Genau 21.401 Aktive machten Linz am Marathonwochenende zur restlos ausverkauften Laufmetropole. Julia Mayer eröffnete in Linz mit einem Staatsmeistertitel ihre Olympia-Mission Richtung Los Angeles 2028. Zusätzlich gab es zwei neue Linzer Rekorde im fünf Kilometer Straßenlauf.
Linz stand am Sonntag ganz im Bann des Laufsports. 21.401 Teilnehmer:innen sorgten für ein bewegendes, restlos ausverkauftes Sportfest. Bei perfekten Wetterbedingungen, mitreißender Stimmung und hochklassigen Rennen verwandelte sich die Landeshauptstadt in eine pulsierende Laufmetropole. Der 24. Oberbank Linz Donau Marathon bot starke Bilder, packende Entscheidungen und ein Publikum, das die gesamte Strecke in eine große Bühne des Sports verwandelte.
Der 24. Oberbank Linz Donau Marathon wurde seinem Ruf als eines der markantesten Frühjahrslaufereignisse einmal mehr gerecht. Vor tausenden begeisterten Zuschauer:innen entlang der Strecke sicherte sich der Kenianer und Vorjahresdritte Abdednego Cheruiyot in 2:08:53 Stunden den Sieg bei den Herren. „Ich danke Linz für die zweite Chance, ich liebe diese Strecke sehr“, sagte Cheruiyot kurz nach dem Zieleinlauf. Im Frauenrennen setzte sich ebenfalls eine Kenianerin durch. Jackline Chepngeno siegte in einer Zeit von in 2:26:01. Chepngeno: „Den Sieg habe ich nicht erwartet, weil ich mich zwischendurch wirklich müde gefühlt habe“. Auf der schnellen Linzer Strecke, die 2026 auch Austragungsort der österreichischen Staatsmeisterschaften war, zeigte sich der Laufsport von seiner eindrucksvollsten Seite.
Für besonderes Interesse sorgte der Start von Österreichs Rekordhalterin Julia Mayer. Die 22-fache Staatsmeisterin, Teilnehmerin bei den Olympischen Spielen von Paris 2024, der Weltmeisterschaft in Tokio 2025 und österreichische Rekordhalterin im Marathon mit 2:26:08 Stunden sowie im Halbmarathon nutzte Linz als offiziellen Auftakt für ihr Projekt „Mission Los Angeles 2028“. Ihr Antreten verlieh dem Frauenbewerb zusätzliche nationale Strahlkraft und machte Linz einmal mehr zur großen Bühne des heimischen Laufsports. Mayer finishte als Dritte in einer Zeit von 2:29:48.
Auch im Kampf um die österreichischen Staatsmeistertitel war Linz Schauplatz starker Leistungen. Bei den Herren holte sich Mario Bauernfeind in beeindruckenden 2:19:41 Stunden den nationalen Titel, bei den Damen triumphierte Julia Mayer klar. Die Verbindung aus internationalem Elitefeld, nationalen Titelkämpfen und tausenden Breitensportler:innen verlieh dem Marathon einmal mehr seine besondere Handschrift: Spitzensport auf hohem Niveau, getragen von einer breiten Bewegung aus der Mitte der Gesellschaft.
Auch abseits des Marathons bot der Sonntag sportliche Höhepunkte. Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt der Generali 5K der Damen. Dort stand mit Linda Meier eine deutsche U20-WM- und EM-Teilnehmerin am Start, die mit einer persönlichen Bestzeit von 16:27 Minuten nach Linz gekommen war. Damit rückte auch die bestehende Linzer Bestmarke von 16:33 Minuten ins Blickfeld. Und Meier bestätigte ihre hoch gesteckten Erwartungen mit einer Zeit von 16:26 als Erstplatzierte. Bei den Herren triumphierte der Österreicher Kevin Kamenschak mit eindrucksvollen 14:32 Minuten und ist damit neuer Streckenrekordhalter im fünf Kilometer Straßenlauf in Linz. Damit gibt es gleich zwei neue Linzer Streckenrekorde im 5K Bewerb.
"Dieser Linz Marathon war für mich in mehrfacher Hinsicht ein ganz besonderer Tag. Zehn Jahre Oberbank als Hauptsponsor, die Verlängerung unserer Partnerschaft um weitere fünf Jahre, mein Geburtstag und mein letzter Start als aktiver Generaldirektor. Was hier in Linz entstanden ist, ist weit mehr als ein Sportevent. Es ist ein starkes Zeichen für Verlässlichkeit, Bewegung, Lebensfreude und für eine Partnerschaft, auf die wir mit Stolz blicken." (Dr. Franz Gasselsberger, Generaldirektor der Oberbank)