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Laufberichte

So ist der Marathon in meiner Heimatstadt

22.05.11

An der Kreuzung Katzensprung kommen wir wieder auf die HM-Strecke, wo sich der nächste Staffelwechsel befindet. Auch hier gibt es nur einen sehr engen Durchlauf für die Läufer. Katzensprung hieß hier früher eine kleine Brücke über die Ahna. Sie war so schmal, dass eine Katze drüberspringen konnte. Heute sieht hier alles ganz anders aus. Nur der Name ist geblieben.

Über die Kurt-Wolters-Str. geht es zum Holländischen Platz und zur Uni Kassel. Hier merkt man die erste längere aber nur leichte Steigung nach ca. 22km. Wir folgen der Holländischen Straße, nicht bis zum 300 km gelegenen Holland, sondern nur bis zum Stadtteil Nord-Holland und biegen ab zur Bunsenstraße (km25). Jetzt werden wir von der renaturierten Ahne begleitet. Es folgt eine Schleife, die so ca. 1km lang ist. Entlang  der Ahna geht es bis zum Fuße des Hegelsberges,  dann über die Ahna und zurück zur Bunsenstraße.

Am Kasseler Hauptfriedhof sind wir wieder auf der HM-Strecke. Jetzt geht es in Wellen einige Kilometer lang immer leicht bergauf. Wir folgen der Wolfhager Strasse und kommen unter der Wegmannbrücke über die erste Welle zum Stadtteil Rothenditmold, der 1906 zu Kassel eingemeindet wurde. Den Marathonstützpunkt hier leitet Pfarrer Stoll. Es geht über den Hügel und unter den drei Eisenbahnbrücken durch weiter aufwärts bis zur Zentgrafenstrasse. Hier am Sportplatz vom Spielverein 06 ist richtig super Stimmung. Kurz danach wird Km 30 erreicht.

Über die Zentgrafenstr. erreichen wir die Berliner Brücke. Boa, bei der Hitze wird es für viele schon beschwerlich und sie werden zum Fußgänger. Heute muss der Verstand über die Zeit siegen. Es geht über die Brücke. Rechts liegt das Trafohäuschen, das mittels Wandmalerei als klassizistischer Wintergarten gestaltet ist. Jetzt beim Marathon gibt es hier nur noch wenige Zuschauer. Beim Halbmarathon ist das ein richtiges Stimmungsnest.

Wir folgen der Gilsa- und Breitscheidstrasse und biegen dann kurz hinter der Getränkestelle der TG Wehlheiden ab zur Elfbuchenstrasse. Wir haben den höchsten Punkt der Strecke erreicht. Ab hier geht es merklich bergab und es gibt Schatten durch die großen Bäume. Am Ende der Strasse lassen wir die Friedenskirche rechts liegen und biegen auf die Friedrich-Ebert-Strasse Richtung Innenstadt ab. Kurz hinter der Kirche ist der nächste und letzte Staffelübergabepunkt. Auch hier lassen Zuschauer und Staffelläufer den Läufern nur eine ganz schmale Gasse.

Viele Zuschauer rechts und links der Friedrich-Ebert-Strasse feiern die Läufer. Hier ist auch die Feiermeile der Jugend mit vielen Kneipen. Hinter km 34 verlassen wir wieder die HM-Strecke. Es geht über die Karthäuser Strasse auf das Königstor. Dort,  wo die Straße bei km 35 einen Knick macht, gibt es wieder Wasser, viel Wasser für Hals und Körper.

Kurz danach erreichen wir die Wilhelmshöher Allee. Da die Straße bergab geht hat man einen herrlichen Blick auf den Bergpark Wilhelmshöhe, mit dem Wahrzeichen von Kassel, dem Herkules. Es bietet sich von hier ein herrliches Panorama über das Schloss bis hinauf zum Herkules. Wir kreuzen die Querallee und biegen am Wehlheider Platz ab, auf dem schon seit 1984 jeden Freitag ein Wochenmarkt abgehalten wird.

Über die Wittrockstrasse („the last Hill“) erreichen wir die Kohlenstrasse. Nun geht es merklich bergab. Wir kommen am Stockplatz vorbei, der auch jedes Jahr am 3. Wochenende im August der zentrale Punkt der Wehlheider Kirmes ist. Sie zählt zu den drei beliebtesten und größten Festen Kassels, neben dem Zissel und der Waldauer Enten-Kirmes. Es geht weiter bergab über die Tischbeinstrasse. Wir biegen dann ab auf den Philosophenweg wo ein nächster Verpflegungstand auf uns wartet. Es geht unter der Frankfurter Straße durch in die Aue.

Der 1,50 km² große Staatspark Karlsaue liegt vor bzw. rechts neben uns. Wir durchlaufen ein Stück dieser  beeindruckenden Parkanlage, die fast ausschließlich auf flachem Gelände angelegt wurde. Auf dem Gebiet gibt sich viele Teiche sowie kanalartig angelegte Wassergräben.

Hier unten genießen wir die herrliche Ruhe dieses Parks. Wir sind in der Natur pur, einfach herrlich. So nach ca. 500 Metern haben wir einen kleinen Blick auf die Orangerie,  die sich hinter hohen Hecken verbirgt. 1702 wurde sie nach französischen Vorbild erbau, heute ist sie Sitz des Astro Astronomisch-Physikalischen Kabinetts mit integriertem Planetarium. Dem Museum ist seit 1996 der „Planetenwanderweg Karlsaue“ angegliedert. Ein Stück der Laufstrecke geht über Kopfsteinpflaster. Wer am Rand läuft, merkt das kaum.

 
 

Informationen: Kassel Marathon
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