Startliste steht Judith Korir, die Silbermedaillengewinnerin des WM-Marathons von 2022 in Eugene. Die Kenianerin lief damals eine hervorragende persönliche Bestzeit von 2:18:20 und schaffte später im Jahr in London mit 2:18:43 als Vierte erneut eine Zeit unter 2:19:00. In diesem Frühjahr belegte die 30-Jährige beim Mailand-Marathon mit 2:26:48 den achten Platz.

Die Äthiopierinnen Azmera Abreha und Kasaneh Baze sind die anderen beiden Läuferinnen mit persönlichen Bestzeiten von unter 2:20:00. Abreha lief bereits 2018 in Valencia 2:18:33 während Baze sich in diesem Jahr in Hamburg als Dritte auf 2:19:39 verbesserte.

Dejene Debela wird zum dritten Mal in Folge beim Türkiye Is Bankasi Istanbul-Marathon starten. Vor zwei Jahren feierte der 31-jährige Äthiopier, der eine Bestzeit von 2:05:46 aufweist, in der türkischen Metropole seinen bislang größten Sieg. Als er als Titelverteidiger im vergangenen Jahr zurückkehrte, lieferte sich Debela bis zum letzten Kilometer ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Rhonzas Kilimo. Dann musste er sich geschlagen geben hinter dem Kenianer und wurde Zweiter.

Drei Läufer gehen mit schnelleren Bestzeiten ins Rennen. Der erst 23-jährige Sufaro Woliyi kehrt nach Istanbul zurück, wo er vor einem Jahr Dritter wurde und nur 14 Sekunden hinter dem Sieger ins Ziel kam. In diesem Frühjahr hat der Äthiopier seine persönliche Bestzeit in Seoul auf 2:04:35 verbessert. In einem eng umkämpften Rennen lag er dabei nur 13 Sekunden hinter dem Sieger, belegte aber trotzdem nur den fünften Platz. Sufaro Woliyi hat noch keinen Marathon gewonnen. Doch das könnte sich am Sonntag in Istanbul ändern. Während der Äthiopier die Startliste anführt, ist sein Landsmann Amdework Walelegn mit 2:04:50 die Nummer zwei. Auch der Kenianer Philimon Kipchumba weist mit 2:05:35 einen persönlichen Rekord von unter 2:06:00 auf.

 

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