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Laufberichte

Unterwegs auf dem Urdonautalsteig

 

Der Urdonautalsteig führt von Dollnstein im Naturpark Altmühltal über Wellheim und Rennertshofen durch das Wellheimer Trockental bis an die Südseite der Donau bei Oberhausen und Neuburg. Gut 80 Kilometer Wegstrecke sind zu bewältigen. Dass es da nicht nur gerade aus geht, versteht sich von selbst, denn die Jurahöhen ziehen sich bis zur Donau hin. Es warten also auch einige Höhenmeter auf den Etappen. Eine gescheite Wanderausrüstung bzw. Laufequipment sollte man da schon dabei haben.

Ich plane für mich die Südschleife zu belaufen. Ein Rundkurs, der laut Karte betrachtet so ziemlich genau Marathonlänge aufweist. Wenn bei meiner Rückkehr ein Stück fehlen sollte, dann kann ich ja noch eine Sadistenschleife auf dem Donaudamm einlegen.

Mein Einstieg wird das Laufwasserkraftwerk Bittenbrunn werden, denn just an dieser Stelle wechselt der Urdonautalsteig vom Süd- auf das Nordufer der Donau. Und Parkplätze sind beim Kraftwerk auch vorhanden. Ein etwa drei Kilometer langer Zubringer aus Neuburg (Elisenbrücke) ist ebenfalls ausgeschildert.

Mein Lauftag hier an der Donau liegt genau zwischen dem Linz Marathon und dem Vienna Marathon, für die ich gemeldet war, aber beide ja wegen Corona gecancelt wurden. Die Sonne scheint vom strahlend blauen Himmel bei rund zehn Grad, es ist keine Wolke zu sehen und der Tag bringt Frühlingswärme bis zum Nachmittag, so der Wetterfrosch. Kurze Laufklamotten sind angesagt. Doch halt, es reicht nicht ganz: Im Laufrucksack habe ich zwei volle Getränkeflaschen verstaut, dazu zwei Riegel. Geplant habe ich, nach der Halbzeit in Rennertshofen bei einem Bäcker oder einem Geschäft nachzuladen. Nur zu lange warten darf ich nicht, denn nach 13.00 Uhr wird man dort vor verschlossener Tür stehen.

 

 

Um 09.35 Uhr starte ich die Laufapp, mache noch ein Selfie und beginne mein Tageswerk, das mich auf den ersten zwei Kilometer auf der Dammkrone (gut zu belaufen) zum Flutpolder Riedensheim bringt. Was mir sofort auffällt, ist die gute Beschilderung des prämierten Wanderweges, eine rote Markierung auf weißem Grund. In den letzten Jahren wurde der Flutpolder erbaut. Acht Millionen Kubikmeter Hochwasser soll das Becken auf rund 220 Hektar Fläche aufnehmen und dadurch die Hochwasserspitzen kappen und den Unterliegern im Notfall helfen.

Ich verlasse die Donau, der Wanderweg führt nun steil zum Naturschutzgebiet Finkenstein hinauf. Geschätzte 50 bis 70 Höhenmeter sind auf kurzem Wegstück zu bezwingen. Wer noch möchte, kann sich zu Beginn seine Füße in einem Kneippbecken kühlen. Für mich ist das jetzt noch nichts, vielleicht später. Am Ende der Steigung muss man sich entscheiden -  auf dem Hauptweg bleiben, oder die gut 400 Meter langen Schleife (nach Westen) zum Aussichtspunkt Finkenstein mitnehmen. Meine Entscheidung ist klar und lohnt sich gerade heute früh bei wolkenlosem Himmel: An dem Juravorsprung findet man eine vielfaltige Flora und Fauna, die durch die Südlage und die Sonneneinstrahlung begünstigt ist.  Das Bayerische Federgras zum Beispiel findet man sonst auf der ganzen Welt nicht, aber hier. Auch Türkenbund, Frauenschuh und Küchenschelle kann man sehen. Und der Ausblick auf die Donau und hinüber nach Oberhausen ist gewaltig. Vor einigen zehntausend Jahren brach die Donau sich hier einen neuen Weg durch den Jura. Der nächste Durchbruch ist weithin bekannt, das ist die Weltenburger Enge, rund 80 Kilometer donauabwärts von hier. Die fünf Minuten Rast zum Schauen sind lohnenswert.

 

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Urdonautalsteig Südschleife Kurzinfo:

Start/ Ziel: Kleiner Parkplatz an der Staustufe Bittenbrunn, Kraftwerkstraße,
                    86633 Neuburg
Strecke: Südschleife auf dem Urdonautalsteig
Distanz: 42,195 km
Höhenunterschied: ca. +/- 500 Meter
Untergrund: ca. 70 % Feld- und Waldwege, 10 % Trail, 20 % Asphalt
Laufzeit: 5 bis 6 Stunden (ohne Pausen)

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Sehr rasch verläuft dann der Steig Richtung Norden, der Wald wird nicht verlassen, Tendenz immer noch leicht steigend, aber immer gut belaufbar. Ich überquere die Landstraße Neuburg – Rennertshofen, dann geht es tief in den Wald. Dort holt unsere Feuerwehr zusammen mit den Schützen aus Joshofen alle zwei Jahre ihren Maibaum. Zusammen mit den (Wald)Rechtlern Bittenbrunn als Eigentümer und Bewirtschafter des Waldstücks ist das meist eine feuchtfröhliche Feier. Nur in diesem Jahr nicht.

Dir Firma Hoffmann Mineral fördert seit Jahrzehnten hier Kieselerde im Tagebau. Dieser Rohstoff wird als Poliermittel bei der Autopflege eingesetzt, er dient als funktioneller Füllstoff und wegen seiner Reinheit sogar als Nahrungsergänzungsmittel. Die Firma Hoffmann vertreibt seine Produkte in über 100 Länder.

Nach 45 Minuten erreiche ich den Forsthof Neuburg, eine heute unbewohnte Gemarkung von Neuburg. Fast 50 Lehenshöfe gab es früher. 1405 wurde der Forsthof an das Benediktinerinnenkloster in Bergen verkauft. In der Folgezeit wechselten die Besitzer: Jesuiten, Malteser und Mennoniten wohnten hier, zuletzt Heimatvertriebene nach dem letzten Weltkrieg. Es soll auch noch einen Mennoniten-Friedhof hier geben. Aber dafür bräuchte ich einen Ortskundigen, denn ich kann nichts erkennen. Ehrlich gesagt weiß auch gar nicht, wo ich suchen sollte. Kein Mensch ist zu sehen, nur  zwei Graugänse auf dem Forsthofweiher und zwei auf der angrenzenden Wiese. Sie schimpfen, als sich der Fotograf nähern will.

Nach gut zehn Minuten erblicke ich nach einem weiteren Höhenzug Bergen in einer Senke liegen. Baring, so die mundartliche Bezeichnung des Ortes, zählt als Neuburger Stadtteil fast 400 Einwohner. Sehenswert ist das am Kirchplatz zentral gelegene Münster und Wallfahrtskirche Hl. Kreuz aus dem Jahr 787. Alleine das Gotteshaus ist ein Besuch wert. Da ich zeitlich im Verzug bin und mich auch noch orientieren muss, mache ich mich nach wenigen Augenblicken Rast auf die nächste Etappe. Der Wegweiser zeigt mir das nächste Ziel Rennertshofen in gut 13 Kilometer Entfernung an. Durch Felder geht es zum Waldrand empor. Vor dem Wald sollte man noch einen Blick zurück auf Bergen werfen. Danach geht auf ruppigem Schotterweg steil hinunter zur Schutter.

 

 

Der gut 30 Kilometer lange linke Nebenfluss der Donau wird mich ein paar Kilometer lang begleiten. Zuerst führt mich der Weg durch das etwa 100 bis 200 Meter breite Tal, das sich dann am sogenannten Schuttertor bis auf weniger als 100 Meter verjüngt. Weiter flussabwärts konnte das Gewässer die leichter ausräumbare Kreidesande mitnehmen, während hier am Durchlass zum Urdonautal die härteren Juragesteine vorherrschten. Die Urdonau floss hier nach Norden in Richtung der heutigen Altmühl und just an der Stelle zapfte in der Rißeiszeit die Schutter die Donau an und führte dann das Wasser in seinem Bett in Richtung Ingolstadt. Dort mündet die Schutter noch heute in die Donau.

Der Steig führt nun durch das etwa 500 Meter breite Urdonautal an die Westseite. Die Luft hat sich schon gut erwärmt. So langsam fange ich zu schwitzen an. Vor mit baut sich der Rabenfels auf. Es ist kaum bekannt, dass der Fels früher Hitlerfelsen genannt wurde. Ein offenbar glühender Anhänger des Diktators hat an einer heute  unzugänglichen und nur nach waghalsiger Kletterei erreichbaren Stelle ein Abbild des Führers in den Stein gemeißelt. Der alte Bürgermeister von Rennertshofen kennt die Stelle.

Nur kurz geht auf einem Grasweg entlang und dann hinein nach Hütting, ein Ortsteil von Rennertshofen mit gut 300 Bewohnern. Dominiert wird das Dorf von den Resten der Burg gleichen Namens, die 1060 erbaut wurde. Im 15. Jahrhundert wurde die Burg niedergebrannt und später aufgegeben. Die Ortskirche wurde Sankt Sixtus geweiht. Auf einem guten Feldweg verlasse ich den Hütting, Rennertshofen ist sieben Kilometer entfernt. Perfekt ist die Markierung des Steigs, teils mir Entferunungsangaben. Nach rund drei Kilometern erreiche ich den Knotenpunkt Ellenbrunn, wo sich die Stichstrecke nach Dollnstein anschließt. Ich laufe allerdings weiter auf der Südschleife des Steigs in Richtung der Weinberghöhlen Mauern, denen ich mich auf einem längeren Pfad durch Mager- und Trockenrasen annähere.

 

 

Gerade läuten die Mittagglocken der weithin sichtbaren Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, dessen Turm aus der Zeit um 1250 stammt. Rund 50 Einwohner hat der Ort, den einwandernde Baiern im 6./7. Jahrhundert den Namen Murun gaben. Siedlungsspuren in den Weinberghöhlen deuten auf eine noch frühere Besiedelung hin. Zahlreiche Relikte befinden sich in den nicht zu besichtigenden Karsthöhlen. Die Venus von Mauern, die dort gefunden wurde, ist rund 27.000 Jahre alt, sie wurde 1948 gefunden und wird heute in der Archäologischen Staatssammlung in München aufbewahrt. Ich sehe mir die Höhlen an und laufe dann nach Rennertshofen weiter, zuerst noch ein Stück auf den Trockenhängen der Jurahöhen.

Der Endpunkt der Etappe liegt westlich des Schwedentors in Rennertshofen. Getränke, einen Espresso aus dem Kühlregal und etwas zu Beißen hole ich mir vom Lebensmittelgeschäft Neubauer im Ortskern. Es ist kurz vor 12.30 Uhr. Unweit der katholischen Pfarrkirche Johannes der Täufer hocke ich mich im Schatten auf ein Mäuerchen und lasse mir die erworbene Labsal schmecken. Dann mache ich mich wieder auf den Weg, es geht durch das Schwedentor hinaus. Und da sehe ich hoch oben Meister Adebar, der schwer mit der Renovierung seines Nestes beschäftigt ist.

Gut ausgeschildert überquere ich nach dem Ortsende die Ussel und der Steig führt auf gutem Feldweg eine Anhöhe hinauf, links blüht der Raps bereits und auf dem Weg sehe ich einen Teppich von gelb blühendem Löwenzahn.

Bertoldsheim, die nächste rund 700 Einwohner zählende Ortschaft, auch „Bernza“ genannt. Das markante Schloss, noch oberhalb des Ortskerns, wurde vor einigen Jahren verkauft und kümmert heute ein wenig dahin.

Am Kraftwerk Bertoldsheim überquere ich den Donaustrom, es geht auf die Südseite. Gleich danach verlasse ich die Landstraße, der Steig geht flussabwärts entlang in das Naturwaldreservat Mooser Schütt. Pausieren würde ich hier im Sommer nicht, denn Schnaken und Bremer würden  mich auffressen. Auch jetzt fliegt allerlei großes und kleines Getier herum. Keine Ahnung, ob die auch stechen. Ich will es nicht herausfinden und trabe weiter. Nach zwei Kilometer verlasse ich das Donauufer, der Weg überquert einen Wassergraben, an dem eine Yogajüngerin völlig entrückt ihre Übungen macht. Sachen gibt’s. Bisher gab es kaum Menschenkontakt: Drei Leute vor einer Werkstatt in Bergen, ein paar Mountainbiker im Schuttertal und ein älteres Paar mit ihren E-Bikes. Das war’s.

 

 

Gleich nach der Stelle, wo die Friedberger Ach überquert wird, endet der gut belaufbare Untergrund. Fast wird es ein wenig crossig. Zumindest ist ein wenig Aufmerksamkeit möglich, nicht dass mich eine Unebenheit stolpern lässt. Oberhausen, Ziel der nächsten Etappe, ist fünf Kilometer entfernt. Es wird aber äußerst abwechslungsreich, den Trailläufer wird es freuen. Der Steig verläuft nun auf dem Wanderweg Stätteberg. Ich sehe später einen markanten Grenzstein aus dem Jahr 1721, den Silbermannstein, den ein Freiherr mit diesem Namen als Grenzstein seines Auwaldes setzte. Linkerhand auf den Anhöhen befand sich früher eine Höhenburg aus der Bronzezeit.

Nach einem weiteren Wegstück, meist am Waldrand entlang und daher voll in der Sonne, erreiche ich die Ulrichskapelle in Unterhausen, die in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts auf eine Initiative von Bürgern erbaut wurde. Diese ist zwar versperrt, aber durch das Gitter kann ich hineinschauen. Am Dachgiebel lese ich:

„Bet ein kurz Gebet, wenn du vorüber gehst.
Wer weiß, ob du nicht morgen früh schon vor dem Richter stehst.“

Für zehn Minuten lasse ich mich auf der Bank daneben nieder. Ich habe wieder Durst und Hunger. Mit zwei Zügen ist die Halbe Sprudelwasser abgepumpt.

Nach wenigen Minuten verläuft der Steig nun auf dem Wanderweg zur Kaiserburg, die man nach etwa einem Kilometer erreicht. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert auf dem Ulrichsberg erbaut. Heute findet man nur noch Mauerreste, einen Ringwall, eine Doppelschanze und auch die Römerstraße von Augsburg nach Regensburg ging hier vorbei. Der Ausblick hinunter zur Donau ist gigantisch. Zwei Mountainbiker machen ihr privates Rennen, ich kann nur hinterherschauen und staune, wie wagemutig die sind. Oberhausen erreiche ich nach einem weiteren Kilometer.

Hier sollte man den etwa 700 Meter langen Abstecher zum Latourdenkmal machen. Théophile Malo Corret de la Tour d'Auvergne war der erste Grenadier der Französischen Republik, der noch in einem Alter, wo sich andere zur Ruhe setzten, in den Krieg gegen die Österreicher zog. Er fiel bei einem Gefecht am 27.06.1800 bei Oberhausen. Der Ort des Denkmals gehört heute noch der Republik Frankreich. Ich laufe am Ortsrand Oberhausen auf dem Zubringer zurück und mache am Waldrand nochmals eine Trinkpause.

Zuerst laufe ich am Waldrand entlang, später führt mich der Steig wieder über Felder und dann in den Wald. Es geht hinunter zur Beutmühle, die heute den Neuburger Fischern gehört. Gleich daneben sehe ich die Josefskapelle, die 1819 nach einem Hungerjahr erbaut wurde. 1815 brach damals der Vulkan Tambora auf der Insel Sumbawa in Indonesien aus. Gewaltige Staubmengen in der Atmosphäre waren der Grund für eine markante Abkühlung, es konnte ja kaum Sonnenlicht auf die Erde fallen und diese erwärmen. So ging das Jahr 1816 als „Jahr ohne Sommer“ in die Geschichte ein. Für die Müllersleute Fraunhofer an der Beutmühle brachte erst das Jahr 1817 wieder eine reiche Ernte und sie beschlossen, das Kirchlein zu bauen, Gott zur Ehre, da die Hungersnot geendet hat.

Nun geht es nochmals steil hoch zur Alten Burg auf verschlungenen Pfaden, zuerst noch am Silbersee vorbei. Die Alte Burg wurde gegen Ende des 10. Jahrhunderts am Steilufer der Donau errichtet und 1386 im Krieg der Bayern gegen den Rheinbund zerstört. Die Burgruine wurde später als Steinbruch ausgebeutet und brauchbare Steine zum Bau der Neuburger Hofkirche hergenommen. Die Stadt Neuburg renovierte vor gut 40 Jahren die Ruine, die Burgmauer ist inzwischen schon wieder gut zugewachsen. Steil geht der Pfad zur Donau hinunter, zu steil zu Laufen.

Unten treffe ich auf den guten Waldweg und kurz danach überquere ich an der Staustufe Bittenbrunn die Donau zum zweiten Mal. Ich schaue auf die Lauf-App.  Die zur Marathon-Distanz noch fehlenden rund 400 Meter kommen beim Auslaufen auf dem Donaudamm zusammen. Kurz vor 16.00 Uhr beende ich meinen Ausflug auf dem Urdonautalsteig.

 

Fazit:


Den Steig in einem Rutsch zu machen, ist mir derzeit nicht möglicht. Aber man kann ihn in zwei Etappen belaufen. Bei der Südschleife ist ein Einstieg an der Staustufe Bittenbrunn möglich, ebenfalls an den Orten Bergen, Hütting, Rennertshofen, Bertoldsheim oder Oberhausen. Und wenn man den Zubringer mit seinen gut 20 Kilometern auch besichtigen will, kann man in Dollnstein (der Anfangspunkt des Steigs) oder am Abzweig Ellenbrunn einsteigen. Der Hin- und Rückweg zum anderen Ende dürfte auch eine Marathondistanz ergeben. Ich werde mir das auch noch anschauen.

Die Orientierung ist leicht, es sind viele Markierungen angebracht. Nicht vergessen darf man seine Verpflegung, denn auf der Südschleife kann man nur in Rennertshofen nachordern. Vielleicht wird es in der nahen Zukunft besser, wenn die Biergärten und Gasthäuser geöffnet werden. Einkehrmöglichkeiten gibt es dann in fast jeder Ortschaft.

Weitere Infos gibt es unter www.urdonautalsteig.de

 

 


 

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