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Das Teilnehmerfeld steht

23.07.13
Quelle: Pressemitteilung

269 Extremsportlerinnen und Extremsportler aus neun Nationen werden bei der ersten Auflage des Südtirol Ultrarace dabei sein und in drei Tagen, ab Freitag, 26. Juli um 22 Uhr, die 121 Kilometer lange Strecke (7069 Höhenmeter) entlang der Hufeisentour in den Sarntaler Alpen in Angriff nehmen. Unter den Teilnehmern befinden sich einige absolute Spitzenläufer und sogar Mitglieder der italienischen Nationalmannschaft.

Bei den Männern kündigt sich ein Dreikampf um den Sieg beim Südtirol Ultrarace an. Der Deutsche Matthias Dippacher (er kommt aus Heroldsbach/Forchheim), der Spanier Lucas Boix (Valencia) und der Aostaner Giancarlo Annovazzi sind auf dem Papier die drei Topfavoriten.

Verletzungsbedingt nicht starten kann hingegen Südtirols bester Trailläufer, der Sarner Ulrich Gross. „Es ist natürlich sehr schade, dass ich bei der ersten Ausgabe des Südtirol Ultrarace nicht dabei sein kann. Ich wäre extrem gerne gelaufen“, sagt Ulrich Gross, der in den vergangenen Monaten als Testimonial kräftig die Werbetrommel für den extremen Berglauf entlang der Hufeisentour in den Sarntaler Alpen gerührt hat und dem Organisationskomitee auch sonst wo es ging unter die Arme gegriffen hat. Nicht starten wird auch Hermann Achmüller. Er hat seine Meldung für die Staffel vor wenigen Tagen zurückgezogen. 

Trotz dieser beiden prominenten Absagen sind insgesamt 99 heimische Trailläufer dabei. Damit kommen auch die meisten Teilnehmer aus Südtirol. Zu den besten unter ihnen zählen Oswald Wenin, Rudi Schöpf, Stephan Pitscheider, Alfred Psenner, Hubert Stofner und Richard Gross. Sie machen Jagd auf eine Topzeit.

Das Frauenrennen könnte sich indessen zu einem Kampf zwischen  vier Läuferinnen entwickeln. Lisa Borzani aus Teolo (Provinz Padua) und Patrizia Pensa aus Mariano Comense (Provinz Como) sind Mitglieder der italienischen Nationalmannschaft der Trailläufer und gehören genauso zum Favoritenkreis, wie zwei Südtirolerinnen: Lokalmatadorin Annemarie Gross, die das Gebiet kennt wie ihre Westentasche, und Irene Senfter aus Lana.  Gefährliche Außenseiterinnen sind die beiden Schwestern Mareile und Katja Hertel aus Raubling im Kreis Rosenheim in Deutschland.

 

Ein Blick auf die Teilnehmerstatistik

 

Von den 269 gemeldeten Teilnehmern werden 217 das Südtirol Ultrarace alleine in Angriff nehmen. Außerdem sind 26 Staffeln am Start. Die meisten Extrembergläufer kommen aus Italien, nämlich 222. Das entspricht einem Anteil von 82,5 Prozent. 24 Läuferinnen und Läufer kommen aus Deutschland, elf aus Österreich, jeweils vier aus der Schweiz, bzw. Spanien und außerdem sind ein Däne, ein Brite, ein Luxemburger und ein Slowene dabei.

Der älteste Teilnehmer bei den Männern ist der Deutsche Friedrich Michler. Er wird am 19. August 62 Jahre alt. Die älteste Teilnehmerin kommt aus Ferrara. Adele Rasicci feiert am 2. September ihren 59. Geburtsgag. Am meisten Teilnehmer, nämlich 107 (44 Prozent), sind zwischen 40 und 49 Jahre alt. 20 Bergläufer sind 1965 geboren – das ist somit der am stärksten vertretene Jahrgang.

 

Die Strecke

 

Das Südtirol Ultrarace startet am 26. Juli um 22 Uhr am Waltherplatz in Bozen. Von der Landeshauptstadt geht es über das Rittner Horn zur Sarner Scharte, weiter zum Latzfonser Kreuz und über die Flaggerscharten-Hütte zum Penser Joch. Sobald die Athleten dort ankommen, haben sie 60 Kilometer in den Beinen – und somit die Hälfte der Strecke zurückgelegt. Am 2211 Meter hoch gelegenen Passübergang befindet sich auch die Wechselzone für die Staffeln.

Auf dem zweiten Teil der Strecke geht es über das Gerölljoch zum Oberberg, Unterberg, Alpler Nieder und zur Hirzer Hütte. Von dort müssen die Athleten zum höchsten Punkt des Rennens und zwar zur Oberen Scharte (2.698 m) unterhalb des Hirzers. Nun erwartet die Teilnehmer des Südtirol Ultrarace noch ein langer Abstieg, vorbei am Kratzberger See zum Mittager, bevor es vorbei an den Stoanernen Mandln, Langfenn bis zum Ort Jenesien geht. Die letzten Kilometer, und zwar der steile Abstieg über Rafenstein zum Ziel auf den Talferwiesen in Bozen hat es dann noch einmal in sich. Dort findet am Sonntag, 28. Juli ab 13 Uhr die Preisverteilung statt.

 

Informationen: Südtirol Ultra Skyrace
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