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Athen-Marathon im Aufwind

14.11.17
Quelle: Pressemitteilung

Es waren die Zahlen der breiten Masse und nicht die Ergebnisse der Eliteathleten, die bei der 35. Auflage des Athen-Marathons am Sonntag für Rekorde sorgten: Die Veranstalter des historischen Rennens, das auf der Original-Marathonstrecke der ersten Olympischen Spiele von 1896 stattfindet, verzeichneten 18.500 Anmeldungen und knapp 15.000 Läufer im Ziel - so viele wie nie zuvor. Trotz der erheblichen wirtschaftlichen Probleme in Griechenland haben es die Organisatoren des Leichtathletik-Verbandes SEGAS geschafft, ihr Rennen immer weiter zu entwickeln.

Jetzt blickt SEGAS-Präsident Kostas Panagopoulos optimistisch in die Zukunft: „Wir glauben, dass der Authentic Marathon in der Lage sein sollte, viel mehr Läufer annehmen zu können. Um das umzusetzen, brauchen wir die Unterstützung der griechischen Regierung. Denn das Start-Gebiet des Rennens in Marathon muss verändert werden, um mehr Läufern die Möglichkeit zu bieten, das Marathon-Original laufen zu können. Wenn wir die infrastrukturellen Möglichkeiten schaffen können, sind in der Zukunft Starterfelder mit 25.000 und mehr Läufern möglich.“

 

 
© SEGAS-AMA

 

Während die Veranstalter in den letzten Jahren den Athen-Marathon auch organisatorisch verbesserten, wird das Rennen inzwischen von den Griechen immer mehr angenommen und zu einem echten griechischen Sportspektakel. Es gab am vergangenen Sonntag auch einen Zuschauerrekord: Erstmals in der Geschichte des Rennens, das zum 35. Mal stattfand, standen über 100.000 Menschen an der Strecke. Sie sorgen inzwischen für eine Stimmung, die punktuell sogar an die bei den Weltmeisterschaften 1997 und den Olympischen Spielen 2004 in Athen erinnert.

Noch vor zehn Jahren beschwerten sich die Menschen über die Verkehrsbeeinträchtigungen, wenn sie zum Beispiel in der Nähe von Marathon mit dem Auto nicht zum Strand kamen. Heute stehen sie an der Strecke und feuern die Läufer an.

Es sind nicht nur die Breitensportler, die erkennen, dass sie in Athen auf einem historischen Pflaster laufen. Kenias Marathon-Superstar Mary Keitany, die in Athen von der internationalen Straßenlauf-Vereinigung AIMS als Marathonläuferin des Jahres ausgezeichnet wurde, erklärte: „Athen ist eine schöne Stadt, und ich kenne die Strecke. Eines Tages würde ich hier gerne laufen, um zu sehen, wie das ist.“ Die aktuelle Marathon-Weltmeisterin Rose Chelimo (Bahrain) ist schon einen Schritt weiter. Sie startete am Sonntag beim parallel veranstalteten 5-km-Rennen, das sie gewann. „Es hat Spaß gemacht, hier zu laufen“, sagte Rose Chelimo im Ziel im alten Athener Olympiastadion Panathinaikon. Der im Marathon zweitplatzierte Kenianer Milton Rotich erklärte: „Als ich hierher kam und von der Geschichte des Rennens hörte, fand ich das sehr spannend. Es war für mich etwas außerordentliches, hier zu laufen.“

 


 

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