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Laufberichte

Augsburg im August

05.08.12

Die Labe bei km28 ist dieselbe Labe wie bei km24. Erstmals Banane, Wasser nachfüllen und reichlich trinken. „Nur net hudeln“, wie man bei uns sagt. Ich freue mich schon auf das Wäldchen.

Km29 nach 3h00min; High Noon im Wäldchen, ich erhole mich gehend im Schatten.

In der Sonne laufen, damit man bald wieder in den Schatten kommt. Im Schatten gehen, dann hat man länger etwas davon. So mache ich das. Unter der Schnellstraße durch am Kiesweg wieder stadteinwärts, am Fluss entlang.

Km31 nach 3h13min;  Trinken! Die Labe kommt gerade recht. Vor 21km bin ich schon einmal hier gewesen. Nur dass wir jetzt nicht abbiegen, sondern am Kiesweg bleiben. Die nächsten 3km weiter den Lech entlang. Dann über den Fluss, Eisenbahnschienen zur V-Stelle mit Dusche, die Helfer sind unverdrossen und noch immer fröhlich – Respekt! Sie haben es sicher auch nicht leicht. Als ich zur Labe komme, läuft am anderen Ende gerade Gert nach seinem Boxenstopp raus.

Wenn man nun am Gehweg läuft, hat man Asphalt statt Straßenpflaster und - viel wichtiger - Schatten. Man tut was man kann. Ein Streckenposten mahnt uns, auf unseren Kreislauf zu achten und nicht zu schnell zu laufen. Keine Angst, heute nicht.

Die kleine Big-Band vor km35 räumt gerade ihre Instrumente weg, als ich vorbei komme. Viel Publikum ist ja nicht mehr da. Als ich diesmal zum Wertachbrucker Tor komme, ist bei ein paar Buden schon was los.

Beim Start des AOK-5km-Laufs werde ich von Marion vom Team Bittel eingeholt, ihre Begleiterinnen machen ein Foto von uns. Unter der Regierung von Schwaben durch, am Dom vorbei, treffe ich kurz darauf auf Gert. Seine Stimmung ist am Tiefpunkt, er sei bereits 3x zu Sturz gekommen. Dann verabschieden wir uns: „Alles Gute noch, wir sehen uns im Ziel!“ Als ich diesmal am Rathaus und den Gästen des Cafés vorbei komme, nehme ich die linke Spur und spende damit 3,- EURO. Hinterm Fugger-Denkmal gibt es wieder Treibstoff! Die Hitze der Stadt ist im Sommer brutal – wusste schon Rainhard Fendrich Anfang der 80er Jahre zu singen.  28°C - Vielleicht wäre die Vorverlegung des Starts auf 07h30 wie in Füssen eine Idee?

Km38 nach 4h04min; Auf der gegenüberliegenden Spur kommt Gerhard Wally daher, den hätte ich vor mir vermutet. Nach dem Stadttheater geht es an einer kleinen Bar vorbei. Ich werde eingeladen, nach dem Rennen auf einen Espresso vorbei zu kommen. Vielen Dank, das muss ich mir noch überlegen, vorher muss ich jedenfalls duschen!

Links in die Klinkertorstraße. Ahh, Schatten und etwas Wind! Als ich die Gesundbrunnenstraße runter laufe, muss ich drei Rettungsautos ausweichen. Hier wird jemand ärztlich versorgt. Gute Besserung!

Km 39;  Die kleine Big-Band ist mittlerweile spurlos verschwunden. Franz aus Wels kommt mir entgegen, im Gespräch mit einem motorisierten Streckenposten. Franz wird die AK-70 gewinnen. Mir geht es immer besser. Ich laufe am Schwimmbad vorbei und entlang der Eisenbahn bergauf, schließlich unten durch und bei Km40 nach 4h17min wieder bergab. Nun geht es auf einer Art Landzunge Richtung Rosenaustadion. Rechts der Fluss, links ein Kraftwerks-Kanal bis wir den dann überqueren. Der Gehweg ist im Schatten, also nehme ich den. Ein Radfahrer kommt vorbei und fordert uns auf, gegebenenfalls bis ins Ziel zu gehen, noch 600m.

Rein ins Stadion, ich bin erleichtert. Auf der Zielgeraden kann ich noch einen Geher überholen und bekomme eine Erinnerungsmedaille in die Hand gedrückt. Die gekühlten Melonenstücke, die ich am Teller serviert bekomme, könnten besser nicht schmecken. Was für eine Wohltat!

Im Ziel bin ich nach 4h 31min 56sec  netto. Zeit des Siegers:  2h 35min 05sec 
Die ersten sieben haben den Marathon unter 3 Stunden geschafft, insgesamt 354 Marathon-Finisher. In den diversen Bewerben kamen 2.000 Leute ins Ziel, die Kinder schon am Samstagnachmittag.

Wolfgang ist seit einer halben Stunde da und stellt mir Elke vor, Bernie ist auch schon erholt. Es gibt Wasser und Iso und alkoholfreien Radler. Ein paar Minuten später ist auch Gert angekommen. Bei seinem 5-Sterne-Lauf, wie er sagt.

Als wir uns auf den Rasen des Rosenaustadions legen, ziehen doch tatsächlich Wolken auf und spenden uns Schatten.

Für das Startgeld von 33,- EURO inklusive Zeitnehmung gab es u.a.:

Ein schickes Baumwollshirt, Funktionsshirt gegen 15,- EURO Aufpreis Eine recht abwechslungsreiche, kurzweilige Strecke, die uns sowohl etwas von der Innenstadt zeigte, aber auch viel im Schatten verlief, weg vom Straßenverkehr. Schatten gab es viel, doch viel zu wenig. Genug Versorgungsstellen, eifrige HelferInnen mit Wasser, Iso und Bananen. Hochsommer und folglich Hochsommerwetter, leider kein Regen. Etwas Höhenmeter
 

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Informationen: Friedensmarathon
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