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Strecken- und Teilnehmerrekord beim Ebbser Koasamarsch

17.06.18
Quelle: Pressemitteilung

Beim 49. Ebbser Koasamarsch am 17. Juni 2018 wurden gleich zwei Rekorde gebrochen: mit 950 Startern waren so viele Teilnehmer wie nie zuvor mit dabei. Zudem kürte sich Isaac T. Kosgei mit einer neuen Rekordzeit zum Koasamarsch-Gewinner und gleichzeitig zum Österr. Meister im Bergmarathon. Bei den Damen siegte die Salzburgerin Claudia Rosegger.

Der Ebbser Koasamarsch, der vor 49 Jahren ins Leben gerufen wurde, lockte am Sonntag, den 17. Juni 2018, 950 Teilnehmer an den Start und knackte somit beinahe die 1000er Grenze. Ab 6 Uhr ging es für die Wanderer los, der Startschuss für die Bergläufer fiel um 7 Uhr. Die Teilnehmer hatten vier Wanderstrecken und drei Trailrun-Distanzen zur Auswahl. „Jeder soll die optimale Herausforderung für sich selbst wählen können. Deswegen bieten wir unterschiedlich schwierige Strecken an. Circa die Hälfte unserer Starter waren Wanderer, der Rest entschied sich für einen Berglauf“, so Jürgen Sevignani vom WSV Ebbs. Begleitet wurden sie allesamt von strahlendem Sonnenschein und der Kulisse des beeindruckenden Kaisertals.


Kosgei und Rosegger siegten bei der 49. Auflage

 

Der KOASA-Marathon ist mit 44 km und 2.100 hm die Königsdisziplin. Bei der schärfsten Variante des Ebbser Koasamarsch wurden die Bergläufer mit hochalpinen Passagen und einer unberührten Natur für die körperlichen Strapazen belohnt. Das Duell um den Sieg wurde in diesem Jahr aufgrund der zeitgleichen Austragung der Österreichischen Meisterschaften im Bergmarathon so spannend wie nie zuvor. Top-Läufer aus der Trailrunning-Szene legten sensationelle Zeiten zurück. Isaac T. Kosgei meisterte die Strecke in nur 4 Stunden und 3 Minuten und legte damit einen neuen Streckenrekord fest. Der in Linz lebende Kenianer kürte sich mit dieser herausragenden Leistung zum Sieger des Ebbser Koasamarsch und gleichzeitig zum Österreichischen Meister im Bergmarathon. Mit weniger als einer Minute Abstand ergatterte sich der Niederösterreicher Mario Weiß den zweiten Platz. Als Drittplatzierter überquerte der Steirer Stefan Schriebl die Ziellinie.

Starke Leistungen zeigten auch die Läuferinnen - allen voran Claudia Rosegger, die mit einer Zeit von 4 Stunden und 55 Minuten von den Besuchern als Koasa- Siegerin und Österreichische Meisterin in Empfang genommen wurde. Zweitschnellste Dame war Elisabeth Smolle, welche die 44 km in 4 Stunden und 59 Minuten bewältige. Als Dritte kam Claudia Wimmer aus dem Salzkammergut ins Ziel.


Das war der Ebbser Koasamarsch 2018

 

Neue Teilnehmerrekorde, neuer Streckenrekord und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, welches die Sportler und die Besucher gleichermaßen begeisterte - der Ebbser Koasamarsch war ohne Zweifel ein voller Erfolg. „Mit der Veranstaltung treffen wir den Puls der Zeit. Wanderer und Bergläufer stellen sich gleichzeitig der sportlichen Herausforderung und motivieren sich gegenseitig zu Höchstleistungen. Das Kaisertal bietet die perfekte Kulisse dafür“, so Andreas Moser vom WSV Ebbs. Der Koasamarsch lockte auch heuer wieder zahlreiche Besucher in den Start- und Zielbereich in Ebbs. Für den musikalischen Part sorgte die Bundesmusikkapelle mit einem Platzkonzert. Heiß begehrt war wie alle Jahre der traditionelle Smokerbraten. Im kommenden Jahr feiert der Ebbser Koasamarsch seinen 50. Geburtstag. Für die Jubiläumsausgabe hat das Team rund um den WSV Ebbs bereits einige besondere Einfälle in petto. Die Teilnehmer dürfen gespannt sein.

 

Informationen: Ebbser Koasa-Marathon
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