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Laufberichte

Lauffest auf dem platten Land

 

Eine neue Strecke steht an, es geht weit in den Nordwesten der Republik. Und was muss ich feststellen: So eine herzliche und familiäre Veranstaltung habe ich lange nicht mehr gesehen. Doch der Reihe nach.

Der Hasetal Marathon in Löningen soll es sein. Ja, davon habe ich schon viel gehört. Es ist einer der seltenen Läufe, bei denen man in die Dämmerung läuft. Nur leider ist der Ort rund 700 Kilometer von mir entfernt. Zu weit, um mit dem Auto zu fahren. Da bietet sich doch wieder die Bahn an. Zwar muss ich mir die Nacht um die Ohren schlagen, u. a. habe ich einen längeren Aufenthalt in Frankfurt. Doch gegen 09.30 Uhr bin ich in Essen angekommen. Nicht das Essen im Ruhrpott, sondern das im Bezirk Oldenburg. Von hier aus kann man mit dem Bus nach Löningen fahren.

Ich bin der einzige Fahrgast und werde dann gleich in meine Unterkunft, eine Ferienwohnung, chauffiert. Und dort liefert gerade Stefan Beumker, der Mann für die Presse beim VfL Löningen, die Startnummer an. Ich werde herzlich willkommen geheißen.

Nach zwei, drei Stunden Mittagsschlaf packe ich meine Sachen für den Marathon zusammen. Wettertechnisch hat es deutlich abgekühlt. Ich bin sogar am Überlegen, ob ich in lang/lang laufen soll. Lasse das aber bleiben, denn später kommt ein wenig die Sonne heraus und die Luft erwärmt sich zögernd. Ein dickes Programmheft hat uns der VfL per Post nach Hause geliefert. So können wir uns schon vorab auf das große Sommerabend-Lauffest einstimmen. Und da ist für die ganze Familie etwas geboten: Marathon, der Halbe, Staffelmarathon, Firmenstaffel, ein Zehner, die sind alle amtlich vermessen. Dann noch ein Fünf-Kilometer-Rennen, ein Special-Olympics-Lauf für Menschen mit Behinderung sowie Schülerläufe. Knapp 3000 Meldungen sind eingegangen, eine Hausnummer für einen Ort in der Provinz. Das meint so auch Stefan.

Mein Weg von der Unterkunft am Rand der 13.000 Einwohner zählenden Stadt führt auf kleinen Umwegen hinein in den Stadtkern. Löningen liegt im Oldenburger Münsterland auf halber Strecke zwischen Osnabrück und Oldenburg, an der Grenze zum Landkreis Emsland. Mein Besuch führt mich zunächst in die katholische Pfarrkirche St. Vitus. Die Kirche wurde 1809 im Klassizismus vom Baumeister Johan Nepomuk Schmidt errichtet. 1200 Personen gehen in das Gotteshaus hinein und heute ist sie immer noch die größte pfeilerlose Saalkirche in Deutschland. Wo ich das her weiß? Ein hochbetagter Funktionär des VfL erzählt es mir. In der Kirche! Später wird er als Starter die Läufer auf die Reise schicken. Vor der Kirche sehe ich ein Plakat, das für den ökumenischen Gottesdienst an der Kirche wirbt: „Du hast einen weiten Weg vor dir!“ Ich werde da später hingehen.

 

 

Übrigens, die Wege in der Altstadt sind nicht weit, zudem sind viele Wegweiser angebracht. In der Gelbrinkschule werden die Startunterlagen ausgegeben. Gedränge gibt es keines. Der Stefan sorgt sich um seine Helfer. Die Damen bekommen spritziges Brausewasser, was gegen einen tiefen Blutdruck helfen soll. Pfiffig, die haben einige Klassenzimmer in Beschlag genommen. Je nach Laufdistanz schaut man an der Tür und sucht dann sein Zimmer, wo man mit Manpower versorgt wird.

Die Teilnahme am Marathon kostet bei früher Anmeldung nur 30 EUR. Neben der üblichen Infrastruktur erhält jeder ein Funktionsshirt, einen Gutschein für die Pastaparty am Vorabend, Medaille, Duschmöglichkeit im Freibad und vieles, vieles mehr. Die schnellsten Läufer erhalten Reisegutscheine, die besten Staffeln einen Bollerwagen mit Fressalien für die nächste zünftige Vereinsgrillfeier. Die Zeitmessung führt race-result durch, der Chip ist auf der Rückseite der Startnummer. Alle drei Kilometer sind Trink- und Verpflegungsstationen.  Wir Marathonis müssen zwei Runden von je 21 Kilometer laufen.

Bereits um 15.30 Uhr beginnt mit den Schülerläufen der aktive Teil des Sommerabendfestes. Ich sehe große Felder Schülerinnen und Schüler in ihren zwei Rennen. Der VfL hat hierzu die regionalen Schulen mit ins Boot geholt. Im Zielbereich sind viele Läuferinnen und Läufer des VfL in ihren gelb-schwarzen Trikots zu sehen. Und viele laufen vorne mit.

Nach den Schülerläufen ziehe ich mich im katholischen Pfarrheim um, dort können die Kleiderbeutel abgegeben werden, die werden auch bewacht. Das Freibad zum Duschen ist von hier auch nur in fünf Minuten Marschzeit erreichbar. Der Weg zum Startgelände beim K+K-Markt an der Südtangente ist nicht  weiter. Dort starten gerade die Fünf-Kilometer-Läufer, die über zehn Kilometer sind bereits 15 Minuten unterwegs. Von dem Moderator erhalten wir weitere Infos, dazwischen gibt es laute Musik und schmissige Rhythmen der Band Samba Landaya. Für das Auge tanzen die Marleys, Cheerleader der Basketballer aus Vechta.

 

 

Dann werden wir aufgerufen, in den Startkanal zu kommen. Ich schätze mal, dass es rund 1000 Läufer auf dem ganzen und den halben Marathon und beim Staffelwettbewerb sind. Die blau hinterlegten Startnummern sind deutlich weniger, ich bin schon auf die zweite Runde gespannt. Pünktlich um 17.00 Uhr werden wir auf die Strecke gelassen.  Es ist im Vergleich zum Vormittag schon etwas wärmer, die meisten laufen mit kurzer Hose und kurzem Shirt. Zwar wird es windig bleiben, doch die vielen Waldstücke werden uns schon Deckung geben. Zur Not muss man sich halt einen breit gebauten Vordermann aussuchen und sich hinter dem verstecken.

Ich stehe zwar wieder einmal viel zu weit vorne, um ein paar Startbilder zu bekommen, warte dann aber ein paar Sekunden, bis ich über die Startlinie mit den bekannten roten Zeitmessmatten trete. Gut 200 Meter laufen wir auf der Südtangente, bevor wir dann auf die Haselünner Straße einbiegen. Rechterhand versteckt sich die evangelisch-lutherische Trinitatiskirche hinter großen Laubbäumen. Der Turm ist 25 Meter hoch, 250 Sitzplätze hat die Kirche. Nach einem weiteren kurzen Wegstück beginnen die sogenannten Werwer Fuhren, ein großes Waldgebiet an der Hase, die wir noch nicht sehen können.

Kilometerschild eins, das Feld ist noch dicht beieinander, vor mir sehe ich auf der linken Seite eine Kapelle.  Hier nennt man diese kleinen Gotteshäuser Kluse, die hier heißt Döenkluse. Noch auf dem Werwer Weg betreibt die Siedlungsgemeinschaft eine Getränkestelle. Die haben ihre Stände links und rechts aufgestellt und ziehen das auch noch in die Länge.  Perfekt, es gibt kein Gedränge. Am Ende höre ich brasilianische Rhythmen der Band Feuersalasamba, beschwingt laufe ich weiter in das folgende Waldstück. Die befestigten Waldwege sind offensichtlich mit einer Kehrmaschine hergerichtet worden, denn kein Geäst liegt auf dem Weg. Die haben tatsächlich für uns den Wald gefegt. Toll.

 

 

Noch vor Kilometer vier erreichen wir den kleinen Weiler Werwe. Die DLRG, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, betreibt die nächste Versorgungsstation und bewahrt uns somit nicht vor dem Ertrinken, sondern vor dem Verdursten. Schnell verlassen wir Werwe, es geht wieder auf die Felder mit Mais- und Getreideanbau hinaus. Ja, die Gerste ist von der Trockenheit schon ziemlich mitgenommen. Relativ kurz sind die Stängel und die Qualität der Ernte wird bei der Notreife nicht gut ausfallen.

Kilometer fünf, nach einen gepflasterten Feldweg laufen wir in den Ort Evenkamp. Die Musikkapelle unterhält uns mit ihren Melodien. Auch hier haben sich viele Bewohner versammelt und feiern sich und den Marathon mit Bier, Essen und Applaus. Das macht doch Spass. Noch im Ort können wir uns an der dritten Tankstelle bedienen. Aber nein, es muss heißen, bedienen lassen, denn die Helfer fragen nach dem Wunsch und laufen dir noch mit dem vollen Becher nach. Wahnsinn. Dat löppt, sagt der Plattdeutsche. Der Platterte (ich) sagt dazu: „Des lafft“. Am Ortsausgang sehe ich dann noch ein schönes altes Bauernhaus mit Reetdach.

Nun hoppeln wir über die Hase, ein 170 Kilometer langer Fluss, der im Teutoburger Wald entspringt und bei Meppen in die Ems mündet. Ich muss schon genau hinsehen, damit ich die Fließrichtung erkennen kann. Eine Gesellschaft auf einem Floss feiert lautstark mit. Es schaut aus, als wären sie schon eine Weil am Zeichen. Weiter geradeaus sehen wir das Reitsportzentrum. In einem Pferch sehen wir eine Herde Pferde im schnellen Galopp, wahrscheinlich Warmblütler. Oder haben die Rösser uns gesehen und machen die Bewegung mit?

 

 

Ehren, kurz vor Kilometer acht, auch diese Ansiedlung gehört zu Löningen. Die Ehrener feiern ebenfalls den Marathon und uns mit Musik, Moderation und Bier. „Grüß mir den Klaus, vom Klaus aus Kiel“, ruft mir einer ins Ohr. Der Klaus Keil von der Küste Kiel, so sein Verein, kennt unser Portal und ist schon in so mancher Bildgalerie. Ein paar Meter weiter bewirtet uns die Katholische Arbeitnehmerbewegung aus Löningen. Die Helfer machen auch hier ihren Job perfekt.

Dann müssen wir auf einem längeren Stück auf der Kreisstraße fast drei Kilometer herunterschrubben, mit entsprechender Weitsicht. Die Löninger sind einfallsreich. Es folgen Motivationsschilder im Abstand von 100 Meter mit Sprüchen wie „Du bist stark“ oder „Du bist stärker als du denkst“. Kurzweilig erreiche ich den zehnten Kilometer, ohne auf die Uhr zu schauen und den nächsten Verpflegungspunkt bei Angelbeck (Kilometer zwölf).

Der traditionell am Marathontag mit bunten Fahnen geschmückte Ort  gehört zum sogenannten Überhäsigen Viertel, eine Gegend etwas oberhalb der Hase, wo sich einige Dörfer zur Gemeinschaft zusammengeschlossen haben. Die Sambaschule „samba-ole“ man mächtig Stimmung. Wie auch anderswo in Niedersachsen versteht man es in Angelbeck, feucht fröhliche Schützenfeste zu feiern. Und genauso feiert man einmal im Jahr den Hasetal Marathon.

 

 

Die Laufrichtung dreht nach Norden, wir rennen wieder auf den Ortskern von Löningen zu. Den Turm von St. Vitus kann ich bereits sehen. Aber es fehlen zum Halbmarathon noch gut sieben Kilometer. Am Kreuzungspunkt der Angelbecker Straße und des Sackmoorweg wechseln die Staffeln. Die einen im Team müssen knappe 14 Kilometer rennen, die anderen haben sieben Kilometer als Pensum vor sich. Entsprechend gute Stimmung kann ich feststellen. Links und rechts stehen die Zuschauer und Staffelläufer und lassen nur einen schmalen Durchlass offen, fast wie bei der Tour de France auf einer Alpenetappe. Wir biegen ab und können durch ein Spendentor laufen und ein paar EUR für eine gemeinnützige Sache spenden.

Einen knappen Kilometer laufen wir nun auf einer Dammkrone des Altarms Carl-Lange, einem Nebenwasser der Hase. Eine V-Stelle mit Musik und fröhlichen Fans und Zechern folgt, bevor es auf dem Röpker Weg wieder hinaus auf die Geestflächen geht.

Kilometer 17, kurz zuvor haben wir bei einem Gehöft eine Trinkstelle vor uns. Noch gut drei Kilometer haben wir vor uns, als uns auf der Schelmkapper Brücke die Streckenmoderatoren Dieter Raters und Jürgen Wiilen empfangen. Gut  gelaunt überquere ich die Hase und hoppele auf dem Damm in Richtung Löningen. Erwähnen und loben will ich die Marathonmacher auch wegen der vielen nützlichen Hinweise an der Strecke, wie z. B. die Distanz zur nächsten Getränkestelle und/oder zum nächsten Erste Hilfe Posten. Sogar die Telefonnummern der Ersthelfer sind angegeben.

 

 

Kurz vor Kilometer 20 die letzte Verpflegungsstelle, den die Löninger Realschule betreibt. Viele Kinder helfen hier mit. Einige werden am Nachmittag beim Kinderlauf teilgenommen haben. Schnuckelig sehen die Fahrräder aus, die kurz danach am Wegrand stehen. Da gibt es ein Schnullerrad, Glücksrad, Einhornrad  und das Deutschlandrad. Hoffentlich bringt letzteres Glück, denn das entscheidende Spiel der Deutschen gegen die Schweden steht an. Alter Schwede, hoffentlich geht das gut aus.

Nach Kilometer 20 laufen wir auf einer Holzbrücke über den Mühlenbach und kurz danach geht es auf der Hasestraße in den Ortskern. Zwei Halbmarathonmädels lassen sich von mir zu einem Endspurt hinreißen. Sie werden rechts eingewiesen und wir laufen auf die Langenstraße und drehen auf dem Kirchplatz einen Halbkreis vor der Vituskirche. Runde eins endet, die zweite beginnt.

Und schlagartig bin ich alleine auf der Strecke. Naja, fast. Vor mir jemand mit 50 Meter Vorsprung, hinter mir laufen zwei, aber noch weit weg. Bei Kilometerschild 22 schaue ich auf der Uhr und bin überrascht. Ich habe für die erste Hälfte rund zwei Stunden veranschlagt, tatsächlich muss ich die 21,1 Kilometer-Marke nach rund 1.51 Stunden passiert haben. Ich beschließe nicht nachzulassen,  sondern den Schwung einfach mitzunehmen. Die meiste Fotoarbeit ist ja auch getan. Außerdem werden die Lichtverhältnisse im Wald schnell schlechter.

In Evenkamp sind weiterhin viele Leute beim Feiern. Nun kommt die Sonne heraus, nur, wärmen kann sie uns nicht mehr. Ich mache ein Selfie mit einer Helferin, die eine kleine Deutschlandfahne im Haar stecken hat.

 

 

Kilometer 33, das WM-Spiel gegen die Schweden beginnt in fünf Minuten. Die lange Gerade mit den Motivationsschildern liegt hinter mir, langsam merke ich die gelaufenen Kilometer. An einer Verpflegungsstelle frage ich nach den Spielstand. 0:1 sagt eine Helferin. Man sieht es ihr an. „Das wird nix mehr“, so meine Meinung. Doch der Nachbar, ein Optimist, glaubt, dass wir das noch packen können. Schaun mer mal.

Kilometer 35 (übrigens, jeder Kilometer ist ausgeschildert), wir müssen nochmals auf die Schinderschleife nach Röpke hinaus. Nach zwei weiteren Kilometern erbettele ich mir ein Bier, die Sanis schauen entgeistert. Ich muss das aushalten, bin ja aus Bayern. Und dann ist der Schwung raus. Meter für Meter kämpfe ich mich bis zur Schelmkapper Brücke. Einer der beiden Ansager fragt nach meinen Wunsch, versteht mich sofort und gibt über Mikro die Anweisung: „Macht dem Anton ein Bier auf“. Mittlerweile kommen einige Staffeln von hinten herangelaufen und lassen mich stehen. Auch Heike und Klaus, beides Solisten, die ihren Marathon gut eingeteilt haben. Den Klaus hatte ich zu Beginn der zweiten Runde überholt und jetzt ist er an der Reihe. Ich habe die zweite Runde am Anfang etwas überzogen.

Einigen Staffelläufern geht es auch nicht gut, sie kämpfen. Eine fragt noch ungläubig: „Kommen hinter uns überhaupt noch welche?“ Kilometer 41, letzte Tanke, die Helfer sagen den Spielstand unaufgefordert. Mir fällt dazu nur „Sch ….“ ein. Dann sehe ich das letzte Kilometerschild, die letzte Kurve wird angezeigt und dann renne ich durch das Ziel. 3.51.43 sehe ich auf der Uhr, die neben dem Zielbogen steht. Netto sind es vielleicht ein paar Sekündchen weniger.

Danach darf ich nicht zu lange warten, denn die Sonne ist am Untergehen, die Lichtverhältnisse werden für meine Kamera ungünst. Ich kriege während den Siegerehrungen mit, dass Deutschland aus dem Gewühl heraus den Ball in das schwedische Tor wurschtelt. Na ja, noch ist nicht alles verloren. Dann treibt mich die Kühle nach zwei Weißbieren im Zielbereich zur Dusche ins Wellenfreibad. Dort könnte man noch schwimmen, aber ich sehe keinen. Aber die Duschen sind mollig warm.

Nette Episode am Rande: Einer hat auf seinem Smartphone die Fußballübertragung laufen. Sieben oder acht Fans, mich eingeschlossen, schauen sich die letzten sechs Minuten der Nachspielzeit an. Was jetzt gleich passiert, weiß inzwischen jeder. Mit höögschter Konzentration ziehen die Deutschen noch den Kopf aus der Schlinge. Gut gemacht. Das Smartphone ging fast zu Bruch.

Wer jetzt glaubt, dass die Löninger mit ihrem Laufabend fertig sind, den muss ich enttäuschen. Denn auf dem Kurt-Schmücker-Platz geht die Party erst richtig los. Die Top-Band Skyfire startet mit ihrem Konzert, immer wieder unterbrochen von Siegerehrungen. Und dann nach der letzten Ehrung haut es uns von den Bierbänken. Denn ohne Ankündigung beginnt ein Feuerwerk, wie es Löningen nur einmal im Jahr erlebt. Mit haut es dann nach einem gescheiten Weizenbier die Sicherungen raus, ich kann nicht mehr und gehe in meine Herberge.

Für ein kleines Geld können dann die Läufer und Helfer am nächsten Tag in der Gelbrinkschule frühstücken. Es gibt ein vielfältiges Bufett, das sich vor dem eines guten Hotels nicht verstecken muss. Stefan Beumker lässt sich noch einmal in der Schule sehen. Als letzte feiernde Zecher ging, dämmerte der Morgen. Und dann musste er noch aufräumen. Kleine Augen hat er, der Stefan.

 

Mein Fazit:


Mir haben die Strecke und die gesamte Veranstaltung sehr gut gefallen, vor allem auch wegen der guten Stimmung  und der vielen Zuschauer in den Orten, was man bei einem Landschaftslauf auf dem platten Land ja nicht unbedingt erwartet. Alle Helfer sind freundlich und engagiert bei der Sache. Das anschließende Fest, die erstklassige Musik und das stimmungsvolle Feuerwerk machen den Hasetal Marathon zu einem echten Unikat.

 

Auch wenn es 700 km zu fahren sind - ich komme gerne wieder. Der Termin für die 17. Ausgabe steht auch schon fest: Samstag, 22.06.2018.


Ergebnisse:
 

Marathon Männer:
1. Elias Sansar, LG Lage Detmold Bad Salzuflen e.V., 2.30.23
2. Magnus Gödiker, SV Dohren, 2.41.49
3. Marco Diehl, DVAG-Marathon Team, 2.49.49

Marathon Frauen:

1. Anita Ehrhardt, SG Akquinet Lemwerder, 3.15.18
2. Birgit Schönherr-Hölscher, 3.21.26
3. Christine Kowalski-Beckmann, TSVE 1890 Bielefeld 3.25.11

90 Finisher Marathon

 

 

Informationen: Remmers Hasetal-Marathon
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