4’130 Läuferinnen und Läufer, packende Duelle, leuchtende Stirnlampen am Berg und ein frisch verschneites Matterhorn als Kulisse: Die 14. Ausgabe des TREK® Matterhorn Ultraks vom 21. bis 23 August 2026 war in vielerlei Hinsicht ein voller Erfolg. Noch nie standen so viele Teilnehmende am Start. Ausserdem zeigte das Wochenende, dass die Faszination des Trailrunning-Events weit über das eigentliche Renngeschehen hinausgeht. Wer nicht selbst läuft, erlebt die Emotionen am Start, entlang der Strecke und im Ziel hautnah mit.
Die 14. Ausgabe des TREK® Matterhorn Ultraks wird als besonderes Wochenende in Erinnerung bleiben. Mit 4’130 gestarteten Läuferinnen und Läufern verzeichnete der Anlass einen neuen Teilnehmerrekord. Das Feld war einmal mehr ausgesprochen international: Trailrunnerinnen und Trailrunner aus über 60 Ländern reisten nach Zermatt, um sich auf den verschiedenen Strecken in der alpinen Bergwelt zu messen.
Gleichzeitig ist der TREK® Matterhorn Ultraks fest in Zermatt verankert. Zahlreiche Einheimische standen selbst am Start. Für viele von ihnen sind die Rennen längst zu einer persönlichen Challenge geworden, auf die sie sich über Wochen und Monate vorbereiten. Diese Mischung aus internationalem Sportevent und lokal gelebter Begeisterung macht einen besonderen Teil des TREK® Matterhorn Ultraks aus.
Und wer nicht selbst mit einer Startnummer unterwegs war, konnte das Wochenende ebenso intensiv miterleben. Familien, Freunde, Einheimische und Gäste feuerten die Athletinnen und Athleten am Start, entlang der Strecken und bei den Zieleinläufen auf dem Ultraks Plaza an. So wurde das Wochenende zu einem gemeinsamen Erlebnis.
Den Auftakt machte am Freitag das EXTREME. Regen und Schnee in höheren Lagen zwangen die Organisatoren dazu, den Start zu verschieben und das Rennen auf einer verkürzten Strecke von 15 Kilometern durchzuführen. Die neue Ausgangslage sorgte für ein schnelles und hochintensives Rennen.
Bei den Männern entwickelte sich ein packendes Battle zwischen dem Italiener Alex Oberbacher und dem Zermatter Martin Anthamatten. Erst in der entscheidenden Phase gelang es Oberbacher, sich abzusetzen und den Sieg vor dem Lokalmatador ins Ziel zu bringen. Bei den Frauen setzte sich die Rumänin Denisa Dragomir durch.
Einen ganz anderen, aber nicht minder spektakulären Charakter hatte am Abend die VERTINIGHT. Ausgerüstet mit Stirnlampen machten sich die Teilnehmenden von Zermatt auf den Weg hinauf nach Sunnegga und bewältigten dabei knapp 700 Höhenmeter. In der Dunkelheit zeichnete sich die lange Reihe der Stirnlampen wie eine Lichterkette am Berg ab. Spätestens im Ziel auf Sunnegga zeigte sich, dass beim TREK® Matterhorn Ultraks nicht nur Zeiten und Ranglisten zählen, sondern auch gemeinsame Emotionen.
Am Samstag und Sonntag zeigte sich die Zermatter Bergwelt von ihrer eindrücklichsten Seite. Über den Strecken thronte das frisch verschneite Matterhorn und sorgte für eine Kulisse, wie sie sich Teilnehmende und Zuschauerinnen und Zuschauer kaum besser wünschen könnten.
Auf der 32 Kilometer langen MOUNTAIN-Strecke mit rund 2’000 Höhenmetern setzte sich bei den Männern der Italiener Alessandro Riva durch. Er erreichte das Ziel nach 2:48:30 Stunden. Bei den Frauen war die Französin Anne-Lise Rousset in 3:20:27 Stunden die Schnellste.
Schweizer Siege gab es auf der längsten Distanz des Wochenendes. Das SKY führte über 49 Kilometer und rund 3’600 Höhenmeter durch die hochalpine Landschaft rund um Zermatt. Samuel Ruffieux gewann das Rennen der Männer in 5:09:24 Stunden. Bei den Frauen triumphierte Laura Dozier in 6:12:45 Stunden.
Abgerundet wurde das TREK® Matterhorn Ultraks-Wochenende am Sonntag durch die ACTIVE-Kategorie. Die Strecke richtet sich an all jene, die die besondere Atmosphäre und die Faszination des TREK® Matterhorn Ultraks erleben möchten, ohne sich auf eine der langen hochalpinen Distanzen zu wagen.
| Laufberichte | ||||||
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Klaus Duwe | ||