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Teilnehmerrekord trotz Streckenverkürzung

08.07.13
Quelle: Pressemitteilung

Am 7. Juli 2013 starteten 967 Läufer und Nordic Runner beim 13. Zugspitz Extremberglauf. Aufgrund der Schneelage auf den Gipfelwegen kurz vor dem Ziel, der Gipfelstation der Tiroler Zugspitzbahn, wurde die Strecke verkürzt. Neues Ziel war die Bergstation Sonn Alpin am Zugspitzplatt in 2.576 Metern Höhe. Der deutsche Michael Barz gewann mit knappem Vorsprung – und teilte sein Preisgeld mit dem Zweitplatzierten 

Beim 13. Zugspitz Extremberglauf am 7. Juli 2013 gingen 916 Läufer und 51 Nordic Runner aus 22 Nationen an den Start – so viele wie noch nie zuvor. Aufgrund von Schnee waren die Gipfelwege kurz vor dem Ziel auf dem Zugspitzgipfel in 2.962 Metern Höhe unpassierbar. Veranstalter Peter Krinninger entschied sich deshalb für eine Verkürzung der Strecke: Neues Ziel war die Bergstation Sonn Alpin am Zugspitzplatt in 2.576 Metern Höhe. Für die Teilnehmer der zweiten Disziplin des Laufs, Extreme Nordic Walking, ist die Bergstation auch bei der Originalroute das Ziel.

Trotz verkürzter Strecke zeigten sich die Läufer begeistert und starteten bei blauem Himmel und perfekten Laufbedingungen. Statt der vorgesehenen Originalroute von 17,9 Kilometern Länge und 2.235 Höhenmeter legten die Läufer 16,61 Kilometer und 1.836 Höhenmeter zurück. Die Route führte das internationale Starterfeld vom Martinsplatz in Ehrwald über das Gatterl und die Knorrhütte bis zur Bergstation Sonn Alpin. Dabei mussten die Teilnehmer immer wieder Schneefelder überqueren.

Als Erster erreichte der Kenianer Tototich Kosgei das Ziel – dennoch gewann der Deutsche Michael Barz das Rennen in 1:50:23,0. Die elektronische Zeitmessung ergab, dass Kosgei die Startlinie in Ehrwald weit vor Barz überquerte und den Sieg mit 1:50.57,7 deshalb nur knapp verfehlte. Barz, der 2010 schon als Sieger des Zugspitz Extremberglaufs hervorging, zeigte sich als fairer Sportler und teilte sein Preisgeld von 800 Euro mit dem Zweitplatzierten Kosgei. Olejarova Silvia aus dem Österreichischen Weer erreichte in 2:03.45,0 als erste Frau das Ziel.

Der Veranstalter Peter Krinninger fasste den Zugspitz Extremberglauf zusammen: „Gute Laufbedingungen, die höchste Teilnehmerzahl in der Geschichte des Laufes und ein Sieger, der seinen Gewinn teilt – wir sind sehr zufrieden mit dem diesjährigen Verlauf des Zugspitz Extremberglaufs“.

Unterstützt wurde der Lauf von der Tourismusregion Tiroler Zugspitz Arena. 

Hier gibt es Bilder und einen ausführlichen Laufbericht

 

Informationen: Zugspitz-Extremberglauf
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