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Laufberichte

Prächtiger Spätsommer im Thüringer Vogtland

16.09.07

Bei herrlichem Spätsommerwetter wurde am Sonntag, dem 16. September 2007, vom Turnverein Weißendorf die 4. Auflage des "Weidatal-Marathons" ausgerichtet. Der Ort Weißendorf bei Zeulenroda ist eine schmucke Gemeinde und liegt in der landschaftlich besonders reizvollen Region "Thüringer Vogtland". Im Rahmen des "Weidatal-Marathons" wurden folgende Wettbewerbe mit weiblicher und männlicher Altersklassenwertung angeboten:

 

[1] Laufen: Marathon (42.220 m), Dreiviertelmarathon (32.210 m), Halbmarathon (21.110 m) Viertelmarathon (11.100 m), 6-km-Lauf mit Junior-Cross - lt. Ausschreibung gemeinsamer Start um 10.00 Uhr


[2] Walken/Nordic Walken: Marathon (42.220 m), Dreiviertelmarathon (32.210 m), Halbmarathon (21.110 m) - lt. Ausschreibung gemeinsamer Start um 10.05 Uhr


[3] Walken/Nordic Walken/Wandern: Viertelmarathon (11.100 m), 6-km-Schnupperstrecke - lt. Ausschreibung gemeinsamer Start um 10.10 Uhr


[4] Bambini-Läufe über 800 und 1.500 m - lt. Ausschreibung gemeinsamer Start um 15.00 Uhr

 

Start und Ziel befanden sich auf dem Gelände am Turnerheim Weißendorf. In der Praxis verzögerten sich die Startfreigaben geringfügig, was jedoch in Anbetracht der warmen Witterung niemanden störte. Als Zielschluss war 17.30 Uhr festgelegt worden. Den Teilnehmerinnen/Teilnehmern stand mithin ein auskömmlicher Zeitrahmen zur Verfügung.

 

Diese "Großzügigkeit" war für die Starter/innen in den Wettbewerben über die Marathondistanz aber auch durchaus angebracht. Auf der hierfür zweimal zu passierenden 21.110-m-Rundstrecke waren nämlich beträchtliche Höhenunterschiede zu bewältigen, wobei erschwerend hinzukam, dass die zu belaufenden Wege über weite Abschnitte naturbelassen waren oder einen groben Schotterbelag aufwiesen. Als "Entschädigung" konnten die Teilnehmer/innen jedoch eine herrliche Landschaft, große Abschnitte duftenden Waldes und das mehrmalige Berühren der imposanten Zeulenrodaer Talsperre genießen.

 

Ich hatte bereits am 18.09.2005 den "2. Weidatal-Marathon" bestritten und wusste mithin, welch gravierende Anforderungen auf mich zukommen würden. Zwar hatte man den Streckenverlauf gegenüber der mir aus dem Jahr 2005 bekannten Variante zu seinem Vorteil verändert und durch das Herauslassen eines Extremanstieges etwas entschärft. Dennoch musste ich ganz gehörig "beißen" und letztlich feststellen, dass der Schwierigkeitsgrad des "Weidatal-Marathons" hinter dem der "Bergmarathonläufe" von Bad Harzburg, Hemsbach oder Monschau in keiner Weise zurücksteht.

 

Für den Marathonlauf galt Folgendes: Bis zum 15.07.2007 vorangemeldete Teilnehmer/innen hatten ein Startgeld in Höhe von nur 15 Euro zu entrichten. Wer sich zwischen dem 16.07. und 15.09.2007 anmeldete, musste 19 Euro zahlen. Bei Nachmeldung am Veranstaltungstag kam eine Gebühr von 3 Euro hinzu. Außerdem fiel noch die Leihgebühr für eine mir bislang nicht bekannte Chip-Version an, mit der die Zeitmessung und Streckenkontrollen durchgeführt wurden. Insgesamt ergaben sich also selbst für einen diesmal Spätentschlossenen wie mich lediglich Kosten in Höhe von 25 Euro, was man im Vergleich mit manchem Stadtmarathon als akzeptabel, ja sogar als moderat bezeichnen musste.

 

Die erbrachten Gegenleistungen entsprachen durchwegs einem hohen Niveau. So ließ das breit gefächerte Angebot an Streckenverpflegung nichts zu wünschen übrig. Allen Zielankömmlingen wurden ein Finisher/innen-T-Shirt und ein Paar Sportsocken sowie eine mit den individuellen Ergebnisdaten versehene Urkunde ausgehändigt. Zudem konnte von den Aktiven nach dem Lauf ein Gutschein für ein Kartoffel- oder Spätzle-Gericht eingelöst und die benachbarte "Badewelt Waikiki" kostenlos besucht werden.

 

Überhaupt zeichnete sich die Weißendorfer Sportveranstaltung durch eine angenehme Atmosphäre und große Familienfreundlichkeit aus. So standen für Kinder eine Hüpfburg und ein Spielmobil zur Verfügung. Es wurde ein Minigolfturnier durchgeführt. An musikalischer Unterhaltung und allerlei Bewirtung mangelte es ohnehin nicht. Wenn einige Zeit verstrichen und meine Erinnerung an das sehr anspruchsvolle Streckenprofil etwas verblasst ist, kann ich mir meine erneute Teilnahme an einem "Weidatal-Marathon" durchaus vorstellen.

 

Erstplatzierte Männer:


1. Reimund Klitz - HSV Weimar - M50 - 3:14:40 Stunden
2. Petr Jindra - Kerteam Praha - M35 - 3:28:59 Stunden
3. Christian Wilkens - SG Olympia 1896 Leipzig - M50 - 3:41:28 Stunden

 

Erstplatzierte Frauen:


1. Renate Warnstedt - ohne Verein -  W45 - 4:06:46 Stunden
2. Eva Ripp - LG Rülzheim - W35 - 4:33:41 Stunden
3. Bettina Keelan - LT Bernd Hübner Berlin - W50 - 4:58:02 Stunden

 

 

Informationen: Weidatal Marathon
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