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Laufberichte

Schluchtenkönigin Teil 1

 

„Touring – Grandtour of Switzerland“ ist das diesjährige Motto des Transruinaulta/Tansviamala Run & Walk, bei dem die Gastfreundschaft eine große Rolle spielen soll. Bereits auf der Startseite der Homepage mit dem Konfuziuszitat „der Weg ist das Ziel“ werden die Läufer und Walker herzlich eingeladen. Und sie folgen diesem Angebot nur zu gerne! Bereits im September sind die Etappenwertungen ausgebucht und zum Schluss sind auch auf den Teilstrecken keine Nachmeldungen mehr möglich. Über 2000 Startende aus 10 Nationen sind am Rennwochenende in den beiden Schluchten unterwegs.

Norbert und ich sind nach 2016 nun zum zweiten Mal bei dem Doppelwettbewerb „Schluchtenkönig/königin“ dabei. Hier wird am Samstag der Marathon mit knapp 2000 Hm und am Sonntag die Kurzstrecke mit 19 km und 900 hm gelaufen. In diesem Jahr gibt es den neuen Wettbewerb Schluchtenprinz/prinzessin mit 24 und 11 Kilometern auf die beiden Tage verteilt. Das erscheint für unsere Tochter Laura machbar, und so ist sie diesmal ebenfalls dabei.

Der Samstag beginnt früh mit dem Shuttlebus, der uns von Thusis in 40 Minuten zum Start nach Ilanz bringt. Thusis liegt am Hinterrhein, Ilanz am Vorderrhein, dazwischen befindet sich die mächtige, ca. 13 km lange, zerklüftete Rheinschlucht, die auch Gand Canyon der Schweiz genannt wird. Und natürlich die Berge, die Vorder- und Hinterrhein trennen.

In Ilanz angekommen, führt ein kurzer Fußmarsch zur Sporthalle. Am Anmeldeschalter wird sofort die Pflichtausrüstung überprüft: Rettungsdecke und Mobiltelefon mit Notfallnummer. Dann erhält man noch einen faltbaren Trinkbecher, sowie den Streckenplan samt Startnummer. Es wird unterwegs keine Becher geben und wer seinen Müll außerhalb der Verpflegungsbereiche entsorgt, wird direkt disqualifiziert.

 

 

Die Vorbereitungen werden von den Helfern zügig und unaufgeregt erledigt. Nachdem wir unsere Ausrüstung verstaut haben, begeben wir uns gespannt zum Rathaus. Gerade rechtzeitig, denn um 9 Uhr 15 beginnt der Start. Der Läufer mit der Startnummer 1 steht bereits auf den hohen Felsen, die eigens für den Auftakt auf der Rathaustreppe übereinander getürmt wurden. Die Bürgermeisterin bläst die typisch Graubündener Tiba, ein kurzes Alphorn aus Metall und los geht es.

Der Moderator bittet den nächsten Starter zur Aufstellung. Viele Sportler und auch Zuschauer haben sich unter dem mit Luft gefüllten, übergroßen Steinbock versammelt und bereiten den Startern einen grandiosen Abschied.

Wir geben unser Gepäck an bereitstehenden Anhängern ab. Laura hat noch viel Zeit, denn der Start des Curta, des kurzen Laufs beginnt erst ab 10 Uhr 30. In diesem Jahr wurden die Läufer zum ersten Mal in Startblöcken unterteilt, die durch Fahnen kenntlich gemacht werden. Die ungefähren Startzeiten sind im Internet ersichtlich. Für Norbert wird es langsam Zeit, er startet aus Block C, während ich im folgenden Block D eingeteilt bin. Blockweise wird vorgerückt.

Endlich bin ich dran und erklimme die Treppe. Von oben hat man eine tolle Sicht über den ganzen Platz. Schnell schieße ich noch ein Selfie mit dem Helfer, dann ist mein Start frei. Vorsichtig nehme ich die Stufen und renne auf dem mit Hackschnitzeln, Steinen und Bäumchen präparierten Weg bergab. Die Menge applaudiert. Unten geht es um die Kurve, ich bin auf der Strecke.

Auf der Hauptstraße ist mit Hütchen und Flatterband die Laufstrecke abgesperrt. An jeder Kreuzung stehen Helfer und feuern mich an. Ich überquere eine Straße und befinde mich sofort auf einem schmalen Singeltrail. Er geht ein Stück an der Glenner entlang, die jedoch gleich in den Vorderrhein mündet. Dort verläuft der Trail, nur von Büschen getrennt, wellig am Wasser entlang. Immer wieder kommen Schnellere von hinten. Ich lasse sie gerne passieren. Der Weg ist noch so breit, dass dies leicht möglich ist.

Weil der Wetterbericht einen warmen Tag verspricht, habe ich auf lange Laufbekleidung verzichtet. Trotz der Armlinge sind mir jetzt die Hände eingefroren. Aber die Sonne lacht vom wolkenlosen Himmel und auf sonnigen Passagen wird mir schnell wärmer. Ich bin locker unterwegs, versuche Kraft zu sparen und den leicht zu laufenden Trail zu genießen. Nach einer kleinen Steigung öffnet sich der Wald. Eine weite Wiesenlandschaft liegt vor uns.

 

 

Es geht kurz an der Bahn entlang und leicht bergab. Der Trail direkt am Wasser hat uns wieder. Bei km 5 passieren wir eine hölzerne Brücke. Auf der gegenüberliegenden Uferseite werden die Felswände bereits steiler, erste Vorboten der Schlucht.

Beim Bahnhof von Vanlendas-Sagogn, km 7, liegt die erste Verpflegungsstelle mit Wasser, Tee und Iso, außerdem gibt es Orangen, Bananen, Gel und Müsliriegel. Es geht nun weiter direkt am Gleis der Rhätischen Bahn entlang.

Als sich die Bahnstrecke in einer Verbauung versteckt, geht es für uns einfach daneben weiter. Fluss und Bahnlinie beschreiben einen großen Bogen und die steinige Einmündung des Carreratobelbach liegt vor uns. Dieser Bach führt momentan kein Wasser und auch der Vorderrhein ist hier nur ein schwaches Rinnsal im breiten Bett, mit den weißen, steil aufragenden Kalksteinwänden dahinter. Hier brennt nun die Sonne und viele meiner Mitläufer ziehen die Jacke aus. Wir folgen dem Lauf des Carreratobelbach bergauf, dann biegen wir auf den Weg links ab und es geht oberhalb des Vorderrheins weiter.

Eine Helferin weist vom Weg ab auf einen schmalen Trail steil bergauf. Schnell gewinnen wir an Höhe. Wenn sich die Bäume öffnen, bin ich nicht die einzige, die innehält, um den weiten Blick zurück über die Rheinschlucht zu genießen. Plötzlich geht es steil bergab. Der Trail führt auf eine Art Schotterdamm bei km 10, der aber gut zu laufen ist.

Die mächtigen Steilwände der Rheinschlucht werden Ruinas genannt. Das bedeutet Geröllhalde oder Steinbruch. Sie erreichen eine Höhe von bis zu 350 Metern und sind, bis auf kleinere Steinschläge, recht stabil. Aus dem Wort „Ruina“ und dem rätoromanischen „aulta“ für hoch, wurde der Name dieser einmaligen Schlucht – die Ruinaulta.

Rechts ragen die Felswände empor und links verläuft die Bahnstrecke fast im breiten Rheinbett - die Ruinaulta als Postkartenmotiv. In der Sonne ist es nun wunderbar warm, so dass ich auf dem folgenden Anstieg richtig ins Schwitzen komme. Der Weg hängt am Hang und ist gar nicht so einfach zu laufen. Teilweise geben nur die uralten Wurzeln der Bäume den Füßen Halt. Wir gelangen erneut auf einen Schotterdamm. Die Felswände auf der gegenüberliegenden Seite kommen immer näher.

 

 

Gleich hinter der nächsten Kurve liegt der Bahnhof von Versam-Safien. Wir laufen über die Zeitmessmatte. Die Helferin ruft schon von weitem: „Die Schranke ist unten!“ Das bedeutet für mich eine willkommene Pause, denn hier wird die Zeit angehalten. Um das Bahnhofsgebäude herum gelangen wir an den Bahnübergang. Wir warten, bis der Zug vorbei und die Schranke wieder geöffnet wird.

Der Trail führt hinunter zum Fluss. Hier geht es nun weitgehend flach weiter. Etwas später sehe ich die Bahn erneut in einem Tunnel verschwinden, während der Trail wohl an der Seite den Berg hinauf führt. Beim Näherkommen kann ich weit über mir bereits Läufer erkennen.

Der Trail ist schmal und steil. Ich bewundere die Läufer, die fast mühelos an mir vorbei steigen. Hendrik von den Hartfüsslern kommt von hinten. Wir halten einen kleinen Plausch, dann zieht er davon. Ich bin schon sehr langsam. Um zu verschnaufen, muss ich ab und zu stehen bleiben. Das lohnt sich aber auch, denn das Panorama ändert sich, je höher man kommt.  Bald liegt die ganze Flussschleife zu meinen Füßen.

Plötzlich höre ich unter mir schnelle Joggingschritte. Wie kann es sein, dass man in diesem Gelände laufen kann? Es scheinen die ersten Läufer des Curta-Wettbewerbs zu sein. Unglaublich leicht fliegen sie den steilen Berg hinauf. Endlich habe ich es auch geschafft und versuche auf dem folgenden Flachstück die Beine zu entkrampfen.

Es geht nun ca. 500 Meter leicht bergab. Wenn sich die Bäume öffnen, kann man die ganze Rheinschleife in ihrem weißen Bett unter uns sehen. Ein grandioses Bild. Ein Flatterband quer über den Weg signalisiert: es geht wieder bergauf. Jetzt führen weitere Serpentinen, nicht mehr ganz so steil, dem Gipfel entgegen.

Eine Hochalm liegt vor mir. Der breite Wiesenweg führt uns nach Versam (km15),  Streckenposten leiten durch das Örtchen zur VP unterhalb der Kirche. Hier ist richtig Stimmung. Der Platz ist wie geschaffen für eine Pause. Die Kapelle liegt etwas abseits des Ortes auf einer saftig grünen Wiese. Im Sonnenlicht wirkt das überaus romantisch, obwohl die Alphornbläser gerade Pause machen.

Zum Essen gibt es hier Birabrot, das ist eine Art Früchtebrot, Mostbröckli (wie Bündnerfleisch), Bergkäse, mit Mandeln gefüllter Lebkuchen genannt Biberli, Brot und natürlich die obligatorischen Orangen und Bananen, Riegel und Gel. Das will erst einmal alles probiert sein. Ich lasse mir meine Flasche für unterwegs füllen,  sicher ist sicher.

Mit gefülltem Magen mache ich mich wieder auf den Weg. Ein Schild warnt „Achtung Treppenabgang“. Das kann mich nicht schrecken. Der folgende Trail hinunter ist ganz nach meinem Geschmack, auch wenn ich ein kurzes steileres Stück mit Vorsicht hinunterrutsche.

 

 

Wir gelangen auf eine kleine Straße und die Helfer weisen mich auf die hohe Autobrücke über den Bach Rabiusa. Ich vermeide es hier direkt nach unten zu sehen. Auf der anderen Seite geht es an der Straße bergauf, bis zum Streckenposten, der mich auf den nächsten Trail führt. Die Steigung ist lang, aber kein Vergleich zum Steilhang von vorhin. Hier schlängeln sich bequeme breite Serpentinen nach oben. Durch den lichten Wald hat man eine tolle Fernsicht. Nach wie vor werde ich ständig überholt. Einige Läufer erkundigen sich sogar nach meinem Befinden. Mein „Tempo“ scheint in der Schweiz nicht üblich zu sein. Aber mir geht es super, und ich komme für meine Verhältnisse gut voran.

Plötzlich vernehme ich Glockengeläut von oben. Nach ein paar Kurven trete ich auf eine unglaublich grüne Alm. Mit den paar Häusern, den braunen Kühen, dem herbstlichen Wald und den hohen Bergen im Hintergrund, kann der Anblick nicht schöner sein. Ein Streckenposten sitzt in einiger Entfernung und freut sich, mich zu sehen. Es geht an der Wiese entlang weiter bergauf. Dann hat mich der Wald wieder.

Endlich oben, kommt ein Helfer in Sicht. Er friert trotz Mütze, denn hier ist es schattig. Für uns geht es nun eine frisch planierte Sandpiste bergab. Der Untergrund ist topfeben, so dass ich es richtig laufen lassen kann. Das km 20 Schild fliegt vorbei. Unten geht es rechts bergauf. Der breite Weg führt serpentinenartig nach oben. Unter uns kann ich in der Ferne bereits Rhäzüns erkennen. Eine Helferin passt auf, dass keiner den folgenden Trail übersieht und feuert uns an. Steil aber flott geht es hinab. Ich kann bereits undeutliche Lautsprecherdurchsagen hören. Der Trail wird zur Straße und Rhäzüns kommt immer näher. Noch eine bunte Allee hinunter und wir werden von den Streckenposten kreuz und quer durch den Ort gelotst.

Kurz vor dem großen Zielbogen geht es nochmals bergauf. Trotz der vielen Zuschauer ziehe ich es vor, hinauf zugehen. Oben ist das Ziel des Curta und für uns der einzige Cutoff des Laufs. Man muss hier um 14 Uhr 15 durch sein. Der Moderator begrüßt mich mit Namen und sofort werde ich hinter eine Absperrung geleitet. Der Helfer meint: „Du bleibst ja hier?“ „Wie? Nein, natürlich nicht!“ rufe ich entsetzt zurück. Prompt werde ich zurück und nun in die richtige Richtung geführt. Hier ist auch  die Verpflegung für die Marathonläufer.

 

 

Rhäzüns liegt bereits, wie auch unser Zielort Thusis, am Hinterrhein, der in den Albula-Alpen entspringt und bei Reichenau in den Vorderrhein fließt. Von dort an gibt es nur noch den „Rhein“.

Meine Uhr zeigt 13 Uhr 52, als ich mich wieder auf die Strecke mache. Es geht nun am km 25 Schild vorbei und dann mehrere Kilometer bergauf. Laut dem Streckenprofil ist dies der letzte, aber auch längste Anstieg. Der breite Forstweg ist kein Problem. Noch lange kann ich die Ansagen des Sprechers hören und verfolge genau, ob Laura inzwischen ins Ziel kommt. Ich höre zweimal Laura - hoffentlich ist sie dabei.

Auf dem ganzen Stück bis ins Ziel treffe ich nun keine Läufer mehr. Dafür stehen an jedem größeren Abzweig Helfer, die mich ermutigen. Ein steilerer Trail endet auf breitem Waldweg. Etwa auf halber Höhe kommt mir ein Helfer entgegen, der meint das Schlimmste sei bereits geschafft, und in etwa einem Kilometer wäre der Scheitelpunkt erreicht. Auf dem Schotterweg geht es momentan etwas zügiger.

Ein Schild vermeldet „Verpflegung in 200m“. Sind das nun Strecken- oder Höhenmeter? Es bleibt sich wohl gleich. Ich freue mich schon auf meine Lieblings VP. Man stelle sich vor: der Wald öffnet sich und mit phantastischer Aussicht im Hintergrund wird mir ein überschwänglicher Empfang bereitet. Gleich 3 Helfer füllen Flasche und Becher. Es gibt Kaffee, Biberli und Früchtebrot. Ich reklamiere den Wind, der hier oben weht. Aber der Helfer meint nur, die Brise würde mich nun unweigerlich ins Ziel blasen. Noch etwas Süßes auf die Hand,  dann verabschiede ich mich herzlich.

Dass der Weg mit Blick auf den weitgehend begradigten Hinterrhein nun längere Zeit flach ist,  entspannt meine Beine, bevor es dann doch bergab geht. Das Gefälle ist moderater als beim Abstieg nach Rhäzüns. Ich kann den Lauf genießen und freue mich, dass die Kilometer nur so vorbei fliegen.

Streckenposten leiten mich auf einen wunderbar zu laufenden Trail, der sich mal flacher mal steiler den Berg hinunter schlängelt. Abwechslungsreich geht es so einige Kilometer. Bald schon bin ich fast im Tal und am km 35 Schild vorbei. Ein Fotograf macht Bilder. Im Moment geht es wellig in Halbhöhenlage über weite Weideflächen, dann durch eine schnuckeliges Dorf, an einer kleinen Kirche mit Brunnen vorbei. Die Sanitäter sitzen in der Sonne und muntern mich auf. Wieder auf den Feldern wartet erneut ein Fotograf.

Auf den welligen Wegen komme ich gut voran. Zur Abwechslung geht es noch einmal auf einen Trail. Ein Schild kündigt die nächste VP in 200 m an, die aber steil bergauf gehen. Die Helfer sind gut gelaunt. Wir machen ein paar Fotos und ich trinke einen letzten Becher Cola. Es sind ja nur noch 5 km bis zum Ziel. Eine Helferin meint, es kämen noch drei Berge. Oh, das hatte ich glatt verdrängt. Gleich geht es auch schon hoch, vorbei am Tipidorf vom WWF, ab in den Wald immer noch bergauf. Meine Beine wollen streiken, obwohl es bislang doch so gut lief
Auf der nächsten Alm darf ich aber schon wieder bergab bis zu den ersten Häusern von Cazis. Anschließend geht es erneut steil bergauf. Der Pfad führt in Halbhöhenlage auf und ab, immer mit Aussicht ins Tal. Ist das da vorne nicht bereits die Kirche von Thusis?

In Summaprada lande ich plötzlich an der Straße. Alle paar Meter warten nun Helfer, damit ja nichts passiert, obwohl die Laufstrecke mit Flatterband von der Straße abgetrennt ist. Oder sind sie nur zum Klatschen angestellt? Auf jeden Fall werde ich beglückwünscht und angefeuert, was das Zeug hält. Ein Schild kündigt an, „noch 2km bis ins Ziel“. Bei km 40,2 steht noch eine letzte Getränkestation. Die Mädels bieten mir Cola an, die ich gerne annehme.

Hinter der Straßenüberquerung geht es erneut steil bergauf. Ich kann nicht mehr,  meine Beine sind platt. Der nächste Helfer kündigt an, dass die letzte Steigung nun in 3 Etappen zu überwinden ist, und klatscht mich ab. Das geht richtig zur Sache.
Nun zieht es sich etwas, aber dann bin ich doch oben. Die Helfer beglückwünschen mich ehrlich und meinen, ich hätte es nun nicht mehr weit. Ein letzter wunderbarer Trail führt mich bergab. Zwischen den Bäumen kann ich bereits Thusis erahnen. Auch der  Sprecher vom Ziel ist schon zu hören.

Ich gelange auf eine Straße, wo Pylone unsere Strecke markieren. Oh nein, sie führt stetig leicht bergauf. Zunächst versuche ich noch leicht hinauf zu joggen. Es ist aber dann noch zu lang. Oben kann ich Laura und Norbert erkennen. Dann eine letzte Kurve und das Sportzentrum ist erreicht. Hinein in den Zielkorridor, wo noch eine Rampe zu überwinden ist. Ich hole Schwung und schon bin ich oben. Der Fotograf macht nochmal ein paar Bilder, dann werde ich von einem Helfer empfangen, der mich beglückwünscht, meine Startnummer mit Finisherstempel versieht und mich zur Zielverpflegung weist. Als originellen Preis erhält jeder Finisher eine Graubündner Wurst auf einem Vesperbrett mit Messer dazu.


Fazit:


Ich habe es geschafft. Es war härter, als in meiner Erinnerung, aber die Schönheit der Landschaft und die hervorragende Organisation des Laufs sind nicht zu toppen. Der Transruinaulta hat alles, was ich bei einem Lauf gerne mag: Gutes Essen, professionelle Helfer, hervorragende Streckenmarkierung, super Stimmung, grandiose Landschaft und abwechslungsreiche, anspruchsvolle Strecke.
Norbert hat ebenfalls deutlich länger gebraucht als vor 2 Jahren. Auch Laura hat es geschafft. Gemeinsam freuen wir uns auf den Transviamala-Lauf morgen.

 

 

Hier ist der Bericht "Schluchtenkönigin Teil 2"

 

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